Berlin – arm trotz Arbeit
Die Reallöhne sind im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent gesunken
Die wirtschaftspolitische Sprecherin Jutta Matuschek erklärt:
In Berlin sind die Reallöhne im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent gesunken, während sie im übrigen Deutschland um 0,5 Prozent gestiegen sind. Das geht aus der Antwort des Senats auf meine Anfrage (siehe Anhang) hervor. Auch die Pro-Kopf-Einkommen in Berlin belegen, dass die Stadt trotz positiver wirtschaftlicher Entwicklungen nach wie vor arm ist und es offensichtlich bleibt.
Denn SPD und CDU fehlt es an Ideen und Konzepten, die Einkommen in Berlin deutlich zu verbessern. Rot-schwarze Wirtschaftspolitik ist zum Abfeiern vergangener Anstrengungen verkommen. Wer nur erntet, aber nichts sät, zehrt von der Substanz.
Die Koalition muss sich endlich der Aufgabe stellen und die Entwicklung der Löhne in den Blick nehmen, damit alle Berlinerinnen und Berliner am wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben.

