Olympiabewerbung: 50 Millionen können besser investiert werden!

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Sanierungsstau auch bei Schultoiletten und wohnortnahen Sport- und Schwimmhallen

Die sportpolitische Sprecherin Dr. Gabriele Hiller erklärt:

Auf eine Anfrage der Linksfraktion hat Innensenator Henkel bestätigt, dass allein die Bewerbung Berlins für die Olympischen Spiele rund 50 Millionen Euro kosten wird. Angesichts des immensen Sanierungsstaus unter anderem bei Schultoiletten und wohnortnahen Sport- und Schwimmhallen, ist es unverantwortlich, dieses Geld für eine Olympiabewerbung zu verpulvern.

Noch vor wenigen Monaten haben SPD und CDU in den Haushaltsberatungen erklärt, dass aufgrund des Altschuldenabbaus keine zusätzlichen Mittel für Investitionen vorhanden seien. Doch für eine Olympiabewerbung ist das Geld plötzlich da?

Wir fordern den Senat auf, die Steuergelder der Berlinerinnen und Berliner so zu investieren, dass sie ihnen auch zu Gute kommen – und nicht nur dem IOC.

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