Warmwasserzuschlag in Berliner Bädern ist eine Unding
Vorstand der BBB setzt seine unsoziale Preispolitik fort
Zur Erhebung eines Warmwasserzuschlags in Berliner Bädern erklärt die sportpolitische Sprecherin Gabriele Hiller:
Ohne Begründung und öffentliche Begleitung erheben die Berliner Bäderbetriebe (BBB) in einigen Schwimmhallen einen Warmwasserzuschlag von 1,50 Euro. Das ist ein Unding. Damit setzt der Vorstand der BBB seine unsoziale Preispolitik fort. Wer im Stadtbad Neukölln und in der Schwimmhalle Wuhlheide schwimmen geht, erlebt damit die dritte Preiserhöhung innerhalb von anderthalb Jahren.
Der Rückgang der Besucherzahlen und der Einnahmen der BBB wird so nicht gestoppt. Ich fordere den Aufsichtsrat der Bäderbetriebe mit seinem Vorsitzenden Frank Henkel auf, dem Agieren des Vorstands unverzüglich Einhalt zu gebieten.
Die Probleme der BBB – dazu zählt auch die Klärung personeller Engpässe im Badebetrieb durch Leiharbeiter*innen – dürfen nicht zulasten der sozial schwächsten Berlinerinnen und Berliner gelöst werden. Für einen landeseigenen Betrieb sind das Zustände, die nicht akzeptabel sind.

