An der Sanierung der Thomas-Mann-Schwimmhalle wird nicht gerüttelt!

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Da steht die Politik im Wort gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, den Kitas, Schulen und Vereinen

Die sportpolitische Sprecherin Gabriele Hiller erklärt:

Die Ideen des neuen Bäderchefs für eine Umstrukturierung der Berliner Bäderlandschaft betrachte ich mit Skepsis und großer Sorge. Auch das Vorgehen ist befremdlich. Eine so grundsätzliche Änderung in der Bäderpolitik teilt man dem Gesetzgeber nicht per Presse mit!

Für die Fraktion DIE LINKE ist die Versorgung mit Schwimmbädern ein Angebot der Daseinsvorsorge. Dafür wurden die Berliner Bäderbetriebe (BBB) als öffentliches Unternehmen einst geründet. Dafür wurden unter Rot-Rot viele Millionen in Sanierung und Unterhalt gesteckt. Die BBB sind in erster Linie dafür da, dass Menschen wohnortnah etwas für ihr Wohlbefinden und die Gesundheit tun können, für das Schwimmen lernen in Kitas und Schulen, für den Lehr-, Trainings- und Wettkampfbetrieb der Sportvereine. Dem neuen Vorstand sollte klar sein, dass er mit seinen Vorschlägen den politischen Konsens infrage stellt, in Berlin keine Bäder zu schließen und die Wasserfläche nicht zu reduzieren.

Wir werden sehen, was die Koalition in den Haushaltsberatungen dazu zu sagen hat. Denn die Pläne des BBB-Chefs sind nicht nur diskussionswürdig, sie sind auch teuer.

Und um es klar zu stellen: Die Schwimmhalle an der Thomas-Mann-Straße wird fertigsaniert. Für die Linksfraktion stehen die dafür gefassten Beschlüsse nicht zur Diskussion. Da steht die Politik im Wort gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, den Kitas, Schulen und Vereinen. Diese hat Herr Hensing offenbar bisher noch gar nicht auf seinem Zettel.

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