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10. Oktober 2016 Manuela Schmidt, Kristian Ronneburg

Wohnortnahe Nahversorgung erhalten!

Im Juni 2016 schloss der Netto-Markt in der Kienbergstraße seine Pforten. Seitdem engagieren sich viele Anwohnerinnen und Anwohner für den Erhalt der wohnortnahen Versorgung. Dazu erklären Dr. Manuela Schmidt, Abgeordnete für DIE LINKE im Wahlkreis Marzahn-Mitte, und Kristian Ronneburg, Abgeordneter für DIE LINKE im Wahlkreis Hellersdorf-Süd/Kaulsdorf-Nord:

Auf Nachfrage der Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf erklärte der zuständige Bezirksstadtrat Gräff, dass der Eigentümer den Mietvertrag mit Netto nicht verlängern und stattdessen Wohnungen auf dem Grundstück bauen wolle. Für viele Anwohnerinnen und Anwohner bringt die Schließung der Netto-Filiale jedoch unzumutbare Einschränkungen in der Lebensqualität mit sich. Viele ältere Mieterinnen und Mieter sind nun auf Nachbarschaftshilfe angewiesen, um sich versorgen zu können. Für viele ist der nächstgelegene Einzelhandel Am Anger schwer zu erreichen, da sie in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind. Wir fordern daher das Bezirksamt dazu auf, sich gegenüber dem Eigentümer dafür einzusetzen weiterhin Einzelhandelsflächen vorzuhalten, um die wohnortnahe Nahversorgung zu erhalten. Eine Kombination aus Wohnen und Einzelhandel wäre das Beste für die Kienbergstraße. Nur so schaffen wir es die Qualität des Wohnens zu erhalten.

Darüber hinaus unterstützen wir aktiv einen Einwohnerantrag der Anwohnerinnen und Anwohner, der Folgendes vorsieht: »Unterstützung zum Erhalt des Grundstücks Kienbergstr. 21 zur gewerblichen Nutzung und/oder Wiederansiedelung eines Lebensmittelmarktes zur Sicherstellung der Versorgung der Einwohnerinnen und Einwohner.«

Der Einwohnerantrag kann in den Räumen der Linksfraktion in der BVV Marzahn-Hellersdorf (Helene-Weigel-Platz 8), im Büro der Abgeordneten Dr. Manuela Schmidt (Helene-Weigel-Platz 7) sowie in der Hellersdorfer Geschäftsstelle der LINKEN Marzahn-Hellersdorf (Henny-Porten-Str. 10-12) unterschrieben werden.

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