Schulen muss geholfen werden
Probleme an Reinickendorfer Grundschulen
Die bildungspolitische Sprecherin Regina Kittler erklärt:
Bildungssenatorin Scheeres informiert sich heute über Probleme an Reinickendorfer Grundschulen. Neu sind die Sorgen nicht, ähnliche Fälle uns z.B. aus Marzahn bekannt.
Die Fraktion DIE LINKE dringt bereits seit der vergangenen Wahlperiode darauf, dass die Schulen nicht damit allein gelassen werden, wenn plötzlich Kinder oder Jugendliche zu ihnen kommen, die keinerlei Kenntnisse der deutschen Sprache haben, zum Teil noch nie eine Schule besuchten und eine Sprache sprechen, die kein Mitglied des Kollegiums beherrscht.
Vom vorigen Senat wurde zugesagt, den notwendigen personellen Mehrbedarf über die Planung hinaus durch Neueinstellungen zu decken, die Einrichtung von Kleinklassen möglich zu machen und die regionale Schulaufsicht mit der Koordinierung zu beauftragen. Das ist offensichtlich bis heute nicht im erforderlichen Umfang geschehen.
Die Linksfraktion fordert die Verwirklichung dieser Zusagen und darüber hinaus die Schaffung eines Unterstützungssystems durch den Senat.
- Muss jede Schulleitung informiert werden, wohin sie sich wenden kann, sobald Schülerinnen oder Schüler ankommen, die nicht deutsch sprechen.
- Braucht Berlin endlich die Einstellung von Lehrerinnen und Lehrern, die »Deutsch als Fremdsprache« studiert haben, in erforderlichem Umfang.
- Muss eine Hotline her, über die sich Schulleiterinnen bzw. Schulleiter mit dem Senat über Problemfälle austauschen können, nicht nur ein Sorgentelefon für die Schülerschaft mit Zeugnisangst.

