St. Hedwig benötigt behutsame Sanierung

DIE LINKE im Abgeordnetenhaus

Hervorragendes Bespiel einer kreativen Nachkriegsmoderne in Deutschland

Der kulturpolitische Sprecher Wolfgang Brauer erklärt:

Der heute veröffentlichte »Offene Brief« deutscher Denkmalschützer an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zu den geplanten Sanierungs- und Umbauarbeiten an der Hedwigs-Kathedrale in Mitte ist ein Warnruf.

Die Forderung der Denkmalschützer nach einem behutsamen Umgang mit dem von Hans Schwippert nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges vollkommen neu gestalteten Innenraum teilen wir.

Die Berliner Kathedrale ist auch für uns ein hervorragendes Bespiel einer kreativen Nachkriegsmoderne in Deutschland, die immer noch unterschätzt wird. Wir nehmen den »Offenen Brief« zum Anlass, den Erzbischof von Berlin, Kardinal Rainer Maria Woelki, zu bitten, noch vor seiner Amtseinführung als Erzbischof von Köln die Vorbereitungsarbeiten zu einer zerstörerischen Sanierung dieses wertvollen Kirchenbaues zu stoppen und eine Phase neuer Nachdenklichkeit einzuleiten.

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