Personalabbau im Öffentlichen Dienst muss umgehend gestoppt werden

Udo WolfDIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Der Senat muss stärker in den Blick nehmen, was die Stadt braucht

Der Fraktionsvorsitzende Udo Wolf erklärt:

Gemeinsam mit der DGB-Vorsitzenden von Berlin-Brandenburg, Doro Zinke, und ver.di-Landeschefin Susanne Stumpenhusen ist sich die Fraktion DIE LINKE einig, dass es in der Stadt einen Paradigmenwechsel im Umgang mit dem Öffentlichen Dienst geben muss.

Dazu ist erforderlich, dass die Zukunft des Öffentlichen Dienstes nicht länger im Hause des Finanzsenators entschieden wird. Statt immer nur mit Zielzahlen zu argumentieren, muss der Senat stärker in den Blick nehmen, was die Stadt braucht. Bleibt die Koalition bei ihrem Kurs von Personalabbau und Einstellungsrestriktionen, wird das Land Berlin schon in naher Zukunft seine Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürgern Berlins nicht mehr wahrnehmen können.

Die Fraktion DIE LINKE fordert als ersten Schritt ein Personalabbaumoratorium. Der vorhandene Stellenrahmen muss zunächst eingefroren, vorhandene Stellen besetzt werden.

Wir sehen den Senat in der Pflicht ein Konzept zur Personalentwicklung vorzulegen, das die Beschäftigten nicht länger als Objekte der Personalplanung betrachtet, sondern in den Blick nimmt, was sie leisten und leisten können.

Link:
Anforderungen an ein Personalentwicklungskonzept für den Öffentlichen Dienst

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