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Ein starker rbb ist nur mit starken Freien denkbar

Über 450 freie Mitarbeiter:innen des rbb haben sich entschieden, unter dem Motto „Frei im Mai“ vom 1. bis 5. Mai nicht für die Arbeit im rbb zur Verfügung zu stehen. Mit der Protestaktion treten sie gegen Kündigungen sowie für Bestandsschutz und gleiche Bezahlung der freien Mitarbeiter:innen ein.

Dazu erklärt die medienpolitische Sprecherin der Linksfraktion Berlin Carola Bluhm:

„Der Protest hunderter freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb ist ebenso außergewöhnlich wie nachvollziehbar. Sie haben meine volle Unterstützung. Insbesondere brauchen sie endlich gleiche Mitbestimmungsrechte, um ihre Interessen im Sender vertreten zu können. Die Umstellungen bei rbbkultur sowie die Einstellung von „rbb um 6“ und „zibb“ Ende des Jahres zeigen exemplarisch, dass Veränderungen, die mit Kürzungen verbunden sind, zuerst zulasten der Freien gehen. Ohne die Freien aber ist der rbb nicht denkbar. Sie stellen fast die Hälfte der dort Arbeitenden und machen oft seit Jahrzehnten die gleiche Arbeit, nur ohne die gleichen Rechte. Die existierende Freienvertretung reicht nicht aus. Aus diesem Grund hat das Abgeordnetenhaus bereits im Februar mit breiter Mehrheit den Senat aufgefordert, die Interessenvertretung weiterzuentwickeln und die Vertretung der Freien durch den Personalrat zu ermöglichen.

Wir hätten es deshalb begrüßt, wenn eine kleine Novelle des rbb-Staatsvertrags, unter Ausklammerung noch offener Fragen, mit der vorgesehenen Vertretung der Freien durch den Personalrat verabschiedet worden wäre. Um so mehr werden wir uns als LINKE weiter für gleiche Personalvertretungsrechte stark machen und fordern die Übernahme der Regelungen der jüngst beschlossenen Novelle des Bundespersonalvertretungsgesetzes für den rbb.“


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