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Rot-Rot-Grüne Politiker*innen setzen sich gegen Gewalt an Frauen ein

Gemeinsame Presseerklärung der SPD-Fraktion, der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

Im Jahr 2017 wurde in Deutschland alle zwei bis drei Tage eine Frau von ihrem aktuellen oder früheren Lebensgefährten getötet. Gemeldet wurden rund 140.000 Fälle häuslicher Gewalt. Die Dunkelziffer ist vermutlich wesentlich höher. Weltweit ist Gewalt die häufigste Todesursache für Frauen im Alter zwischen 16 und 44 Jahren. Das eigene Zuhause soll ein Ort der Sicherheit und kein Ort der Angst sein. Berlin finanziert deshalb breite Hilfs- und Schutzangebote, wie beispielsweise Frauenhäuser, Zufluchtswohnungen, Notrufe, Frauenberatungs- und Interventionsstellen. Im nächsten Doppelhaushalt wird die Koalition das Unterstützungssystem von gewaltbetroffenen Frauen weiter stärken.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November erklären die Sprecherinnen für Frauen- und Gleichstellungspolitik:

Derya Çağlar, SPD-Fraktion: „Die aktuellen Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik zeigen, dass Frauen viel besser geschützt und Hilfeangebote ausgeweitet werden müssen. Wir sind gefordert, weitere Maßnahmen zum Schutz von Frauen zu ergreifen und die Gesellschaft zu sensibilisieren.“

Ines Schmidt, Fraktion DIE LINKE: „Wichtig ist, dass alle Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, schnell Unterstützung bekommen. Das Hilfetelefon ist ein gutes Beispiel dafür. Frauen werden hier anonym und kostenlos beraten und das ohne großen Aufwand und Hürden.“

Anja Kofbinger, Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion: „Die Zahlen der von ihren Partnern zu Tode gekommenen und verletzten Frauen sind erschreckend. Wir müssen diesen Frauen in der Not helfen und Präventionsprojekte unterstützen. Deshalb sichert Berlin seit vielen Jahren Anti-Gewalt-Projekte.“


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