Engagement des Sports für Flüchtlinge unterstützen, nicht behindern

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Finanzämter drohen mit Aberkennung der Gemeinnützigkeit

Die sportpolitische Sprecherin Gabriele Hiller erklärt:

Es mutet sehr seltsam an, wenn Sportvereine, statt dass sie Dank und Anerkennung erfahren, Schreiben von Finanzämtern bekommen, die mit Aberkennung der Gemeinnützigkeit drohen, weil sie sich um Flüchtlinge kümmern, sie einladen und mittrainieren lassen.

Da fragen wir uns als LINKE schon, ob Finanzämter nicht Dringenderes zu tun haben? Sollten sie sich in Berlin nicht energisch um Steuerbetrüger kümmern anstatt sich an Ehrenamtlichen abzuarbeiten? Das verunsichert, macht Angst, aber auch wütend. Wir erwarten vom Berliner Senat, dass er hier schnellstens eindeutige Worte in Richtung Finanzbehörden findet und dass Problem aus dem Weg räumt.

Dazu gehört auch eine unverzügliche Information des Senats an die Vereine, die für Sicherheit sorgt und klarstellt, dass das Land Berlin dem gemeinnützigen Sport für die gute Flüchtlingsarbeit dankt und sie nicht mit dem Entzug der Gemeinnützigkeit rechnen müssen.

In diesem Sinne unterstützen wir den Senat gern und werden das Problem im Sportausschuss morgen thematisieren.

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