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365-Euro-Ticket für Berlin und Brandenburg!

Das 9-Euro-Ticket ist trotz vieler Herausforderungen und Probleme hinsichtlich der Kapazitäten im Schienenverkehr eine der wenigen sinnvollen Maßnahmen der Bundesregierung aus dem „Energieentlastungspaket“. So gut wie jede besitzt mittlerweile ein Ticket und nutzt damit nun regelmäßig oder auch bei Gelegenheit den Nahverkehr.

Doch die Begrenzung auf den Sommer birgt die Gefahr eines Strohfeuers und später Ernüchterung, wenn nach Auslaufen der Bundesförderung die Bundesländer und Verkehrsunternehmen aufgrund steigender Kosten im Frühherbst Tarifanpassungen beschließen müssten. Im Rahmen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) werden Berlin, Brandenburg und die Verkehrsunternehmen gemeinsame Lösungen finden müssen.

Dazu erklären die verkehrspolitischen Sprecher der Linksfraktion im Brandenburger Landtag Andreas Büttner und der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Kristian Ronneburg:

Kristian Ronneburg: „Erhöhungen der Ticketpreise nach Auslaufen des 9-Euro-Tickets wären ein Bärendienst für die Verkehrswende in unserer Metropolregion. Es braucht weiterhin den öffentlichen Druck auf die Bundesregierung, jetzt nicht nachzulassen, sondern das Ticket dauerhaft zu unterstützen und attraktive Fahrpreise zu ermöglichen, ohne die Sanierung, Modernisierung und den Ausbau der Schieneninfrastruktur zu vernachlässigen.“

Andreas Büttner: „Bisher hat sich die FDP strikt gegen die Fortführung des 9-Euro-Tickets gewehrt. Aktuelle Äußerungen aus der Bundesregierung deuten jedoch in eine andere Richtung. Demnach wird eine Anschlussregelung in Form eines „Klimatickets“ geprüft. Wir begrüßen das ausdrücklich und fordern den Bund auf, attraktive Angebote wie ein 365-Euro-Ticket dringend zu prüfen. Ein dauerhaftes 365-Euro-Ticket für Berlin und Brandenburg wäre ein Meilenstein bei der Gestaltung der Verkehrswende in unserer gemeinsamen Metropolregion.“

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