Wieder einmal nicht Wort gehalten
Gene verilen sözler tutulmadı
Zu den integrations- und flüchtlingspolitischen Aussagen der großen Koalition erklärt der Sprecher für Inneres, Partizipation und Flüchtlinge Hakan Taş:
Wie schon bei der Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts während der rot-grünen Regierung im Jahre 2000 hat die SPD wieder ihre Zusage nicht eingehalten. Zwar soll der Optionszwang für in der Bundesrepublik geborene Kinder ausländischer Eltern abgeschafft werden, die Mehrstaatlichkeit bei der Einbürgerung bleibt Drittstaatlern weiterhin verwehrt.
Dies ist inkonsequent und unlogisch. Seit Jahren werden fast 50 Prozent der Einbürgerungen unter Hinnahme der Mehrstaatlichkeit vollzogen. Jetzt soll auch der Optionszwang wegfallen. Es stellt sich die Frage, warum bei nun mehr einer kleinen Gruppe der Zwang zur Aufgabe der ursprünglichen Staatsbürgerschaft weiterhin bestehen soll.
Die asyl- und flüchtlingspolitischen Aussagen der Koalitionäre zeigen, dass sie aus den Flüchtlingstragödien an den Küsten Europas nichts lernen wollen. Es bleibt nicht nur bei den Regelungen aus dem Jahre 1992/1993, wo durch eine große Koalition aus CDU-CSU-SPD – FDP das Asylrecht faktisch abgeschafft worden ist. Jetzt sollen auch die verblieben Möglichkeiten für Flüchtlinge innerhalb Europas eingeschränkt werden, in dem Staaten wie Bosnien und Herzegowina, EjR Mazedonien und Serbien als sogenannte sichere Herkunftsstaaten eingestuft werden sollen.
Aus Berichten von Pro Asyl, den Lageberichten des Auswärtigen Amtes und Berichten des Europarats geht hervor, das in Serbien Menschen- und Minderheitenrechte oft nur auf dem Papier gewährleistet sind.
Insbesondere sind Angehörige von Minderheiten wie Roma, Ashkali, Ägypter und Goranen betroffen und besonders schutzbedürftig. Ihnen wird in ihren Herkunftsländern zum Teil systematisch der Zugang zu Wohnraum, Schulbildung und Krankenversorgung oder auch die Registrierung als Arbeitsuchende verwehrt. In anderen Westbalkanstaaten ist die Lage nicht viel besser.
Laut Koalitionsvertrag sollen die Asylverfahren auf drei Monate verkürzt wer-den. Das bedeutet, dass Asylanträge im Schnellverfahren abgehandelt und die Schutzsuchenden abgeschoben werden sollen. Mit diesen Regelungen werden auch die Restbestände des Asyl- und Flüchtlingsschutzes beseitigt.
Gene verilen sözler tutulmadı
CDU-CSU-SPD tarafından kurulması öngörülen Federal Hükümetin koalisyon programı açıklandı.
Konuya ilişkin olarak görüşlerini açıklayan SOL PARTİ Berlin Parlamentosu milletvekili, iç politika, katılım ve politik göçmenler sözcüsü Hakan Taş »SPD gene seçim vaatlerini tutmadı!« dedi.
SPD’nin 2000 yılında Yeşiller partisi ile birlikte seçim öncesinde çifte vatandaşlık vaadinde bulunmuş olduğu halde hükümette iken çifte vatandaşlığı imkânsız hale getirmiş olduğunu anımsatan Hakan TAŞ »SPD bu kez de çifte vatandaşlık tanınmadan hükümete girmeyeceklerini savunduğu halde, gene sözünü tutmamıştır« dedi.
Almanya’da yabancı anne-babandan doğan çocukların 23 yaşına dek tek bir vatandaşlığı seçme zorunluluğunun (opsiyon modeli) CDU-CSU-SPD koalisyon anlaşmasına göre kalkmasının öngörülmesini Taş şöyle yorumladı: »Bu yarı yolda durmaktır. Gençlerde seçme zorunluluğunun kaldırılıp AB dışından gelen yetişkinlerde tek vatandaşlıkta ısrar edilmesi anlamsız ve nedensiz bir yaklaşımdır.«
Koalisyon anlaşmasının mülteciler bölümüne de değinen açıklayan SOL PARTİ Berlin Parlamentosu milletvekili, iç politika, katılım ve politik göçmenler sözcüsü Hakan Taş »anlaşılan CDU-CSU-SPD Avrupa sahillerinde trajedilerden ve ölümlerden ders çıkarmamakta ısrar ediyorlar« dedi.
Yeni hükümetin politik sığınma başvurularını 3 ayda karara bağlamayı hedeflediğini belirten Taş »bu durumda politik sığınma başvuruları ciddi bir incelemeye tabi tutulamadan sonuçlandırılacak ve insan sınır dışı edileceklerdir« dedi.

