Für höhere Fahrpreise kein Spielraum

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Jutta Matuschek: Fahrpreiserhöhung wäre kontraproduktiv

Zu den Äußerungen der BVG, 2008 höhere Fahrpreise durchsetzen zu wollen, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Jutta Matuschek:

Die BVG hat ab Januar 2008 einen Verkehrsvertrag mit dem Land Berlin, der ihr Planungssicherheit und verlässliche Einnahmen verschafft. Die Ankündigung des BVG-Vorstandssprechers Sturmowski, im April die Fahrpreise erhöhen zu wollen, ist kontraproduktiv und zerstört Vertrauen. Die avisierten Fahrpreissteigerungen übersteigen zudem deutlich die Entwicklung der Einkommen vieler Berlinerinnen und Berliner.

Die Vermutung liegt nahe, dass die BVG sich ihren millionenschweren Umzug der Unternehmenszentrale an die Jannowitzbrücke von den Fahrgästen finanzieren lassen will. Eine solche Geisterfahrt kann nur aufs schärfste zurückgewiesen werden. Stattdessen erwarten wir noch immer ein Konzept der BVG, wie sie neue Fahrgäste gewinnen will und damit auch die Einnahmen steigern kann.