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Autofreie Friedrichstraße zum Erfolg führen, Fußverkehr in der Breite stärken

Zum Start der autofreien Friedrichstraße

erklärt Kristian Ronneburg, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion Berlin:

"Die autofreie Friedrichstraße ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zur ökologischen Verkehrswende. Ich freue mich darüber, dass dadurch der öffentliche Raum belebt und Lärm und Luftverschmutzung reduziert werden sollen. Das Projekt wird auch kontrovers diskutiert, nicht nur unter den Gewerbetreibenden. Umso mehr sollte die Umsetzung der autofreien Friedrichstraße kritisch begleitet werden, damit es sowohl für die Berlinerinnen und Berliner als auch für den dort ansässigen Einzelhandel ein echter Erfolg wird. Ich bin mir sicher: was in anderen europäischen Metropolen funktioniert, kann und sollte auch in Berlin funktionieren.

Jetzt kommt es darauf an, die Bedeutung des Fußverkehrs auch jenseits solcher Leuchtturmprojekte in der Breite anzuerkennen. Mit einem neuen Abschnitt des Mobilitätsgesetzes will Rot-Rot-Grün dafür sorgen, dass der Fußverkehr endlich auch auf Gesetzesebene die Bedeutung erhält, die er im alltäglichen Leben bereits hat.

Wir als Linksfraktion setzten uns insbesondere dafür ein, dass verbindliche Vorgaben für die Sanierung und den barrierefreien Ausbau von Gehwegen sowie ein eigenes Landesprogramm für die Sanierung und den Ausbau von Sitzbänken in das Gesetz aufgenommen werden. Insbesondere Kinder, Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sind auf sicheres Zufußgehen angewiesen, deshalb wollen wir die Sicherheit auf Schulwegen stärken, Verwaltungsabläufe für die Einrichtung von Fußgängerüberwegen vereinfachen und getrennte Ampelschaltungen an Kreuzungen einrichten, die für Fußgänger gefährlich sind."


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