Kooperation zwischen der Charité und Grieneisen

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Hinterbliebene werden geschröpft

Zur Kooperation zwischen der Charité und Grieneisen erklärt der gesundheitspolitische Sprecher Wolfgang Albers:

Die Charité scheint eine neue Finanzquelle erschlossen zu haben: Zukünftig sollen Angehörige 60 Euro für die ersten drei Tage der Aufbewahrung ihrer Verstorbenen zahlen. Für jeden weiteren Tag werden 23 Euro fällig.

Das wäre eine pietätlose Sauerei.

Charité heißt auch Mildtätigkeit. Offenbar hat der Vorstand der Charité hier völlig das Augenmaß verloren. Deshalb ist die verantwortliche Senatsverwaltung aufgefordert, diese Geldschneiderei sofort zu unterbinden.

Die Aufbewahrung eines im Krankenhaus verstorbenen Patienten ist durch den Behandlungsvertrag abgedeckt und gehört zum öffentlich finanzierten Versorgungsauftrag eines Krankenhauses. Daraus eine zusätzliche Einnahmequelle zu machen, schlägt dem Fass den Boden aus!

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