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Semesterticket als Solidarmodell erhalten und Preis senken

Heute demonstrieren Studierende aus Berlin und Brandenburg für den Erhalt des Semestertickets.

Dazu erklären der verkehrspolitische Sprecher Kristian Ronneburg und der wissenschaftspolitische Sprecher Tobias Schulze der Linksfraktion Berlin:

"Wir wissen es sehr zu schätzen, dass die Studierenden vor allem aus klima- und verkehrspolitischen Erwägungen am Solidarmodell für das Semesterticket festhalten wollen. Wir danken ihnen auch dafür, dass sie in den letzten eineinhalb Jahren Pandemie das Semesterticket weiter finanziert haben, obwohl es keine Präsenzveranstaltungen gab und sie das Ticket faktisch nicht so nutzen konnten, wie es sonst der Fall war.

Damit das Solidarmodell weiter erhalten bleiben kann, braucht es die aktive Zustimmung der Studierenden in Urabstimmungen. Wir wollen, dass die 200.000 Studierenden Berlins einen klaren Anreiz zur Nutzung des Nahverkehrs haben. Das dürfen wir nicht dadurch gefährden, dass gerade jetzt die Preise erhöht würden.

Im vergangenen Jahr konnten wir ein Preis-Moratorium erreichen, indem das Land Berlin einen Zuschuss zum Ticket bereitgestellt hat. Da wir immer noch keine überzeugende langfristige Lösung für ein neues Semesterticket haben, müssen wir jetzt kurzfristig dafür sorgen, dass dieses Moratorium für die Studierenden weiter bestehen bleibt. Mit dem Entschließungsantrag den Rot-Rot-Grün heute im Abgeordnetenhaus beschließen wird, unterstreicht die Koalition ihre Bereitschaft dazu.

Langfristig wollen wir als Linksfraktion das Semesterticket als Solidarmodell erhalten und es auf den Preis des 365-Euro-Azubi-Tickets absenken. Wir stehen dazu bereit, die Verhandlungen für ein Solidarmodell weiter zu unterstützen."


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