Jetzt gesellschaftlich relevante Gruppen bei Rahmenlehrplänen einbeziehen
Für die Einführung der neuen Rahmenlehrpläne steht nun doch mehr Zeit zur Verfügung
Die bildungspolitische Sprecherin Regina Kittler erklärt:
Ich begrüße, dass für die Einführung der neuen Rahmenlehrpläne der Klassen 1-10 in Berlin und Brandenburg nun doch mehr Zeit zur Verfügung steht. Damit folgt der Berliner Senat den Forderungen vieler an Bildung Beteiligter, nicht zuletzt auch der der Linksfraktion.
Damit die von uns unterstützten Ansätze für einen inklusiven Unterricht und verstärkten fachübergreifenden Unterricht der neuen Rahmenlehrpläne erfolgreich werden können, muss der Senat nun nachholen, was bisher versäumt wurde. Die Debatte muss wie in § 11 Schulgesetz vorgesehen unbedingt um den Dialog mit den »gesellschaftlich relevanten Gruppen« erweitert werden. Zu diesen gehören für mich Lehrergewerkschaften und die gewählten Landesgremien von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften, aber auch Migrantenverbände. Von der GEW wurden bereits gewichtige und produktive Veränderungsvorschläge vorgelegt.
Die Linksfraktion erwartet auch, dass es keinen Rückschritt in den Lehrplänen bezüglich der Sexualerziehung und Akzeptanz sexueller Vielfalt gibt und wird sich weiter in die parlamentarische Debatte zu den Rahmenlehrplänen einbringen.

