Feiger Anschlag auf das »Haus der 28 Türen«

Hakan TaşDIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Kunstprojekt am Oranienplatz trug den Widerstandsgeist der Refugee-Proteste

Der innen- und flüchtlingspolitische Sprecher Hakan Taş erklärt:

In Folge eines Brandanschlags ist in der Nacht zum Dienstag das »Haus der 28 Türen« am Berliner Oranienplatz vollständig abgebrannt. Das Kunstprojekt beschäftigte sich mit der konkreten Lebenswirklichkeit geflüchteter Menschen und veranschaulichte die unwürdige Aufnahmepraxis in Europa.

Am Oranienplatz hat das Kunstprojekt den Widerstandsgeist der Refugee-Proteste getragen. Bis zuletzt wurden die Räumlichkeiten von Berliner Refugee-Aktivistinnen und -Aktivisten als Veranstaltungsort und Treffpunkt genutzt.

Der feige Brandanschlag gilt deshalb zweifelsohne dem Unterstützernetzwerk der Berliner Flüchtlinge. Wir verurteilen den Anschlag aufs Schärfste und fordern eine zügige und umfassende polizeiliche Aufklärung des Falles.

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