Charité setzt weiter auf Ausgliederung und Privatisierung

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Trotz massiver Kritik der Beschäftigten

Trotz massiver Kritik der Beschäftigten

Der wissenschaftspolitische Sprecher Dr. Wolfgang Albers erklärt:

Die Entscheidung des Aufsichtsrates der Charité, den Vertrag mit der CFM und deren privaten Anteilseigner für jetzt sechs weitere Jahre zu verlängern, ist ein schwerer strategischer Fehler.

Hier wurde die große Chance vertan, die ja auch im Koalitionsvertrag von SPD und CDU angekündigte verstärkte Kooperation der beiden öffentlichen Krankenhausunternehmen Vivantes und Charité gerade durch eine Zusammenarbeit in dem wichtigen Bereich der krankenhausnahen Dienstleistungen weiter voranzubringen.

Stattdessen setzt der Aufsichtsrat der Charité weiter auf Ausgliederung und Privatisierung und die Vertreter des Senats im Aufsichtsrat stimmen dem widerspruchslos zu.

Wieder einmal erweist sich der rot-schwarze Koalitionsvertrag als purer Ankündigungskatalog, zu dessen Umsetzung dem Senat nicht nur die gestalterische Kraft, sondern offenbar auch jeder politische Wille fehlt.

Kontakt