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Wissenschaft

Halbzeitbilanz nach zweieinhalb Jahren linker Beteiligung an der rot-rot-grünen Regierung.

  • Mit den Hochschulverträgen bekommen die Hochschulen bis 2023 jedes Jahr 3,5 % mehr Geld und damit sichere finanzielle Rahmenbedingungen. Rot-Rot-Grün geht gegen prekäre Beschäftigung im Wissenschaftsbereich vor: Für Daueraufgaben werden auch Dauerstellen geschaffen; mindestens 35 Prozent des Personals soll dauerhaft unbefristet beschäftigt werden, die Mindestvergütung für Lehrbeauftragte wurde 2018 von 24,50 Euro auf 35 Euro erhöht und 2019 dann auf 37,50 Euro.
  • Es konnte eine Einigung über den Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte erzielt werden. Nach 17 Jahren Stagnation bekommen studentische Hilfskräfte nun 12 Prozent mehr Lohn. Die weiteren Lohnsteigerungen, aber auch die Anbindung an den Tarifvertrag der Länder verhindern zukünftig, dass studentische Hilfskräfte wieder von der allgemeinen Lohnentwicklung abgehängt werden.
  • An den Hochschulen werden mehr Lehrer*innen ausgebildet. Die Absolvent*innenzahl wird bis zum Jahr 2022 pro Jahr von 1.000 auf 2.000 Lehrkräfte verdoppelt.
  • Für die Beschäftigten der Bibliotheken an der FU Berlin wurde eine bessere Vergütung erreicht.