Linksfraktion fordert neue Planung für den Alexanderplatz

Katrin LompscherDIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Alexanderplatz ist und bleibt einer der wichtigsten Stadtplätze Berlins

Zur Debatte um die städtebauliche Entwicklung des Alexanderplatzes erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung, Katrin Lompscher:

Die Bebauungspläne für den Berliner Alexanderplatz müssen geändert werden. Die aus dem Jahr 1999 stammten und den Bau von zehn Hochhäusern mit 150 Metern Bauhöhe vorsahen, waren nicht nur umstritten, sondern auch unrealistisch. Mit der Absicht eines Investors, nun eines der Hochhäuser zu errichten, ist die Debatte um die Alexanderplatz-Planung neu entbrannt.

Es ist deshalb an der Zeit, dass der Senat die Planungen für den Alexanderplatz grundlegend überprüft. Da die gesetzlichen und vertraglichen Fristen für die bisherigen Planungen abgelaufen sind, können die Eigentümer keine Entschädigungsansprüche stellen – ein guter Zeitpunkt, um die Planungen zu ändern.

Die Fraktion DIE LINKE fordert, auf einige Hochhausstandorte aus stadtgestalterischen Gründen unbedingt zu verzichten. Die geplanten Hochhäuser, die unmittelbar die Sicht auf den Fernsehturm verstellen würden, sollen entfallen. Der Fernsehturm ist ein markantes Wahrzeichen der Stadt im Blickpunkt wichtiger städtischer Achsen, z.B. der Karl-Marx-Allee oder der Oranienburger Straße, das durch falsch platzierte und zu hohe Gebäude nicht visuell entwertet werden darf.

Der Alexanderplatz ist und bleibt einer der wichtigsten Stadtplätze Berlins. Die Fraktion DIE LINKE hat deshalb auf ihrer gestrigen Sitzung einen Antrag mit der Forderung nach einer Neuplanung beschlossen und bringt diesen ins Abgeordnetenhaus ein.

Anlage:
Fraktionsbeschluss

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