Attentäter darf nicht vorzeitig freikommen

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Giyasettin Sayan: Eine vorzeitige Entlassung brüskiert die Opfer

Der flüchtlingspolitische Sprecher Giyasettin Sayan erklärt:

Unvergessen ist allen dass Attentat im griechischen Restaurant »Mykonos« in Berlin vom 17. September 1992. Der iranische Geheimdienstagent Kazem Darabi erschoss vier kurdische Exilpolitiker. Der Wirt und andere Gäste wurden verletzt. Unvergessen ist auch, dass nach langem Ringen die hiesige Justiz 1997 ein klares Urteil fällte: Lebenslang wegen vierfachen Mordes bei besonderer Schwere der Schuld.

Nun, 15 Jahre später, soll der Täter vorzeitig freigelassen und in den Iran abgeschoben werden.

Eine vorzeitige Entlassung brüskiert die Opfer. Sie ist ungerecht und bestärkt jene, die von staatlicher iranischer Seite beauftragt, weltweit Oppositionelle und Exilpolitiker verfolgen und ihr Leben bedrohen. Ich fordere, dass Kazem Darabi, ein vom Iran staatlich beauftragter Mörder, seine lebenslange Strafe verbüßt.

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