Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit muss sein
Wertschätzung für das Engagement der Pädagoginnen und Pädagogen
Zur Absage des GEW-Streiks der angestellten Lehrkräfte in Berlin erklärt die bildungspolitische Sprecherin Regina Kittler:
Soziale Gerechtigkeit muss auch im Lehrerzimmer gelten und Ausdruck der Wertschätzung für das Engagement der Pädagoginnen und Pädagogen sein. Die Linksfraktion hat deshalb wiederholt beantragt und gefordert, die Gerechtigkeitslücken zwischen Tarif und Besoldung zu schließen sowie die Grundlage für ein modernes Dienstrecht für alle Lehrerinnen und Lehrer zu schaffen.
Offensichtlich wollte sich die SPD den vorprogrammierten Ärger zu Schulbeginn so kurz vor den Wahlen dann doch ersparen. Die Zusagen von Bildungssenatorin Scheeres und Finanzsenator Kollatz-Ahnen waren längst überfällig. Sie sind auch vor dem Hintergrund dringend notwendig, dass zum Schuljahr 2017/18 die ersten Absolventinnen und Absolventen an die Berliner Schulen kommen, die nach dem neuen Lehrkräftebildungsgesetz einen Master erworben haben.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass den Versprechungen an die GEW nach der Wahl auch Taten folgen.

