Union Berlin braucht endlich eiserne Planungssicherheit

Laut Medienberichten lehnt die Senatsverwaltung für Verkehr das vom Verein 1. FC Union Berlin vorgelegte Verkehrskonzept ab. 

Dazu erklärt der Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin, Tobias Schulze:

„Mit dieser Entscheidung bremst die Senatsverwaltung für Verkehr die Entwicklungsperspektiven des 1. FC Union Berlin aus. Seit Jahren schon geht das Behörden-Vereins-Pingpong ohne echte Ergebnisse hin und her. 

Die steigenden und auch immer wieder wechselnden Anforderungen der Verkehrsverwaltung lassen daran zweifeln, dass der Senat seinen Erstligisten wirklich unterstützt. Die Erwartungshaltung an den Verein, ein Konzept zur Verbesserung der verkehrlichen Situation für 365 Tage im Jahr vorzulegen und dafür zum Teil auch noch die Kosten zu übernehmen, ist angesichts des Umstands, dass es um die Bewältigung eines höheren Verkehrsaufkommens an 20 - 25 Spieltagen im Jahr geht, unangemessen.

Ich frage mich, wie lange Kai Wegner diesem Treiben seiner Senatorin noch zuschauen will. Er will Olympia für Millionen, aber kann nicht mal ein Verkehrskonzept für ein Stadion mit 40.000 Gästen.“