Schockstarre überwunden, aber Müllers Vorschlag greift zu kurz
Tilmann Heuser als Koordinator eines Beteiligungsverfahrens ist eine gute Wahl
Die Sprecherin für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung, Katrin Lompscher, erklärt:
Es ist erfreulich, dass der Senat endlich seine Schockstarre überwunden und offenbar erkannt hat, dass es seine politische Aufgabe ist, mit dem Ergebnis des erfolgreichen Volksentscheids zum Tempelhofer Feld umzugehen und an der Umsetzung des Volksgesetzes zu arbeiten.
Tilmann Heuser als Koordinator eines Beteiligungsverfahrens ist eine gute Wahl. Der BUND und Heuser als sein Landesgeschäftsführer haben in dem gesamten Prozess Sachkunde, Unabhängigkeit und Konfliktfähigkeit bewiesen und genießen den entsprechenden Respekt in der Öffentlichkeit.
Es greift allerdings zu kurz, die Bürgerbeteiligung ausschließlich auf den Pflege- und Entwicklungsplan zu beziehen. Das kann bestenfalls ein erster Schritt sein. Es geht um die Etablierung einer nachhaltigen Bürgerbeteiligung für alle zukünftigen Entscheidungen zum Tempelhofer Feld. Ein entsprechender Antrag der Linksfraktion (DS 17/1687) ist im parlamentarischen Geschäftsgang.

