70. Jahrestag der Befreiung: Zeit des Feierns und des Gedenkens
Der 8. Mai markiert einen besonderen Tag in der Geschichte Berlins
Die Fraktionsvorsitzenden Ramona Pop und Antje Kapek (Bündnis 90/Die Grünen), Udo Wolf (DIE LINKE) und Martin Delius (Piraten) erklären:
Der 8. Mai markiert einen besonderen Tag in der Geschichte Berlins. Wir verstehen ihn als Verpflichtung aller Demokratinnen und Demokraten, die mahnende Erinnerung an das Ende des zweiten Weltkrieges, an das Ende von Vernichtung und faschistischer Gewaltherrschaft auch für künftige Generationen wach zu halten. Immer mehr Bundesländer, zuletzt Brandenburg, haben den 8. Mai bereits als »Tag der Befreiung« zum Gedenktag gemacht. Wir meinen, dass Berlin diesem Beispiel folgen sollte.
Die Oppositionsfraktionen haben deshalb unter dem Titel »70. Jahrestag der Befreiung – Verantwortung für ein weltoffenes Berlin, das Flüchtlingen hilft. Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus« eine gemeinsame Aktuelle Stunde beantragt. Wir wollen unterstreichen, dass wir den Alliierten dankbar dafür sind, dass sie unsere Stadt vom Nationalsozialismus befreit haben. Wir wollen deutlich machen, dass für Hass und Gewalt in Berlin kein Platz ist, und darüber reden, warum wir uns denen gegenüber in der Pflicht sehen, die heute bei uns Schutz vor Krieg und Vertreibung suchen. Wir bedauern, dass die Koalitionsfraktionen nicht bereit waren, sich gemeinsam mit uns auf dieses Thema zu verständigen.

