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Baumfällungen in der Brut- und Vegetationsperiode sind unverständlich

Ökologische Kriterien bei der Ausschreibung von Bauleistungen ernst nehmen

Die umweltpolitische Sprecherin Marion Platta erklärt:

Dass die Berliner Wasserbetriebe ausgerechnet während der Brut- und Vegetationsperiode (1. März bis 31. August) Baumrückschnitt- und Baumfällmaßnahmen am Paul-Lincke-Ufer und in der Lausitzer Straße durchführen, stößt bei der Fraktion DIE LINKE auf großes Unverständnis.

Es ist noch kein Jahr vergangen, seit die Wasserbetriebe stolz ihren letzten Nachhaltigkeitsbericht der breiten Öffentlichkeit vorgestellt haben. Jetzt agiert das Unternehmen an seinen eigenen ökologischen Ansprüchen vorbei und unter Missachtung des vielfältigen Engagements von Bürgerinnen und Bürgern aus der BI »Bäume am Landwehrkanal«. Nicht einmal die Bürgerversammlung am 8. Mai 2013 in der Regenbogenfabrik wurde abgewartet.

Die geplante Baumaßnahme, die Erweiterung der Zwischenspeicher für Mischwasser aus Schmutz- und Regenwasser, das besonders bei Starkregenfällen Probleme macht, ist ein wichtiger Bestandteil zur Verbesserung der Gewässerqualität und damit auch zur Verbesserung der Umweltbedingungen im und am Landwehrkanal. Warum sie nicht auch außerhalb der Vegetationsperiode mit Verfahren durchgeführt werden kann, die umweltschonender und damit auch erträglicher für die Anwohner ist, haben die Wasserbetriebe bislang nicht erklärt.

Wir erwarten, dass sie den Bauablauf und die Durchführungsmaßnahmen zu Gunsten der Natur und der Menschen am Landwehrkanal überprüfen, von übereilten Baumfällungen absehen und ökologische Kriterien bei der Ausschreibung von Bauleistungen entsprechend des Berliner Vergabegesetzes ernst nehmen.


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