Keine Kürzungen bei der Schulsozialarbeit, Koalition muss handeln!
Bildungsbenachteiligung und Bildungsungerechtigkeit verhindern
Die bildungspolitische Sprecherin Regina Kittler erklärt:
Keine Fraktion will den Stellenabbau bei der Schulsozialarbeit. In der Debatte um den dringlichen Antrag der Linksfraktion zur sofortigen Rücknahme der Stellenkürzungen, wurde dies letzten Donnerstag im Plenum zumindest von allen versichert.
Doch schnelles Handeln der Koalition? – Fehlanzeige. Während Grüne und Piraten umgehend dem Antrag beitraten, lehnten SPD und CDU eine Sofortabstimmung ab und vertagten den Beschluss. Eine weitere Woche wurden die Schulen im Unklaren gelassen. Erst kommenden Mittwoch wird sich der Hauptausschuss damit befassen. Wenn die Koalition es denn ernst meint mit ihren vielen öffentlichen Beteuerungen, muss sie unserem Antrag dort zustimmen.
Immer noch im Raum steht das Senatsschreiben an die betroffenen Bezirke vom 29. Oktober 2013 unter der Überschrift »Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen – nicht mehr förderfähige Projekte«. Dort war mitgeteilt worden, in welchen Schulen eine Sozialarbeiterstelle gestrichen werden soll. Die Senatsbildungsverwaltung muss dieses Schreiben umgehend zurückrufen.
Bildungsbenachteiligung und Bildungsungerechtigkeit durch Stellenkürzungen in der Schulsozialarbeit müssen verhindert werden!

