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Ziel bleibt Erhalt der drei künstlerisch eigenständigen Opernhäuser

Zu den Entscheidungen des Generaldirektors der Stiftung Oper in Berlin erklärt die Fraktionsvorsitzende

Zu den Entscheidungen des Generaldirektors der Stiftung Oper in Berlin erklärt die Fraktionsvorsitzende Carola Bluhm:

Die von Kultursenator Thomas Flierl maßgeblich entwickelte und mit Unterstützung des Bundes auf den Weg gebrachte Opernstiftung ist ein zentrales Reformprojekt der rot-roten Koalition in Berlin zum Erhalt der einmaligen Opernlandschaft in der deutschen Hauptstadt. Ihre Gründung wurde zu Recht bundesweit als Signal gegen Kulturabbau verstanden und begrüßt. Vor diesem Hintergrund bedauert die Linksfraktion den Rücktritt von Michael Schindhelm als Generaldirektor der Stiftung und nimmt die von ihm geltend gemachten Gründe für diesen Schritt zur Kenntnis.

Wir erwarten, dass sich Vorstand und Stiftungsrat mit dem von Herrn Schindhelm vorgelegten Konzept zur Neuorganisation der Opernstiftung umgehend auseinandersetzen und daraus folgende Konsequenzen dem Senat und Abgeordnetenhaus vor Beginn der nächsten Haushaltsverhandlung zur Beratung und Entscheidung vorlegen.

Die Linksfraktion hält an dem Ziel, die drei Berliner Opernhäuser in ihrer künstlerischen Eigenständigkeit dauerhaft zu erhalten und stärker zu profilieren fest. Das bedeutet auch, mit dem Bund und privaten Investoren zügig zu einer Vereinbarung über ein verbindliches Finanzierungskonzept für die Sanierung der Staatsoper zu gelangen.


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