Politik muss um jeden Arbeitsplatz bei Siemens kämpfen

Udo WolfDIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Treffen mit Betriebsräten des Berliner Gasturbinenwerks

Nach einem Treffen mit dem Betriebsratsvorsitzenden Günter Augustat und weiteren Betriebsräten des Berliner Gasturbinenwerks von Siemens erklärt der Fraktionsvorsitzende Udo Wolf:

Im Berliner Gasturbinenwerk von Siemens sollen 800 Arbeitsplätze abgebaut und ein großer Teil der Fertigung ausgelagert werden, obwohl die Auftragsbücher für die nächsten drei Jahre gut gefüllt sind.

Zwar haben sich durch die verfehlte Energiewendepolitik der Bundesregierung die Bedingungen für den Einsatz von Gasturbinen in Deutschland verschlechtert, allerdings sind die Chancen im Export nach wie vor gut.

Da es in Berlin im Vergleich zu anderen Bundesländern ohnehin an Industriearbeitsplätzen mangelt, sehen wir sowohl die Landes- als auch die Bundespolitik in der Pflicht, um jeden einzelnen Arbeitsplatz von Siemens – insbesondere am Standort Berlin – zu kämpfen.

Wir haben den Betriebsräten und Beschäftigten unsere Solidarität versichert und werden alle uns in der Landespolitik zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um sie im Kampf für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu unterstützen.

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