Innensenator sollte Blick ins Landesgleichstellungsgesetz nicht versäumen

Udo WolfDIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Findung einer neuen Polizeipräsidentin bzw. eines Präsidenten nicht durch einen neuen Formfehler belasten

Der Fraktionsvorsitzende Udo Wolf erklärt:

Innensenator Henkel und der CDU sei dringend ein Blick ins Landesgleichstellungsgesetz empfohlen. Denn bei gleicher Eignung von Bewerberinnen und Bewerbern für eine Führungsaufgabe im Land Berlin ist einer Frau der Vorzug zu geben.

Wenn verschiedene Presseveröffentlichungen stimmen, wonach die amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers und der von Henkel und der CDU gehandelte Favorit Klaus Kandt nach dem beamtenrechtlichen Verfahren die gleiche Eignung für das Amt des Polizeipräsidenten haben, muss die Frau eingestellt werden.

Wir gehen davon aus, dass der Innensenator die schon ewig dauernde Findung einer neuen Polizeipräsidentin bzw. eines Präsidenten nicht durch einen neuen Formfehler belasten will.

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