Gemeinsam jüdisches Leben in Berlin schützen und stärken
Nach den heute veröffentlichten Zahlen der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) ist die Zahl antisemitischer Vorfälle weiterhin auf einem hohen Niveau und hat sich seit dem 7. Oktober 2023 verfestigt.
Dazu erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und Sprecher für Innenpolitik der Fraktion Die Linke, Niklas Schrader:
„Der Bericht verdeutlicht erneut: Antisemitismus kommt aus allen Teilen unserer Gesellschaft, auch aus ihrer Mitte. Dass Jüdinnen und Juden wegen der anhaltend hohen Zahl an Übergriffen Angst haben müssen, ihre Identität offen zu zeigen, dürfen wir nicht hinnehmen. Die demokratischen Kräfte sollten gemeinsam daran arbeiten, jüdisches Leben in Berlin zu schützen und zu stärken.
Die Arbeit von zivilgesellschaftlichen Initiativen wie RIAS ist dafür unerlässlich. Für den Kampf gegen Antisemitismus braucht es verlässliche und leistungsfähige Trägerstrukturen, die Analysen bereitstellen, Betroffene unterstützen und mit jungen Menschen arbeiten. Deshalb setzen wir uns für eine nachhaltige und an wissenschaftlichen Kriterien ausgerichtete Finanzierung von Recherchestellen, Beratung, Bildung und Prävention ein.“

