Berlins CDU bleibt ein bildungspolitischer Dinosaurier

Regina KittlerDIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Programme aus dem letzten Jahrhundert recycelt

Die bildungspolitische Sprecherin Regina Kittler erklärt:

Die SPD-CDU-Koalition in Berlin ist auch bildungspolitisch am Ende. Auf ihrem gestrigen Kleinen Parteitag machte die CDU nachdrücklich klar, dass in der Stadt zusammen regiert, was nicht zusammengehört. Sie kündigte nicht nur den im Koalitionsvertrag mit der SPD beschlossenen Schulfrieden auf, sondern zeigte sich mit ihren Angriffen auf die erfolgreichen Schulreformen in der Stadt als bildungspolitischer Dinosaurier.

Die Linksfraktion wird nicht zulassen, dass an der Gleichwertigkeit von Gymnasien und Sekundarschulen gerüttelt und einheitliche Lehrpläne für alle Schularten abgelehnt werden. Um Bildungschancen zu verbessern, braucht es nicht mehr Gymnasien schon ab Klasse 5, sondern mehr längeres gemeinsames Lernen.

Wie wenig Ahnung die CDU von den bildungspolitischen Erfordernissen der Stadt hat, zeigt sich auch darin, wie sehr sie gegen jahrgangsübergreifenden Unterricht und gegen Inklusion wettert. Auch dass die Berlinerinnen und Berliner bereits per Volksentscheid deutlich gemacht haben, dass der Besuch des Religionsunterrichts weiterhin freiwillig stattfinden soll, kümmert die CDU wenig. Sie hat schon mal den Wahlkampf für 2016 eröffnet und dafür Programme aus dem letzten Jahrhundert recycelt.

Die Linksfraktion wird sich aktiv dafür einsetzen, dass sich die Bildungsvorstellungen der CDU in Berlin nicht durchsetzen können. Sie wird weiter für gute Bildung für alle kämpfen.

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