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10 Jahre BER – Linksfraktion bleibt Ansprechpartnerin

In den vergangenen Jahren hat sich der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) zunehmend hörbar in politische Prozesse zur Stärkung der Landesentwicklungspolitik eingemischt

Das Mitglied im Fraktionsvorstand Evrim Baba erklärt:

In den vergangenen Jahren hat sich der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) zunehmend hörbar in politische Prozesse zur Stärkung der Landesentwicklungspolitik eingemischt und dabei die Standpunkte der Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Berlin deutlich gemacht.

Für die Durchsetzungskraft der Forderungen des BER gegenüber der Landespolitik wird auch in der Zukunft entscheidend sein, die Vielfalt der Verbandsmitglieder durch eine enge und koordinierte Zusammenarbeit nutzbar zu machen. Auch wenn in den Koalitionsverhandlungen keine weitergehenden Verabredungen getroffen worden, um den erhöhten Anforderungen der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen und der Landesentwicklungszusammenarbeit beim Globalen Lernen, Fairen Handel und Sozialer Beschaffungspolitik sowie der Finanzierung der NROs zu entsprechen, wird sich die Linksfraktion aktiv für die Unterstützung dieser Aufgaben einsetzen.

Dazu gehört die langjährige Forderung des BER, das Land Berlin müsse seine historische Verantwortung für die Kolonialzeit und dieses beinahe vergessene düstere Kapitel unserer Stadtgeschichte aufarbeiten. Gerade bei der Bekämpfung von Rassismus und Nazismus bedarf es auch und vor allem der Auseinandersetzung mit der mentalen Struktur und Geisteshaltung, die während der Kolonialzeit propagiert und praktiziert wurde und die sich auch heute noch widerspiegelt.

Ich wünsche dem BER bei der Einforderung und Umsetzung solch wichtiger Ziele viel Erfolg und stehe als Ansprechpartnerin für eine erfolgreiche sowie wirkungsvolle Zusammenarbeit von entwicklungspolitischer Praxis und Landespolitik zur Verfügung.


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