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Vermittlung auf Knopfdruck

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Integration, Arbeit und Soziales am 27.08.2020 hat die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales den Arbeitsstand zur Gesamtstädtischen Steuerung der Unterbringung von Wohnungslosen (GStU) vorgestellt.

Das strukturelle Kernelement der GStU bildet eine Software bzw. Datenbanksystem, mit deren Hilfe die unterbringende Stelle, wie zum Beispiel die soziale Wohnhilfe eines Bezirkes oder das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten systematisch stadtweit Verfügbarkeiten abfragen und über die Software die entsprechenden Plätze direkt belegen kann. Ein weiterer Vorteil dieses Systems besteht darin, dass bei der Suche auch komplexe Bedarfskombinationen, wie beispielsweise Pflegebedarfe und Barrierefreiheit berücksichtigt werden können.

Zur heutigen Präsentation der Planungen erklärt die Sprecherin für Soziales der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus, Stefanie Fuchs:

„Die Gesamtstädtischen Steuerung der Unterbringung von Wohnungslosen ist eines der wichtigsten sozialpolitischen Projekte der rot-rot-grünen Koalition. Damit werden die Debatten und Überlegungen aus den Strategiekonferenzen zur Wohnungslosenhilfe aufgegriffen und umgesetzt.

Mittels dieses Systems wird es möglich, quasi „auf Knopfdruck“ wohnungslose Menschen und Geflüchtete bedarfsgerecht in qualitätsgesicherte Unterkünfte zu vermitteln. Es soll nicht mehr die Frage „Wer ist zuständig?“ im Mittelpunkt stehen, sondern wir lassen uns von der Überlegung leiten, welche Unterstützung und welcher Schutz für die unterzubringenden, wohnungslosen Menschen im Einzelfall notwendig ist.

Ich erwarte, dass wir jetzt gemeinsam Alles daransetzen, diesen zentralen Baustein erfolgreich in das neue System der Berliner Wohnungslosenhilfe einzufügen und damit die Situation wohnungsloser Menschen in Berlin spürbar verbessern.“