Setzt Senat jetzt auf wohnungspolitisches Klein-Klein-Klein?

Katrin LompscherDIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Berlin braucht keine Symbolpolitik sondern mehr bezahlbare Wohnungen

Die Sprecherin für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Katrin Lompscher erklärt:

Der Berliner Wohnungsmarkt ist zum Zerreißen angespannt und der Senat hat nichts Besseres zu tun, als sich mit einem Baudarlehensprogramm für 90 (!) Familien zu beschäftigen? Das ist nicht nur wohnungspolitisches Klein-Klein. Das ist kleiner als klein.

Berlin braucht keine Symbolpolitik sondern mehr bezahlbare Wohnungen. Dafür müssen der Bau und die Bereitstellung preiswerten Wohnraums gezielt gefördert werden. Vor allem die städtischen Wohnungsbaugesellschaften, aber auch Genossenschaften, brauchen dafür mehr Unterstützung vom Senat. Gegen die immer dreister werdenden Abzocker-Methoden von Projektentwicklern, Investoren und Hausbesitzern, die Profit um jeden Preis machen wollen, müssen die bezirklichen Aufsichtsbehörden entschlossen vorgehen. Dafür brauchen sie mehr Personal und fachliche Unterstützung des Senats. Es gibt für den SPD-Bausenator also genug anderes und bei weitem besseres zu tun, als der CDU einen Herzenswunsch zu erfüllen.

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