Senat will Frauenrechte bei Abwicklung des Stellenpools aushebeln

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Amt der gewählten Frauenvertreterin auch in der Abwicklung unverzichtbar

Anlässlich der Einbringung des Gesetzes zur Auflösung des Stellenpools ZeP durch den Senat erklärt die frauenpolitische Sprecherin Evrim Sommer:

Die Fraktion DIE LINKE hält in der Zeit der Abwicklung des Zentralen Stellenpools das Amt der gewählten Frauenvertreterin für unverzichtbar. Dafür müsste sich eigentlich auch die Frauensenatorin Dilek Kolat stark machen. Doch nach der Senatsvorlage soll die Frauenvertreterin der Finanzverwaltung dieses Amt für die Beschäftigten des Stellenpools übernehmen.

Wer eine solche Festlegung für möglich hält, unterschätzt das Amt einer Frauenvertreterin und missachtet die bisherige Arbeit der gewählten Frauenvertreterin des Stellenpools. Sie hat in den vergangenen Jahren viele und besondere Erfahrungen gemacht, denn für die im Stellenpool Gelandeten gab es vielfach Probleme zu lösen. Als gewählte Frauenvertreterin hat sie das Vertrauen der Beschäftigten.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass das Amt der Frauenvertreterin während der kommenden Abwicklung des ZeP nicht angetastet wird. Im Gegenteil: Für eine Stärkung in ihrem Amt stehen wir zur Verfügung.