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Vor Ort

Freitag, 16. Februar 2018 Katrin Seidel

Heimat auf dem Teller

Vortrag und Parcours der Sinne

Lebensmittel mit Regionalangaben – ein Beitrag zu nachhaltiger Ernährung oder geschickte Werbung?

Lebensmittel aus der Region stehen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern hoch im Kurs – entsprechen sie doch scheinbar dem Wunsch nach Frische, einheimischen Erzeugern und kurzen Transportwegen. Doch leider ist es mit der "Regionalität" oft nicht so weit her sondern sehr weit hergeholt.

Der Begriff "regional" ist gesetzlich nicht geschützt. Lebensmittel dürfen als "regional" beworben werden; die Kriterien für "Regionalität" kann jedoch jeder Anbieter selbst definieren. Das zeigte auch ein bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentralen im Jahr 2016, bei dem rund 120 Lebensmittel mit Regionalwerbung unter die Lupe genommen wurden. Ein Ergebnis: Bei Produkten mit Slogans wie "Das Beste von uns daheim" können bis zu 482 Kilometer zwischen Einkauf und Erzeugung liegen.

In unserem Vortrag stellen wir Ihnen weitere Ergebnisse des Marktchecks vor und erklären, wie Sie regionale Lebensmittel erkennen können.

Im Anschluss können Sie sich im Parcours der Sinne auf eine sinnliche Reise begeben: Erleben Sie Geschmack, Form und Geruch von Lebensmitteln bewusst mit Ihren Sinnen und lassen Sie sich von Ihren Eindrücken überraschen.

Veranstalter: Kommunalpolitisches Forum
Referentinnen: Dr. Britta Schautz und Alexandra Prüß, Verbraucherzentrale Berlin
Moderation: Katrin Seidel, MdA
Ort: Bürgerbüro von Katrin Seidel – Sprecherin für das Politikfeld Verbraucherschutz und Gastgeberin

Bürgerbüro Bluhm – Seidel – Wolf
Erich-Weinert-Straße 6, 10439 Berlin
17 Uhr