Frauenetat: Mehr Geld für Tarifanpassungen

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Mit Blick auf die wachsende Stadt muss auch die Infrastruktur der Berliner Frauenprojekte gestärkt werden

Anlässlich der Zweiten Lesung des Frauenetats erklärt die frauenpolitische Sprecherin Evrim Sommer:

Mit Blick auf die wachsende Stadt muss die Infrastruktur der Berliner Frauenprojekte gestärkt und die Arbeit der Frauen in den Beratungseinrichtungen besser bezahlt werden. Die im Senatsentwurf vorhandenen Etatsteigerungen werden dem nicht gerecht. Die Linksfraktion schlägt deshalb eine Aufstockung in Höhe von ca. 3 Millionen Euro insgesamt vor.

Die Erhöhungen sollen für notwendige Tarifanpassungen verwendet werden. Außerdem besteht großer Bedarf an geschlechtsspezifischen Angeboten für Flüchtlingsfrauen und am Einsatz von Sprachmittlerinnen, für deren Vergütung die Frauenprojekte bislang kein nennenswertes Budget zur Verfügung haben.

Projektbezogene bzw. konkrete Erhöhungsanträge betreffen die bessere Finanzierung von Frauenhausplätzen, die nur als Notplätze gelten, die professionelle Begleitung von Kindern gewaltbetroffener Frauen, die Weiterführung des DIWA-Projektes (Alternativen für Prostituierte) und die Jobwerkstatt für Mädchen.