Frauen müssen verdienen, was sie verdienen

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Der 21. März ist der Equal Pay Day, der Aktionstag für Entgeltgleichheit

Die frauenpolitische Sprecherin Evrim Sommer erklärt:

In Berlin verdienen Frauen durchschnittlich 16 Prozent weniger für die gleiche Arbeit als Männer. Besonders dramatisch ist die Lage in Gesundheitsberufen, in denen Frauen fast 80 Prozent der Arbeitenden ausmachen. Seit 2012 fordert DIE LINKE im Abgeordnetenhaus vom Senat die Ergreifung verbindlicher Maßnahmen zur Herstellung der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern. Doch die rot-schwarze Koalition und ihre Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, haben offensichtlich kein Interesse an der Lösung des Problems. Zwar gibt es immer wieder Ankündigungen, denen aber keine Taten folgen.

Zur Aufdeckung der Lohnungerechtigkeit existiert das Prüfinstrumentarium Entgeltgerechtigkeits-Check (eg-check.de). Ein erster Schritt zur Beseitigung der Entgeltdiskriminierung wäre die Erprobung dieses Instrumentariums in ausgewählten landeseigenen Unternehmen und im Öffentlichen Dienst. Dies wurde von den Berliner Wasserbetrieben bereits in Eigenregie getan. Es ist an der Zeit, dass der Senat hier handelt.

Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen ist in Deutschland Realität. Der 21. März ist der Equal Pay Day, der Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen den Geschlechtern. Bundesweit finden über 700 Aktionen in statt. DIE LINKE beteiligt sich an der diesjährigen Kundgebung zum Thema »Frauen haben Recht auf Mehr!« am Donnerstag zwischen 12 und 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor.