Olympiabewerbung: Privatisiert der Senat Landesmittel?
Seltsames Verständnis zum Umgang mit Mitteln von Unternehmen des Landes Berlin
Die sportpolitische Sprecherin Gabriele Hiller erklärt:
Olympia wirft seine Schatten voraus: In der heutigen Sitzung des Sportausschusses wurde ein seltsames Verständnis zum Umgang mit Mitteln von Unternehmen des Landes Berlin offenbar. Auf die Frage zur Finanzierung der Olympiabewerbungskampagne antwortete der Vertreter der Senatskanzlei, dass zwei Drittel der Aufwendungen durch Private getragen würden.
Auf die weitere Frage nach dem Anteil landeseigener Unternehmen betonte er, dass diese in eigener Verantwortung entschieden hätten, welche Mittel sie zur Olympiakampagne beitragen. Daher seien die Beteiligungen als private Beiträge eingeordnet worden.
Dieses Verständnis des Senats vom Umgang mit öffentlichem Geld ist mehr als eigentümlich und hat mit Transparenz nichts zu tun. Wir erwarten vom Senat Aufklärung.

