Klubkultur: Den Worten jetzt Taten folgen lassen
Humus kreativer Kultur für unsere Stadt erhalten
Der Abgeordnete Klaus Lederer erklärt:
Nach knapp einem Jahr hat das Parlament jetzt über die Cluboffensive der Linksfraktion entschieden. Immerhin soll jetzt mit einer Reihe von Prüfaufträgen zumindest der Bestandsschutzsicherung von existierenden Klubs Aufmerksamkeit gewidmet werden. Das begrüßen wir, den Worten müssen jetzt freilich auch Taten folgen. Bekenntnisse haben in der Vergangenheit weder der »Kirche von unten«, noch dem Knaack-Club, dem ICON oder dem »Klub der Republik« geholfen.
Mit unseren Vorschlägen, die wir mit den Fraktionen der Grünen und Piraten nach den Ausschussberatungen weiter qualifiziert haben, sind wir in Bezug auf die Sicherung der soziokulturellen Freiräume der Klubkultur weitergegangen. Da geht es um vorausschauende Planung, um die bessere Vernetzung der Behördentätigkeit, um konkrete Unterstützung in Notsituationen und die präventive Bewältigung von Nutzungskonflikten.
Diese Vorschläge bleiben im Raum, wir werden sie weiter verfolgen und die Koalition in Bezug auf ihre Bekenntnisse und Ankündigungen beim Wort nehmen – damit der Humus kreativer Kultur für unsere Stadt erhalten wird und nicht länger der Verdrängung anheimfällt.
Anlage
Änderungsantrag

