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Franziska Brychcy und Tobias Schulze

Kräftiger Nachschlag für Lehrkräftebildung in Berlin - Koalition sichert zusätzlich rund 34 Mio. Euro

Im Zuge der Verhandlungen zum Berliner Nachtragshaushalt wurden 34 Mio. Euro zusätzlich für die Lehrkräfteausbildung gesichert. Berlin verpflichtet sich, auch in 2024 und 2025 jährlich 17 Mio. Euro für die Lehrkräfteausbildung zur Verfügung zu stellen.

Damit sind die zusätzlichen Mittel nun langfristig gesichert und die Universitäten können u.a. mehr Personal einstellen, um weitere dringend benötigte Studienplatzkapazitäten aufzubauen.

 

Franziska Brychcy, bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion erklärt:

"Angesichts des akuten Lehrkräftemangels in Berlin ist es ein zentral wichtiges Signal, dass die  17 Mio. Euro jährlich für die Lehrkräftebildung nun über 2023 hinaus gesichert sind . Diese Mittel sollen zweckgebunden für den bedarfsgerechten, weiteren Ausbau von Studienplätzen sowie die Verbesserung der Studienqualität im Lehramt an den Universitäten zur Verfügung stehen."

 

Tobias Schulze, wissenschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion fügt hinzu:

"Mit den zusätzlichen Mitteln können die Hochschulen nun endlich weiteres Lehrpersonal einstellen. Damit kann die Betreuung von Studierenden in den Lehramtsfächern massiv verbessert werden. Hierdurch werden die Abschlusszahlen steigen und mehr Studierende sind für den Vorbereitungsdienst an Schulen qualifiziert. Ausruhen können wir uns auf diesem Erfolg aber nicht. Auch in den kommenden Hochschulverträgen muss eine verstärkte Finanzierung für die Erhöhung der Kapazitäten und die Verbesserung der Studienqualität verhandelt werden."