SPD läuft kulturpolitisch Amok und die CDU läuft hinterher

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Schauspielschule wird Opfer politischer Ränkespiele in der Berliner Sozialdemokratie

Der wissenschaftspolitische Sprecher Wolfgang Albers erklärt:

Noch am Mittwoch hatte der zuständige Wissenschaftsstaatssekretär Knut Nevermann erklärt, der Senat stehe zu seiner Entscheidung für einen Neubau der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« am Zentralstandort Chausseestraße. Heute hat die SPD-Fraktion dem Senat in der Sitzung des Hauptausschusses des Abgeordnetenhauses eine schallende Ohrfeige erteilt und den Neubau gekippt.

Damit wird die international so renommierte Schauspielschule Opfer der politischen Ränkespiele in der Berliner Sozialdemokratie. Tumbe Kraftmeierei ersetzt hier konsequente Kulturpolitik.

Der dringende Neubau in zentraler Lage war in der letzten Legislaturperiode fest vereinbart und der Schauspielschule nach langem Hin und Her auch zugesagt worden.

Dass ein Aufwuchs der Kosten des Projekts um 1,6 Mio. Euro zur Begründung angeführt wird, ist angesichts der Spendierhosen der SPD-CDU-Koalitionäre für andere Prestigeobjekte eine Posse.

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