Preiserhöhung für Schulessen ist unsozial
Kostensteigerung wird einzig auf die Schultern der Eltern abgelastet
Zur heutigen Entscheidung des Senats, den Preis für das Schulessen auf 37 Euro zu erhöhen, erklärt das Mitglied im Fraktionsvorstand Wolfgang Albers:
Die Entscheidung, die Kosten für die dringend notwendige Verbesserung der Qualität des Schulessens an den Berliner Schulen einzig auf die Schultern der Eltern abzuwälzen, beweist erneut: Dieser Senat verliert zu Recht zunehmend an gesellschaftlicher Akzeptanz in der Stadt.
Offenbar hat die Koalition aus SPD und CDU das Augenmaß für das sozial Notwendige in der Stadt vollkommen verloren.
Es war eine bewusste politische Entscheidung unter Rot-Rot, die Kosten des Schulessens an Ganztagsgrundschulen auf 23 Euro zu begrenzen. So sollte garantiert werden, dass dort wirklich alle Kinder in den Genuss mindestens einer warmen Mahlzeit am Tag kommen konnten.
Die nun vorgesehene Erhöhung des Elternanteils um 14 Euro macht diesen Ansatz zunichte und deutlich: Diesem Senat fehlt das soziale Rückgrat.

