Mehr Videoüberwachung ist kein Allheilmittel
Mehr ansprechbares Personal und bürgernahe Polizeiarbeit vor Ort wäre sinnvoller
Das Mitglied im Innenausschuss Hakan Taş erklärt:
Dass die CDU nach Vorfällen im öffentlichen Raum wieder einmal reflexartig nach mehr Videoüberwachung ruft, ist so vorhersehbar wie armselig.
Anscheinend fällt konservativen Politikern wie Bundesinnenminister Friedrich zur Bekämpfung von Gewalt und Fanatismus nichts anderes mehr ein. Eine Videoaufzeichnung hätte im Fall des in Bonn abgelegten Sprengsatzes allerdings nichts verhindert.
Deshalb sollte auch in Berlin Innensenator Henkel weniger über noch mehr Videoüberwachung nachdenken. Wir brauchen nicht mehr Kameras, sondern mehr ansprechbares Personal und bürgernahe Polizeiarbeit an Orten mit hoher Kriminalitätsbelastung.

