<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Die Linke Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.linksfraktion.berlin/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 18:51:58 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 22 Sep 2026 18:51:58 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-113351</guid>
                <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 14:28:00 +0200</pubDate>
                <title>Evers und Gaebler schaffen Fakten:  Baurecht für ein 167 Meter hohes Hochhaus durch Erklärung der frühzeitigen Planreife</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/evers-und-gaebler-schaffen-fakten-baurecht-fuer-ein-167-meter-hohes-hochhaus-durch-erklaerung-der-fruehzeitigen-planreife/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Laut Pressebericht des Tagesspiegels plant die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen noch an diesem Sonntag Baurecht für ein 167 Meter hohes Hochhaus mit nicht geförderten, für die allermeisten Berliner*innen unbezahlbaren Wohnungen zu genehmigen. Offensichtlich sieht der Senat die Voraussetzungen für eine frühzeitige Planreife. Diese erlaubt nach Bundes-Baugesetzbuch die Zulässigkeit eines Bauvorhabens, wenn anzunehmen ist, dass das Vorhaben den künftigen Festsetzungen des Bebauungsplans nicht entgegensteht.&nbsp;</p>
<p><i>Hierzu erklären&nbsp;<strong>Dr. Michael Efler</strong>, Sprecher für Stadtentwicklung, und&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen:&nbsp;</i></p>
<p>„Der Senat konfrontiert das diesen Sonntag neu zu wählende Abgeordnetenhaus mit einer schweren Hypothek. Einen Tag nach der Planreife kann der Bau des stadtunverträglichen Mega-Projekts beginnen. Neue Mehrheiten im Parlament könnten jedoch eine andere Haltung zu diesem Bebauungsplan haben als der in den letzten Zügen befindliche Senat. Selbst die SPD-Fraktion hat sich im Ausschuss am 31. August vom Projekt distanziert: Der stadtentwicklungspolitische Sprecher Mathias Schulz sagte, dass es dazu keine einhellige Auffassung gebe und in der Koalition innerhalb dieses Ausschusses aktuell auch keine Mehrheit zu sehen sei. Das Wortprotokoll liegt seit gestern vor.&nbsp;</p>
<p>Stefan Evers,&nbsp;Finanzsenator und Spitzenkandidat der CDU, engagiert sich laut Presseberichten für das Baurecht zugunsten des Investors. Er&nbsp;soll sich persönlich in das Genehmigungsverfahren eingeschaltet haben – obwohl er dafür fachlich nicht zuständig ist. Zusätzliche Brisanz erhält die geschilderte Intervention durch eine Parteispende in Höhe von 20.000 Euro eines Projektentwicklers an die CDU. Ein Zusammenhang wurde dementiert. Fest steht: Der abgewirtschaftete Senat würde mit der Entscheidung der Planreife ein letztes Mal den Ausverkauf der Stadt beschließen.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Michael Efler</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/260918_Efler-Schenker.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-113080</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 17:59:03 +0200</pubDate>
                <title>Gemeinwohl oder Börse - BBU sollte Spagat beenden</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/gemeinwohl-oder-boerse-bbu-sollte-spagat-beenden/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der heutigen Jahrespressekonferenz des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) hat deren Verbandspräsidentin Maren Kern aktuelle Zahlen zur wohnungspolitischen Entwicklung in Berlin und insbesondere bei den Mitgliedsunternehmen des BBU vorgestellt.<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Bauen und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus<strong>:</strong>&nbsp;</i><br><br>„Wir freuen uns, dass der BBU nun auch endlich ein hartes Vorgehen gegen dreiste Vermieter und die konsequente Durchsetzung von Mieterrechten fordert. Mit einem vollständigen Mietenkataster, welches auch Abzocke mit möbliertem Wohnen und Vermietung auf Zeit erfasst und unterbindet, werden wichtige Instrumente benannt.&nbsp;</p>
<p>Die Zahlen des BBU zeigen auch, dass der Neubau durch öffentliche Unternehmen einen immer größeren Anteil am Neubau einnimmt. Da private Bauherrinnen, wie vom BBU korrekt dargestellt, nicht bezahlbar bauen können, ist das der richtige Weg. Folgerichtig ist daher die Forderung, hier eine verlässliche Finanzierung für den kommunalen Neubau bereitzustellen - wie auch in unserem Kommunalen Wohnungsbauprogramm skizziert.</p>
<p>Misslich ist, dass der BBU nach wie vor den Spagat versucht, für Landeseigene Wohnungsunternehmen und Genossenschaften einerseits, für börsennotierte Großkonzerne wie Vonovia andererseits zu sprechen. Wer, wie Vonovia, durch illegale Mieterhöhungen und Heizkostenabzocke auffällt, sollte nicht im selben Verband vertreten sein, wie unsere Landeseigenen Wohnungsunternehmen und die Genossenschaften, die gemeinsam das Rückgrat der sozialen Wohnraumversorgung bilden. Auch das ließe sich allerdings durch eine Vergesellschaftung von Vonovia und Co. beheben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-112294</guid>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 13:36:42 +0200</pubDate>
                <title>Mietenscan des Senats: Die Linke wirkt</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/mietenscan-des-senats-die-linke-wirkt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Senator Gaebler hat heute angekündigt einen Mietenscan einzuführen. Mit einer automatisierten Analyse von öffentlich zugänglichen Wohnungsinseraten in den gängigen Portalen sollen Verdachtsfälle zu Verstößen gegen die Vorgaben der Mietpreisbremse bzw. § 5 Wirtschaftsstrafgesetz gesammelt werden.<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin</i>:<br><br>„Besser spät als nie schließt sich der Senat unserem Vorschlag für einen Mietenscan an. Bereits im Juni 2023 hatten wir den im Abgeordnetenhaus beantragt. <a href="https://www.parlament-berlin.de/ados/19/IIIPlen/vorgang/d19-1049.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Antrag</a></p>
<p>Damals wurde es von CDU und SPD abgelehnt. Jetzt, kurz vor der Wahl, setzt die Koalition eine Reihe an unseren Vorschlägen um. Das ist gut, denn es zeigt: Je stärker Die Linke, desto besser die Wohnungspolitik.</p>
<p>Der Staat darf nicht zulassen, dass dreiste Vermieter völlig überzogene Mieten aufrufen, sondern muss durchgreifen. Ein Baustein dafür ist ein Mietenscan. Jetzt kommt es darauf an das zügig umzusetzen, Ergebnisse aufzubereiten und Vermieter konsequent auf mögliche Verstöße hinzuweisen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111878</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 15:41:00 +0200</pubDate>
                <title>Vonovia dreht weiter an der Mietspirale</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vonovia-dreht-weiter-an-der-mietspirale/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vonovia hat in einer Pressemitteilung weitere Mieterhöhungen angekündigt. Im Schnitt sollen diese um 4,8 Prozent angehoben werden. In den vergangenen Jahren hat der Immobilienkonzern nicht nur die gesetzlichen Spielräume von Mieterhöhungen um 15 Prozent voll ausgereizt und freiwillige Selbstbeschränkungen aufgekündigt. Er hat auch versucht mit ausgedachten Wohnmerkmalen, die Mieten unzulässig in die Höhe zu treiben.<br><br><i>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen der Linksfraktion:</i><br><br>„Für mich ist Vonovia der Kopf der Mietenmafia in Berlin. In den letzten Jahren hat Vonovia zahlreiche Mieterinnen und Mieter mit illegalen Mieterhöhungen überzogen. Oft wurde diesen aus Unwissenheit zugestimmt. Berlin ist für viele schon jetzt zu teuer, aber der Konzern zockt unsere Nachbarinnen und Nachbarn weiter ab. Wir werden den Konzern enteignen und diese Mietabzocke stoppen.</p>
<p>Als Berliner Linke haben wir berlinweit unsere Mitglieder ausgebildet, um Mieterhöhungen auf ihre Korrektheit zu prüfen. Denn wir wissen, dass Vonovia überall trickst, wo sie können. Mieterinnen und Mieter von Vonovia können sich bei uns melden und wir werden ihnen helfen. Überall, wo wir von Mieterhöhungen erfahren, werden wir helfen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111724</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 13:07:58 +0200</pubDate>
                <title>Clubs und die vielfältige Soziokultur auf dem RAW-Gelände müssen bleiben  </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/clubs-und-die-vielfaeltige-soziokultur-auf-dem-raw-gelaende-muessen-bleiben/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kurth-Gruppe hat das Bebauungsplanverfahren RAW West einseitig für gescheitert erklärt und Räumungsaufforderungen ausgesprochen, obwohl ein Verhandlungsangebot von Senat und Bezirk auf dem Tisch liegt.<br><br><i>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Clubkultur der Linksfraktion:</i><br><br>„Der einseitige Rückzug der Kurth-Gruppe ist nicht nachvollziehbar. &nbsp;Die Kurth-Gruppe verweigert den Dialog, dabei liegt ein konkretes Angebot des Landes auf dem Tisch. Stattdessen eskaliert der Eigentümer und schickt nun Räumungsaufforderungen raus. Das ist Erpressung.</p>
<p>Das Cassiopeia ist ein wichtiger Anker für zahlreiche Projekte auf dem RAW-Gelände. Es wäre ein herber Schlag für die gesamte Kulturszene der Stadt, wenn dieser wichtige Ort nicht weitermachen könnte. Für das betroffene Cassiopeia würde die Räumung zu Ende Juni die sofortige Insolvenz bedeuten. Das dürfen wir nicht zulassen. Das RAW-Gelände darf nicht plattgemacht werden. Es ist ein identitätsstiftender Ort für die ganze Stadt. Der Senat muss nun alle rechtlichen Druckmittel auf den Tisch legen. Ich fordere die Kurth-Gruppe auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category><category>Stadtentwicklung</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111433</guid>
                <pubDate>Fri, 22 May 2026 18:57:00 +0200</pubDate>
                <title>&quot;Bauen, Bauen, Bauen&quot; ohne Fundament</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/bauen-bauen-bauen-ohne-fundament/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Zur Mitteilung des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg, dass die Zahlen für den Wohnungsneubau in Berlin im vergangenen Jahr stark rückläufig waren, erklärt der wohnen- und baupolitische Sprecher der Fraktion Die Linke, <strong>Niklas Schenker</strong>:</i></p>
<p>„Seit CDU und SPD im Amt sind, bricht der Neubau in Berlin ein. Dabei haben sich gerade diese Parteien auf die Fahnen geschrieben hier besonders erfolgreich sein zu wollen. Der Senat versucht mit der Brechstange irgendwelche Luxusbauprojekte durchzuziehen und opfert dafür notfalls auch den Umweltschutz. Doch auch das führt nicht zum Erfolg. Kai Wegners Kurs ist ein Irrweg. Mit unserem Kommunalen Bauprogramm haben wir dagegen ein Konzept vorgelegt, wie wir den bezahlbaren Neubau deutlich ankurbeln und die Wohnungen schaffen können, auf die die arbeitenden Berliner angewiesen sind.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Wohnen</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/2/b/csm_Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_print_cc5ff4c3be.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110856</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Bilanz der Roadmap 2016 bis 2026: Schwarz-Rot wickelt die Erfolge gerade ab</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/bilanz-der-roadmap-2016-bis-2026-schwarz-rot-wickelt-die-erfolge-gerade-ab/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><i>Zur heutigen Vorstellung der Bilanz der Roadmap der landeseigenen Wohnungsunternehmen 2016–2026 erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten &amp; Wohnen der Linksfraktion</i>:<br><br>„Es ist ein Erfolg, dass die LWU ihren Bestand in den vergangenen zehn Jahren deutlich erweitern konnten. Der Ausbau des öffentlichen Wohnungsbestands ist das wichtigste Steuerungsinstrument für eine soziale Wohnungspolitik in Berlin. Doch dieser Erfolg hat viele Väter und Mütter.</p>
<p>Dass der Neubau sozialer ausgerichtet wurde und die Mietentwicklung abgedämpft wurde, ist kein Zufall. Es ist das Verdienst des Mietenvolksentscheids und von der ehemaligen Bausenatorin Katrin Lompscher unter der rot-rot-grünen Koalition. Die soziale Ausrichtung der landeseigenen Wohnungsunternehmen musste gegen die SPD und CDU sowie viele Vorstände durchgesetzt werden.</p>
<p>Doch dieser Kurs wird aktuell von CDU und SPD Schritt für Schritt zurückgedreht. Die landeseigenen Wohnungsunternehmen erhöhen die Mieten im Bestand inzwischen stärker als der Markt – damit wird ihr eigentlich mietpreisdämpfender Effekt untergraben. Gleichzeitig entstehen im Neubau zu wenige bezahlbare Wohnungen. Neubaumieten von bis zu 20 Euro pro Quadratmeter haben mit sozialer Wohnungspolitik nichts mehr zu tun.</p>
<p>Es kann nicht sein, dass Mieter*innen und klamme Unternehmen durch steigende Kosten immer größere Lasten tragen. Auch vom Bund muss endlich deutlich mehr Geld für die soziale Wohnraumversorgung kommen.</p>
<p>Auch geraten manche Unternehmen durch die Ankaufspolitik zunehmend in eine Schieflage: Ankäufe zu hohen Marktpreisen gehen zulasten der wirtschaftlichen Substanz der Unternehmen. In vielen angekauften Beständen beschweren sich viele Mieterinnen und Mieter zurecht über mangelhafte Instandhaltung und Service. Gutes und bezahlbares Wohnen wird durch den landeseigenen Wohnungsunternehmen längst nicht mehr für alle Mieterinnen und Mieter garantiert.&nbsp;</p>
<p>Für uns ist klar: Der öffentliche Wohnungsbestand muss weiter ausgebaut werden. Wir wollen die Mieten für die über 400.000 kommunale Wohnungen deckeln. Neubau und Klimaschutz sind notwendig, dürfen aber nicht auf dem Rücken der Mieterinnen und Mieter umgesetzt werden. Deshalb setzen wir auf ein kommunales Bau- und Sanierungsprogramm. Damit werden wir die Mieten stabilisieren, ausschließlich bezahlbar bauen und sozial sanieren."</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110332</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 16:30:53 +0100</pubDate>
                <title>Einfach selber mehr bauen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/einfach-selber-mehr-bauen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Senat von Berlin hat heute den Entwurf des Gesetzes für einfaches Bauen (Einfach-Bauen-Berlin-Gesetz) zur Kenntnis genommen und ihn dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme vorgelegt.<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen der Linksfraktion:</i><br><br>„Es ist wichtig und richtig, den Rahmen für einfaches und kostengünstiges Bauen für die Schaffung bezahlbaren Neubaus zu verbessern. Der Senatsentwurf enthält einige interessante Vorschläge, etwa, dass durch Änderung der Bauordnung der Umbau bzw. die Umnutzung bestehender Gebäude zu Wohnungen erleichtert werden soll. Eine weitere Aushöhlung der Vorschriften zulasten der Umwelt und Natur werden wir dagegen konsequent ablehnen.</p>
<p>Das von der Koalition zuvor beschlossene „Schneller-Bauen-Gesetz“ hat seinen Zweck bislang nicht erfüllt. Die Baugenehmigungs- und Fertigstellungszahlen sind weiter auf sehr niedrigem Niveau.</p>
<p>Die wichtigste Maßnahme will der Senat weiter nicht anfassen. Es braucht mehr Kooperation zwischen den sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen. Mit einem Kommunalen Wohnungsbauprogramm wollen wir den Schwerpunkt auf bezahlbaren, kommunalen Neubau setzen. Durch Aufbau eines öffentlichen Projektentwicklers würde das Bauen schneller und effizienter.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110080</guid>
                <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 12:02:53 +0100</pubDate>
                <title>Verkehrte Welt beim BBU – schockierende Mietentwicklung in Berlin!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/verkehrte-welt-beim-bbu-schockierende-mietentwicklung-in-berlin/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf seiner heutigen Pressekonferenz zum Marktmonitor 2025 hat der BBU aktuelle Zahlen zur Mietentwicklung in Berlin vorgestellt. Mit 3,6 Prozent bleiben die Steigerungen der Bestandsmieten bei den BBU-Mitgliedsunternehmen im Jahr 2025 auf einem sehr hohen Niveau (2024: 4 Prozent) – und damit deutlich höher als die Ortsübliche Vergleichsmiete, die im Mittel der Jahre 2020 bis 2025 um jeweils 1,42 Prozent anstieg.&nbsp;</p>
<p>Bei den Neuvertragsmieten (ohne Neubau) gab der BBU für seine Unternehmen eine Steigerung von 11,1 Prozent innerhalb eines Jahres an, die damit noch einmal deutlich höher ausfällt, als die schon hohen 7 Prozent im Vorjahr.&nbsp;</p>
<p>Für den Neubau gab der BBU Erstbezugsmieten von 13,55 Euro pro Quadratmeter an (+ 7 Prozent) und kündigte für die folgenden Jahre weitere Steigerungen um 50 Prozent und mehr (18-22 Euro) an.</p>
<p>Neben diesen Zahlen zu den eigenen Mitgliedsunternehmen mahnt der BBU eine differenzierte Betrachtung des Berliner Wohnungsmarktes an und fordert ein konsequentes Vorgehen gegen dreiste Vermieter. Darunter fasst der BBU auch „illegale Untervermietung“, die bei 15 Prozent aller Vermietungen vorkomme und die Mieten in die Höhe treibe. Dazu gibt der BBU an, dass diese Zahlen auf „Schätzungen“, „Stichproben“, einzelnen Gerichtsurteilen und der Presseberichterstattung beruhen.<br><br><i>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Bauen und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</i><br><br>„Die Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt ist nicht in erster Linie „differenziert“ oder gar halb so schlimm, wie es der BBU jährlich zu vermitteln versucht, sondern äußerst dramatisch. In Berlin herrscht eine Wohnungsnotlage und die Zahlen des BBU untermauern dies.&nbsp;</p>
<p>Mit der „illegalen Untervermietung“ als Mietentreiber wird der nächste Pappkamerad aufgebaut, um von den wirklich notwendigen Maßnahmen abzulenken: einen Mietendeckel bei den Landeseigenen Wohnungsunternehmen, ein konsequentes Vorgehen gegen Dreiste Vermieter und die Vergesellschaftung großer Immobilienunternehmen, die wie die Vonovia systematisch Mietpreisregelungen umgehen.</p>
<p>Wenn der BBU selbst etwas gegen schwarze Schafe auf dem Wohnungsmarkt tun will, kann er bei seinen Mitgliedsunternehmen anfangen. BBU-Mitglieder wie Vonovia oder Covivio verstoßen systematisch gegen geltendes Recht, ohne dass der BBU bislang Konsequenzen daraus zieht. Solche dreisten Vermieter aus dem Verband zu werfen, wäre ein wichtiger Beitrag.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110005</guid>
                <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 12:30:45 +0100</pubDate>
                <title>Lobby verharmlost Problem – Ferienwohnungen härter regulieren!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/lobby-verharmlost-problem-ferienwohnungen-haerter-regulieren/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die „Apartment Allianz“, eine Lobbyorganisation für Ferienwohnungen und möbliertes Kurzzeitwohnen behauptete auf ihrer heutigen Pressekonferenz, es gebe in Berlin kein Problem mit illegalen Ferienwohnungen. Statt rund 40.000 illegaler Ferienwohnungen – wie vom Landesrechnungshof geschätzt – gebe es lediglich wenige Tausend und nahezu alle seien legal. Ferienwohnungen hätten keinen Einfluss auf steigende Mieten, es gebe „keinen Handlungsbedarf“ für die Stadt. Von der CDU erhofft sich die Organisation politische Unterstützung.<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin:</i><br><br>„Die Immobilien-Lobby betreibt Realitätsverweigerung. Auf den Plattformen finden sich Tausende Angebote ohne Registriernummer, das kann jeder mit einer kurzen Recherche selbst prüfen. Es ist schlicht absurd zu behaupten, Ferienwohnungen hätten keinen Einfluss auf steigende Mieten.</p>
<p>Wer Wohnungen dem Markt entzieht, um sie zu Wuchermieten an Touristen zu vermieten, verschärft die Wohnungsnot. Von Enteignung zu sprechen, wenn die Stadt gegen illegale Zweckentfremdung vorgeht, ist eine dreiste Verdrehung der Tatsachen. Ferienwohnungen sind kein schützenswertes Kulturgut, sondern ein Geschäftsmodell – oft zulasten der Berlinerinnen und Berliner.</p>
<p>Wir wollen härter gegen illegale Ferienwohnungen vorgehen. Dazu wollen wir ein Landesamt für Mieterschutz aufbauen, das proaktiv die gängigen Plattformen durchsucht und konsequent gegen dreiste Vermieter einschreitet. Auch wer nur fünf Wohnungen für 40 Euro den Quadratmeter anbietet ist Teil der Mieten-Mafia. Ich bin dafür, dass wir über ein komplettes Verbot von Ferienwohnungen in normalen Wohnungen nachdenken.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-109952</guid>
                <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 18:37:54 +0100</pubDate>
                <title>Linksfraktion beschließt Sicher-Wohnen-Gesetz und bringt Antrag ins Abgeordnetenhaus!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/linksfraktion-beschliesst-sicher-wohnen-gesetz-und-bringt-antrag-ins-abgeordnetenhaus/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Freitag hat die Linksfraktion als erste Fraktion einen Antrag beschlossen, mit dem sie ihren Entwurf für ein Sicher-Wohnen-Gesetz dem Berliner Abgeordnetenhaus zur Entscheidung vorlegt. Mit dem Gesetz werden gewerbliche Vermieter mit mehr als 50 Wohneinheiten in Berlin dazu verpflichtet, 30-50 Prozent der zur Wiedervermietung kommenden Wohnungen zu sozialverträglichen Mieten an Haushalte mit einem Wohnberechtigungsscheint (WBS) zu vermieten. Berechtigt sind etwa 60 Prozent der Berliner Haushalte. Das Gesetz schafft außerdem Transparenz über die Eigentumsstrukturen in Berlin, verhindert den Abriss von bezahlbarem Wohnraum, und schafft ein Landesamt für Mieterschutz, welches auch für die Verfolgung von Mietwucher verantwortlich sein wird.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach der Vorstellung des&nbsp;ersten Gesetzesentwurfs aus der Feder von Prof. Dr. Thorsten Kingreen im September 2025 wurden im Auftrag der Linksfraktion zwei Studien von Dr. Andrej Holm und Dr. Matthias Bernt erarbeitet, die die wohnungspolitische Begründung zum Gesetz liefern. Mit der Beschreibung einer Wohnungsnotlage und der unzureichenden Wirkung bisheriger Instrumente ist das Sicher-Wohnen-Gesetz nun abschließend juristisch begründet und kann vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Elif Eralp</strong>, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„In Berlin herrscht eine Wohnungsnotlage, doch Kai Wegners Senat tut viel zu wenig, um die Mieterinnen und Mieter in unserer Stadt vor dreisten Vermietern und teuren Mieten zu schützen. Das Bundesverfassungsgericht hat jüngst betont, dass es kein Recht auf maximale Rendite mit der Miete gibt und die Politik aufgefordert ist, wirksame Maßnahmen gegen überhöhte Mieten zu ergreifen. Wir legen jetzt vor: Mit unserem Sicher-Wohnen-Gesetz geben wir den anderen Fraktionen die Gelegenheit zu zeigen, wie ernst sie es mit dem Mieterschutz meinen. Die Mieterinnen und Mieter in unserer Stadt haben keine Zeit zu verlieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Bauen und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus<strong>:</strong>&nbsp;</i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die hart arbeitenden Menschen in unserer Stadt müssen endlich wieder eine bezahlbare Wohnung finden. Mit den verpflichtenden Vermietungsquoten schaffen wir jährlich 17.000 zusätzliche, bezahlbare Wohnungen für die normalen Berliner. Mit dem Landesamt für Mieterschutz werden wir mit ganzer Härte gegen dreiste Vermieter und die großen Immobilienkonzerne vorgehen, die nur auf Mitabzocke aus sind. Wir schaffen eine starke Behörde, die sich für jeden Mieter in unserer Stadt einsetzen wird, um Mietwucher zu unterbinden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Mit dem Sicher-Wohnen-Gesetz geben wir eine Antwort auf die drängendsten Probleme in Berlin.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Elif Eralp</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/1/7/csm_2301_elif_niklas_d46df8afc0.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-109804</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 14:52:16 +0100</pubDate>
                <title>Bundesverfassungsgericht setzt Grenzen für Profitgier </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/bundesverfassungsgericht-setzt-grenzen-fuer-profitgier/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Kammer des Bundesverfassungsgerichts des Ersten Senats hat eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, die sich gegen die Verlängerung der Mietpreisbremse aus dem Jahr 2020 richtete und stellte in dem Beschluss klar, dass eine Mietregulierung wie die Mietpreisbremse keine Grundrechte der klagenden Vermieterin verletzt.<br><br><i>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Wohnen und Mieten der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:&nbsp;</i><br><br>„Das Urteil ist eine gute Nachricht für Mieterinnen und Mieter. Es stellt klar: Es gibt kein Grundrecht auf maximale Profite mit Wohnraum. Wohnungen sind ein Zuhause, keine Geldmaschine. Wer in Immobilien investiert und mit maximalem Profit rechnet, kann - zumindest laut Gericht - nicht darauf vertrauen, dass die Politik das einfach durchwinkt.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt das Urteil die Grenzen der Mietpreisbremse. Solange sich Mieten weiter am überhitzten Markt orientieren, bleibt Wohnen für viele unbezahlbar. Deshalb brauchen wir endlich einen echten Mietendeckel, der die Preise wirksam begrenzt und Mieterinnen und Mieter dauerhaft schützt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-109599</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 11:14:50 +0100</pubDate>
                <title>Sozialwohnungsquote endlich einführen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/sozialwohnungsquote-endlich-einfuehren/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat in einem Gutachten festgestellt, dass das Bundesland Berlin grundsätzlich die Gesetzgebungskompetenz hätte, um privaten Wohnungsunternehmen eine Sozialwohnungsquote aufzuerlegen. Das Gutachten hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Hakan Demir in Auftrag gegeben.</p>
<p>Bereits im September 2024 hatte Prof. Dr. Pia Lange im Auftrag der Linksfraktion in einer Studie festgestellt, dass eine solche Gesetzgebungskompetenz beim Land Berlin liegen dürfte.&nbsp;</p>
<p>Im November 2025 hat die Linksfraktion auf dieser Grundlage ein Sicher-Wohnen-Gesetz vorgestellt. Mit diesem sollen alle Wohnungsunternehmen, die in Berlin mindestens 50 Wohneinheiten besitzen, künftig mindestens jede dritte freiwerdende Wohnung an WBS-Berechtigte zu vermieten.<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen der Linksfraktion:</i><br><br>„Das Gutachten belegt erneut, dass Berlin mehr gegen die Wohnungsnot tun könnte, als es bislang der Fall ist. Mit unserem Sicher-Wohnen-Gesetz würden jedes Jahr 17.000 Wohnungen zusätzlich bezahlbar vermietet. Das wäre ein großer Wurf und ein wichtiges Mittel gegen Miet-Abzocke. Die durch die Sozialwohnungsquote vergebenen Wohnungen sollen zu einem Preis vergeben werden, die für WBS-Berechtigte leistbar ist. Unser Gesetz wäre ein Quantensprung im Kampf für ein bezahlbares Berlin.</p>
<p>Es freut mich, dass die SPD nun Vorschläge der linken Opposition übernimmt. Wichtiger wäre jedoch, endlich auch etwas davon umzusetzen. Wir werden der SPD dazu die Chance geben und unser Sicher-Wohnen-Gesetz im März ins Parlament einbringen. Ich bin gespannt, ob die SPD dann auch zu ihren eigenen Beschlüssen ihrer letzten Fraktionsklausur steht. Die Berliner haben keine Zeit zu verlieren und können nicht warten, bis im September eine neue Regierung gewählt wird.“<br><br><a href="https://www.linksfraktion.berlin/themen/th/mieten-und-wohnen/sicher-wohnen-per-gesetz-unser-konzept-fuer-ein-sicher-wohnen-gesetz/" target="_top" class="link">Sicher Wohnen per Gesetz</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108785</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 12:32:13 +0100</pubDate>
                <title>Weiterer Erfolg gegen Mietwucher – Die Luft für dreiste Vermieter in Berlin wird immer dünner</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/weiterer-erfolg-gegen-mietwucher-die-luft-fuer-dreiste-vermieter-in-berlin-wird-immer-duenner/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In einer noch unveröffentlichten Antwort des Senats auf eine Anfrage von Niklas Schenker teilt der Senat mit, dass die Bezirke über die Bezirkshaushalte insgesamt neun Stellen für die Verfolgung von Mietwucher geschaffen haben und der Senat aktuell acht weitere Nachwuchskräfte zur Unterstützung der Bezirke befristet entsendet. Bedarf für die Bereitstellung von tatsächlichen Personalstellen durch das Land sieht der Senat nicht.&nbsp;</p>
<p>Das sehen die Fraktionen von CDU und SPD offenbar anders: Am vergangenen Freitag beschlossen sie im Hauptausschuss die Schaffung von 19 weiteren Stellen für die Bezirke aus dem Landeshaushalt sowie weiterer Mittel für deren Ausstattung, ein verbessertes Verfahren und ein landeseigenes Meldeportal.&nbsp;<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Elif Eralp</strong>, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus<strong>:</strong>&nbsp;</i><br><br>„Kai Wegner und sein Senat sind Weltmeister darin, den Kampf gegen Mietwucher zu blockieren und zu verzögern. Die Linke hat mittlerweile über 60.000 Verdachtsfälle von Mietwucher in Berlin aufgedeckt und in über 3.600 Fällen ermöglicht, dass Mieterinnen und Mieter sich über das Amt gegen diese Abzocke zur Wehr setzen.&nbsp;</p>
<p>Dass der Senat sich vor diesem Hintergrund nicht nur von uns, sondern mittlerweile von der eigenen Koalition, derart treiben lassen muss, ist ein echtes Armutszeugnis für einen Regierenden Bürgermeister in der Mieterstadt Berlin. Doch jetzt soll es endlich Personal und ein adäquates Verfahren geben. Das ist ein Erfolg und zeigt: Die Linke wirkt!“<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Bauen und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus<strong>:</strong>&nbsp;</i><br><br>„Während der Senat uns diese Woche noch erzählt, dass es nicht mehr Personal für die Verfolgung von Mietwucher brauche, hat die Koalition letzte Woche den Weg für mehr Personal freigemacht und den eigenen Senat in diesem Zuge verdonnert, endlich ein ordentliches Verfahren zur Verfolgung von Mietwucher zu entwickeln. Die Koalition setzt damit endlich unsere Forderungen um – wenn auch noch nicht im notwendigen Ausmaß. Deshalb machen wir weiter Druck für die konsequente Verfolgung von Mietwucher, damit keine Familie in Berlin unter illegalen Mieten leiden muss und Berlin kein El Dorado für dreiste Vermieter bleibt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund:&nbsp;</strong></p>
<p>Zahlen der Mietwucher-App der Linken Bundestagsfraktion zeigen, dass in Berlin mittlerweile 90.000 Mieten überprüft wurden. Dabei kam heraus, dass bei mehr als zwei Drittel der Prüfungen der Verdacht auf eine rechtswidrig hohe Miete vorlag. Würde in all diesen Fällen die Miete auf das zulässige Maß abgesenkt, ergäbe sich eine jährliche Ersparnis von 240 Mio. Euro für die Mieter*innen in Berlin. Mit mehr als 3.600 dieser Verdachtsfälle sind die Wohnungsämter der Bezirke mittlerweile befasst.</p>]]></content:encoded>
                <category>Elif Eralp</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/250918_Elif-Eralp_Niklas-Schenker.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108784</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 10:40:15 +0100</pubDate>
                <title>Sozial verantwortungslos: Senat lässt Richtwerte der AV-Wohnen unverändert</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/sozial-verantwortungslos-senat-laesst-richtwerte-der-av-wohnen-unveraender/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Berliner Senat hat gestern die Fortschreibung der Ausführungsvorschriften Wohnen (AV-Wohnen) beschlossen. Vorgesehen ist dabei lediglich eine Anhebung der Grenzwerte für die Heizkosten. Die Richtwerte für die Bruttokaltmiete bleiben hingegen unverändert, obwohl die Mieten in Berlin in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen sind.<br><br><i>Dazu erklären <strong>Katina Schubert</strong>, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin:</i><br><br>„Die Behauptung des Berliner Senats, es gebe ausreichend bezahlbaren Wohnraum, ist völlig realitätsfern. Trotzdem weigert sich der Senat, die Richtwerte für die Bruttokaltmiete anzupassen. Das ist sozialpolitisch unverantwortlich.</p>
<p>Gerade mit Blick auf die angekündigte Reform der Grundsicherung sind die bestehenden Richtwerte völlig unzureichend. Schon heute stehen viele Menschen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, massiv unter Druck. Künftig werden noch mehr Betroffene gezwungen sein, einen erheblichen Teil ihrer Regelleistungen für die Miete aufzuwenden. Wer das nicht kann, riskiert den Verlust der eigenen Wohnung, denn Wohnungen, die den geltenden Richtwerten entsprechen, sind auf dem Berliner Wohnungsmarkt kaum noch zu finden.</p>
<p>Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist in einer Studie erst kürzlich zu dem Ergebnis gekommen, dass steigende Mieten das Armutsrisiko in Berlin erheblich steigern. Wenn der Senat nicht gegensteuert, verschärft er die Lage. Die Richtwerte für die Bruttokaltmiete müssen dringend nachgebessert werden. Notwendig sind realitätsnahe, an der tatsächlichen Mietentwicklung orientierte Richtwerte, die Menschen tatsächlich eine faire Chance auf angemessenen und sicheren Wohnraum eröffnen.“<br><br><i><strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen und Bauen ergänzt:</i><br><br>„In keiner anderen Großstadt sind die Mieten in den vergangenen Jahren so stark gestiegen wie in Berlin. Die Mieten in Berlin sind schon jetzt zu hoch und immer mehr Menschen verlieren ihre Wohnung.</p>
<p>Viele Haushalte, die Bürgergeld beziehen, werden abgezockt und müssen eine zu hohe Miete zahlen. Die Jobcenter sollten bei der Bewilligung von Kosten der Unterkunft die Mietverträge auf Mietwucher überprüfen und das Geld bei den Vermietern eintreiben."</p>]]></content:encoded>
                <category>Katina Schubert</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Armut</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Sozialpolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/250918_Katina-Schubert_Niklas-Schenker.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108702</guid>
                <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 13:54:35 +0100</pubDate>
                <title>Mieten-Notstand in Berlin!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/mieten-notstand-in-berlin/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen 03. Dezember 2025 hat der renommierte Sozialwissenschaftler und Wohnungsmarktexperte Andrej Holm (Humboldt Universität zu Berlin) im Auftrag der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin ein Gutachten veröffentlicht, in dem er darlegt, dass die Wohnungsmarktsituation mit einer „angespannten Woh-nungsmarktlage“ nicht mehr adäquat beschrieben werden kann. Empirisch legt Andrej Holm dar, dass die Lage am Berliner Wohnungsmarkt als Wohnungsnotlage beschrieben werden muss und legt dafür geeignete Kriterien vor.&nbsp;&nbsp;<br><br><i>Dazu erklärt <strong>Dr. Andrej Holm</strong>, Wohnungsmarktexperte und Sozialwissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin:&nbsp;</i><br><br>„In Berlin haben wir es mit manifesten Defiziten in der sozialen Wohnraumversor-gung zu tun, die über eine angespannte Marktlage weit hinausgehen. Große Teile der Wohnbevölkerung befinden sich bereits heute in einer Situation, die es ihnen nicht erlaubt, sich zu akzeptablen Bedingungen mit angemessenem Wohnraum zu versorgen. Deshalb spreche ich von einer Wohnungsnotlage Berlin, die weiterge-hende Eingriffe des Senats erfordert, wenn eine soziale Wohnversorgung für alle gewährleistet werden soll.“&nbsp;<br><br><i>Dazu erklärt <strong>Elif Eralp</strong>, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Ber-liner Abgeordnetenhaus:</i><br><br>„Das Gutachten zeigt: In Berlin herrscht ein Mieten-Notstand! Der Senat muss end-lich alle Register ziehen, und konsequent gegen dreiste Vermieter vorgehen – auch, wenn Kai Wegner sich bei seinen Spendern damit keine Freunde macht. Wir machen weiter Druck für die Umsetzung des erfolgreichen Volksentscheides Deut-sche Wohnen &amp; Co. Enteignen, einen Mietendeckel bei den Landeseigenen Woh-nungsunternehmen sowie die Einführung eines Sicher-Wohnen-Gesetzes. Jede Wohnung ist ein Zuhause und wir kämpfen weiter für die Mieterinnen und Mieter in unserer Stadt.“<br><br><i>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Bauen und Wohnen der Links-fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:&nbsp;</i><br><br>„Andrej Holm belegt mit seinem Gutachten eindrücklich, dass wir mittlerweile von einer Wohnungsnotlage sprechen müssen. Das ermöglicht dem Bundesland Berlin auch neue Instrumente einzuführen. Mit unserem Sicher-Wohnen-Gesetz schrei-ben wir für alle großen Vermieter eine Sozialquote für Normalverdiener vor und schaffen damit 17.000 bezahlbare Wohnungen pro Jahr.“<br><br><a href="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/download/2025/Studie_Wohnungsnot_in_Berlin_2025.pdf" class="link-download">Studie Wohnungsnotstand in Berlin</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Elif Eralp</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/1/7/csm_2301_elif_niklas_d46df8afc0.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108647</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 14:38:22 +0100</pubDate>
                <title>Möbliertes Wohnen auf Zeit stoppen!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/moebliertes-wohnen-auf-zeit-stoppen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat die Vermietung von sieben möblierten Wohnungen auf Zeit in Friedrichshain untersagt. Das ist der erste Fall in einem neuen Verfahren. Ein Rechtsgutachten des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf hatte festgestellt, dass innerhalb von Milieuschutzgebieten möbliertes Wohnen auf Zeit untersagt werden kann. Die Linksfraktion Berlin hat bereits im September 2024 beantragt, dass der Senat alle Bezirke bei diesem Vorgehen unterstützen soll.<br><br>Dazu erklärt Niklas Schenker, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen der Linksfraktion Berlin:<br><br>“Bei möblierten Wohnungen auf Zeit handelt es sich in den meisten Fällen um dreiste Miet-Abzocke. Immer mehr Vermieter versuchen damit die Mietpreisbremse zu umgehen. 70 Prozent der neu zu vermietenden Wohnungen in Friedrichshain-Kreuzberg werden möbliert und auf Zeit angeboten. Eine möblierte Wohnung wird im Durchschnitt mehr als 200 Prozent teurer vermietet als eine reguläre Mietwohnung.</p>
<p>Diesem möblierten Mietwucher muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Es ist gut, dass mit Friedrichshain-Kreuzberg nun der erste Bezirk tätig wird. Es handelt sich um ein flächendeckendes Problem. Die Immobilienplattformen sind voll von diesen Inseraten. Es wäre einfach hier Daten zu sammeln und direkt tätig zu werden.</p>
<p>Der Senat muss einschreiten und ein einheitliches Vorgehen mit allen Bezirken abstimmen. In der ganzen Stadt muss möbliertes Wohnen auf Zeit gestoppt werden. Dafür werden wir als Linke weiter im Parlament und in den Kiezen Druck machen.”<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108626</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 11:27:07 +0100</pubDate>
                <title>Vonovia muss alle Mieterhöhungen zurücknehmen!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vonovia-muss-alle-mieterhoehungen-zuruecknehmen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Gestern ließ die Vonovia durch den Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Gaebler verlautbaren, dass sie keine Mieterhöhungen mehr auf Grundlage erfundener Mietspiegelmerkmale verschicken werde und noch laufenden Auseinandersetzungen dazu vor Gericht einstellen werde. Auf Pressenachfragen teilte Vonovia allerdings auch mit, dass da, wo die Mieterhöhungen bereits durch die Mieter akzeptiert wurden, keine Rücknahme erfolgt.<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Bauen und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus<strong>:</strong>&nbsp;</i><br><br>„Nachdem die Vonovia vor Gericht eine Klatsche nach der anderen erlitten hat und diese ignoriert haben, stellen sie ihre Abzockmasche jetzt endlich ein.</p>
<p class="text-justify">Dass Vonovia dabei bereits vollzogene Mieterhöhungen nicht zurücknimmt, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Oma Erna die im Vertrauen unterzeichnet hat und die alleinerziehende Mutter die keine Kapazitäten für einen Konflikt mit der Vonovia hat, weil sie sich den ganzen Tag auf der Arbeit krummlegt, um die Miete zahlen zu können, sind die Geschädigten dieser Abzocke. Die Vonovia muss alle Mieterhöhungen zurücknehmen!&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Ich fordere den Regierenden Bürgermeister Wegner und Senator Gaebler auf, mit diesem Ziel auf Vonovia einzuwirken, statt Steuergelder für Fantasiegutachten bei Vonovia-Kanzleien zu verschwenden, um den kläglichen Versuch zu unternehmen, den erfolgreichen Volksentscheid Deutsche Wohnen &amp; Co. enteignen zu delegitimieren. Die Expert*innen-Kommission des Senats hat längst aufgezeigt, dass er verfassungsrechtlich zulässig ist. Und Vonovia zeigt jeden Tag aufs Neue, warum es auch dringend notwendig ist.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108395</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 16:31:59 +0100</pubDate>
                <title>Senat beschließt Verlängerung der Mietpreisbremsen- und Umwandlungsverordnung</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/senat-beschliesst-verlaengerung-der-mietpreisbremsen-und-umwandlungsverordnung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf seiner heutigen Sitzung hat der Senat eine Verlängerung der Mietpreisbremsen- und Umwandlungsverordnung über den 31.Dezember 2025 hinaus beschlossen.&nbsp;<br><br><i>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Bauen und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:&nbsp;</i><br><br>„Mit der Verlängerung der beiden Verordnungen setzt der Senat den geltenden bundesrechtlichen Rahmen um. Das ist zwar eine gute Nachricht, reicht aber natürlich vorne und hinten nicht für einen wirksamen Schutz der Mieter*innen in Berlin.<br>&nbsp;</p>
<p>Obwohl die Mietpreisbremse löchrig wie ein Schweizer Käse ist und sehr viel Raum für überzogene Mieten lässt, tricksen Unternehmen wie Heimstaden und Vonovia systematisch und für jedermann sichtbar bei der Miethöhe und treiben Mieter*innen in die Verzweiflung. Der Senat muss endlich selbst flächendeckend gegen überhöhte Mieten vorgehen, wie andere Städte auch Anbieter überteuerter Wohnungen proaktiv auf geltendes Recht aufmerksam machen und die Beratung Betroffener Mieter*innen noch weiter ausbauen.</p>
<p>Ebenso ist es zwar tatsächlich sehr gut, dass Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen weiterhin untersagt bleiben, weil sie oft Mieterhöhungen und Ei-genbedarfskündigungen zur Folge haben. Jedoch leben in Berlin hunderttausende in bereits umgewandelten Wohnungen mit dem permanenten Damoklesschwert der Eigenbedarfskündigung. Hier müssen CDU und SPD endlich wirksame Instrumente einführen.“&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108373</guid>
                <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 16:25:39 +0100</pubDate>
                <title>Kai Wegner und CDU sollten 800.000 Euro Gröner-Spende zurückgeben!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/kai-wegner-und-cdu-sollten-800000-euro-groener-spende-zurueckgeben/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Laut Medienberichten bezahlen Unternehmen der Gröner-Gruppe seit Jahren nur noch teilweise Rechnungen für Heizungen und Wasser. Der Senat berichtet in seiner Antwort auf eine schriftliche Anfrage der Linksfraktion, dass berlinweit 64 Verfahren gegen Unternehmen des insolventen Immobilienunternehmers Christoph Gröner wegen unbeglichener Außenstände laufen. Allein bei den Berliner Wasserbetriebe beläuft sich die Summe der ausstehenden Beträge auf 1,24 Millionen Euro. Die Gesamtforderung aller Berliner Energie- und Wasserversorger dürften sich auf mehrere Millionen Euro belaufen.&nbsp;</p>
<p>Christoph Gröner ist in Berlin kein Unbekannter: Er hatte im Wahlkampf zur Abgeordnetenhaus Wahl 800.000 Euro an die Berliner CDU gespendet und in einem Interview behauptet, daran Bedingungen geknüpft zu haben.<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen der Linksfraktion:</i><br><br>„Profitmacher wie Gröner sollten in Berlin keine Wohnungen besitzen dürfen. Leidtragende sind die Mieter*innen, die nun fürchten im Kalten zu sitzen oder nicht mehr duschen zu können, weil Unternehmen ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen.</p>
<p>Der Senat muss garantieren, dass die Häuser weiter mit Wärme und Wasser versorgt werden. Um weitere Schäden von den Mietern abzuwenden, sollte der Senat die landeseigenen Wohnungsunternehmen beauftragen, die Ersatzvornahme für die betroffenen Immobilien vorzubereiten. Die nicht beglichenen Außenstände sind umgehend durch die Finanzbehörden bei Herrn Gröner einzutreiben.</p>
<p>Christoph Gröners Großspende half einst Kai Wegner in das Amt des Regierenden Bürgermeisters. Kai Wegner und die Berliner CDU stehen in der Verantwortung. Sie sollten die Spende zurückgeben bzw. zur Finanzierung der Ersatzvornahe zur Verfügung stellen. Das wäre angesichts des Schadens, den Herr Gröner in der Stadt angerichtet hat, ein Mindestmaß an Anstand. Kai Wegner sollte sich von solchen dreisten Vermietern distanzieren, zu denen er bislang enge Bindungen hatte.“<br><br><a href="https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-24112.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Schriftliche Anfrage</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108198</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 11:32:39 +0100</pubDate>
                <title>Bessere Regeln gegen möblierten Mietwucher!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/bessere-regeln-gegen-moeblierten-mietwucher/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Berliner Mieterverein (BMV) hat heute eine Studie des Instituts für Soziale Stadtentwicklung Potsdam/Berlin (IFSS) zum sog. grauen Wohnungsmarkt, also zu den Bereichen möblierter Vermietung, Ferienwohnungsvermietung, Wohnraumüberlassung und Untervermietung vorgestellt, die der Verein in Auftrag gegeben hat.</p>
<p>BMV und IFSS fordern kommen zu dem Schluss, dass der graue Wohnungsmarkt zunehmen außer Kontrolle gerät und fordern davon ausgehend:</p><ul class="list-normal"><li>einen Genehmigungsvorbehalt für möblierte Vermietungen in Milieuschutzgebieten,</li><li>öffentlich kontrollierte Vermittlungsagenturen nach gemeinwohlorientierten Kriterien,</li><li>eine Ausweitung der Übernachtungssteuer auf Vermittlungsportale.<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen der Linksfraktion:</i><br><br>„Die Studie des Mietervereins zeigt, dass möbliertes Kurzzeitwohnen in Berlin weiter auf dem Vormarsch ist. Dieses Geschäftsmodell ist besonders schädlich für den Wohnungsmarkt. Möblierte Wohnungen sind häufig mehr als doppelt so teuer wie reguläre Wohnungen und verdrängen normale Mietwohnungen zunehmend. Der Mieterverein hat völlig recht: Wir brauchen mehr öffentliche Kontrolle gegen möbliertes Kurzzeitwohnen.</li></ul><p>Die Bezirke müssen endlich wie angekündigt möbliertes Wohnen in Milieuschutzgebieten untersagen. Wir brauchen eine Task Force, die in ganz Berlin gegen besonders hohe Mieten bei möblierter Vermietung vorgeht. Plattformen, die reihenweise illegale Angebote vermarkten, muss verboten werden in Berlin tätig zu werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108197</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 11:29:27 +0100</pubDate>
                <title>Habersaathstraße: Bezirk und Senat müssen Treuhänder einsetzen!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/habersaathstrasse-bezirk-und-senat-muessen-treuhaender-einsetzen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für die Wohnhäuser in der Habersaathstraße 44, 46 und 48 wurde Anfang der Woche das Trinkwasser abgestellt. Zuvor wurde bekannt, dass der Eigentümer beabsichtigt, die Wärmeversorgung zum kommenden Wochenende einzustellen. In der vergangenen Woche gab es zudem einen illegalen Räumungsversuch.</p>
<p>Infolge einer Besetzung konnten hier vor vier Jahren rund 150 ehemals obdachlose Menschen einziehen. Der Eigentümer möchte den Gebäudekomplex abreißen.<br><br><i>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen der Linksfraktion:</i><br><br>„Der Bezirk muss nun zügig handeln und einen Treuhänder einsetzen. Auch der Senat muss seiner Verantwortung gerecht werden und den Bezirk dabei unterstützen. Weder das Bezirksamt Mitte noch der Senat haben in den vergangenen vier Jahren auch nur einen ernsthaften Versuch unternommen, um das Haus und seine Bewohner zu retten. Das muss sich ändern. Mit einem Treuhänder müssen Ersatzvornahmen getroffen werden, damit die Mieterinnen und Mieter wieder einen Trinkwasseranschluss haben und vernünftig wohnen können.</p>
<p>Die Verantwortlichen in der Berliner Politik dürfen nicht länger dabei zuschauen, wie ein besonders dreister Vermieter den Mietern das Leben schwer macht und dabei anscheinend auch vor kriminellen Methoden nicht zurückschreckt. Das muss Konsequenzen haben. Recht und Gesetz müssen auch für Vermieter gelten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108041</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 12:36:30 +0200</pubDate>
                <title>Kalte Räumung in der Habersaathstraße: Wohnungszerstörung wird folgen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/kalte-raeumung-in-der-habersaathstrasse-wohnungszerstoerung-wird-folgen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der Habersaathstraße 40-48 wurden am Montagmorgen mehrere Wohnungen geräumt. Infolge einer Besetzung konnten hier vor vier Jahren rund 150 ehemals obdachlose Menschen einziehen. Der Eigentümer möchte den Gebäudekomplex abreißen.<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen der Linksfraktion Berlin:</i><br><br>„Es ist eine Schande für diese Stadt, dass Menschen ihr Zuhause verlieren und drohen wieder auf der Straße zu landen. Das ist ein Fanal politischen Versagens. Weder das Bezirksamt Mitte noch der Senat haben in den vergangenen vier Jahren auch nur einen ernsthaften Versuch unternommen, um das Haus und seine Bewohner zu retten. Der Senat muss den Bewohnern schnellstmöglich das Angebot für Housing First unterbreiten. Diese Menschen haben ein Recht auf Wohnen und der Senat die Pflicht tätig zu werden.“<br><br><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Martha Kleedörfer,</strong> Co-Vorsitzende der Linksfraktion Mitte:</i><br><br>„Viele Jahre hat der Eigentümer einen Großteil der Wohnungen aus rein spekulativen Gründen leer stehen lassen. Nun will der Eigentümer sogar die Fernwärme abstellen. Der Eigentümer wird die geräumten Wohnungen nun aller Voraussicht nach zerstören. Das muss verhindert werden.&nbsp;</p>
<p>Dieser Vermieter ist besonders dreist und man sollte ihm die Wohnungen abnehmen. Das Bezirksamt hätte eingreifen und per Ersatzvornahme tätig werden können. Stattdessen hat der Bezirk in der Vergangenheit mit dem Eigentümer auf Kosten von Mieter*innen und Wohnungssuchenden schlechte Deals geschlossen. Die Räumung heute ist auch eine Folge davon.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Sozialpolitik</category><category>Wohnen</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/240823_Niklas-Schenker_Martha-Kleedoerfer.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-107837</guid>
                <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 16:29:00 +0200</pubDate>
                <title>Erster Erfolg gegen Mietwucher – Die Luft für dreiste Vermieter in Berlin wird immer dünner</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/erster-erfolg-gegen-mietwucher-die-luft-fuer-dreiste-vermieter-in-berlin-wird-immer-duenner/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem heutigen Tag gibt es den ersten rechtskräftigen Bußgeldbescheid gegen eine Mietpreisüberhöhung nach §5 Wirtschaftsstrafgesetzbuch in Berlin. Da die belangte Vermieterin, die eine überhöhte Miete verlangte, offensichtlich vor Gericht keine Aus-sicht auf Erfolg sah und ihren Einspruch gegen den Bußgeldbescheid aus dem Hause der Linken-Stadträtin Regine Sommer-Wetter zurückzog, wird damit erstmals eine gesetzwidrig hohe Miete sanktioniert.</p>
<p>Die Miete der 38,25 m² großen Wohnung in Friedrichshain, lag rund 190 Prozent über dem Mietspiegel. Das Bußgeld gegen die Vermieterin wurde durch das Wohnungsamt Friedrichshain-Kreuzberg auf rund 26.250 Euro festgesetzt. Der ehemaligen Mieterin muss sie rund 22.260 Euro an zu viel bezahlter Miete zurückerstatten. Die überhöhte Miete muss nun auf das gesetzliche Maß abgesenkt werden.&nbsp;</p>
<p><i>Dazu erklärt&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Bauen und Wohnen der Links-fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:&nbsp;</i></p>
<p>„Mit dem nun vorliegenden ersten rechtskräftigen Bußgeldbescheid gegen Mietwucher wird die Luft für dreiste Vermieter in Berlin immer dünner. Die Linke hat mit ihrer Mietwucher-App und einer engagierten Stadträtin gezeigt, dass ein Vorgehen gegen illegal hohe Mieten möglich ist. Heute ist ein guter Tag für die Mieterinnen und Mieter in Berlin.</p>
<p>Ich gratuliere der Friedrichshainer Mieterin, die sich erfolgreich zur Wehr gesetzt hat und danke für das Engagement im Verfahren. Ebenfalls gratuliere ich Frau Sommer-Wetter und ihren Mitarbeiterinnen zum erfolgreichen Vorgehen gegen Mietwucher. Beides reicht weit über den konkreten Fall hinaus und muss und wird Vorbild für den Kampf gegen Mietwucher in Berlin sein. Mit der Linken Mietwucher-App wurden bereits tausende weitere Fälle aufgedeckt, die nun zügig bearbeitet werden müssen.</p>
<p>Der Senat muss nun endlich in die Puschen kommen und die Bezirke fit für die Bekämpfung illegaler Mieten machen. Für den kommenden Haushalt fordern wir pro Bezirk vier Personalstellen bereitzustellen. Wenn Senat und Kai Wegner ihre verbalen Rügen gegen Mietwucher ernst meinen, dann muss dieses Personal kommen. Mietwucher ist kein Kavaliersdelikt und wir werden mit den Mieterinnen und Mietern um jeden Fall kämpfen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Wohnen</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-107350</guid>
                <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 13:13:03 +0200</pubDate>
                <title>Fraktion Die Linke legt Sicher-Wohnen-Gesetz für mehr bezahlbaren Wohnraum vor</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/fraktion-die-linke-legt-sicher-wohnen-gesetz-fuer-mehr-bezahlbaren-wohnraum-vor-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linksfraktion hat gemeinsam mit Prof. Dr. Thorsten Kingreen, Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht, Sozialrecht und Gesundheitsrecht an der Universität Regensburg, ein „Sicher-Wohnen-Gesetz“ erstellt und vorgelegt. Damit soll das Wohnungswesen in Berlin umfassend reguliert werden.</p>
<p>Das Sicher-Wohnen-Gesetz stärkt die öffentliche Hand in der Steuerung des Berliner Wohnungsmarktes und verbessert die Versorgung der Berliner:innen mit bezahlbarem Wohnraum. Unser Gesetz sieht als zentrale Regelungen vor:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Mit unserem Gesetz sorgen wir dafür, dass jährlich etwa 17.000 Wohnungen bezahlbar vermietet werden. Insgesamt wollen wir die Mieten für ca. 100.000 Wohnungen dämpfen. Dazu werden alle gewerblichen Vermieter in Berlin, die mindestens 50 Wohnungen besitzen, verpflichtet einen steigenden Anteil der jährlich freiwerdenden Wohnungen an Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen (bis WBS 220) zu vermieten.</li> 	<li>Wir schaffen Transparenz auf dem Immobilienmarkt. Dazu wird erfasst, welche Vermieter wie viele Wohnungen besitzen und wie hoch davon ausgehend ihr Beitrag für die Bewältigung der Wohnungskrise sein kann.</li> 	<li>Mit einem faktischen Abrissstopp stoppen wir die Vernichtung bezahlbaren Wohnraums.</li> 	<li>Mit einem neuen Landesamt stellen wir sicher, dass die Regeln durchgesetzt werden.</li> </ul><p>Bereits 2022 legte die Linksfraktion erste Eckpunkte für ein Sicher-Wohnen-Gesetz vor. Im Juli 2024 folgten eine Studie und ein Konzeptentwurf von Prof. Dr. Pia Lange zu den landesrechtlichen Kompetenzen für das Wohnungswesen. Nun liegt ein Gesetzentwurf vor, den die Linksfraktion noch in diesem Jahr in das Abgeordnetenhaus zur Beschlussfassung einbringen wird.<br> <br> <em>Dazu erklären die Vorsitzenden der Linksfraktion, <strong>Anne Helm</strong> und <strong>Tobias Schulze</strong>:</em><br> <br> „Nirgendwo im Bundesgebiet steigen die Mieten so stark wie in Berlin. Die Angebotsmieten explodieren seit 2022, Studien sprechen von Steigerungen um 30 bis 42 Prozent. Immer öfter müssen Menschen deshalb oder aufgrund von Eigenbedarfskündigungen ihre Wohnungen räumen.&nbsp; Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen können sich Berlin kaum noch leisten.</p>
<p>Bezahlbares Wohnen ist eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. Vor einem Jahr haben wir als Linksfraktion eine Studie vorgelegt, die darlegt, dass der Mietenwahnsinn durch landesrechtliche Regelungen zurückgedrängt werden kann. Seitdem hat der Senat seine Hände in den Schoß gelegt. Die Mietenkrise ist die wichtigste soziale Frage der Stadt Es müssen alle rechtlichen Spielräume genutzt werden, um die Mietenexplosion zu stoppen.“<br> <br> <em><strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten, Wohnen, Bauen der Linksfraktion, ergänzt:</em><br> <br> „Die hart arbeitenden Menschen in dieser Stadt müssen endlich wieder eine bezahlbare Wohnung finden. Mit unserer Sozialquote werden wir bis zu 100.000 Wohnungen wieder bezahlbar machen. Das wäre ein Quantensprung im Kampf für ein bezahlbares Berlin. Steigende Mieten sind kein Naturgesetz. Berlin kann und muss handeln. Allein durch Neubau lässt sich das Problem nicht lösen. Wir brauchen Mietendeckel, Vergesellschaftung und unser Sicher-Wohnen-Gesetz. Kai Wegner ist ein Bürgermeister der dreisten Vermieter. Gemeinsam mit den Mieter*innen dieser Stadt setzen wir dem entschlossen etwas entgegen.“<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong>&nbsp;<a href="https://www.linksfraktion.berlin/themen/th/mieten-und-wohnen/sicher-wohnen-per-gesetz-konzept-fuer-ein-sicher-wohnen-gesetz/" target="_top" class="link" title="internal link">Sicher Wohnen. Per Gesetz - Unsere Idee eines Sicher-Wohnen-Gesetz</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Anne Helm</category><category>Niklas Schenker</category><category>Tobias Schulze</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/Anne_Helm-Tobias_Schulze-Niklas_Schenker.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106674</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 13:20:44 +0200</pubDate>
                <title>BBU zeigt: »Bauen, Bauen, Bauen« am Abgrund</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/bbu-zeigt-bauen-bauen-bauen-am-abgrund/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der heutigen Jahrespressekonferenz des BBU hat deren Verbandspräsidentin Maren Kern aktuelle Zahlen zur wohnungspolitischen Entwicklung in Berlin und insbesondere bei den Mitgliedsunternehmen des BBU vorgestellt. Demnach ist der Neubau 2024 weiter eingebrochen. Die Baubeginne befinden sich auf einem 10-Jahrestiefstand, die Baugenehmigungen befinden sich weiter im freien Fall und gingen allein im vergangenen Jahr um 39 Prozent zurück. Die Mieten der BBU-Mitgliedsunternehmen stiegen dagegen mit einem Plus von 5 Prozent stark an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch im kommenden Jahr werden die Mieten in mehr als 100.000 kommunalen Wohnungen um bis zu 11 Prozent steigen, wie eine kürzlich veröffentlichte, schriftliche Anfrage der Linksfraktion zeigt. Kai Wegner sprach von „leichten“ Mietpreiserhöhungen „mit Augenmaß“. Die landeseigenen Wohnungsunternehmen hätten seine „volle Unterstützung“ für die Mieterhöhungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten, Bauen und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus</em><strong><em>:</em></strong><br> &nbsp;</p>
<p>„Der schwarz-rote Senat kommt in der Wohnungspolitik nicht aus den negativen Schlagzeilen.</p>
<p>Die Zahlen des BBU zeigen: Baugenehmigungen und Fertigstellungen befinden sich am absoluten Nullpunkt. Gleichzeitig stiegen die Mieten im vergangenen Jahr drei Mal so stark wie noch 2023. Das ist ein Armutszeugnis für die Regierung. Wer einerseits sagt, dass das Wohnen die zentrale soziale Frage in Berlin ist und andererseits den Neubau als einzige Lösung dieser Frage präsentiert, dem kann mit Blick auf diese Zahlen nur ein Scheitern auf ganzer Linie attestiert werden.</p>
<p>Kai Wegner hat offensichtlich keine Ahnung von der Lebensrealität vieler Menschen in Berlin. Viele Haushalte sind infolge der gestiegenen Preise und Lebenshaltungskosten schon jetzt am finanziellen Limit. Jede weitere Mieterhöhung droht das Fass zum Überlaufen zu bringen. Aus dem Statement von Kai Wegner spricht die reine Verachtung für diejenigen, die hart arbeiten gehen, aber trotzdem nur schwer über die Runden kommen.</p>
<p>Es ist der falsche Weg, die steigenden Kosten für Neubau und Modernisierung über steigende Mieten zu finanzieren. Als Linke haben wir mit unserem kommunalen Wohnungsbauprogramm einen sofort umsetzbaren Vorschlag vorgelegt, wie wir die Mieten bezahlbar halten und trotzdem mehr bezahlbaren Neubau finanzieren können.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106586</guid>
                <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 13:12:04 +0200</pubDate>
                <title>CDU und SPD drehen an der Mietpreisspirale - auf Kosten der Mieter*innen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/cdu-und-spd-drehen-an-der-mietpreisspirale-auf-kosten-der-mieterinnen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die schriftliche Anfrage der Linksfraktion zeigt, steigen die Mieten zu Beginn des kommenden Jahres für mehr als 100.000 kommunale Wohnungen. Laut Kooperationsvereinbarung zwischen Senat und landeseigenen Wohnungsunternehmen dürfen die Mieten je Wohnung um bis zu 11 Prozent steigen. Seit Amtsantritt von Kai Wegner im April 2023 wurden bereits in mehr als 285.000 Fällen die Mieten für kommunale Wohnungen angehoben. Bevor Kai Wegner Regierender Bürgermeister war, galt für die landeseigenen Wohnungen ein Mietendimmer, der den Anstieg auf maximal 2 Prozent pro Jahr begrenzte und zuletzt sogar ein Mietenstopp.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Berliner Linksfraktion:</em><br> <br> „Die geplanten Mieterhöhungen sind ein Offenbarungseid, der zeigt, wie wenig sich CDU und SPD um die Interessen der Mieter*innen scheren. Während die SPD auf ihrem Parteitag wohlfeile Beschlüsse fasst, den Anstieg der Mieten auf 6 Prozent innerhalb von drei Jahren zu begrenzen, genehmigt der SPD-Wohnungssenator Gaebler Mietsteigerungen um fast das Doppelte.</p>
<p>11 Prozent mehr Nettokaltmiete sind für Mieter*innen in kommunalen Wohnungen eine große Belastung und für viele nicht mehr tragbar. Vor allem ärmere Haushalte wird die Mieterhöhungswelle hart treffen. Nicht nur die Mieten steigen, viele Mieter werden bis Ende des Jahres noch Heizkosten-Nachzahlungen erhalten. Diese doppelte Belastung wird für viele kaum zu stemmen sein.</p>
<p>Anstatt dafür zu sorgen, dass die Mieten bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen bezahlbar bleiben, dreht der Senat im großen Stil an der Mietpreisspirale mit. Kai Wegner ist ein echter Mieterhöhungs-Weltmeister. Seit er im Amt ist, wurden damit insgesamt in knapp 400.000 Fällen die Mieten für kommunale Wohnungen angehoben. Was für eine traurige Bilanz schwarz-roter Wohnungspolitik.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106510</guid>
                <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 17:05:15 +0200</pubDate>
                <title>SPD macht Wahlkampf auf dem Rücken des Vergesellschaftungsvolksentscheid</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/spd-macht-wahlkampf-auf-dem-ruecken-des-vergesellschaftungsvolksentscheid/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Verschiedene Medien berichten heute darüber, dass die Berliner SPD mit einem Vergesellschaftungsgesetz einen Preisdeckel für Vermieter einführen wolle.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten, Wohnen und Bauen der Linksfraktion Berlin:</em><br> <br> "Berlin braucht bezahlbare Mieten, das ist völlig klar. Die wichtigsten Instrumente dafür sind ein Mietendeckel und die Vergesellschaftung der Immobilienkonzerne.</p>
<p>Die Deckelung von Mieten ist allerdings keine Form der Gemeinwirtschaft im Sinne des Art. 15 Grundgesetz. Es ist deshalb äußerst abwegig, dass auf diesem Wege eine Gesetzgebung unter dem Kompetenztitel der Vergesellschaftung möglich sein soll.</p>
<p>Die SPD versucht die Verschleppung des Volksentscheides jetzt mit einem vermeintlich progressiven Vorhaben zu überschreiben. Das ist juristisch äußerst fragwürdig und gegenüber der Initiative und der Mehrheit der Berliner schäbig, zumal die CDU wenig überraschend dem Werbegag postwendend eine Absage erteilt hat. &nbsp;Die SPD betreibt Wahlkampf auf dem Rücken des Volksentscheides, den sie endlich umsetzen müsste.</p>
<p>Ich frage mich, ob die SPD die Anwendung von Art. 15 absichtlich zum Scheitern bringen möchte oder sich nicht ernsthaft damit auseinandergesetzt hat. Der Bericht der Expertenkommission Vergesellschaftung hat einen klaren Weg gezeichnet, wie Vergesellschaftung rechtssicher umgesetzt werden kann. CDU und SPD geben sich viel Mühe den Volksentscheid nicht umzusetzen und kommen stattdessen mit immer neuen Vorschlägen um die Ecke, die juristisch wenig haltbar sein dürften.</p>
<p>Es ist eigentlich ganz einfach: Der Volksentscheid Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen muss umgesetzt werden. Das ist rechtlich möglich und der beste Weg, um für dauerhaft bezahlbare Mieten zu sorgen. Gleichzeitig kämpfen wir für einen Mietendeckel und mehr kommunalen, bezahlbaren Neubau."</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106235</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 09:31:04 +0200</pubDate>
                <title>Heizkostencheck: Vonovia-Mieter im Wedding bekommen Geld zurück</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/heizkostencheck-vonovia-mieter-im-wedding-bekommen-geld-zurueck/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Wohnungen in der Friedrich-Ebert-Siedlung im Afrikanischen Viertel fehlen vorgeschriebene zentrale Wärmemengenzähler. Das bedeutet: Die Abrechnung entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben der Heizkostenverordnung. Mieter*innen haben deshalb das Recht, 15 Prozent ihrer Heizkosten zurückzufordern. Viele Betroffene haben inzwischen Widerspruch eingelegt – mit Erfolg: Vonovia erstattet Mieterinnen und Mieter einen Teil ihrer Heizkosten. Im Schnitt erhalten sie rund 150 Euro pro Wohnung zurück.</p>
<p>Insgesamt könnten bis zu 519 Wohnungen in der Siedlung betroffen sein. Aktuell werden weitere Abrechnungen geprüft. Hochgerechnet könnte Vonovia ihren Mieterinnen und Mietern rund 80.000 Euro an Heizkosten schulden. Der Fall wurde durch den Heizkostencheck der Linken aufgedeckt. Seit Herbst 2024 bietet er die Möglichkeit zur kostenlosen Prüfung von Heizkostenabrechnungen.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> „Vonovia kassiert ab, wo sie können. Vonovia ist stadtweit dafür bekannt, dass sie bei den Heizkosten tricksen. Wir lassen die Mieterinnen und Mieter damit nicht allein. Für viele Menschen sind die hohen Heizkosten kaum noch zu bezahlen und jetzt schon die zweite Miete. Mit unserem Heizkostencheck setzen wir etwas dagegen. Die Heizkosten müssen endlich wieder sinken.</p>
<p>Es ist nicht der erste Fall, dass Mieterinnen und Mieter durch unseren Heizkostencheck die Gewissheit haben, dass Sie Anspruch auf Erstattung eines Teils der Heizkosten haben. Wir rufen alle Vonovia-Mieter in der Friedrich-Ebert-Siedlung dazu auf ihre Heizkostenabrechnungen überprüfen zu lassen und Widerspruch gegen die Heizkostenabrechnung einzulegen. Melden Sie sich bei uns, wir unterstützen Sie dabei.“<br> &nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong> Warum dürfen Mieterinnen und Mieter kürzen?</p>
<p>Laut Heizkostenverordnung müssen größere Wohnhäuser mit verbrauchsabhängiger Heizkostenabrechnung ausgestattet sein – das heißt: mit Wärmemengenzählern an den Heizungen. Fehlen diese, können die Kosten nicht exakt auf die Haushalte verteilt werden. In solchen Fällen steht Mieterinnen und Mieter ein Kürzungsrecht von 15 % ihrer Heizkosten zu (§ 12 Abs. 1 HeizkostenV). Dieses Recht gilt unabhängig davon, ob eine Nachzahlung oder ein Guthaben besteht.</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106181</guid>
                <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 11:09:13 +0200</pubDate>
                <title>Kommunaler und sozialer Neubau bricht ein: Senat muss Konsequenzen ziehen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/kommunaler-und-sozialer-neubau-bricht-ein-senat-muss-konsequenzen-ziehen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort auf eine schriftliche Anfrage ergab, dass die CDU-SPD-Koalition ihre Ziele beim kommunalen Wohnungsbau deutlich verfehlt. Demnach wurden im vergangenen Jahr nur 3.461 Wohnungen bei den sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen fertiggestellt. Das sind lediglich 53 Prozent der avisierten 6.500 Wohnungen, wie sie als Ziel im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD festgehalten wurden. Unter den fertiggestellten Wohnungen befinden sich nur 906 Sozialwohnungen. Das entspricht 25 Prozent. In der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Senat und den landeseigenen Wohnungsunternehmen ist dagegen vereinbart, dass mindestens 50 Prozent der neu gebauten Wohnungen als Sozialwohnungen errichtet werden müssen.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher der Linksfraktion für Mieten, Bauen, Wohnen:</em><br> <br> „Es entstehen zu wenige und zu teure Wohnungen. Die Berliner brauchen bezahlbaren Neubau, doch nicht nur der private, auch der kommunale Wohnungsneubau ist im freien Fall.</p>
<p>Dass nur jede vierte neue kommunale Wohnung eine Sozialwohnung ist, ist gemessen daran, dass 60 Prozent der Berliner Anspruch auf einen WBS haben, viel zu wenig. Denn die landeseigenen Unternehmen sind ohnehin fast die einzigen, die Sozialwohnungen neu bauen. Es wurden so wenige Sozialwohnungen wie zuletzt 2018 fertiggestellt. Das ist dramatisch. Immer mehr Wohnungen fallen aus der Bindung, während viel zu wenige Sozialwohnungen neu entstehen.</p>
<p>Der Senat hat seine eigenen Wohnungsunternehmen scheinbar nicht im Griff. Die Unternehmen verstoßen klar gegen die Vorgaben des Landes. Das darf nicht folgenlos bleiben. Vielleicht sollten künftig die Gehälter der Chefs der Wohnungsunternehmen an die Einhaltung der Vorgaben des Senats gekoppelt werden, um für mehr Durchsetzung zu sorgen.</p>
<p>Diese Misere muss Konsequenzen haben. Der Senat muss auch über personelle Konsequenzen nachdenken. Es sind schon Staatssekretäre für weniger schlechte Leistungen zurückgetreten. Es ist ja nun auch nicht gerade so, als ob der Senat an anderen Stellen besonders viel Positives liefern würde.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106064</guid>
                <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 14:45:24 +0200</pubDate>
                <title>Nicht gegeneinander ausspielen: Kantstraße sicher für alle!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/nicht-gegeneinander-ausspielen-kantstrasse-sicher-fuer-alle/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem in der Kantstraße 2020 nach dem Tod eines Radfahrers ein Pop-up-Radweg errichtet wurde, streiten Bezirk und Senat um die dauerhafte Umgestaltung der Kantstraße und haben es in fünf Jahren nicht geschafft, vorhandene Sicherheitsprobleme im Sinne aller zu lösen. Statt die vorhandenen Pläne zur Straßenaufteilung endlich baulich umzusetzen, wird die Sicherheit der Radfahrenden gegen die Sicherheit der Anwohner*innen ohne Not ausgespielt. Der Straßenquerschnitt lässt es zu, sowohl eine Fahrspur für den Autoverkehr, einen geschützten Radweg und eine eigenständige Busspur einzurichten, als auch genug Fläche für Brandeinsätze der Feuerwehr vorzuhalten. Wenn der politische Wille beim Senat vorhanden wäre, könnte die Kantstraße für alle sicher umgebaut werden. Doch stattdessen ordnet der Senat nun den Rückbau des Radwegs an.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Fuß- und Radverkehr der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> "Während Metropolen wie Paris zeigen, wie schnell Städte lebenswert und sicher umgestaltet werden können, legt der Senat schon wieder die Brechstange bei der Mobilitätswende an. Wie die Axt im Walde kürzt und stoppt der Senat aus rein ideologischen Gründen nahezu alle Radwegeprojekte. Die Verkehrssenatorin muss endlich lernen, dass nicht alle in Berlin mit dem Auto unterwegs sind. Der Radweg in der Kantstraße wurde gut genutzt und hat eine gefährliche Straße für die schwächsten Verkehrsteilnehmenden sicherer gemacht. Die Senatorin macht Politik gegen einen großen Teil der Berliner*innen."<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Frederike-Sophie Gronde-Brunner</em></strong><em>, Co-Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf:</em><br> <br> „Die Entscheidung der CDU-Verkehrsverwaltung ist ein Schlag ins Gesicht aller Radfahrenden in dieser Stadt. Seit 2019 fordern wir einen geschützten Radweg und eine Busspur auf der Kantstraße. Der Bezirk muss alles in seiner Macht stehende tun, damit das endlich Realität wird. Die CDU-Senatsverwaltung hat jegliches Maß verloren, wenn sie ihre einseitige Auto- und Parkplatzpolitik mit autoritärem Durchregieren gegen die Interessen der Berliner*innen durchsetzt und den Brandschutz gegen den Schutz von Radfahrer*innen ausspielt. Die nächsten Toten auf der Kantstraße gehen auf das Konto der CDU!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Verkehr</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105954</guid>
                <pubDate>Tue, 27 May 2025 14:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Olympia-Luftschlösser des Senats: Teure Träume auf Kosten Berlins</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/olympia-luftschloesser-des-senats-teure-traeume-auf-kosten-berlins/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der heutigen Vorstellung des Berliner Olympia-Konzepts durch den Regierenden Bürgermeister Wegner und Innensenatorin Spranger äußert Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin erhebliche Bedenken. Weiterhin sind zentrale Fragen zu Transparenz, Kosten und den konkreten Auswirkungen auf die Berliner Bevölkerung ungeklärt. Angesichts der drängenden Probleme der Stadt, von der Wohnungsversorgung bis zum Sanierungsstau müssen die Prioritäten klar bei den Bedürfnissen der Bürger:innen liegen. Die Linksfraktion kritisiert insbesondere die mangelnde Einbindung der Bevölkerung, die finanziellen Unwägbarkeiten und die ungelösten stadtentwicklungspolitischen Fragen, die eine Olympiabewerbung mit sich bringt.<br> &nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Tobias Schulze</em></strong><em>, Vorsitzender der Die Linke Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin:</em></p>
<p>"Die Olympia-Pläne des Senats gehen meilenweit an den Realitäten und Bedürfnissen der Berlinerinnen und Berliner vorbei. Schwarz-Rot hat nicht einmal Geld für warmes Wasser in den Schwimmbädern, aber träumt von olympischen Luftschlössern. Wir fragen uns: Sollen wirklich Milliarden für ein vierwöchiges IOC-Spektakel versenkt werden, während unser Alltagssport verfällt und bezahlbarer Wohnraum fehlt? Die vagen Pläne für ein Olympisches Dorf, das angeblich bezahlbaren Wohnraum schaffen soll, und die leeren Nachhaltigkeitsversprechen riechen stark nach Greenwashing und Gentrifizierung. Am Ende wird die Überwachung etwa durch Drohnen, die spekulative Aufwertung von Wohnungen und Immobilien und eine „Säuberung“ der Stadt von sozialem Elend das olympische Vermächtnis sein. Alle werden betroffen sein, alle sollen entscheiden. Echte Bürger:innenbeteiligung, bevor Fakten geschaffen werden, ist für uns nicht verhandelbar. Die Überlegungen des Landessportbundes und des NOlympia-Bündnisses zu Volksinitiativen zeigen, wie berechtigt diese Forderung ist. Für uns ist klar: Olympia ist Gift für eine soziale Stadt."</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Armut</category><category>Demokratie und Bürgerbeteiligung</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Sport</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Tobias_Schulze_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105940</guid>
                <pubDate>Mon, 26 May 2025 14:44:00 +0200</pubDate>
                <title>Links wirkt: SPD übernimmt wohnungspolitische Forderungen der Linken</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/links-wirkt-spd-uebernimmt-wohnungspolitische-forderungen-der-linken/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Berliner SPD entdeckt ihre wohnungspolitische Verantwortung – und übernimmt in ihrem am Wochenende beschlossenen Leitantrag zentrale Forderungen, die bislang Die Linke vertreten hat. Dazu zählen etwa ein öffentliches Bauprogramm aufzulegen, den Anteil von Sozialwohnungen bei großen privaten Bauprojekten zu erhöhen und die Mietentwicklung bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen stärker zu deckeln. Im Berliner Abgeordnetenhaus haben SPD, Grüne und Linke weiterhin eine Mehrheit. Die Linksfraktion wird nun einen Antrag ins Abgeordnetenhaus einbringen, um die von der SPD nun auch in unterstützen Maßnahmen umzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten, Wohnen und Bauen der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>„Links wirkt. Offenbar ist die SPD endlich zur Einsicht gelangt, dass die Linke die besseren Vorschläge in der Wohnungspolitik hat. Wir brauchen endlich mehr Regulierung und einen starken kommunalen Wohnungsbau, statt weiter mit privaten Investoren zu kuscheln. Die Vergesellschaftung muss endlich umgesetzt werden.</p>
<p>Mit dem Parteitagsbeschluss rückt die SPD von der Linie ihres Stadtentwicklungssenators ab, der deutliche Mietenerhöhungen bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen forcierte und die Vergesellschaftung auf die lange Bank schob.</p>
<p>Dem Beschluss auf dem SPD-Parteitag müssen nun Taten folgen. Wir wollen den Abgeordneten der SPD die Chance eröffnen, den Forderungen ihrer Partei zuzustimmen und bringen einen entsprechenden Antrag ins Abgeordnetenhaus ein. Es gibt eine progressive Mehrheit für die Vorschläge, die wir nutzen sollten. Die Mieter haben keine Zeit mehr zu verlieren.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105780</guid>
                <pubDate>Thu, 15 May 2025 16:25:18 +0200</pubDate>
                <title>Senat stoppt Kiezblocks in ganz Berlin</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/senat-stoppt-kiezblocks-in-ganz-berlin/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU-geführte Verkehrsverwaltung hat den Bezirk Mitte angewiesen, mit sofortiger Wirkung das mit Mitteln des Senats durchgeführte Modellprojekt Fußverkehr "Kiezblocks in Mitte" zu beenden. Zugleich sollen auch "zukünftige Projekte dieser Art im gesamten Stadtgebiet" nicht mehr gefördert werden.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Fuß- und Radverkehr der der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin:</em><br> <br> "Der Senat legt schon wieder die Brechstange bei der Mobilitätswende an. Wie die Axt im Walde kürzt und stoppt der Senat alle Projekte, die für mehr Aufenthaltsqualität in den Kiezen sorgen würden oder den Autoverkehr auch nur geringfügig einschränken. Überall dort, wo Kiezblocks entstanden sind, werden sie von Anwohnerinnen und Anwohner als Erfolgsprojekt gewertet. Berlinweit zeigen zahlreiche Initiativen den gesellschaftlichen Wunsch, nach einer Aufwertung der Kieze durch Einrichtung von Kiezblocks.</p>
<p>Es wäre Aufgabe des Senats diese Initiativen zu unterstützen und nicht diese wiederholt vor den Kopf zu stoßen und jahrelange Arbeit zunichte zu machen. Wie so oft, ließen sich bestehende Probleme zwischen Senat und Bezirken sicher lösen. Mein Eindruck ist einmal mehr, der Senatsverwaltung mangelt es an Dialogbereitschaft.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Verkehr</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104968</guid>
                <pubDate>Mon, 24 Mar 2025 14:32:35 +0100</pubDate>
                <title>Vonovia verliert Rechtsstreit um horrende Heizkostennachforderungen am Tempelhofer Damm</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vonovia-verliert-rechtsstreit-um-horrende-heizkostennachforderungen-am-tempelhofer-damm/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Amtsgericht Kreuzberg entschied mit Urteil vom 26.02.2025 (Aktenzeichen: 6 C 509/23), dass die Mieter*innen in den Wohnhäusern am Tempelhofer Damm zwischen Manfred-von-Richthofen-Straße und Peter-Strasser-Weg die horrenden Heizkostenforderungen von bis zu 6.000 Euro pro Haushalt an die Vonovia-Tochter Tempelhofer Feld GmbH für das Abrechnungsjahr 2022 nicht zahlen müssen. Grund dafür ist eine mangelhafte Erfassung des Gesamtwärmeverbrauchs für das Jahr 2022. Von dem Urteil sind mehrere hundert Mieter*innen betroffen. Insgesamt geht es um sechsstellige Euro-Beträge. Der Fall war durch Presseberichterstattungen Ende 2023 bekannt geworden.<br> <br> <em>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> “Das Urteil ist ein Sieg für die Mieterinnen und Mieter. Nach jahrelangem Tauziehen ist endlich klar, dass sie die horrenden Heizkostennachforderungen nicht zahlen müssen.</p>
<p>Hohe Heizkosten haben leider System. Vonovia &amp; Co haben die Wärmelieferung als neues Geschäftsfeld entdeckt. Durch Contracting und undurchsichtige Firmenkonstruktionen werden große Profite gemacht, zulasten von Mieterinnen und Mietern, die in vielen Fällen viele Tausend Euro für die Heizkosten zahlen sollen. Viele Abrechnungen sind kaum nachvollziehbar. Das Urteil belegt erneut, dass sich eine genaue Prüfung lohnen kann. Häufig handelt es sich schlicht um Abzocke.</p>
<p>Die Linke hat einen eigenen Heizkosten-Check entwickelt, um Mieterinnen und Mieter mit einer kostenlosen Prüfung ihrer Heizkostenabrechnung zu unterstützen. Dieser Heizkosten-Check wird nun weiter ausgebaut.“<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104513</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 15:14:00 +0100</pubDate>
                <title>Senat verlängert Umwandlungsverordnung: Handlungsbedarf bei Eigenbedarfskündigungen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/senat-verlaengert-umwandlungsverordnung-handlungsbedarf-bei-eigenbedarfskuendigungen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Berliner Senat hat heute beschlossen, die Umwandlungsverordnung zu verlängern. Danach ist die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in sog. Milieuschutzgebieten genehmigungspflichtig.<br> <br> <em>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em><br> <br> „Es ist gut, dass der Umwandlungsschutz verlängert wird. Mieterinnen und Mieter müssen vor Verdrängung durch Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen geschützt werden.</p>
<p>Noch wirksamer ist allerdings der §250 BauGB. Seit Inkrafttreten ist das Umwandlungsgeschehen zusammengebrochen. Das ist gut, denn damit werden Mieterinnen und Mieter vor Verdrängung geschützt. Leider läuft die Regelung Ende des Jahres aus. Der Schutz muss durch die Bundesregierung verlängert werden.</p>
<p>In den vergangenen Jahren sind mehr als 150.000 Wohnungen umgewandelt worden. Hier drohen in den nächsten Jahren Eigenbedarfskündigungen. Es braucht eine Neuregelung auf Bundesebene. Es muss gelten: Kein Eigenbedarf einer bewohnten Wohnung und keine Kündigung ohne Ersatzwohnraum. Der Senat muss ein Ankaufprogramm starten, um betroffene Mieter*innen zu schützen.</p>
<p>Wir haben im September ein Konzept für ein Sicher-Wohnen-Gesetz beschlossen. Das Land Berlin hat die Möglichkeit Eigenbedarfskündigungen einzuschränken.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104286</guid>
                <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 12:47:49 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke fordert Rettungsprogramm für den Sozialen Wohnungsbau</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/die-linke-fordert-rettungsprogramm-fuer-den-sozialen-wohnungsbau/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute veröffentlichte das Verbändebündnis Soziales Wohnen neue Zahlen, wonach die Bundesregierung ihre Ziele beim sozialen Wohnungsbau deutlich verfehlt hat. Statt der angekündigten 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr und trotz der auf 3,15 Milliarden Euro aufgestockten Fördermittel, wurden im Jahr 2023 bundesweit nur 21.115 Sozialwohnungen neu bewilligt. Der Bestand verringerte sich bundesweit auf 1,07 Millionen Sozialwohnungen. Das Bündnis fordert, dass jährlich bis zu 210.000 neue Sozialwohnungen entstehen müssten, um die Zielmarke von zwei Millionen Sozialwohnungen zu erreichen.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> „Wir brauchen ein Rettungsprogramm für den sozialen Wohnungsbau. Der entscheidende Schlüssel dafür sind die öffentlichen Unternehmen. Mit einem öffentlichen Bauprogramm wollen wir dafür sorgen, dass bundesweit jährlich 250.000 neue Sozialwohnungen geschaffen werden. Dafür braucht es auch ein Sondervermögen „Sozialer Wohnungsbau“.</p>
<p>Für Berlin liegt unser Vorschlag dazu auf dem Tisch. Mit unserem Konzept für ein kommunales Bauprogramm könnten jedes Jahr 7.500 dauerhaft bezahlbare Wohnungen entstehen, das sind mehr als doppelt so viele Sozialwohnungen, als im vergangenen Jahr fertiggestellt wurden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104123</guid>
                <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 11:47:15 +0100</pubDate>
                <title>Über 20.000 Verdachtsfälle auf Mietwucher – Senat muss Bezirke unterstützen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/ueber-20000-verdachtsfaelle-auf-mietwucher-senat-muss-bezirke-unterstuetzen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelle Mietwucherrechner der Linken im Bundestag zeigt auf, wie groß das Problem rechtswidrig überhöhter Mieten in Berlin ist. Seit dem Start der App am 12.11.2024 wurde der Rechner alleine in Berlin fast 32.000-mal genutzt, wobei die rechtlich zulässige Miete in 22.735 Fällen (71,3 Prozent der Fälle) überschritten wurde. Die ortübliche Vergleichsmiete (OVM) wurde im Durchschnitt aller Berechnungen um mehr als 50 Prozent überschritten – laut § 291 StGB eine Straftat, die mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden kann. Insgesamt wurden über die App bislang 1.186 Meldungen an die Berliner Wohnungsämter ausgelöst.</p>
<p>Neue Auswertungen der App-Daten zeigen, wie groß das Ersparnis der Mieter*innen und App-Nutzer*innen wäre, würde Mietwucher in Berlin effektiv verfolgt. Eine Absenkung auf das rechtlich zulässige Maß (OVM + 20 Prozent), würde bei allen Nutzer*innen mit überhöhten Mieten zu knapp 7 Mio. Euro im Monat bzw. 84 Mio. Euro Ersparnis im Jahr führen. Betrachtet man nur die Fälle, die eine Meldung an die Wohnungsämter abgegeben haben, Zahlen die Mieter*innen immerhin noch 337.000 Euro im Monat bzw. 4 Mio. Euro im Jahr mehr Miete, als rechtlich zulässig wäre.<br> <br> <em>Dazu erklärt der Mietenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>:</em><br> <br> „Berlin hat ein Problem mit dreisten Vermietern und mit einem Senat, der nicht gewillt ist diese mit Nachdruck zu verfolgen. Bei den Wohnungsämtern stapeln sich die unbearbeiteten Fälle bis unter die Decke und Mieter*innen werden um hohe Millionenbeträge geprellt.</p>
<p>Verantwortlich dafür ist der Senat und die schwarz-rote Koalition, die seit mehreren Jahren unsere Anträge zum Aufbau von Strukturen, mit denen Mietwucher effektiv verfolgt werden können, abschmettert und untätig bleibt. Wir werden den Senat so lange nerven, bis es endlich Personal und einheitliche Strukturen in allen Bezirken gibt und geprellte Mieter*innen in Berlin zu ihrem Recht kommen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103721</guid>
                <pubDate>Mon, 06 Jan 2025 14:28:45 +0100</pubDate>
                <title>Mehr als 13.000 Verdachtsfälle von Mietwucher - Bezirke brauchen dringend Unterstützung</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/mehr-als-13000-verdachtsfaelle-von-mietwucher-bezirke-brauchen-dringend-unterstuetzung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Mietwucher-Rechner der Linken im Bundestag zeigt, dass Berlin ein großes Problem mit rechtswidrig überhöhten Mieten hat. Seit dem Start der App am 12.11.2024 wurde der Rechner allein in Berlin in mehr als 18.000 Fällen genutzt. In knapp 75 Prozent der Berechnungen ergaben sich mutmaßlich überhöhte Mieten nach Paragraph 5 Wirtschaftsstrafgesetz. Die ortsübliche Vergleichsmiete (OVM) wurde im Durchschnitt um 54,7 Prozent überschritten. In 13.400 berechneten Fällen wurde die OVM um mehr als 20 Prozent überschritten. In 46 Prozent der berechneten Fälle lag die Miete mehr als 50 Prozent über der OVM. Insgesamt wurden über die App 829 Meldungen an die zuständigen Wohnungsämter gesendet.<br> Auf Initiative der Linksfraktion wurde heute ein Antrag im Stadtentwicklungsausschuss des Abgeordnetenhauses beraten, der konkrete Maßnahmen zur besseren Unterstützung der Bezirke beim Vorgehen gegen Mietwucher durch den Senat vorschlägt. Die Koalition aus CDU und SPD lehnte den Antrag ab.<br> <br> <em>Dazu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Fraktion Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus, <strong>Niklas Schenker</strong>:</em><br> <br> „Berlin hat ein Problem mit Mietwucher. Die Mietwucher-App liefert dazu konkrete Zahlen. Der Senat muss die Bezirke bei der Verfolgung von Mietwucher jetzt unterstützen. Dadurch könnten die Mieten für tausende Haushalte sinken. Die Bezirke brauchen qualifiziertes Personal, um die Verfahren rechtssicher durchzuführen. Der Senat sollte die Bezirke durch die Übernahme von Kostenrisiken unterstützen.</p>
<p>In vielen Fällen schaden überhöhte Mieten der öffentlichen Hand. Über das Wohngeld und Kosten der Unterkunft werden auch überhöhte Mieten subventioniert. Wohnungsämter und Jobcenter sollten künftig proaktiv prüfen, ob Mietwucher vorliegt und diese Fälle an die zuständigen Wohnungsämter melden. Momentan gehen viele Mieterinnen und Mieter aus Angst nicht gegen ihre Vermieter vor und melden sich bei den Wohnungsämtern während der Verfahren nicht zurück.</p>
<p>Wir werden nicht locker lassen bis Berlin endlich wirksam gegen Mietwucher vorgeht und Mieterinnen und Mieter zu ihrem Recht kommen.“<br> <br> <a href="https://www.parlament-berlin.de/ados/19/StadtWohn/vorgang/sw19-0323-v.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer"><strong>Antrag der Linksfraktion</strong></a><br> <br> <strong><a href="http://www.mietwucher.app" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Mietwucher-Rechner</a></strong><br> <br> <strong>Anlage:</strong> Aktuelle Zahlen zu Anfragen beim Mietwucher-Rechner</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103489</guid>
                <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 14:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Sozialer Wohnungsbau: Erreichte Ziele teuer erkauft</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/sozialer-wohnungsbau-erreichte-ziele-teuer-erkauft/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen der dpa mitteilte, wurde im Jahr 2024 der Bau von knapp 5.100 Sozialwohnungen neu bewilligt. Damit erreichte die Stadt erstmals seit Wiedereinstieg in die soziale Wohnungsbauförderung im Jahr 2014 die Zielmarke von jährlich 5.000 neu bewilligten Sozialwohnungen.</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em></p>
<p>„Es ist eine positive Nachricht, dass erstmals mehr als 5.000 neue Sozialwohnungen bewilligt wurden. Seit Jahren sinkt die Zahl von Sozialwohnungen deutlich ab. Jede neue Sozialwohnung wird dringend gebraucht. Allerdings sind bewilligte Wohnungen noch keine Fertigstellungen. Jetzt geht es darum, dass die zugesagten Sozialwohnungen auch tatsächlich gebaut werden.</p>
<p>Der Senat hat die erreichte Zielmarke im sozialen Wohnungsbau sehr teuer erkauft. CDU und SPD stockten die Fördermittel zuletzt deutlich auf, um private Investoren für den sozialen Wohnungsbau zu locken. Diese rufen das Geld angesichts der hohen Zinsen nun kräftig ab. Trotz des immensen Mitteleinsatzes von bis zu 300.000 Euro pro geförderte Wohnung beträgt die Bindungsdauer nur 30 Jahre. Anschließend können die geförderten Wohnungen teuer weitervermietet oder zu Eigentumswohnungen umgewandelt werden. Der soziale Wohnungsbau durch private Investoren ist daher wenig nachhaltig.</p>
<p>Die hohe Förderintensität für den sozialen Wohnungsbau durch private Investoren ist angesichts des großen Haushaltslochs langfristig nicht aufrechterhalten. Bereits im laufenden Jahr mussten die Mittel um knapp 200 Millionen Euro gekürzt werden. Die erreichten Ziele im Jahr 2024 drohen so zu einem einmaligen Strohfeuer zu werden, das zulasten des sozialen Wohnungsbaus in den kommenden Jahren geht.</p>
<p>Wir wollen die Mittel des sozialen Wohnungsbaus stattdessen als direkte Zuschüsse ausschließlich an die landeseigenen Wohnungsunternehmen geben, die damit dauerhaft gebundene Sozialwohnungen errichten. Das geht mittels Transaktionskrediten auch an der Schuldenbremse vorbei. Dafür haben wir einen konkreten Vorschlag für ein kommunales Bauprogramm vorgelegt, um so 7.500 dauerhaft gebundene Sozialwohnungen zu errichten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103488</guid>
                <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Mietwucher stoppen, Mietenwahnsinn effektiv begegnen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/mietwucher-stoppen-mietenwahnsinn-effektiv-begegnen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Teilweise über 20 Prozent mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete verlangen einige Vermieter:innen – und damit eine Wuchermiete. Den Vermieter:innen drohen in solchen Fällen hohe Strafen. In Berlin wurden, auch auf Grundlage des Mietwucherrechners der Bundestagsgruppe Die Linke, in diesem Jahr bereits fast 280 Verdachtsfälle von Mietwucher an die zuständigen Bezirksämter gemeldet. Dies geht aus einer bislang unveröffentlichten schriftlichen Anfrage der Berliner Linksfraktion vor.</p>
<p><em>Angesichts der stark gestiegenen Verdachtsfälle von Wuchermieten in Berlin erklärt der mietenpolitische Sprecher der Berliner Linksfraktion </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>:</em></p>
<p>„Die Zahlen, die der Mietwucherrechner der Linken zu Tage befördert, sind zwar nicht überraschend, aber doch erschreckend. Bei weit über 10.000 Berechnungen weisen 75 Prozent der Fälle den Verdacht auf eine rechtswidrig hohe Miete auf. Die zulässige Miete wird durchschnittlich um fast 60 Prozent überschritten.</p>
<p>Um diesem Mietenwahnsinn effektiv zu begegnen, fordern wir von der Bundesregierung die Wiedereinführung des Mietendeckels und einen sofortigen Mietenstopp.</p>
<p>Der Senat in Berlin darf nicht untätig bleiben. Im ersten Monat des Mietwucherrechners gab es bereits knapp 500 Meldungen von überhöhten Mieten an die Bezirksämter. Die Bezirke sind darauf nicht vorbereitet und von einem einheitlichen Verfahren, wie es zum Beispiel in Frankfurt am Main erfolgreich umgesetzt wird, kann keine Rede sein. Seit einem Jahr haben wir den Senat immer wieder gefordert aktiv zu werden und haben konkrete Hinweise gegeben, was zu tun ist. Der Senat hat das wider besseres Wissen ignoriert. Nichts, aber auch gar nichts, unternimmt der Senat gegen Mietwucher.</p>
<p>Der Senat muss jetzt sofort Personalstellen für alle Bezirke schaffen, etwaige Rechtskosten der Bezirke tagen, ein einheitliches und bürgerfreundliches Verfahren etablieren und einschreiten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103350</guid>
                <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 13:58:53 +0100</pubDate>
                <title>Umfrage zeigt: Drei Viertel der Bevölkerung unterstützen einen Mietendeckel</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/umfrage-zeigt-drei-viertel-der-bevoelkerung-unterstuetzen-einen-mietendeckel/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine heute veröffentlichte Umfrage des Forschungsinstituts Verian im Auftrag der Bundestagsgruppe der Linken kommt zum Ergebnis, dass 73 Prozent der Befragten einen bundesweiten Mietendeckel „voll und ganz” oder „eher” unterstützen. Unter den Parteianhänger*innen ermittelte die Umfrage eine Unterstützung von 100 Prozent bei befragten Linken-Anhänger*innen, 86 Prozent bei SPD, 74 Prozent bei AfD, 61 Prozent bei CDU/CSU und 55 Prozent bei der FDP. In Ostdeutschland sprechen sich 80 Prozent der Bevölkerung und in Westdeutschland 72 Prozent für einen Mietendeckel aus.</p>
<p>In der Umfrage unter 1015 Befragten wurde auch die Belastung mit den Wohnkosten abgefragt. Demnach fühlen sich bundesweit 40 Prozent der Menschen durch ihre Kosten für Miete oder der Finanzierung von Eigentum stark bzw. sehr stark belastet. Bei Haushalten mit einem Netto-Einkommen von unter 1500 Euro pro Monat fühlen sich sogar 70 Prozent der Befragten stark belastet. Die Hälfte der Befragten gab an unter stark unter den Nebenkosten wie Heizung, Wasser oder Strom zu ächzen.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten &amp; Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> „Eine überwältigende Mehrheit unterstützt die Forderung der Linken für einen bundesweiten Mietendeckel. Die Interessen von Mieterinnen und Mieter werden seit Jahren vollkommen ignoriert, egal ob SPD, Grüne, CDU oder FDP regieren. Wir wollen Wohnen endlich wieder bezahlbar machen. Unser Vorbild ist der Berliner Mietendeckel, der erfolgreich gewirkt hat. Wir wollen Mieterhöhungen gesetzlich verbieten. Überhöhte Mieten wollen wir absenken. Für Wiedervermietungen braucht es Mietobergrenzen.</p>
<p>Seit Jahren laufen die Mieten und Einkommen auseinander. In Berlin sind die Mieten seit 2012 fünfmal so schnell gestiegen wie die Einkommen. Immer mehr Menschen sind mit ihren Wohnkosten überlastet. Die Mieterinnen und Mieter brauchen jetzt eine Atempause. Deshalb machen wir uns als für einen bundesweiten Mietendeckel stark.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103233</guid>
                <pubDate>Thu, 28 Nov 2024 12:36:40 +0100</pubDate>
                <title>Nach Kritik des Rechnungshofs: Zweckentfremdungsverbot muss besser durchgesetzt werden</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/nach-kritik-des-rechnungshofs-zweckentfremdungsverbot-muss-besser-durchgesetzt-werden/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Landesrechnungshof hat in seinem Jahresbericht 2024 u.a. die mangelnde Kontrolle des Zweckentfremdungsverbots in den Bezirken kritisiert. Der Rechnungshof hat Verfahren allen Bezirksämtern geprüft und schwerwiegende Mängel festgestellt. So wurden Hinweise aus der Bevölkerung nicht konsequent nachgegangen und Ordnungswidrigkeiten nicht konsequent verfolgt. Dies liegt laut Rechnungshof vor allem daran, dass die zuständige Senatsverwaltung keine Ermittlungssoftware entwickelt oder beschafft hat.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em><br> <br> „Die Kritik des Rechnungshofs ist eine Ohrfeige für den Senat. Das bestätigt unsere Kritik, die wir seit Langem vorbringen. Die Bezirke werden mit vielen Instrumenten vom Senat alleingelassen. Es braucht mehr Unterstützung. Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass Recht und Gesetz durchgesetzt werden.</p>
<p>Wenn Wohnungen illegal als Ferienwohnungen oder Leerstand zweckentfremdet werden, ist das alles andere als ein Kavaliersdelikt. Berlin hat eine dramatische Wohnungsnot. Wir brauchen jede einzelne bezahlbare Wohnung. Anstatt sich einseitig auf den Neubau zu konzentrieren, muss der Senat konsequent alle Instrumente nutzen, die ihm zur Verfügung stehen, um auch den Wohnungsbestand zu schützen.</p>
<p>Wir schließen uns der Kritik des Rechnungshofs an. Die Bezirksämter müssen das Zweckentfremdungsverbot konsequenter durchsetzen und dafür durch den Senat endlich besser unterstützt werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103183</guid>
                <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 16:40:00 +0100</pubDate>
                <title>Mietwucher-Rechner belegt zahlreiche Fälle von Mietwucher in Berlin</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/mietwucher-rechner-belegt-zahlreiche-faelle-von-mietwucher-in-berlin/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.mietwucher.app" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Mietwucher-Rechner</a> der Linken im Bundestag zeigt auf, wie groß das Problem rechtswidrig überhöhter Mieten in Berlin ist. In etwas mehr als einer Woche wurde der Rechner in Berlin in 5.672 Fällen genutzt. 75 Prozent der Berechnungen ergaben mutmaßlich rechtswidrige Mietpreisüberhöhungen, wobei die Miete im Durchschnitt 56 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete (OVM) lag. Insgesamt 251 Fälle, bei denen die OVM im Durchschnitt um 74 Prozent überschritten wurde, wurden an die zuständigen Wohnungsämter gemeldet. Die deutlichen Überschreitungen und auch die Meldungen an die Wohnungsämter verteilen sich auf alle zwölf Berliner Bezirke.<br> <br> Liegt eine Miete mindestens 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete laut Mietspiegel, kann es sich um Mietwucher handeln. Diese unzulässige Mietpreisüberhöhung ist eine Ordnungswidrigkeit. Dem Vermieter droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Wird die ortsübliche Vergleichsmiete um mehr als 50 Prozent überschritten, kann sogar eine Straftat vorliegen. In beiden Fällen kann die Miete abgesenkt und zu viel gezahlte Miete zurückgefordert werden. Die Stadt Frankfurt an Main geht seit Jahren erfolgreich gegen Mietwucher vor: 1.400 Fälle wurden verfolgt. Mehr als 419.000 Euro zu viel gezahlter Miete flossen an Mieter:innen zurück. Bisher wird das Instrument in Berlin kaum genutzt.<br> <br> <em>Dazu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Fraktion Die Linke, <strong>Niklas Schenker</strong>:</em><br> <br> „Die vielen Fälle von Mietwucher zeigen, wie dramatisch die Wohnungssituation in Berlin ist. Für immer mehr Menschen wird Berlin unbezahlbar. Seit 2012 sind die Angebotsmieten um 132 Prozent gestiegen und damit fünfmal so stark wie die Einkommen.<br> <br> Die Ämter sind jetzt verpflichtet, den Meldungen nachzugehen und dreiste Vermieter mit einem Bußgeld zu belegen. Zu viel gezahlte Miete muss zurückgefordert werden.<br> <br> Vor einem Jahr haben wir den Senat <a href="https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/DruckSachen/d19-1304.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">aufgefordert</a> (PDF), funktionierende Strukturen zur Verfolgung von Mietwucher in Berlin zu etablieren. Es rächt sich jetzt, dass der Senat die Hände in den Schoß gelegt und die Bezirke mit der Aufgabe allein gelassen hat.</p>
<p>Wir erledigen die Hausaufgaben des Senats. Als Linke informieren wir die Menschen über ihre Rechte und bieten praktische Hilfe an. Es wäre Aufgabe des Senats, mit sehr viel mehr Engagement gegen die Abzocke durch dreiste Vermieter vorzugehen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103073</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Nov 2024 14:24:48 +0100</pubDate>
                <title>Linksfraktion startet Kampagne gegen Mietwucher </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/linksfraktion-startet-kampagne-gegen-mietwucher/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach § 5 Wirtschaftsstrafgesetz liegt eine Mietpreisüberhöhung vor, sofern eine Miete mehr als 20 Prozent über der sogenannten ortsüblichen Vergleichsmiete liegt und eine individuelle Notlage von Mieter*innen ausgenutzt wurde. Wenn eine Miete um mehr als 50 Prozent über dem Mietspiegel liegt, stellt das nach § 291 StGB seine Straftat dar, die eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann.</p>
<p>Die Stadt Frankfurt am Main verfolgt seit einigen Jahren erfolgreich Fälle, die gegen § 5 Wirtschaftsstrafgesetz verstoßen. So konnten 321.000 Euro an Bußgeldern bei Vermieter*innen eingetrieben und 419.000 Euro zu viel gezahlter Miete an Mieter*innen zurücküberwiesen werden.</p>
<p>Die Linksfraktion Berlin fordert in einem aktuellen Antrag den Senat zum wiederholten Male auf, endlich tätig zu werden und dieses Instrument auch in Berlin flächendeckend zur Anwendung zu bringen. Die Bundestagsgruppe der Linken hat einen Online Mietwucher-Rechner erstellt, mit dem Mieter*innen ihre Miethöhe überprüfen und im Verdachtsfall eine Nachricht an die zuständigen bezirklichen Wohnungsämter schicken können. Er ist auch über die Website der Linksfraktion Berlin zu erreichen.<br> &nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em><br> &nbsp;</p>
<p>„Nur wenige Mieter*innen kennen ihre Rechte und melden sich bei den Bezirken. Die Bezirke werden bislang auch nicht selbst aktiv. Dass dieses wichtige Instrument in Berlin bislang kaum genutzt wird, muss sich ändern.</p>
<p>Die Mieten in Berlin sind zu hoch. Wohnen wird für immer mehr Menschen in unserer Stadt zur Armutsfalle. Wir wollen Mietwucher stoppen und machen Druck auf Senat und die Bezirke, um endlich tätig zu werden.</p>
<p>Allen Berliner Mieter*innen ist zu empfehlen den Online-Rechner zu nutzen und bei überhöhten Mieten aktiv zu werden. Anders als bei der Mietpreisbremse brauchen Mieter*innen keinen Anwalt, sondern es ist Aufgabe der Behörde aktiv zu werden.</p>
<p>Der Senat muss dem Thema endlich die notwendige Priorität einräumen. Wir fordern vom Senat, dass dieser den Bezirken Stellen zur Verfolgung von Mietwucher finanziert und mögliche Prozessrisiken finanziell deckt. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist bereits aktiv gegen Mietwucher. Hier werden Daten der Wohngeldstellen und des Jobcenters bei Verdacht von überhöhten Mieten direkt an die zuständigen Stellen in den bezirklichen Wohnungsämtern weitergeleitet. Das muss ein Vorbild für ganz Berlin sein.“</p>
<p><strong>Anlage:</strong> <a href="https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-20365.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Schriftliche Anfrage zur Verfolgung von Mietwucher durch die Bezirksämter</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102865</guid>
                <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 13:37:00 +0100</pubDate>
                <title>Zukunftsgerechte Verkehrspolitik braucht Investitionen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/zukunftsgerechte-verkehrspolitik-braucht-investitionen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten schwelt ein immer offener zutage tretender Streit in der schwarz-roten Koalition über die richtigen Prioritäten in der Mobilitätspolitik. Die SPD-Fraktion und nicht zuletzt ihr Vorsitzender Raed Saleh kritisieren die CDU-geführte Senatsverkehrsverwaltung dafür, dass sie die Verkehrswende aus dem Blick verlieren würde. Aktueller Anlass ist die Entscheidung von CDU-Senatorin Bonde nur noch zwei statt ursprünglich sechs geplanter Fahrradparkhäuser zu realisieren. Der SPD-Vorsitzende verweist in seiner Kritik darauf, dass es ausreichend Mittel im Infrastruktur-Sondervermögen Siwa und auch Bundesfördermittel gebe, mit denen Berlin einen Großteil der Ausgaben sparen könne.</p>
<p>Die CDU-Verkehrsverwaltung widerspricht und verweist presseöffentlich darauf, dass die zur Realisierung der genannten Fahrradparkhäuser notwendigen Mittel nicht im Haushalt des Landes Berlins vorhanden seien. Es wird darauf verwiesen, dass die Gelder im Siwa-Fonds, die für Fahrradparkhäuser und Radschnellwege vorgesehen sind, begrenzt seien. Zur Erinnerung: CDU-Senatorin hatte ebenso entschieden von ursprünglich zehn [sic!] geplanten Radschnellverbindungen nur noch eine Radschnellverbindung bis zur Realisierung zu verfolgen.</p>
<p><em>Dazu erklären </em><strong><em>Kristian Ronneburg</em></strong><em>, Sprecher für Mobilität, und </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Rad- und Fußverkehr:</em></p>
<p>„Die Ausreden der CDU-Verkehrsverwaltung Investitionen in eine zukunftsgerechte Radinfrastruktur zu unterlassen, werden von Tag zu Tag unerträglicher. Zurecht verweist die SPD darauf, dass der Berliner Senat auch künftig Fördermittel für Infrastrukturprojekte über den Bund aber auch die EU einwerben muss.</p>
<p>Wir erinnern daran: Der jetzige schwarz-rote Senat plant die Erweiterung von 15 U-Bahn-Strecken, für die er Fördermittel des Bundes beantragen will. Ob diese Planungen aufgrund begrenzter finanzieller Mittel des Bundes jemals realisiert werden können, steht aufgrund der jahrelangen Planungen auf einem völlig anderen Blatt, nicht zuletzt aufgrund der Schuldenbremse, die eine Zukunftsbremse für Investitionen in unsere öffentliche Infrastruktur darstellt.</p>
<p>Wenn der schwarz-rote Senat daher unbeirrt weiter U-Bahn-Planungen vorantreiben will, um am Ende Fördermittel des Bundes einwerben zu können, ist es nur logisch, wenn er auch weiter die Planungen für Radschnellverbindungen und Fahrradparkhäuser vorantreiben würde, um mit förderfähigen Projekten an den Bund heranzutreten.</p>
<p>Die Aussagen der CDU-Verkehrsverwaltung sind offensichtlich völlig widersprüchlich und halten keiner Prüfung stand. Vielmehr ist offenkundig, dass die CDU keinerlei Interesse daran hat, nachhaltig in eine sichere Infrastruktur für den Radverkehr in Berlin zu investieren. Die SPD hat sich dafür den falschen Koalitionspartner ausgewählt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Öff. Nahverkehr</category><category>Verkehr</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102783</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Oct 2024 13:29:00 +0200</pubDate>
                <title>Radweg-Streit beenden - Kantstraße sicher für alle!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/radweg-streit-beenden-kantstrasse-sicher-fuer-alle/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit Jahren bestehen auf der Kantstraße aufgrund des anhaltenden provisorischen Charakters des Pop-up-Radwegs ungelöste Sicherheitsprobleme. Die Feuerwehr bemängelt, dass sie aufgrund der derzeitigen Straßenaufteilung im Brandfall keinen Zugang zu den oberen Stockwerken habe, weil sie ihre Leiterwagen nicht aufstellen könne. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf will nun zum 1. November den Bewohner:innen die Nutzung ihrer Wohnungen untersagen.</p>
<p><em>Dazu erklärt <strong>Frederike-Sophie Gronde-Brunner</strong>, Co-Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf:</em></p>
<p>„Seitdem der Pop-up-Radweg 2021 errichtet wurde, streiten Bezirk und Senat um die dauerhafte Umgestaltung der Kantstraße. Nun spielen sie sich bei der aktuellen Diskussion um mögliche Nutzungsuntersagungen für Wohnungen von Anwohner:innen entlang der Kantstraße die Bälle zu, statt gemeinsam die vorhandenen Pläne zum Umbau der Kantstraße endlich umzusetzen. Erst letztes Jahr musste erneut ein Radfahrer sterben, weil ein Taxi auf einer Fläche hielt, wo es niemals hätte halten dürfen. Damit muss Schluss sein! Wir fordern den sofortigen Umbau der Kantstraße mit einem geschützten Radweg und einer eigenständigen Busspur, damit die Busse nicht mehr im Stau stehen.“</p>
<p><em>Ergänzend erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Wohnen der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin:</em></p>
<p>„Es ist absurd, wenn der Baustadtrat ins Gespräch bringt, dass Mieter:innen ihre Wohnungen verlassen sollen. Die CDU hat schon lange den Radweg in der Kantstraße abgelehnt und versucht mit diesem Vorstoß Stimmung zu machen. Anstatt über die Presse versuchen Druck aufzubauen, müssen Senat und Bezirksamt die vorhandenen Herausforderungen lösen. Die Sicherheit der Anwohner:innen darf hier nicht gegen die Sicherheit der Radfahrenden ausgespielt werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/241022_Brunner-Schenker-Radwegstreit-Kantstrasse.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102736</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 11:08:55 +0200</pubDate>
                <title>Senat lässt Bezirke bei Verfolgung von Mieterwucher im Stich </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/senat-laesst-bezirke-bei-verfolgung-von-mieterwucher-im-stich/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Anfrage des Abgeordneten Niklas Schenker zeigt, warum die Ahndung von Mietwucher in Berlin bislang nicht funktioniert. Die in der AG Mietpreisüberhöhung organisierten Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Reinickendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und Mitte betonen <a href="https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-20365.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">in ihren Antworten</a> die fehlende personelle Untersetzung zur Wahrnehmung dieser Aufgabe. Stellungnahmen der Bezirksämter, wie zum Beispiel aus <a href="https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=12137#searchword" target="_blank" rel="noreferrer">Mitte,</a> <a href="https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/to020.asp?TOLFDNR=101335" target="_blank" rel="noreferrer">Steglitz-Zehlendorf</a> und <a href="https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=7657" target="_blank" rel="noreferrer">Treptow-Köpenick</a> verdeutlichen dies. Der Senat teilt indes mit, dass die Schaffung neuer Personalstellen nicht vorgesehen ist.</p>
<p>Darüber hinaus verweisen einige Bezirke darauf, dass der § 5 WiStG aktuell aufgrund der Nachweispflicht der Betroffenen nicht anwendbar sei – obwohl die Stadt Frankfurt am Main unter der selben Rechtslage über 1.000 Fälle erfolgreich bearbeitet hat und dabei in ihrem Vorgehen gerichtlich bestätigt wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Anlässlich dieses Sachverhalts erklärt der Sprecher der Linksfraktion für Mieten, Bauen und Wohnen, </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>:</em><br> &nbsp;</p>
<p>„Es kann nicht sein, dass Senat und Bezirke vor der Verfolgung von Mietwucher kapitulieren. Was in Frankfurt seit Jahren erfolgreich praktiziert wird, muss auch in Berlin funktionieren. Die Behörden müssen bei entsprechenden Fällen Ermittlungen einleiten und auf eine Ahndung hinwirken. Das kein netter Service am Mieter, sondern ihre Pflicht.</p>
<p>Die Hilferufe aus einigen Bezirken – und die Ignoranz aus anderen – sind unüberhörbar. Der Senat muss jetzt den Worten der Unterstützung endlich Taten folgen lassen. Es braucht schnellstmöglich einen Handlungsleitfaden, wie die Bezirke den Nachweis der Zwangslage der Mieter führen können. Frankfurt zeigt, dass das kein Hexenwerk ist. Den Bezirken müssen die notwendigen Stellen finanziert werden, damit geltendes Recht endlich angewendet wird. Auch hier zeigt Frankfurt, dass es sich lohnt. Die Stellen refinanzieren sich durch die verhängten Bußgelder zu großen Teilen selbst.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Justiz und Rechtspolitik</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102610</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Oct 2024 15:24:07 +0200</pubDate>
                <title>Mieterhöhungswelle bei landeseigenen Wohnungsunternehmen: Senat dreht an der Mietpreisspirale</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/mieterhoehungswelle-bei-landeseigenen-wohnungsunternehmen-senat-dreht-an-der-mietpreisspirale/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Senat hat heute im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen mitgeteilt, dass alle sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen ihre Mieten zu Beginn des kommenden Jahres erneut deutlich steigern wollen. Insbesondere bislang vergleichsweise günstige Wohnungen mit Mieten unter sieben Euro pro Quadratmeter sind demnach betroffen. Die durchschnittlichen Steigerungsraten liegen zwischen 7,9 Prozent bis zu 9 Prozent. Neben den bereits bekannten Mieterhöhungen für ca. 20.000 Wohnungen bei der Gewobag, kommt es zu Mietsteigerungen in 20.000 Wohnungen der Degewo, 28.000 Wohnungen der Howoge, 12.500 Wohnungen der Gesobau sowie 10.000 Wohnungen bei der WBM. Der Staatssekretär für Wohnen Stephan Machulik erklärte, der Senat sehe „keine Notwendigkeit über eine Deckelung nachzudenken.“ In diesem Jahr wurden bereits die Mieten für knapp 155.000 landeseigene Wohnungen erhöht.<br> <br> <em>Dazu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Fraktion Die Linke,<strong> Niklas Schenker</strong>:</em><br> <br> „Der Senat von CDU und SPD dreht an der Mietenspirale und erhöht die Mieten für fast 100.000 landeseigene Wohnungen. Anstatt die wenigen noch günstigen Wohnungen bei den kommunalen Unternehmen zu sichern, sollen die Mieten hier nun besonders stark steigen. Damit reduziert sich der mietpreisdämpfende Effekt der kommunalen Wohnungsbestände. Die neuen Mieterhöhungen werden insbesondere Haushalte mit niedrigen Einkommen hart treffen, die dringend auf niedrige Mieten angewiesen sind. Hinzukommen die derzeit verschickten Heizkostenabrechnungen für das vergangenen Jahr, die in vielen Fällen zu hohen Nachzahlungen führen. Angesichts dieser fatalen Situation ist es zynisch, dass der Senat keine Notwendigkeit sieht über eine Mietdeckelung nachzudenken.</p>
<p>Die Mieterhöhungen werden mit hohen Kosten für Neubau und Modernisierung begründet. Eine Finanzierung durch steigende Mieten im Bestand ist jedoch der falsche Weg. Dafür braucht es neue Wege. Kommunaler Neubau und energetische Modernisierung sollen durch den Senat direkt finanziert werden. Das geht mithilfe von Transaktionskrediten an der Schuldenbremse vorbei."</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102561</guid>
                <pubDate>Fri, 04 Oct 2024 10:28:00 +0200</pubDate>
                <title>Mieterhöhungen bei der Gewobag sind der falsche Weg</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/mieterhoehungen-bei-der-gewobag-sind-der-falsche-weg/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Durch Presseberichte ist bekannt geworden, dass das landeseigene Wohnungsunternehmen Gewobag die Mieten für knapp 20.000 Wohnungen zu Beginn des kommenden Jahres anheben will. In diesem Jahr wurden bereits die Mieten für knapp 155.000 landeseigene Wohnungen erhöht.</p>
<p><em>Dazu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Fraktion Die Linke, </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>:</em></p>
<p>„Der Senat erhöht weiter fleißig weiter die Mieten für Berlins landeseigene Wohnungen. Das ist der falsche Weg. Die kommunalen Unternehmen müssen Vorbild sein und nicht die Mietenspirale selbst anheizen. Auch der Zeitpunkt ist schlecht gewählt. In den nächsten Wochen und Monaten werden Zehntausende Mieter:innen voraussichtlich ohnehin auch noch hohe Heizkosten-Nachzahlungen erhalten. Für viele Mieter:innen ist das nicht mehr zu stemmen.</p>
<p>Die Gewobag erhöht die Mieten, um den Neubau des Unternehmens zu finanzieren. Wir brauchen neue Wege der Finanzierung. Das Land Berlin sollte den bezahlbaren kommunalen Neubau direkt finanzieren. Das wäre kompatibel mit der Schuldenbremse und würde den Druck der Unternehmen für weitere Mieterhöhungen nehmen.</p>
<p>Der Verweis der Gewobag auf das ‚Leistbarkeitsversprechen‘ geht fehl. Nur sehr wenige Mieter:innen haben bisher davon Gebrauch gemacht und viele Anträge werden abgelehnt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102343</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Sep 2024 11:24:34 +0200</pubDate>
                <title>Techno-Club Watergate muss schließen: Clubsterben stoppen!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/techno-club-watergate-muss-schliessen-clubsterben-stoppen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Techno-Club Watergate muss Ende 2024 schließen. Nach der Ankündigung der Wilde Renate im August, ist das bereits der zweite Techno-Club, der binnen kürzester Zeit seine Schließung ankündigen muss.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Clubkultur der Berliner Linksfraktion:</em><br> <br> „Der Verlust des Watergate wäre ein weiterer, herber Verlust für die Berliner Club- und Kulturszene. Weder Wirtschaftssenatorin Giffey noch Kultursenator Chialo, scheinen einen Plan für die Rettung der Clubkultur in Berlin zu haben. Der Senat schaut zu, wie Berlin den Bach runter geht und eine Kulturinstitution nach der anderen das Handtuch wirft. Wir brauchen endlich entschlossenen Einsatz gegen steigende Mieten für Wohnraum und Gewerbe.</p>
<p>Das Berliner Nachtleben ist schwer angeschlagen. Wir brauchen endlich mehr Schutz für Clubs vor Verdrängung. Wir brauchen mehr finanzielle Unterstützung für Clubs. Der Senat könnte mit einer Spielstättenförderung angeschlagenen Clubs unter die Arme greifen. Berlin muss sich gegenüber der Bundesregierung endlich für ein soziales Gewerbemietrecht und einen Mietendeckel für Gewerbe einsetzen. Der Senat steht in der Pflicht passende Standorte für von Verdrängung bedrohte Clubs zu finden und dauerhaft zu sichern.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category><category>Wirtschaft</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102276</guid>
                <pubDate>Wed, 11 Sep 2024 12:34:46 +0200</pubDate>
                <title>Studie der Linksfraktion zeigt:  Mietenwahnsinn auf dem Berliner Wohnungsmarkt kann durch landesrechtliche Regelungen zurückgedrängt werden</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/studie-der-linksfraktion-zeigt-mietenwahnsinn-auf-dem-berliner-wohnungsmarkt-kann-durch-landesrechtliche-regelungen-zurueckgedraengt-werden/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Föderalismusreform von 2006 ist die Verantwortung zur Regulierung weiter Teile des Wohnungswesens auf die Bundesländer übergegangen. Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat die Rechtswissenschaftlerin und Professorin für Öffentliches Recht, Prof. Dr. Pia Lange, beauftragt eine Studie über die Möglichkeiten der Bundesländer zur Ausgestaltung der Gesetzgebungskompetenz im Bereich des Wohnungswesens zu verfassen. In dieser kommt sie zu dem Ergebnis, dass die Länder die Möglichkeit – und bei Inanspruchnahme auch die Pflicht – haben, das öffentlich-rechtliche Mietrecht durch weitreichende Vorgaben zur Wohnraumbewirtschaftung zu überlagern.</p>
<p>Auf dieser Grundlage hätte das Land Berlin die Möglichkeit, auch für den nicht geförderten, privaten Wohnungsbestand Vorgaben über eine Mietpreis- und Belegungsbindung zu erlassen. Insbesondere könnten gewerbliche Vermieter*innen dazu verpflichtet werden, einen bestimmten Anteil jährlich freiwerdender Wohnungen zu einem festgesetzten Mietpreis an Menschen mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein zu vermieten. Weiterhin sieht sie die Möglichkeit, Eigenbedarfskündigungen und Räumungen in die Obdachlosigkeit durch Wiedereinweisung in Wohnungen einzuschränken.<br> <br> <em>Hierzu erklärt </em><strong><em>Anne Helm</em></strong><em>, Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> „Unsere Studie zeigt, dass dem Senat Instrumente zur Bekämpfung der Wohnungsnot zur Verfügung stehen und er durch die Verfassung auch angehalten ist, diese zu nutzen. Der ietenwahnsinn auf dem Berliner Wohnungsmarkt kann durch landesrechtliche Regelungen zurückgedrängt werden. Indem er sich nur auf den Schlachtruf „bauen, bauen, bauen!“ fokussiert, befindet sich der schwarz-rote Senat auf einem fatalen Irrweg, den die Mieter*innen dieser Stadt teuer bezahlen. In Anbetracht immer neuer Rekorde bei den Neuvermietungsmieten, jährlich tausender auslaufender Sozialbindungen und dem immer größeren Problem der Eigenbedarfskündigungen ist der einseitige Fokus des Senats auf den Neubau nur durch ideologische Verbohrtheit und Ignoranz gegenüber den Problemen der Mieter*innen in Berlin zu erklären.“<br> <br> <strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, ergänzt:</em><br> <br> „Wir wollen dafür sorgen, dass Normal-Berliner*innen mit durchschnittlichen Einkommen wieder eine bezahlbare Wohnung finden können und der Kündigungsschutz gestärkt wird. Wir fordern, dass gewerbliche Vermieter*innen einen erheblichen Anteil der freiwerdenden Wohnungen mit einem festgesetzten Mietpreis an Menschen mit niedrigen bis mittleren Einkommen vermieten. Es geht um zehntausende Wohnungen, die auf diese Weise jährlich neu vermietet werden können. Durch einen strengeren Schutz vor Eigenbedarfskündigungen müssen vor allem ältere Menschen und solche, die ansonsten auf der Straße landen würden, geschützt werden. Wir fordern den Senat auf, weitere Möglichkeiten im Rahmen der Landeskompetenz auszuloten und schnellstmöglich einen konkreten Gesetzentwurf ins Parlament zu bringen. Anderenfalls werden wir als Linksfraktion auf der Grundlage der Studie ein „Sicher-Wohnen-Gesetz“ ausarbeiten und vorlegen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zur Autorin der Studie:</strong></p>
<p>Prof. Dr. Pia Annika Lange ist ordentliche Professorin für Öffentliches Recht, Europarecht, Sozialrecht, Geschlechter- und Vielfaltsdimensionen an der Universität Bremen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Staats- und Verwaltungsrecht, insbesondere beschäftigt sie sich mit den verfassungsrechtlichen Implikationen des sozialen Wohnungsrechts. Seit Oktober 2023 ist sie ordentliches Mitglied des Staatsgerichtshofs der Freien Hansestadt Bremen.</p>
<p>Zur Studie:</p>]]></content:encoded>
                <category>Anne Helm</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/Anne_NiklasSche.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102074</guid>
                <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 12:44:00 +0200</pubDate>
                <title>Bezirk lässt bezahlbaren Wohnraum abreißen: Mitschuld am Mietenwahnsinn!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/bezirk-laesst-bezahlbaren-wohnraum-abreissen-mitschuld-am-mietenwahnsinn/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie heute bekannt wurde, hat das Bezirksamt Mitte erneut eine Abrissgenehmigung für das ehemalige Schwesternwohnheim der Charité („Papageienplatte“) in der Habersaathstraße 40-48 erteilt. Die Eigentümerin, die Arcadia Estate GmbH, arbeitet seit vielen Jahren mit teilweise kriminellen und übergriffigen Methoden am Abriss des Wohnhauses, um einen Luxusneubau auf dem Areal zu errichten. Für den Ersatzneubau wurden Mietobergrenzen von 11,50 bis 16,50 Euro pro Quadratmeter festgesetzt. Nach Ausführungsverordnung des Zweckentfremdungsverbotsgesetzes wären maximal Mieten zu 9,17 Euro pro Quadratmeter für Ersatzwohnraum vorgesehen. Die noch verbleibenden Mieter:innen haben zahlreiche Auseinandersetzungen mit der Eigentümerin vor Gericht geführt — und alle gewonnen.</p>
<p><em>Hierzu erklärt N<strong>iklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen, der Linkfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em></p>
<p>„Die Abrissgenehmigung für die Habersaathstraße 40 bis 48 ist ein schwarzer Tag für den Kampf gegen Spekulation mit Wohnraum. Ohne Not genehmigt der Bezirk Mitte den Abriss von gut erhaltendem Wohnraum mit günstigen Mieten und geht sogar hinter vorherige Verhandlungsergebnisse zurück, die zumindest einen Anteil Sozialwohnungen für den Ersatzneubau vorsahen. Durch die laschen Vorgaben verwirklicht der Bezirk den lang gehegten Investorentraum des Eigentümers, der an der Habersaathstraße nun Luxuswohnungen hochziehen darf. Statt den Erhalt der Habersaathstraße vor Gericht durchzufechten, liefert der Bezirk nun eine Vorlage, um auch anderorts bezahlbarem Wohnraum abzureißen.</p>
<p>Die Verantwortung für den Verlust des bezahlbaren Wohnraums liegt nicht allein beim Bezirk. Der Senat hat den Weg durch seine Untätigkeit bei der Novellierung des Zweckentfremdungsverbots erst frei gemacht. Es braucht endlich ein gesetzliches Verbot von Abrissen und rechtssichere Vorgaben für Ersatzwohnraum mit bezahlbaren Mieten.</p>
<p>Den Bewohner:innen droht nun die Verdrängung. Sie haben in der Habersaathstraße, nach jahrelanger Wohnungslosigkeit, ein neues Zuhause gefunden haben, das nun akut bedroht ist. Es braucht nun endlich ein klares Bekenntnis des Bezirks, sich für ihren Verbleib einzusetzen. Um die Gebäude zu erhalten und eine Räumung dauerhaft abzuwenden, braucht es eine Initiative von Senat und Bezirk für die Rekommunalisierung der Häuser.“</p>
<p><em><strong>Martha Kleedörfer</strong>, wohnungspolitische Sprecherin, der Linksfraktion in der BVV Mitte, erklärt:</em></p>
<p>„In der Habersaathstraße wohnen viele Menschen — teilweise seit vielen Jahrzehnten, teilweise erst seit wenigen Monaten — die sich für ihr und unser aller Recht auf Wohnen einsetzen. Selbst das Amtsgericht Mitte hat bei der Räumungsklage geurteilt, dass eine ‚Wohnung kein Aktienpaket‘ sei und die Mieter:innen bleiben dürfen. Nun fällt das Bezirksamt den Mieter:innen — völlig ohne Not — in den Rücken und macht sich mitschuldig am Berliner Mietenwahnsinn. Das Bezirksamt zeigt erneut, dass es sich den Mieter:innen des Bezirks Mitte nicht verpflichtet fühlt. Stattdessen dealt das Bezirksamt mit den Eigentümer:innen auf Kosten von Mieter:innen und Wohnungssuchenden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/240823_Niklas-Schenker_Martha-Kleedoerfer.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102042</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Aug 2024 12:44:00 +0200</pubDate>
                <title>  Finanzierung für Radverkehrsanlagen in der Grunewaldstraße sicherstellen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/finanzierung-fuer-radverkehrsanlagen-in-der-grunewaldstrasse-sicherstellen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur Gefährdung der Umsetzung der Radverkehrsanlagen an der Grunewaldstraße, sofern die Finanzierungsbedingungen nicht schnellstmöglich geklärt werden, erklären </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Radverkehr, und </em><strong><em>Damiano Valgolio</em></strong><em>, Sprecher für Wirtschaft, der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>„Seit sechs Jahren werden die sicheren Radverkehrsanlagen in der Grunewaldstraße im Rahmen eines umfassenden Beteiligungsprozesses und unter Einbeziehung des Pilotprojekts der IHK für einen liefergerechten Umbau von Straßen geplant. Das ist ein wichtiges Projekt für Berlin, das unbedingt umgesetzt werden muss. Durch den von der CDU im Senat verantworteten Stopp des Radwegeausbaus und folgenden Umplanungen verzögerte sich der eigentlich für 2023 geplante Baubeginn immer weiter.</p>
<p>Nun steht aufgrund der Verzögerungen des Senats der Umbau der Grunewaldstraße gänzlich infrage. Fördermittel des Bundes drohen zu verfallen. Berlin droht ein Haushaltsloch und der Senat verzichtet leichtfertig auf Geld vom Bund. Das angekündigte Versprechen von Kai Wegner, mehr Radwege als der Vorgängersenat fertigzustellen, erweist sich einmal mehr als Luftnummer. Der Senat muss unverzüglich eine Finanzierung sicherstellen, damit die Ausschreibung erfolgen und der Bau noch in diesem Jahr starten kann.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Damiano Valgolio</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Verkehr</category><category>Wirtschaft</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/240821_Niklas_Schenker-Damiano_Valgolio.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-101977</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 12:44:00 +0200</pubDate>
                <title>Club Renate soll schließen: Ein herber Verlust für die Berliner Clubkultur</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/club-renate-soll-schliessen-ein-herber-verlust-fuer-die-berliner-clubkultur/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Club Renate in Friedrichshain muss Ende kommenden Jahres wohl schließen. Das erklären die Betreiber in einer Pressemitteilung. Der Grund dafür ist, dass der Mietvertrag mit dem Immobilieninvestor Gijora Padovicz ausläuft, wie der Club mitteilte.</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Clubkultur der Berliner Linksfraktion:</em></p>
<p>„Der Verlust der Renate wäre ein herber Verlust für die Berliner Club- und Kulturszene. Es ist nun auch Aufgabe des Senats, eine Schließung noch abzuwenden und eine Weiterführung des Clubbetriebs zu ermöglichen.</p>
<p>Das Berliner Nachtleben ist schwer angeschlagen. Wir brauchen endlich mehr Schutz für Clubs vor Verdrängung. Wir brauchen einen Mietendeckel für Gewerbe, damit Orte wie die Renate bestehen bleiben. Der Senat steht in der Pflicht passende Standorte auch für die Clubszene zu finden und dauerhaft zu sichern. Anderenfalls verliert Berlin einen wichtigen Bestandteil seiner DNA.</p>
<p>Padovicz ist ein besonders dreister Vermieter und treibt an vielen Stellen in Berlin sein Unwesen. Diesem stadtbekannten Investor muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-101825</guid>
                <pubDate>Thu, 01 Aug 2024 15:09:08 +0200</pubDate>
                <title>Leistbarkeitsversprechen der landeseigenen Wohnungsunternehmen schafft keine Entlastung</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/leistbarkeitsversprechen-der-landeseigenen-wohnungsunternehmen-schafft-keine-entlastung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang des Jahres erlaubt der Berliner Senat den sechs landeseignen Wohnungsunternehmen deutliche Mietsteigerungen von bis elf Prozent. Diesen Schritt rechtfertigte der Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) mit dem sogenannten „Leistbarkeitsversprechen“ für die landeseigenen Wohnungsunternehmen. Demnach sollen Mieter*innen nicht mehr 27 Prozent ihres Haushaltseinkommen für die Nettokaltmiete ausgeben müssen.</p>
<p>Eine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Niklas Schenker an den Senat zeigt, dass die Wirkung des Leistbarkeitsversprechen für Mieterhöhungen bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen verpufft. Nur sehr wenige Haushalte, die von den 130.000 Mieterhöhungen im Jahr 2024 betroffen sind, nehmen es in Anspruch. Seit Beginn des Jahres wurden nur 468 Anträge auf Kappung der Mieten gestellt. Lediglich in 51 Fällen wurde der Antrag genehmigt.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> „Das Leistbarkeitsversprechen des Senats löst sich in Luft auf. Es schafft keine Entlastung, sondern ist lediglich ein Feigenblatt des Senats, um die drastischen Mietsteigerungen zu rechtfertigen.</p>
<p>Trotz der Mieterhöhungswelle bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen zu Beginn des Jahres wurde nur sehr wenigen Betroffenen eine Kappung der Miete genehmigt. Nicht nur hat der Senat verpasst das Leistbarkeitsversprechen bekannt zu machen, es ist auch viel zu kompliziert gestaltet. Verständlicherweise schrecken viele Betroffene aufgrund des komplizierten Verfahrens vor einem Antrag zurück. Die explodierten Heizkosten sind ohnehin nicht vom Leistbarkeitsversprechen abgedeckt.</p>
<p>Um Wirkung zu entfalten, muss das Leistbarkeitsversprechen von der Nettokaltmiete auf die Warmmiete umgestellt werden. Niemand sollte mehr als 27 Prozent seines Einkommens für die gesamten Wohnkosten aufbringen müssen.</p>
<p>Für eine echte Entlastung braucht es einen Mietenstopp bei landeseigenen Wohnungsunternehmen. Teurer Neubau und Investitionen in Modernisierung können nicht länger durch Mieterhöhungen im Bestand finanziert werden. Wir brauchen stattdessen eine öffentliche Finanzierung durch die gezielte Zuführung von Eigenkapital an die Unternehmen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-101662</guid>
                <pubDate>Thu, 25 Jul 2024 13:35:35 +0200</pubDate>
                <title>Neubaukrise und energetische Modernisierung dürfen nicht zu Mieterhöhungswelle führen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/neubaukrise-und-energetische-modernisierung-duerfen-nicht-zu-mieterhoehungswelle-fuehren/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der heutigen Jahrespressekonferenz des BBU kündigte Verbandschefin Maren Kern deutliche Mietsteigerungen an. Die BBU-Mitgliedsunternehmen würden künftig noch „stärker“ von den gesetzlichen Mietsteigerungen Gebrauch machen, sagte sie. BBU Mitglied Vonovia hatte zuletzt 20.000 Mieterhöhungen von bis zu 15 Prozent verschickt und kündigte weitere 20.000 Mietsteigerungen auf ähnlichem Niveau an. Die ebenfalls im BBU vertretenen landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) erhöhten die Mieten zu Beginn des Jahres in 130.000 Fällen und kündigten für 2025 ähnliche Schritte an.</p>
<p>2023 bewegte sich die Entwicklung der Durchschnittsmieten bei den BBU-Mitgliedsunternehmen noch auf einem moderaten Niveau, auch weil die Mieterhöhungswellen nach der von Schwarz-Rot entschiedenen Aufhebung der Deckelung der Mieten bei den LWU noch nicht eingeflossen sind.</p>
<p>Kern begründete die Mieterhöhungen mit anstehenden Investitionen in Neubau und Modernisierungen. Durch die Anforderungen beim Klimaschutz im Gebäudesektor müsse immer mehr Geld in Instandhaltung und Modernisierung statt in den Neubau fließen. Der „Löwenanteil“ des Neubaus der BBU-Mitgliedsunternehmen entfällt mit dem Baubeginn von 4816 Wohnungen auf die LWU. Die Baubeginne von privaten Mitgliedsunternehmen des BBU brachen von 1443 Wohnungen in 2022 auf 399 Wohnungen in 2023 hingegen massiv ein. Im Vergleich zu 2020 hat sich die Gesamtzahl der Baubeginne halbiert.<br> <br> <em>Hierzu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> „Die Ankündigung des BBU bei den Mieten künftig kräftig zuzulangen ist ein Warnsignal. Baukrise und Klimaschutz im Gebäudebereich dürfen nicht zulasten der Mieterinnen und Mieter gehen. Um Neubau und energetische Modernisierung zu finanzieren, braucht es mehr öffentliches Geld und eine stärkere Beteiligung der Wohnungsunternehmen statt alleiniger Mieterhöhungen im Bestand.</p>
<p>Der kommunale Wohnungsbau ist ein Stabilitätsanker in der Baukrise. Der kommunale Neubaumotor darf nicht aufgrund der energetischen Modernisierungen ins Stottern geraten. Um die Mieten bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen bezahlbar zu halten und trotzdem neuzubauen und zu modernisieren, schlagen wir eine Finanzierung durch die gezielte Zuführung von Eigenkapital vor.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-101635</guid>
                <pubDate>Tue, 23 Jul 2024 13:01:31 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke hilft: Deutsche Wohnen muss Heizkosten-Abrechnungen in Lichterfelde korrigieren</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/die-linke-hilft-deutsche-wohnen-muss-heizkosten-abrechnungen-in-lichterfelde-korrigieren/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie gestern bekannt wurde, muss die Deutsche Wohnen erneut fehlerhafte Heizkostenabrechnungen korrigieren. In der Siedlung Bürgipfad 22 bis 36a in Lichterfelde standen rund 80 Mietparteien vor Nachzahlungsforderungen von bis zu mehreren tausend Euro durch den Energiedienstleister G+D. Dieser gehört zu 49 Prozent dem Wohnungskonzern Vonovia, der Muttergesellschaft der Deutsche Wohnen. Nach einer Rechnungsprüfung muss G+D die Heizkosten-Abrechnung nun nach unten korrigieren. Das ist berlinweit bereits der dritte Fall nachträglich abgesenkter Abrechnungen durch die G+D in diesem Jahr.</p>
<p>Vorausgegangen war eine Mieterversammlung, die die Linken-Abgeordneten Franziska Brychcy und Niklas Schenker Anfang Juli zusammen mit den Mieter*innen vor Ort organisierten und die vom Alternativen Mieter- und Verbraucherschutzverein (AMV) unterstützt wurde.<br> <br> <em>Hierzu erklären </em><strong><em>Franziska Brychcy</em></strong><em>, Abgeordnete aus Steglitz-Zehlendorf, und </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> „Nach der Berichterstattung vor einigen Monaten über die horrenden Heizkosten-Nachzahlungen haben wir zusammen mit den Mieter*innen im Bürgipfad zu einer Mieterversammlung eingeladen, um eine Überprüfung der Abrechnungen zu erwirken und die Betroffenen über ihre Rechte zu informieren. Bereits wenige Tage später lenkte die Deutsche Wohnen ein und korrigiert die Heizkosten-Abrechnungen nach unten. Das ist ein wichtiger Erfolg für die Mieterinnen und Mieter.</p>
<p>Hinter den falschen Abrechnungen der G+D steckt offenbar System. Offensichtlich hat die kriselnde Vonovia durch seine Beteiligung an dem Energiedienstleister ein neues Geschäftsmodell entdeckt, um Mieter durch fehlerhafte Heizkosten-Abrechnungen abzuzocken. Es kann nicht sein, dass der Konzern nur reagiert, wenn Betroffene sich wehren. Es müssen jetzt flächendeckend Rechnungsprüfungen bei der G+D durch externe Dienstleister vorgenommen werden, um offenzulegen wie Fälle fehlerhafter Abrechnungen es tatsächlich gibt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Franziska Brychcy</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/a/4/csm_240723_Franziska_Brychcy-Niklas_Schenker_e664318d1c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-101076</guid>
                <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 13:06:07 +0200</pubDate>
                <title>Fehlende Sozialwohnungen in der Heidestraße: Senat muss aufklären und Verträge offenlegen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/fehlende-sozialwohnungen-in-der-heidestrasse-senat-muss-aufklaeren-und-vertraege-offenlegen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die rbb Abendschau gestern berichtete, hat der Investor im Quartier Heidestraße den Senat bereits im Oktober 2023 darüber in Kenntnis gesetzt, seiner vertraglichen Verpflichtung aus der Vereinbarung im Rahmen der kooperativen Baulandentwicklung zum Bau von 215 Sozialwohnungen nicht nachzukommen.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em><br> <br> „Wir erwarten dringend Aufklärung darüber, weshalb die Öffentlichkeit und wir Abgeordneten erst jetzt und noch dazu über die Medien von diesem Vorgang erfahren.&nbsp; Noch in der Plenarsitzung am 4. Juli, mehr als drei Wochen nach den ersten Pressemeldungen dazu, gab es von Senator Gaebler in seiner Antwort auf meine Frage zu Verstößen gegen den städtebaulichen Vertrag keine Hinweise dazu.</p>
<p>Dabei hat die Senatsverwaltung offenkundig ein Dreivierteljahr tatenlos zugesehen, wie der Investor den Bau der dringend benötigten Sozialwohnungen in der Heidestraße verweigert. Das Land Berlin wurde hier vorgeführt. Den Bau von Sozialwohnungen zu verweigern, während viele Berlinerinnen und Berlin verzweifelt eine bezahlbare Wohnung suchen, ist ein Skandal und muss harte Konsequenzen haben.</p>
<p>Es braucht jetzt schnellstmöglich Aufklärung darüber, welche Stelle in der Senatsverwaltung wann über welche Informationen zu dem Fall verfügte und warum erst jetzt rechtliche Schritte gegen den Investor geprüft werden. Der städtebauliche Vertrag für das Quartier Heidestraße muss offengelegt werden. Die Übertragung des Grundstücks an das Land Berlin ist zu prüfen.</p>
<p>Alle seit 2014 im Rahmen der kooperativen Baulandentwicklung mit privaten Investoren getroffenen Vereinbarungen zum Bau von Sozialwohnungen müssen überprüft werden. Das Verfahren zur Kontrolle zur Einhaltung Mietpreis- und Belegungsbindungen ist zu evaluieren. Vertragsbrüche sind scharf zu sanktionieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br> Auf eine schriftliche Anfrage der Linksfraktion teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen mit, dass seit 2015 berlinweit insgesamt 6.417 geförderte Wohnungen im Rahmen der kooperativen Baulandentwicklung entstanden sind.</p>
<p><a href="https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-19465.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-19465.pdf</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-101033</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jul 2024 12:06:01 +0200</pubDate>
                <title>Vonovia erhöht die Mieten: Wohnungsbündnis hat sich erledigt</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vonovia-erhoeht-die-mieten-wohnungsbuendnis-hat-sich-erledigt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie heute bekannt wurde, erhöht der Immobilienkonzern die Mieten für 40.000 Wohnungen in Berlin um 15 Prozent. Im „Bündnis für bezahlbare Mieten und Wohnungsneubau“ des Senats hatte sich das Unternehmen dazu verpflichtet, die Mieten um höchstens 11 Prozent anzuheben.<br> <br> <em>Dazu erklären </em><strong><em>Katalin Gennburg</em></strong><em>, Sprecherin für Stadtentwicklung und Bauen sowie </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em><br> <br> „Das Wohnungsbündnis hat sich endgültig erledigt. Selbst der letzte private, profitorientierte Immobilienkonzern, der überhaupt noch Mitglied im Bündnis ist, fühlt sich an die Vereinbarungen nicht mehr gebunden. Der Konzern ADLER ist bereits im letzten Sommer ausgetreten, nachdem auch dieser die Mieten stärker anheben wollte als vereinbart.</p>
<p>Bausenator Gaebler lässt sich von privaten Immobilienkonzernen wirklich vorführen. Das ist unwürdig. Diese Farce muss jetzt auch offiziell beendet werden.</p>
<p>Für die Mieter*innen bedeuten die Mieterhöhungen eine weitere Einschränkung und weniger Geld am Ende des Monats. Statt runde Tische mit den Immobilienkonzernen zu organisieren, muss der Senat den Volksentscheid umsetzen und Deutsche Wohnen, Vonovia &amp; Co vergesellschaften.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katalin Gennburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/d/9/csm_220530_Katalin_Niklas_9d2a065586.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-101032</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jul 2024 11:20:20 +0200</pubDate>
                <title>Studie: Nicht-profitorientierter Wohnungsmarkt ermöglicht günstige Mieten</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/studie-nicht-profitorientierter-wohnungsmarkt-ermoeglicht-guenstige-mieten/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine heute vorgestellte Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass sich Wohnungen zu einer Kaltmiete von durchschnittlich 5,50 Euro pro Quadratmeter nachhaltig bewirtschaften lassen.<br> Für die Analyse wurden die Geschäftsdaten der Berliner landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU), ausgewählten Genossenschaften und des Wiener Gemeindewohnungsbaus ausgewertet, die zusammen mehr als 600.000 Wohnungen verwalten.<br> <br> Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:<br> <br> “Ein nicht-profitorientierter Wohnungsmarkt ist der Schlüssel, um bezahlbare Mieten darzustellen. Wohnungen in gemeinwohlorientierter Hand können wirtschaftlich, nachhaltig und zugleich sozial verwaltet werden. Statt am Markt orientieren sich die Mieten bei öffentlichen Wohnungsunternehmen und Genossenschaften an den tatsächlich anfallenden Kosten. Deshalb sind die Mieten für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen bezahlbar.</p>
<p>Damit die Mieten im Bestand der landeseigenen Wohnungsunternehmen bezahlbar bleiben, muss die Finanzierung von Neubau und Modernisierung von der Bestandsbewirtschaftung abgekoppelt werden. Dazu haben wir als Linksfraktion ein Konzept für die Finanzierung des kommunalen Neubaus durch Eigenkapitalzuführungen vorgelegt.</p>
<p>Um Berlin wieder bezahlbar zu machen, müssen mehr Wohnungen dem Markt entzogen und der Bestand an öffentlichen Wohnungen ausgeweitet werden. Dazu braucht es mehr kommunalen Neubau und die Vergesellschaftung der großen Wohnungsunternehmen.”<strong> </strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-100854</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Jun 2024 12:23:44 +0200</pubDate>
                <title>Linksfraktion fordert Unterstützung bei hoher Mietkaution</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/linksfraktion-fordert-unterstuetzung-bei-hoher-mietkaution/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die hohen Angebotsmieten in Berlin führen zu immer höheren Mietkautionen, die sich bei einer durchschnittlichen Marktmiete von 13,60 Euro pro Quadratmeter schnell auf mehrere tausend Euro belaufen können. Das ist für viele Wohnungssuchende mit niedrigen, aber auch mittleren Einkommen ohne größere Summen an Ersparten kaum leistbar. Hohe Mietkautionen werden so zur Hürde bei der Wohnungsanmietung.</p>
<p>Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus fordert den Senat mit <a href="https://www.parlament-berlin.de/ados/19/IIIPlen/vorgang/d19-1794.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">einem Antrag </a>auf, einen Kautionsfonds für Wohnungssuchende einzurichten. Mieter*innen sollen aus diesem Fonds auf Antrag bis zur Hälfte der für die Anmietung der Wohnung zu hinterlegenden Kaution, höchstens jedoch 2.000 Euro, als zinsfreies Darlehen erhalten. Für die Rückzahlung des Darlehens sind maximal 48 Monatsraten vorgesehen, wobei die tatsächliche Laufzeit und die Höhe der Raten variabel sein sollen. Die Auszahlung des Kautionsdarlehens erfolgt direkt an den Vermieter. Pro Haushalt kann das Darlehen nur von einer Person beantragt werden.<br> <br> <em>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> “Wer nach langer Suche endlich eine neue Wohnung gefunden hat, muss häufig nicht nur eine hohe Miete zahlen, sondern zusätzlich tausende Euro für die Mietkaution aufbringen. Viele Berliner*innen wissen nicht, woher sie dieses Geld nehmen sollen. Oft bleibt nur die Option, sich das Geld zu hohen Zinsen bei Banken zu leihen. Insbesondere für Haushalte ohne Ersparnisse wird die hohe Kaution so zu einer großen Belastung.</p>
<p>Wir wollen Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen schnell und unbürokratisch helfen, diese Hürde aus dem Weg zu räumen. Aus dem Kautionsfonds können zinsfreie Darlehen bis zur Hälfte der zu hinterlegenden Kaution gewährt werden. Anschließend haben Mieterinnen und Mieter vier Jahre Zeit, das Geld zurückzuzahlen.”</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.parlament-berlin.de/ados/19/IIIPlen/vorgang/d19-1794.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Antrag der Linksfraktion</a></strong></p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-100765</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Jun 2024 12:23:25 +0200</pubDate>
                <title>Aktiv werden gegen Mietwucher</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/aktiv-werden-gegen-mietwucher/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf einschlägigen Plattformen finden sich zahlreiche Inserate, die eine sehr hohe Miete aufweisen und mutmaßlich gegen die Mietpreisbremse und die Vorschriften zu Mietpreisüberhöhung (§ 5 Wirtschaftsstrafgesetz) verstoßen. Bisher unterlässt es der Senat sich einen Überblick darüber zu verschaffen oder gar dagegen vorzugehen.</p>
<p>Niklas Schenker, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, hat nun auf diesen Plattformen 93 Angebote gefunden, die mutmaßlich gegen die Vorschriften zu Mietpreisbremse und Mietpreisüberhöhung verstoßen und einen Brief an die Anbieter verschickt.<br> <br> <em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><strong>:</strong><br> <br> „Berlin braucht bezahlbaren Wohnraum. Es kann nicht sein, dass einige Vermieter in Berlin den angespannten Wohnungsmarkt ausnutzen, um eine riesige Rendite mit Wohnungen zu erwirtschaften. Viele Vermieter denken anscheinend, sie kommen mit überteuerten Angeboten einfach davon. Der Rechtsstaat muss handlungsfähig sein. Die Miete ist zu hoch und das muss sich ändern. Der Senat muss handeln. Mietpreisüberhöhungen nach § 5 Wirtschaftsstrafgesetz müssen berlinweit kontrolliert und geahndet werden. Mieter*innen müssen unterstützt werden bei Verfahren zur Mietpreisbremse. Die Bezirke müssen in die Lage versetzt werden Verstöße zu ahnden und brauchen dafür Personal.</p>
<p>Mit einem <a href="https://www.parlament-berlin.de/ados/19/IIIPlen/vorgang/d19-1049.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Antrag im Abgeordnetenhaus</a> haben wir dem Senat vorgeschlagen, softwaregestützt die im Internet veröffentlichten Mietwohnungsangebote auf eine Mietpreisüberhöhung hin zu untersuchen und bei mutmaßlichen Verstößen die Vermieter mit einem Brief auf die Einhaltung der Gesetze hinzuweisen. Bereits in mehr als 100 Fällen konnten in Freiburg mit diesem Verfahren überteuerte Mieten abgesenkt werden. Auch andere Kommunen, etwa die Stadt Stuttgart, sind diesem Beispiel bereits gefolgt. Der Senat hat das jedoch abgelehnt, deshalb habe ich das jetzt selbst in die Hand genommen. Leider eben nur per Hand.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-100596</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Jun 2024 16:01:35 +0200</pubDate>
                <title>Anne Helm und Tobias Schulze zu Vorsitzenden der Fraktion Die Linke gewählt</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/anne-helm-und-tobias-schulze-zu-vorsitzenden-der-fraktion-die-linke-gewaehlt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke hat heute bei ihrer turnusmäßig stattfindenden Wahl eines neuen Fraktionsvorstandes Anne Helm und Tobias Schulze zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. <strong>Anne Helm</strong> erhielt dabei 15 von 19 abgegebenen Stimmen, (78,9 Prozent), <strong>Tobias Schulze</strong> 16 von 19 abgegebenen Stimmen (84,2 Prozent).<br> <br> <em>Beide erklären nach der Wahl:</em><br> &nbsp;<br> "Berlin läuft auf eine neue dramatische Krise des Gemeinwesens zu, die Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen an den Rand drängen wird. Durch das Nichthandeln der schwarz-roten Koalition steigen die Mieten rasant weiter. Die milliardenschweren Sanierungs- und Modernisierungsbedarfe in faktisch allen öffentlichen Bereichen werden kaum noch bearbeitet.</p>
<p>Wo gewinnorientierten Unternehmen der Zugang zur öffentlichen Daseinsvorsorge geöffnet werden soll - sei es durch schon einmal gescheiterte ÖPP-Modelle oder Privatisierungen - werden wir uns entgegenstellen. Wir sind bereit, uns dafür mit denen anzulegen, die ihr Gewinn- über das Gemeinwohlinteresse der Berlinerinnen und Berliner stellen.</p>
<p>Die Linke kann wieder stärker werden, wenn sie vor Ort im Kiez oder am Arbeitsplatz bei den Menschen ist, die nicht reich sind. Unser Ziel ist, aus dem Parlament hinaus in die Stadt zu gehen - mit Fraktionssitzungen vor Ort, Mieterversammlungen, Sozial- und Rechtsberatungen oder Kiezratschlägen. Mit Initiativen, Verbänden und der engagierten Stadtgesellschaft entwickeln wir Alternativen, die zeigen, dass die Entwicklung der Stadt auch anders gehen kann: solidarisch und gemeinwohlorientiert.</p>
<p>Dafür wollen wir Verantwortung übernehmen und danken unserer Fraktion für das uns entgegengebrachte Vertrauen."</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die weiteren Ergebnisse der Wahlen zum Fraktionsvorstand:</p>
<p>Wahl der Parlamentarischen Geschäftsführung:<br> <br> <strong>Hendrikje Klein</strong>: 16 von 19 Stimmen (84,2 Prozent)<br> <strong>Niklas Schrader</strong>: 17 von 19 Stimmen (89,5 Prozent)<br> Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden:<br> <br> <strong>Elif Eralp</strong>: 14 von 19 Stimmen (73,7 Prozent)<br> <strong>Dr. Manuela Schmidt</strong>: 16 von 19 Stimmen (84,2 Prozent)<br> <br> Wahl der weiteren Mitglieder des Fraktionsvorstands:<br> <br> <strong>Franziska Brychcy: </strong>16 von 19 Stimmen (84,2 Prozent)<br> <strong>Niklas Schenker: </strong>11 von 19 Stimmen (57,9 Prozent)<br> <strong>Sebastian Schlüsselburg:</strong> 15 von 19 Stimmen (78,9 Prozent)<br> <strong>Damiano Valgolio: </strong>12 von 19 Stimmen (63,1 Prozent)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zudem beschloss die Fraktion, dass Sebastian Schlüsselburg künftig als Sprecher für Haushalt agiert.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anne Helm</category><category>Damiano Valgolio</category><category>Elif Eralp</category><category>Franziska Brychcy</category><category>Hendrikje Klein</category><category>Manuela Schmidt</category><category>Niklas Schenker</category><category>Niklas Schrader</category><category>Sebastian Schlüsselburg</category><category>Tobias Schulze</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/3/4/csm_2024_06_Fraktionsvorstand_Linksfraktion_Berlin_c456845802.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-100536</guid>
                <pubDate>Fri, 07 Jun 2024 09:41:10 +0200</pubDate>
                <title>Immobilienkonzerne verweigern Anhörung im Abgeordnetenhaus</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/immobilienkonzerne-verweigern-anhoerung-im-abgeordnetenhaus/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><br> Auf Anmeldung der Fraktionen von CDU, SPD, Grüne und Linke wurde für den kommenden Montag, den 10. Juni 24, im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen, Wohne eine Anhörung zum Thema „Vielfalt der Vermietungsunternehmen in Berlin: eine gute Mietenpolitik für alle Mieterinnen und Mieter sichern“ beschlossen. Zu dieser wurden die Wohnungsunternehmen ADLER, Deutsche Wohnen, Vonovia und Heimstaden sowie der Lobbyverband ZIA eingeladen. Keines der Unternehmen ist der Einladung gefolgt. Einzig die landeseigene Gesobau und der Mieterverein nehmen teil.<br> <br> <em>Dazu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin, <strong>Niklas Schenker:</strong></em><br> <br> "Das ist eine beispiellose Missachtung des Berliner Parlaments. Ganz offensichtlich trauen sich die Immobilienkonzerne nicht, sich den kritischen Fragen der Opposition im Fachausschuss zu stellen. Lieber treffen sie wohl zu Kaffee und Kuchen mit Bausenator Gaebler im Wohnungsbündnis.</p>
<p>Kein Wunder, berlinweit klagen Mieter*innen über hohe Mieten, schlechte Erreichbarkeit und mangelnden Service der eingeladenen Unternehmen. Dass keines der Unternehmen der Einladung folgt, zerstört das ohnehin kaum bestehende Vertrauen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-100394</guid>
                <pubDate>Wed, 29 May 2024 10:33:20 +0200</pubDate>
                <title>Landesvorsitzende unterbreiten Vorschlag zur Wahl des Fraktionsvorstandes</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/landesvorsitzende-unterbreiten-vorschlag-zur-wahl-des-fraktionsvorstandes/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Landesvorsitzenden der Partei Die Linke Berlin,<strong> Franziska Brychcy</strong> und <strong>Maximilian Schirmer</strong>, haben in der gestrigen Fraktionssitzung einen Vorschlag zur regulär anstehenden Neuwahl des Fraktionsvorstandes unterbreitet. Zuvor bedankten sie sich ausdrücklich beim bisherigen Fraktionsvorsitzenden <strong>Carsten Schatz </strong>und dem langjährigen Parlamenatrischen Geschäftsführer <strong>Steffen Zillich, </strong>die beide auf eigenen Wunsch nicht erneut kandidieren, für die geleistete Arbeit.<br> <br> Der Vorschlag der Landesvorsitzenden sieht sieht vor&nbsp;</p>
<p><strong>Anne Helm</strong> und <strong>Tobias Schulze</strong> als Vorsitzende&nbsp;</p>
<p>und <strong>Elif Eralp</strong> und <strong>Dr. Manuela Schmidt</strong> als stellvertretende Vorsitzende zu wählen.</p>
<p>Für die parlamentarische Geschäftsführung schlagen sie eine Doppelbesetzung durch <strong>Hendrikje Klein</strong> und <strong>Niklas Schrader</strong> vor.</p>
<p>Als Mitglieder des erweiterten Vorstandes kandidieren <strong>Franziska Brychcy</strong>&nbsp;sowie <strong>Niklas Schenker</strong>, <strong>Sebastian Schlüsselburg</strong> und <strong>Damiano Valgolio</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Kandidaturen liegen bisher nicht vor. Die Wahl des Fraktionsvorstandes soll am 11. Juni 2024 erfolgen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anne Helm</category><category>Damiano Valgolio</category><category>Elif Eralp</category><category>Franziska Brychcy</category><category>Hendrikje Klein</category><category>Manuela Schmidt</category><category>Niklas Schenker</category><category>Niklas Schrader</category><category>Sebastian Schlüsselburg</category><category>Tobias Schulze</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/8/c/csm_AGH__1__d8cd0a44d7.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-99885</guid>
                <pubDate>Wed, 24 Apr 2024 12:55:35 +0200</pubDate>
                <title>Vergesellschaftung, statt teurer Ankauf</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vergesellschaftung-statt-teurer-ankauf/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die landeseigene Howoge erwirbt von privaten Wohnungsunternehmen Vonovia 4.500 Wohnungen in Lichtenberg und zusammen mit der Berlinovo eine Potentialfläche, auf der 1.200 neue Wohnungen gebaut werden können. Nach dem bereits erfolgten Rückkauf von ca. 13.000 Wohnungen im Spätsommer 2021 ist dies bereits der zweite große Ankauf von der Deutschen Wohnen/Vonovia.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>"Damit die Mieten bezahlbar bleiben, wollen wir den Anteil an öffentlichen Wohnungen deutlich anheben. Der beste und kostengünstigste Weg dafür ist die Vergesellschaftung der Wohnungsbestände der Vonovia. Der Senat ignoriert den erfolgreichen Volksentscheid Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen. Dabei wurde spätestens mit dem Bericht der Expertenkommission deutlich, dass das Vorhaben umsetzbar ist. Auf diesem Weg könnten viel mehr Wohnungen für deutlich weniger Geld in öffentliches Eigentum überführt werden.</p>
<p>Natürlich ist es grundsätzlich richtig, wenn Wohnungen auch angekauft werden. Wohnungen müssen aber zu einem angemessenen Preis angekauft werden, nicht zu überhöhten Marktpreisen. Ein hoher Kaufpreis hilft der Vonovia, kann aber für das Land Berlin ein schlechtes Geschäft werden. Die letzten Ankäufe haben gezeigt, dass der Instandsetzungsbedarf oft höher ist, als zunächst angenommen, denn Vonovia investiert zu wenig in ihre Bestände. Das müssen nun die landeseigenen Wohnungsunternehmen teuer bezahlen.</p>
<p>Ob das in diesem Fall anders ist, lässt sich erst bewerten, wenn der Senat Transparenz zu Kaufpreis, Konditionen und Bewirtschaftungsstrategie der angekauften Bestände gegenüber dem Berliner Abgeordnetenhaus geschaffen hat. Das sollte jetzt schnell geschehen."</p>
<p>Es ist auch richtig, dass der Senat neben Wohnungen auch eine Baufläche ankauft. Howoge und Berlinovo müssen diese Flächen nutzen, um darauf ausschließlich bezahlbare Wohnungen neu zu bauen. Dass die Vonovia dazu bereit war, zeigt aber auch, dass sie keine Ambitionen hat, durch eigenen Neubau Wohnraum zu schaffen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-99336</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Mar 2024 15:48:09 +0100</pubDate>
                <title>Soziokulturelles queeres Wohnprojekt „Tuntenhaus“ muss dauerhaft gesichert werden</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/soziokulturelles-queeres-wohnprojekt-tuntenhaus-muss-dauerhaft-gesichert-werden/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke fordern in einem heute eingebrachten Antrag den Senat auf, den Bezirk Pankow dabei zu unterstützen, sein kommunales Vorkaufsrecht für das soziokulturelle, queere Wohnprojekt, auch bekannt als „Tuntenhaus“, in der Kastanienallee 86 auszuüben - zugunsten einer Genossenschaft, einer Stiftung oder eines landeseigenen Wohnungsunternehmens.</p>
<p>Beim 1990 gegründeten „Tuntenhaus“ handelt es sich um das älteste queere Wohnprojekt in der Stadt. Da das Haus einen deutlichen städtebaulichen Missstand im sog. Milieuschutzgebiet aufweist, kann das Vorkaufsrecht gezogen werden. Das heißt aber auch, dass wenn das Vorkaufsrecht nicht gezogen wird, den Bewohner*innen wohl überteuerte Modernisierungen und damit Verdrängung sowie das „Aus“ des Wohnprojekts drohen.<br> &nbsp;<br> Dazu erklären die grünen und linken Abgeordneten <strong>Katrin Schmidberger</strong> (Sprecherin für Wohnen und Mieten), <strong>Daniela Billig</strong> (Wahlkreisabgeordnete), <strong>Sebastian Walter</strong> (Sprecher für Queerpolitik), <strong>Niklas Schenker</strong> (Sprecher für Wohnen und Mieten), <strong>Elif Eralp</strong> (Vorsitzende Ausschuss Stadtentwicklung, Bauen, Wohnen) sowie <strong>Klaus Lederer </strong>(Sprecher für Queerpolitik):<br> &nbsp;<br> „Wer die queere Vielfalt in unserer Stadt fördern und erhalten will, so jedenfalls das Bekenntnis des Regierenden Bürgermeisters bei seinem Amtsantritt, muss das Haus aus der Spekulationsspirale holen und in gemeinwohlorientierte Hand bringen. Nur so können die Bewohner*innen und das Projekt dauerhaft gesichert werden.</p>
<p>Der Bezirk ist stark engagiert und tut bereits alles, was an Vorbereitungen notwendig ist, um das Vorkaufsrecht zu ziehen. Jetzt muss auch der Senat seine Hausaufgaben machen und die notwendigen Gelder – Zuschuss an ein landeseigenes Wohnungsunternehmen oder die Genossenschaftsförderung – zur Verfügung stellen. Die Zeit drängt, denn die Frist für das Vorkaufsrecht läuft bereits Mitte Mai aus.</p>
<p>Es kann nicht sein, dass Schwarz-Rot das ohnehin stark eingeschränkte Vorkaufsrecht nicht mehr nutzen will obwohl sie sich dazu im Koalitionsvertrag bekannt haben. Durch seine Verweigerung, finanzielle Mittel bereit zu stellen, droht der Senat das Vorkaufsrecht ganz zu beerdigen. Das wäre eine vertane Chance. Das kann sich der Mieterschutz in Berlin nicht leisten und ist angesichts der neuen erschreckenden Ergebnisse des IBB-Wohnungsmarktberichts unverantwortlich. Die mittlere Angebotsmiete in Pankow liegt bei knapp 15 Euro/qm, wobei das obere Drittel davon bereits bei 25 Euro/qm liegt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Elif Eralp</category><category>Klaus Lederer</category><category>Niklas Schenker</category><category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Queer</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/relaunch_genre_fotos/header-12-queer.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-98822</guid>
                <pubDate>Fri, 16 Feb 2024 10:43:18 +0100</pubDate>
                <title>Abgeordnete der Linksfraktion spenden 11.000 Euro an „Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen“</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/abgeordnete-der-linksfraktion-spenden-11000-euro-an-deutsche-wohnen-co-enteignen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Abgeordneten der Berliner Linksfraktion haben im Dezember 2019 einen Verein gegründet, der politische und kulturelle Veranstaltungen, Projekte und Ausstellungen fördert. Jeden Monat zahlen die Abgeordneten einen Teil ihrer Abgeordnetenentschädigung in den Verein. Der „Verein der Abgeordnetenhausfraktion DIE LINKE e.V.“ hat nun eine Spende in Höhe von 11.000 Euro an die Initiative „Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen“ überwiesen.<br> <br> <em>Hierzu erklärt </em><strong><em>Carsten Schatz</em></strong><em>, Vorsitzender der Berliner Linksfraktion:</em><br> <br> „Die Linke unterstützt von Beginn an die Forderung der Vergesellschaftung der Immobilienkonzerne, denn wir brauchen mehr dauerhaft bezahlbare Wohnungen in gemeinwohlorientierter Hand. Es ist ein Skandal, dass CDU und SPD die Umsetzung des Volksentscheids blockieren. Damit werden über eine Million Stimmen der Berliner*innen ignoriert. Mit unserer Spende wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Initiative weiter an der Umsetzung der Vergesellschaftung arbeiten kann.“<br> <br> <em>sowie </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Miete &amp; Wohnen der Berliner Linksfraktion:</em><br> <br> „Die Initiative Deutsche Wohnen &amp; Co enteignen kämpft seit Jahren beharrlich für die Interessen der Berliner Mieter*innen. Aus ganzem Herzen und aus voller Überzeugung stehen wir an der Seite der Initiative. Mit unserer Spende wollen wir als Abgeordnete einen Beitrag dafür leisten, dass die Initiative ihre wichtige Arbeit zum Beispiel bei der Vernetzung von betroffenen Mieter*innen und die Kampagne zur Umsetzung des Volksentscheids fortsetzen kann. Klar ist: der Senat steht weiter in der Pflicht den erfolgreichen Volksentscheid endlich umzusetzen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Carsten Schatz</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/f/4/csm_20240215_110930_014_af1a08edd1.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-98663</guid>
                <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 12:25:14 +0100</pubDate>
                <title>Heizkostenfonds für unbürokratische Hilfe einrichten! Damit niemand seine Wohnung verliert oder im Kalten sitzt.</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/heizkostenfonds-fuer-unbuerokratische-hilfe-einrichten-damit-niemand-seine-wohnung-verliert-oder-im-kalten-sitzt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund stark gestiegener Energie- und Heizkosten und einer Welle horrender Betriebskostennachzahlungen, hat die Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin heute ein Konzept für einen Heizkostenfonds vorgestellt. Mit diesem soll Mieterinnen und Mieter bei hohen Nachzahlungen schnell und unbürokratisch geholfen werden, damit sie nicht ihre Wohnung verlieren.</p>
<p>Das Konzept sieht vor, dass Haushalte einen Antrag auf Übernahme der Nachforderungen der Kosten für Warmwasser und Heizung als Zuschuss stellen können, sofern diese Kosten eine monatliche Nettokaltmiete übersteigen und sie aus eigenem Einkommen nicht in der Lage sind, diese Nachzahlung zu begleichen. Er richtet sich an Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen. Das Gesamtvolumen für den Härtefallfonds wird zunächst auf 10 Millionen Euro angesetzt.</p>
<p>Mieterinnen und Mieter bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU), die von hohen Heiz- und Nebenkostenabrechnungen betroffen sind, will die Linksfraktion gezielt entlasten. Hierzu soll das Leistbarkeitsversprechen bei den LWU, wonach die Nettokaltmiete nicht mehr als 27 Prozent des verfügbaren Einkommens betragen soll, auf 33 Prozent der Bruttowarmmiete umgestellt werden. Bis zum 31.12.24 wird ein Kündigungsmoratorium für die landeseigenen Wohnungsunternehmen ausgesprochen, sodass keine Mieterin und kein Mieter seine Wohnung aufgrund hoher Betriebs- und Nebenkostennachzahlungen oder erhöhter Vorauszahlungen verliert.</p>
<p>Nachdem bereits einige fehlerhafte Abrechnungen bekannt geworden sind, werden die großen, privaten Wohnungskonzerne aufgefordert, Abrechnungen und Belege ihrer Heiz- und Nebenkosten offenzulegen und auf nicht belegbare Nachzahlungsforderungen zu verzichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Hierzu erklären </em><strong><em>Anne Helm</em></strong><em>, Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion:</em><br> &nbsp;</p>
<p>“Die hohen Nachzahlungen treffen vor allem Menschen mit geringen und mittleren Einkommen, die kaum Rücklagen für solche Situationen bilden konnten, besonders hart. Ihnen droht neben dem Verlust ihrer wenigen Ersparnisse, nun auch noch der ihrer Wohnung. Das gilt es zu verhindern.</p>
<p>Als rot-grün-rote Koalition hatten wir seinerzeit Rücklagen für Hilfen gebildet, weil schon 2022 absehbar war, dass die hohen Energiepreise für viele Menschen kaum leistbar sein werden. Dass der schwarz-rote Senat diese nun zur Finanzierung des seines Haushalts aufgelöst hat, darf nicht dazu führen, dass jetzt kein Geld mehr zur Verfügung steht.“</p>
<p><br> <em>und </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion:</em></p>
<p><br> „Niemand darf wegen den hohen Kosten seine Wohnung verlieren oder im Kalten sitzen. Jeden Tag erreichen uns verzweifelte Nachrichten von Mieterinnen und Mietern, die ihre Heizkosten nicht mehr zahlen können. Der Senat sieht der drohenden Räumungswelle tatenlos zu.&nbsp; Mit unserem Heizkostenfonds legen wir ein Konzept vor, wie Mieterinnen und Mietern schnell und unbürokratisch geholfen werden kann. Damit erledigen wir die Hausaufgaben von CDU und SPD.”</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Antrag der Linksfraktion zum Heizkostenfonds finden Sie <a href="https://www.parlament-berlin.de/ados/19/IIIPlen/vorgang/d19-1425.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Anne Helm</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Energie und Klima</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/Anne_NiklasSche.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-97915</guid>
                <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 16:56:53 +0100</pubDate>
                <title>Antidiskriminierungsklausel gefährdet Freiheit der Kunst</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/antidiskriminierungsklausel-gefaehrdet-freiheit-der-kunst/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Ende des vergangenen Jahres enthalten Anträge auf Kulturförderung und Förderung für Projekte in den Bereichen Demokratie, Ehrenamt, Religion und Weltanschauung eine Antidiskriminierungsklausel, die u.a. ein Bekenntnis enthält, sich gegen jede Form von Antisemitismus gemäß der Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) zu stellen. Diese vom Kultursenat ohne Diskussion und ohne vorherige Information verordnete Klausel gefährdet die Kunstfreiheit und ist anfällig für Missbrauch.<br> <br> <em>Dazu erklären die kulturpolitische Sprecherin, </em><strong><em>Dr. Manuela Schmidt</em></strong><em>, die Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement, </em><strong><em>Elke Breitenbach</em></strong><em>, und der Sprecher für Clubkultur, </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>:</em><br> <br> „Die Antidiskriminierungsklausel in ihrer jetzigen Form schafft Verunsicherung und fordert das Bekenntnis zu einer nicht rechtsverbindlichen Arbeitsdefinition von Antisemitismus, deren offene Formulierung für Sanktionen oder Ausschluss von Fördermitteln völlig ungeeignet ist. Sollte das mit der Klausel geforderte Bekenntnis nicht erfolgen, droht der der Entzug finanzieller Förderung. Das gefährdet die Vielfalt des Berliner Kultur- und Kunstsektors, schafft ein Klima der Angst und Verunsicherung und stellt Künstlerinnen und Künstler, sowie Projekte der Demokratieentwicklung und des interreligiösen Dialogs unter Generalverdacht. Die Entscheidung über eine Förderung dieser Initiativen, Projekte und Institutionen von der Verpflichtung auf die IHRA-Definition abhängig zu machen, erhebt zudem einen Diskussionsstand zur letztgültigen Wahrheit und ermöglicht Missbrauch und Willkür.</p>
<p>Institutionen, die auf Kooperationen bauen, würden in ihrer Arbeit eingeschränkt, die Attraktivität des Kulturstandortes Berlin wäre langfristig gefährdet. Wer Unterschriften unter eine solche Klausel fordert, spräche damit zugleich der Gesinnungskontrolle, Überwachung oder Heuchelei das Wort.</p>
<p>Notwendig ist, die Antisemitismusklausel zurückzuziehen und stattdessen eine offene Diskussion mit Künstlerinnen und Künstlern, Kultureinrichtungen und der Wissenschaft zu führen, wie man gemeinsam gegen Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus auftreten und handeln kann. Eine intransparent und von oben verordnete Klausel verhindert diese wichtige Debatte.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Elke Breitenbach</category><category>Manuela Schmidt</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Manuela_Schmidt_Foto_BenGross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-97720</guid>
                <pubDate>Wed, 20 Dec 2023 11:03:28 +0100</pubDate>
                <title>Senat ignoriert Interessen von Mieterinnen und Mietern</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/senat-ignoriert-interessen-von-mieterinnen-und-mietern/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mieter*innen der landeseigenen Wohnungsunternehmen protestieren heute gegen die neue Kooperationsvereinbarung (KoopV) von landeseigenen Wohnungsunternehmen und Senat. Diese sieht massive Verschlechterungen für die Mieterinnen und Mieter vor, zum Beispiel Mietsteigerungen von bis zu elf Prozent und eine deutliche Erhöhung der Umlage von Modernisierungskosten. Mieterbeiräte und Mieterräte stellen ihre Kritik auf einem heute stattfindenden Pressegespräch zusammen mit dem Berliner Mieterverein vor.<br> <br> <em>Hierzu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion:</em><br> <br> „Die neue Kooperationsvereinbarung ignoriert die Interessen der Mieterinnen und Mieter der landeseigenen Wohnungsunternehmen. Sie erwartet ab dem kommenden Jahr drastische Mietsteigerungen, die wachsenden Probleme bei Instandsetzungen und Mieterservice in vielen kommunalen Wohnungsbeständen tauchen hingegen mit keinem Wort in der neuen Vereinbarung auf.</p>
<p>Es ist sehr ernst zu nehmen, dass sich betroffene Mieterinnen und Mieter jetzt öffentlich zu Wort melden, um ihren Ärger über das unsoziale Agieren von Senat und landeseigenen Wohnungsunternehmen zu erklären. CDU und SPD haben die Mietervertretungen bei der Erarbeitung der neuen Kooperationsvereinbarung komplett ausgeschlossen. Wenn dem Senat die Mieterinnen und Mieter der landeseigenen Wohnungsunternehmen nicht vollkommen egal sind, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um einen Gipfel mit den Mieterbeiräten und Mieterräten zu organisieren.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-97638</guid>
                <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 13:22:53 +0100</pubDate>
                <title>Sozialer Wohnungsbau 2023 - Nicht alles Gold, was glänzt</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/sozialer-wohnungsbau-2023-nicht-alles-gold-was-glaenzt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Senat hat heute die Zahlen zu neu bewilligten Sozialwohnungen im Jahr 2023 herausgegeben. Von den 3.492 geförderten Wohnungen entfallen 3.065 Wohnungen auf die landeseigenen Wohnungsunternehmen. 356 neu bewilligte Wohnungen entfielen auf private Investoren. Genossenschaften, gemeinwohlorientierte Unternehmen und soziale Träger erhielten für 71 Sozialwohnungen eine Förderzusage.</p>
<p>Zum Vergleich: 2022 wurden 1.935 Sozialwohnungen neu bewilligt, davon entfielen 1.732 Bewilligungen auf die landeseigenen Wohnungsunternehmen. 153 neu bewilligte Wohnungen gingen auf das Konto privater Investoren und 50 Bewilligungen auf gemeinwohlorientierte Unternehmen.</p>
<p>Die neuen Wohnungsbauförderungsbestimmungen 2023 (WFB 2023) enthalten nun drei Fördermodelle, wobei sich die Fördermodelle 2 und 3 an Haushalte mit mittlerem Einkommen richten mit Einkommen von bis zu 180 Prozent bzw. bis zu 220 Prozent der Einkommensgrenzen nach § 9 Wohnraumförderungsgesetz. Von den 3.492 im Jahr 2023 bewilligten Wohnungen entfallen 1.875 auf das Modell 1 (53,7 Prozent), 576 auf das Modell 2 (16,5 Prozent)<strong> </strong>sowie 1.041 auf das Modell 3 (29,8 Prozent). Zum Vergleich: 2022 entfielen von insgesamt 1.935 bewilligten Wohnungen, 1.692 auf das Fördermodell 1 und 212 auf das Fördermodell 2.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Hierzu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die neuen Zahlen zum sozialen Wohnungsbau bestätigen: Die landeseigenen Wohnungsunternehmen sind das Rückgrat des sozialen Wohnungsbaus. 9 von 10 Sozialwohnungen werden von ihnen errichtet. Gleichzeitig hat der Senat angekündigt, dass die landeseigenen Wohnungsunternehmen in den kommenden Jahren weniger Wohnungen bauen werden. Wenn wir im nächsten Jahr keinen Einbruch des sozialen Wohnungsbaus erleben wollen, müssen wir jetzt über Konzepte zur Stärkung der kommunalen Bauwirtschaft angehen. Mit unserem kommunalen Bauprogramm liegt dazu ein Konzept auf dem Tisch.</p>
<p>Die leicht gestiegenen Bewilligungen von geförderten Wohnungen durch private Unternehmen sind teuer erkauft. Natürlich ist es für private Investoren sehr lukrativ, wenn die öffentliche Hand mit den neuen Förderbestimmungen ab sofort die gesamten Baukosten übernimmt. Es ist jedoch fraglich, wie lange sich Zuwendungen von 300.000 Euro pro geförderter Wohnung tatsächlich finanzieren lassen. Für die Stadt ist es kein gutes Geschäft, wenn so viel öffentliches Geld in private Taschen umverteilt wird. Dafür bekommt die Stadt Wohnungen mit kurzfristiger Sozialbindung.</p>
<p>Ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt: Wo sozialer Wohnungsbau draufsteht, sind nicht mehr in jedem Fall bezahlbare Wohnungen drin. Nur noch die Hälfte der geförderten Wohnungen sind für Haushalte mit geringem Einkommen leistbar. 30 Prozent entstehen zu Einstiegsmieten von 11,50 Euro nettokalt pro Quadratmeter. Damit verabschiedet sich der Senat vom Ziel, die ärmsten Haushalte mit Wohnraum zu versorgen, obwohl sie am dringendsten auf den sozialen Wohnungsbau angewiesen sind.”</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Hintergrund siehe auch: <a href="https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-15763.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-15763.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-97478</guid>
                <pubDate>Mon, 11 Dec 2023 14:44:36 +0100</pubDate>
                <title>Rückgang beim bezahlbaren Neubau: Senat muss kommunales Wohnungsbauprogramm starten</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/rueckgang-beim-bezahlbaren-neubau-senat-muss-kommunales-wohnungsbauprogramm-starten/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die landeseigenen Wohnungsunternehmen gehen laut Presseberichten davon aus, im kommenden Jahr nur etwa 3.800 Neubauwohnungen fertigzustellen. Das sind rund 1.000 Wohnungen weniger, als für den Jahresabschluss 2023 prognostiziert wurden.<br> CDU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel von rund 6.500 Wohnungen ausgegeben, die jedes Jahr von den landeseigenen Wohnungsunternehmen neu gebaut werden sollen.<br> <br> <em>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em><br> <br> „Die landeseigenen Wohnungsunternehmen verfehlen ihre Zielvorgaben deutlich. Das ist dramatisch, denn Berlin ist auf diesen bezahlbaren Neubau angewiesen. Der Wohnungsmarkt ist weiter enorm angespannt. Der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen ist riesig.</p>
<p>Bereits vor einem Jahr hat die Berliner Linke ein Konzept für ein kommunales Wohnungsbauprogramm vorgelegt. Damit sollen die Neubaufähigkeiten der Unternehmen gestärkt werden, indem ihnen jährlich Eigenkapitalzuschüsse aus dem Landeshaushalt bereitgestellt werden. Zudem sollen die Unternehmen stärker miteinander kooperieren und eigene Baukapazitäten aufbauen. Das verbessert nicht nur die finanzielle Situation der Unternehmen, sondern stärkt sie auch im Wettbewerb mit privaten Akteuren deutlich.</p>
<p>Der Senat muss sich endlich ernsthaft mit unserem Vorschlag auseinandersetzen, anstatt auf das Prinzip Hoffnung zu setzen. Es braucht diesen bezahlbaren Neubau für Berlin und nun einen Plan, wie mehr bezahlbare Wohnungen jährlich entstehen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-97377</guid>
                <pubDate>Mon, 04 Dec 2023 12:50:37 +0100</pubDate>
                <title>Senat erleichtert Zwangsräumungen, statt Betroffene zu schützen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/senat-erleichtert-zwangsraeumungen-statt-betroffene-zu-schuetzen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Bundestagsabgeordneten Caren Lay geht hervor, dass die Zahl der Zwangsräumungen in Berlin von 2021 auf 2022 von 1.668 auf rund 1.931 Fälle pro Jahr angestiegen ist. Das ist ein Anstieg um rund 16 Prozent. Die Anzahl der Aufträge für Zwangsräumungen stieg von 2.936 auf 3.655.<br> <br> <em>Hierzu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion:</em><br> <br> „Die starke Zunahme an Zwangsräumungen ist ein lautes Alarmsignal. In Zeiten stark steigender Mieten und Betriebskosten drohen immer mehr Mieterinnen und Mieter ihre Wohnung zu verlieren. Nicht selten endet eine Zwangsräumung in der Wohnungslosigkeit. Angesichts dieser Entwicklung muss der Senat schleunigst handeln, statt die Lage noch zu verschärfen.</p>
<p>Stattdessen verpasst der Senat aus CDU und SPD die Möglichkeit, Betroffene besser vor Zwangsräumungen zu schützen. Das von unserer Justizsenatorin Lena Kreck auf den Weg gebrachte Modellprojekt zur Minimierung von Zwangsräumungen wird beendet, noch bevor es begonnen hat. Die Justiz wird Räumungsklagen nun doch nicht persönlich zustellen. Menschen, die in Krisenlagen überfordert sind, erhalten damit keinen zusätzlichen Hinweis auf mögliche Hilfsangebote, um Räumungen doch noch abzuwenden. Zudem wird das Kündigungsmoratorium bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen zum 1. Januar 2024 auslaufen, die Mieten werden um bis zu 11 Prozent steigen. Damit drohen etliche weitere Kündigungen und Räumungen, auch bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen.</p>
<p>Wir brauchen einen bundesweiten Stopp von Zwangsräumungen in die Wohnungslosigkeit und einen Mietendeckel, der verhindert, dass die Mieten weiter explodieren.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Justiz und Rechtspolitik</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-97194</guid>
                <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 14:53:34 +0100</pubDate>
                <title>Vorkaufsrecht für Mecklenburgische Straße 89/Aachener Straße ausüben</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vorkaufsrecht-fuer-mecklenburgische-strasse-89-aachener-strasse-ausueben-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hausgemeinschaft Mecklenburgische Straße 89/Aachener Straße 1 in Charlottenburg-Wilmersdorf setzt sich für die Ausübung des Vorkaufsrechts im Milieuschutzgebiet für ihr Haus zugunsten eines landeseigenen Wohnungsunternehmens ein. Dafür ist ein Zuschuss des Senats zugunsten eines landeseigenen Wohnungsunternehmens nötig, welcher bisher verweigert wird. Die Frist für die Ausübung des Vorkaufsrechts endet am 22. November. Die Linksfraktionen Berlin und in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf unterstützen die Mieter*innen in ihrem Anliegen und fordern vom Senat, einen Zuschuss zu gewähren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Es macht einen Unterschied ums Ganze, wem die Wohnungen in unserer Stadt gehören. Das Vorkaufsrecht ist ein wichtiges Instrument, um gewachsene Kiezstrukturen und Hausgemeinschaften vor Verdrängung zu schützen. Wer bereit ist, viele Millionen Euro für eine unsinnige Olympiabewerbung aufzubringen, aber nicht den notwendigen Zuschuss, damit Mieter*innen ihr Zuhause nicht verlieren, setzt völlig falsche Prioritäten. In engen Grenzen funktioniert das Vorkaufsrecht, das zeigt der erfolgreiche Fall Weichselstraße 52. Der Senat muss nun zügig das Geld bereitstellen und mehr Häuser retten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Rüdiger Deissler</em></strong><em>, Sprecher für Stadtentwicklung und Wohnen der Linksfraktion Charlottenburg-Wilmersdorf ergänzt:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Gerade im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es nur noch eine überschaubare Anzahl an bezahlbaren Wohnungen. Bisher wurde das Vorkaufsrecht nur in einem einzigen Fall ausgeübt. Der Wille des Senats, hier ein deutliches Zeichen zu setzen, muss deshalb besonders groß sein. Es ist niemandem zu vermitteln, dass der CDU-Baustadtrat den Eindruck erweckt, er will das Vorkaufsrecht ausüben, aber der CDU-Finanzsenator das Ganze blockiert.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96804</guid>
                <pubDate>Wed, 18 Oct 2023 14:59:22 +0200</pubDate>
                <title>Mobilitätshaushalt braucht andere Prioritäten: Mehr sicheren Fuß- und Radverkehr, Barrierefreiheit, Stärkung der Schiene und soziale Ticketpreise</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/mobilitaetshaushalt-braucht-andere-prioritaeten-mehr-sicheren-fuss-und-radverkehr-barrierefreiheit-staerkung-der-schiene-und-soziale-ticketpreise/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur heutigen zweiten Lesung des Mobilitätshaushalts erklären<strong>&nbsp;Kristian Ronneburg</strong>, Sprecher für Mobilität und&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Fuß- und Radverkehr der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der schwarz-rote Senat nimmt im Entwurf für den Mobilitätshaushalt deutliche Kürzungen und Verschiebungen vor, vor allem in den Bereichen Fuß- und Radverkehr sowie Verkehrssicherheit. Zudem kann der Senat nicht beantworten, welche Prioritäten er beim Ausbau von sicheren Gehwegen und attraktiven Radverbindungen mit dem Haushalt setzen will. Auch wichtige inhaltliche Weichenstellungen zur Sicherung von Teilhabe und Herstellung von Barrierefreiheit wie das seit langem versprochene Gesamtkonzept für die Mobilitätssicherung von Menschen mit Behinderung werden verschoben. Absehbare finanzielle Probleme löst der Senat, indem er alle Rücklagen beispielsweise. für den Schienenverkehr und ÖPNV plündert und somit versucht notdürftig Löcher zu stopfen, die spätestens bei der Aufstellung des nächsten Doppelhaushaltes noch größer sein und zu massiven Einschnitten führen werden. Schon jetzt plant die Verkehrsverwaltung eine pauschale Minderausgabe von 10 Millionen Euro ein, das heißt sie plant damit diesen Betrag aus dem jetzt aufgestellten Haushalt wieder rauszukürzen und dies letztlich am Parlament vorbei.&nbsp;<br> &nbsp;</p>
<p>Unsere Änderungsanträge setzen andere Schwerpunkte, für eine konsistente, zukunftsorientierte Mobilitätspolitik:</p>
<p>&nbsp;</p><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Sicherer Fußverkehr &amp; mehr Aufenthaltsqualität:&nbsp;</strong>1200-Bänke-Programm für die Bezirke, Erhöhung der Mittel für temporäre Spielstraßen und Kiezblocks und Rücknahme der Kürzungen im Fußverkehr für mehr neue Gehwege, Bordsteinabsenkungen und die Umsetzung des Fußverkehrsplans.</li> </ul><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Sicherer &amp; bequemer Radverkehr:</strong>&nbsp;Mehr finanzielle Mittel für den Radverkehr und Rücknahme der Kürzungen bei der Verkehrssicherheit, Umsetzung des Projektes einer Radbahn entlang der U5 durch die infraVelo GmbH und mehr Geld für die Neuausschreibung eines Leihradsystems für Berlin, das eine größere Abdeckung der Außenbezirke und kostenloses Fahren ermöglicht.</li> </ul><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Barrierefrei und sicher unterwegs sein:&nbsp;</strong>Pilotprojekte für die Überwachung von Parkflächen mittels Sensoren (Belegung von Behindertenparkplätzen und Meldung von Falschparkern), mehr öffentliche Toiletten an Mobilitätsknotenpunkten und Umsteigebahnhöfen sowie die Nachrüstung von Aufzügen an den östlichen Bahnhöfen der U5.</li> </ul><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Stärkung der Schiene:&nbsp;</strong>Erhöhung der Planungsmittel für die Straßenbahn und Aufnahme der Ostbahn (Elektrifizierung und Wiederherstellung der Zweigleisigkeit) und Schienen-TVO (südliche Nahverkehrstangente) in das Berlin-Brandenburger Schienenausbauprogramm i2030.</li> </ul><ul class="list-normal"> 	<li><strong>Anpassung des VBB-Tarifs:&nbsp;</strong>Vorteile des „Deutschlandticket“ sollen zielgerichtet für verschiedene Gruppen genutzt werden. Mit 100 Millionen Euro im Jahr wollen wir gezielte Ermäßigungen des Deutschlandtickets für Berlin-Pass-Berechtigte, Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende und Studierende ermöglichen.“</li> </ul>]]></content:encoded>
                <category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Öff. Nahverkehr</category><category>Verkehr</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/c/d/csm_2210_Kristian_Niklas_7049ebf422.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96711</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 16:25:54 +0200</pubDate>
                <title>Vorkaufsrecht durch Senat ausgebremst?</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vorkaufsrecht-durch-senat-ausgebremst/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Frist für das Vorkaufsrecht für die Seestraße 110 im Bezirk Mitte läuft am 10. Oktober aus. Käufer ist der Eigentümer der Immobilienfirma Bluerock, die auch das Haus in der Mecklenburgische Straße 89, Ecke Aaachener Straße 1 im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erworben haben. Auch hier prüft der Senat das Vorkaufsrecht. Die Frist läuft bis Mitte November.<br> <br> <em>Hierzu erklärt<strong> Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em><br> <br> „Bezahlbare Mieten und sichere Wohnverhältnisse widersprechen dem Verwertungsinteresse privater Immobilienfirmen. An vielen Stellen in der Stadt kämpfen Hausgemeinschaften für die Ausübung des Vorkaufsrechts, zum Beispiel in der Seestraße 110 oder der Mecklenburgischen Straße 89/Aaachener Straße 1. Das Vorkaufsrecht ist zurück und muss überall dort, wo es geht, ausgeübt werden. Der Senat muss die finanziellen Mittel für die Ausübung des Vorkaufsrechts bereitstellen. Als Linksfraktion im Abgeordnetenhaus haben wir heute beantragt, 30 Mio. Euro für Zuschüsse für das Vorkaufsrecht zur Verfügung zu stellen. Die Koalition hat das abgelehnt.“<br> <br> <strong>Martha Kleedörfer,</strong> Sprecherin für Wohnen der Linksfraktion Berlin Mitte ergänzt:<br> <br> „Der Bezirk Mitte hat die Chance, die Mieter*innen in der Seestraße zu schützen, verpasst. Damit werden die Mieter*innen den privaten Profitinteressen von Ronny Pifko &amp; Co nahezu schutzlos ausgeliefert. Auch das Versagen der Ampel-Regierung im Bund in Sachen Mieterschutz wird hier erneut deutlich. SPD, Grüne und FDP und sowie die CDU hier in Berlin schützen lieber große Konzerne und Millionäre statt Mieter*innen. Das ist eine politische Bankrotterklärung, die auch die Bewohner*innen der Seestraße 110 ausbaden müssen. Wir stehen weiter an der Seite aller Mieter*innen!“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96686</guid>
                <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 14:41:38 +0200</pubDate>
                <title>100 Prozent konsequent kommunal statt Ausverkauf - Öffentliches Geld für öffentliches Eigentum, Mitbestimmung und soziale Nachbarschaften</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/100-prozent-konsequent-kommunal-statt-ausverkauf-oeffentliches-geld-fuer-oeffentliches-eigentum-mitbestimmung-und-soziale-nachbarschaften/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute fand die zweite Lesung des Haushaltsgesetzentwurfs 2024/2025 zum Einzelplan 12 im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen statt.<br> <br> <em>Dazu erklären <strong>Katalin Gennburg</strong>, Sprecherin für Stadtentwicklung und Bauen, und <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em><br> <br> „Der Senat setzt im Haushaltsentwurf falsche Schwerpunkte, die dem sozialen und ökologischen Um- und Weiterbau der Stadt zuwiderlaufen. Gerade in der Baukrise muss die öffentliche Hand eigenverantwortlich vorangehen und entschlossen investieren und kreative Lösungen zur Sicherung des sozialen Wohnens in Berlin anbieten.<br> <br> Stattdessen wird von Rot-Schwarz ohne Sinn und Verstand der Investorenjingle »bauen, bauen, bauen« auch im Haushalt abgebildet. Mit einer Flut aus Subventionsversuchen aus Steuergeldern in bislang ungekannter Höhe will der Senat den Streik der Immobilienunternehmen beim bezahlbaren Neubau durchbrechen. Aber gleichzeitig sollen die ohnehin unterfinanzierten Sanierungsvorhaben der öffentlichen Infrastruktur auf beispiellose Art in der skandalösen »Pauschalen Minderausgabe« über 1 Mrd. Euro auf ein Wunder hoffen!<br> <br> So geht’s nicht! Das ist unseriöse Haushaltspolitik und ein inakzeptabler Umgang mit öffentlichem Eigentum der dem Verfall preisgegeben wird. Demgegenüber halten wir Kurs und sagen: 100 Prozent sozial Bauen und Wohnen, kommunal Bauen und Planen und 100 Prozent schöner Wohnen in Berlins Kiezen!<br> <br> Vermeintliche Hindernisse, wie der Senat sie etwa bei der Beteiligung der Bürger*innen oder Institutionen der öffentlichen Steuerung und Regulierung ausmacht, sollen hingegen abgeräumt werden oder sind massiv unterfinanziert. Das ist ein Skandal!“<br> &nbsp;<br> In der heutigen Sitzung des Ausschusses haben wir uns mit einem weitreichenden Änderungsantrag für die folgenden Schwerpunkte stark gemacht:<br> <br> <strong>1)&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kommunales Wohnungsbau- und Sanierungsprogramm</strong><br> Direktzuschüsse bis zu 1 Mrd. Euro an die landeseigenen Wohnungsunternehmen für Sanierung und Bau von jährlich 7.500 dauerhaft bezahlbaren Wohnungen mit landeseigenen Bau- und Planungskapazitäten. Dadurch auch Rücknahme der Mieterhöhungen für 350.000 Haushalte. Das alte System der Wohnungsbauförderung wird für kooperative Baulandentwicklung mit Privaten und Inanspruchnahme der Bundesförderung auf notwendigem Niveau erhalten.<br> <br> <strong>2)&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schutz der Mieterinnen und Mieter stärken</strong><br> Statt einem Runden Tisch mit der Immobilienlobby wollen wir eine erneute Mieterschutzoffensive. Neben kostenloser Beratung in den Bezirken schlagen wir vor: ein zentraler Mietennotruf, aufsuchende Beratung, Stärkung des Vorkaufsrechts, Ahndung von Mietwucher, stärkere Verfolgung von Zweckentfremdung und Geld für die Umsetzung von Deutsche Wohnen und Co. Enteignen.<br> <br> <strong>3)&nbsp;&nbsp;&nbsp; Soziale und Grüne Infrastruktur in den Kiezen stärken</strong><br> Statt Neubau und energetische Sanierungen auf dem Rücken der Mietenden im Bestand auszutragen, investieren wir massiv in die Verbesserung des Wohnumfeldes. Mit 30 Mio. Euro jährlich soll v.a. für die Großwohnsiedlungen ein Landesprogramm „Schöner Wohnen“ für den Ausbau von sozialen Infrastrukturen, medizinischer Versorgung, Nahversorgung, Nachbarschaftszentren, Kultur-, Spiel-, Sport- und Grünflächen aufgelegt werden.<br> <br> <strong>4)&nbsp;&nbsp;&nbsp; Volksentscheid respektieren - Tempelhofer Feld nicht bebauen</strong><br> Die Linksfraktion beantragt die Streichung des unsäglichen, das klare Votum der Berliner*innen missachtenden städtebaulichen Wettbewerb „Randbebauung Tempelhof“. Damit sparen die Steuerzähler*innen 1,2 Mio. Euro. Stattdessen fordern wir deutlich mehr für Bürger*innenbeteiligung.<br> <br> <strong>5)&nbsp;&nbsp;&nbsp; 100 Prozent sozial Bauen – Sozialwohnungen auf Landesgrundstücken ohne Bindungsfrist</strong><br> Mit unserem Pilotprojekt 100 Prozent sozial Bauen und Wohnen haben wir unter R2G die Möglichkeit eröffnet, dass Sozialwohnungen für immer in der Bindung bleiben und damit dem Irrsinn der Subventionierung für max. 30 Jahre eine Alternative gegenübergestellt. Auf landeseigenen Grundstücken regeln wir über Zuschüsse und Erbbaurechte, dass landeseigene und genossenschaftliche Sozialwohnungen für immer erhalten bleiben und legen hier noch eine fette Schippe drauf.<br> <br> <strong>6)&nbsp;&nbsp;&nbsp; 100 Prozent ökologisch Bauen</strong><br> Damit in Berlin schneller und klimafreundlicher gebaut werden kann, haben wir bereits in den vergangenen Jahren eine landeseigene Bauhütte auf den Weg gebracht. Wir wollen uns damit von Lieferkettenengpässen lossagen und regionale Baustoffkreisläufe fördern. Ob die Holzernte in den Berliner Wäldern oder die Lehmproduktion und Strohbaufertigung vor den Toren der Stadt - die Planungs- und Baudiskussion fordert längst eine solche Unterstützung für innovative Baupolitik gegen den Klimawandel!<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Katalin Gennburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/d/9/csm_220530_Katalin_Niklas_9d2a065586.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96666</guid>
                <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 17:27:47 +0200</pubDate>
                <title>Radwege-Chaos in Berlin geht weiter – Chef der infraVelo GmbH kündigt</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/radwege-chaos-in-berlin-geht-weiter-chef-der-infravelo-gmbh-kuendigt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur heute bekannt gewordenen Kündigung von Arne Petersen als Chef der infraVelo GmbH, die das Land Berlin und die Bezirke beim Ausbau der Radinfrastruktur unterstützt, erklären <strong>Kristian Ronneburg</strong> und <strong>Niklas Schenker</strong>:</em><br> <br> „Wir bedauern die Kündigung von Herrn Petersen sehr, mit ihm verliert das Land Berlin einen engagierten Streiter für die Verbesserung der Radinfrastruktur in unserer Stadt. Mit diesem Schritt wird deutlich, welchen Schaden Senatorin Schreiner innerhalb weniger Monate mit ihrem „Radwegestopp“ angerichtet hat. Es besteht die Gefahr, dass der Ausbau des Radverkehrs weiter komplett zum Erliegen kommt und engagiertes und motiviertes Personal Berlin meiden wird. Als Metropole werden wir weiter international den Anschluss bei der Gestaltung der Verkehrswende verlieren.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Verkehr</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/c/d/csm_2210_Kristian_Niklas_7049ebf422.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96580</guid>
                <pubDate>Wed, 27 Sep 2023 14:20:33 +0200</pubDate>
                <title> Fehlende Radwege sind ein akutes Sicherheitsrisiko</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/fehlende-radwege-sind-ein-akutes-sicherheitsrisiko/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Fahrradfahrerin ist am Dienstagnachmittag in der Ollenhauerstraße bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der Unfall geschah drei Tage vor Eröffnung eines neuen, sicheren Radwegs. Senatorin Schreiner hatte die Fertigstellung des Radweges im Sommer noch für Wochen blockiert.<br> <br> <em>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Radverkehr der Linksfraktion Berlin:</em><br> <br> „Das Beispiel zeigt einmal mehr: das Fehlen von sicheren Radwegen ist ein akutes Sicherheitsrisiko für alle Radfahrenden. Mit ihrem pauschalen Radwegestopp hat Senatorin Schreiner leichtfertig den Bau von neuen, sicheren Radwegen wochenlang blockiert. Das ist unverantwortlich. Ein solches Vorgehen darf sich keinesfalls wiederholen. Auch die Senatorin muss jetzt endlich zum Umdenken kommen und statt dem Bau von Radwegen immer mehr Steine in den Weg zu legen, zügig viele neue Radwege fertigstellen. Ich wünsche der Radfahrerin eine schnelle und hoffentlich vollständige Genesung.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Verkehr</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96555</guid>
                <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 13:06:03 +0200</pubDate>
                <title>Senat verschlechtert Lage für Mieterinnen und Mieter der landeseigenen Wohnungsunternehmen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/senat-verschlechtert-lage-fuer-mieterinnen-und-mieter-der-landeseigenen-wohnungsunternehmen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute haben die Senatoren Gaebler und Evers die neue Kooperationsvereinbarung zwischen dem Senat und den sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen sowie der Berlinovo vorgestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Der Senat vollzieht den sozialen Kahlschlag für die 350.000 öffentlichen Wohnungen. Angesichts von Inflation und steigenden Kosten, ist es unverantwortlich, dass die Mieten um fast 9 Prozent bis zum Ende der Legislaturperiode steigen sollen. Gerade die SPD macht sich komplett unglaubwürdig in der Mietenpolitik. Während Raed Saleh am Samstag noch die Parole ausgab „keine Koalition ohne Mietendeckel“, erhöht sein Senator am Montag die Mieten für mehr als eine halbe Million Mieterinnen und Mieter. Das ist einfach lächerlich.</p>
<p>Bei der energetischen Modernisierung zündet der Senat den Verdrängungsturbo. Bis zu 2 Euro pro Quadratmeter sollen auf die Miete umgelegt werden können. Die durchschnittliche Bestandsmiete der Landeseigenen liegt bei 6,61 Euro pro Quadratmeter. Dadurch werden Mieterhöhungen von bis zu 30 Prozent möglich. So wird keine Akzeptanz für Klimaschutz geschaffen. Stattdessen müsste gelten: Modernisierung ohne Mieterhöhung.</p>
<p>Wiederholt haben wir als Berliner LINKE alternative Finanzierungswege dargestellt. Wenn Wohnungsbau und Sanierung direkt finanziert werden, wären Mieterhöhungen entbehrlich.</p>
<p>Auch der Verweis auf die Härtefallregelung überzeugt nicht. Bisher wird diese kaum in Anspruch genommen. Auch der Bezug zum Wohngeld ist unzureichend. Offensichtlich hat der Senat keine Ahnung, wie viele Monate einzelne Bezirke zur Bearbeitung der Wohngeld-Anträge brauchen. In diesem Zeitraum können schnell Mietschulden entstehen.</p>
<p>Die Quoten für eine Vergabe von Neubau- und Bestandswohnungen an WBS-Berechtigte werden massiv abgesenkt. Nur noch halb so viele Wohnungen wie bisher sollen an Berechtigte bis WBS 140 vergeben werden. Das betrifft die ärmsten 530.000 Haushalte Berlins, die es künftig noch schwerer haben werden eine Wohnung zu finden. Das Buffet bleibt gleich groß, aber nun werden mehr Leute mit höheren Einkommen dazu eingeladen. Diese Vereinbarung zeigt die Ignoranz des schwarz-roten Senats gegenüber der Situation armer Menschen.</p>
<p>Die Vorgaben für die Landeseigenen werden insgesamt drastisch reduziert. Aus 14 Seiten Vereinbarung werden 3. Der Senat gibt offensichtlich den Anspruch auf, mit den öffentlichen Wohnungsbeständen steuernd auf den Wohnungsmarkt einzuwirken. In der Vereinbarung finden sich gar keine Vorgaben mehr zu Partizipation, Antidiskriminierung, neuen Ankäufen oder Umgang mit Kündigungen und Räumungen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96524</guid>
                <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 11:07:52 +0200</pubDate>
                <title>Berliner Clubkultur braucht Unterstützung</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/berliner-clubkultur-braucht-unterstuetzung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ergebnisse des 5. Club-Monitorings der Berliner Clubcommission schlagen Alarm: unter den Befragten wird ein durchschnittlicher Rückgang der Eintrittszahlen von rund 20 Prozent verzeichnet ist, 73 Prozent der Befragten melden einen Umsatzrückgang und 89 Prozent berichten von teilweise stark gestiegenen Betriebskosten. Notwendige Investitionen in den Bereichen Klimaschutz und Lärmbeschwerden können vor dem Hintergrund dieser schwierigen Bedingungen kaum geleistet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Clubkultur der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Kultur ist lebenswichtig, sie muss geschützt und ausgebaut werden. Die Berliner Clubkultur gehört zur DNA der Stadt. Die Berichte der Clubcommission sehen wir mit großer Sorge.</p>
<p>Die größte Bedrohung für die Clubkultur ist der drohende Ausbau der A100. Dadurch sind gleich 11 Clubs in ihrem Betrieb gefährdet. Diese Autobahn darf nie gebaut werden, ansonsten droht der Stadt ein beispielloses Clubsterben.</p>
<p>Mit dem Jugendkulturticket wurde nicht nur vielen jungen Menschen der Zugang zu Clubs finanziell ermöglicht, gleichzeitig konnten die Clubs gute Einnahmen erzielen. Eine Wiederaufnahme des Jugendkulturtickets wäre gerade für die Clubs wichtig. Es wäre richtig, wenn Clubs künftig, wie andere Kulturbetriebe auch, eine direkte Förderung bekommen. Der Senat steht in der Pflicht Flächen -auch neue - für den Clubbetrieb vorzuhalten und zu sichern. Clubs brauchen mehr Mittel, um Vorkehrungen gegen Lärmschutz zu treffen, um die Konflikte mit der Nachbarschaft zu reduzieren.</p>
<p>Auf Initiative aller demokratischen Fraktionen des Abgeordnetenhauses wurde im Frühjahr ein Parlamentarisches Forum Clubkultur gegründet. Das zeigt den hohen Stellenwert. Jetzt müssen Maßnahmen des Senats folgen, um Clubs dauerhaft zu schützen.</p>
<p>Viele Maßnahmen müssen zudem auf Bundesebene getroffen werden. Die Berliner Clubs brauchen eine Mietpreisbremse. Der Bundestag hat beschlossen, dass Clubs als Kulturbetriebe anerkannt werden sollen, doch die Umsetzung durch die Bundesregierung steht noch.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96434</guid>
                <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 13:53:19 +0200</pubDate>
                <title>Vorkaufsrecht möglich: Der Fall Weichselstraße 52 muss Schule machen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vorkaufsrecht-moeglich-der-fall-weichselstrasse-52-muss-schule-machen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie heute bekannt wurde, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen die Voraussetzungen geschaffen, dass der Bezirk Neukölln für das Wohnhaus in der Weichselstraße 52 das Vorkaufsrecht aussprechen kann und angekündigt, einen Erwerb über ein landeseigenes Wohnungsunternehmen finanziell zu bezuschussen, sollte die Käuferin eine Abwendungserklärung nicht unterschreiben.</p>
<p><em>Hierzu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion:</em></p>
<p>“Es ist ein sehr gutes Signal, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nach wochenlangem Zögern nun endlich den Weg frei macht, damit der Bezirk das Vorkaufsrecht für die Weichselstraße 52 ziehen kann. Es ist dem beharrlichen Druck der Hausgemeinschaft und mutigen Agieren des Bezirksamts Neukölln zu verdanken, dass das Vorkaufsrecht endlich wieder angewendet wird.</p>
<p>Der Fall in der Weichselstraße 52 muss nun Schule machen. Das Vorkaufsrechts muss nun zügig auch in ähnlich gelagerten Fällen gezogen werden. Gerade in Häusern mit städtebaulichen Missständen und niedrigen Mieten ist die Verdrängungsgefahr bei Verkäufen besonders hoch und damit die Anwendung des Vorkaufsrechts dringend geboten. Das gilt etwa für das Haus in der Mecklenburgische Straße 89, Ecke Aaachener Straße 1 im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Dort prüft das Bezirksamt ebenfalls die Anwendung des Vorkaufsrechts. Der Senat muss im Haushalt Geld bereitstellen, um die landeseigenen Wohnungsunternehmen beim Erwerb finanziell unter die Arme zu greifen. Es braucht einen Leitfaden für die Bezirke, um ein einheitliches und koordiniertes Vorgehen der Bezirksämter zu ermöglichen.</p>
<p>Trotz des erfolgreichen Vorgehens in der Weichselstraße, darf die Bundesregierung nicht aus der Verantwortung entlassen werden. Die Ampel muss die vollständige Wiederherstellung des Vorkaufsrechts in Milieuschutzgebieten endlich wieder ermöglichen. Es ist ein Trauerspiel, wie die Streitigkeiten in der Bundesregierung auf dem Rücken der Mieterinnen und Mieter ausgetragen werden.”&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96402</guid>
                <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 13:16:57 +0200</pubDate>
                <title>Senat legt Axt an sozialen Versorgungsauftrag der landeseigenen Wohnungsunternehmen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/senat-legt-axt-an-sozialen-versorgungsauftrag-der-landeseigenen-wohnungsunternehmen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie gestern bekannt wurde, fordern die Vorstände der sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) in den laufenden Verhandlungen über eine neue Kooperationsvereinbarung zwischen Senat und Unternehmen, künftig die Mieten wieder deutlich steigern zu dürfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Hierzu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>“Kaum ist DIE LINKE nicht mehr Teil der Regierung, legt der Senat die Axt an die soziale Ausrichtung der landeseigenen Wohnungsunternehmen.</p>
<p>Die Gründe für das vom rot-grün-roten Vorgängersenat beschlossene Mietenmoratorium in den landeseigenen Wohnungsbeständen sind nicht entfallen. Nach wie vor sind die Energiekosten und die Inflation hoch. Durch deutlich steigende Mieten können gering- und auch normalverdienende Mieterinnen und Mieter schnell an ihre Belastungsgrenzen geraten. Wir werden Protest und Widerstand gegen diese Pläne unterstützen.</p>
<p>Insbesondere ist es der falsche Weg, die Mieterinnen und Mieter für den Bau neuer Wohnungen zahlen zu lassen. Der Senat könnte stattdessen den Wohnungsbau der LWU durch Eigenkapitalzuführungen direkt finanzieren und ein echtes kommunales Wohnungsbauprogramm starten.</p>
<p>Unter linker Verantwortung für die Senatsverwaltung für Wohnen wurde die Kooperationsvereinbarung zwischen Senat und landeseigenen Wohnungsunternehmen noch unter Beteiligung von Sozialverbänden und der Zivilgesellschaft erarbeitet. Das ergibt auch Sinn, denn die öffentlichen Wohnungsunternehmen gehen uns alle an. Der SPD-Bausenator hat einmal mehr offensichtlich Angst vor zu viel Öffentlichkeit und möchte stattdessen Mieterhöhungen und Aufweichungen der sozialen Ausrichtung lieber hinter verschlossenen Türen verhandeln.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96375</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Sep 2023 08:57:54 +0200</pubDate>
                <title>Offensive für den kommunalen Neubau und zur Rekommunalisierung von Bauland starten</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/offensive-fuer-den-kommunalen-neubau-und-zur-rekommunalisierung-von-bauland-starten/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur heutigen Neubautour mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner zu kommunalen Wohnungsbauprojekten, erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em><br> <br> „In Zeiten einbrechenden Neubaus sind die landeseigenen Wohnungsunternehmen ein wichtiger Stabilitätsanker. Viele private Investoren legen ihre Bauvorhaben auf Eis. Baureife Grundstücke drohen über Jahre hinweg brach zu liegen, während Berlin dringend mehr bezahlbare Wohnungen braucht.<br> <br> Damit der bezahlbare Neubau nicht zum Erliegen kommt, muss der Senat den kommunalen Wohnungsbau ankurbeln und eine Offensive zur Rekommunalisierung von Bauland starten, mit der private Grundstücke für den bezahlbaren Neubau gewonnen werden.<br> <br> Für eine aktive Bodenpolitik muss der Senat entsprechende Mittel im Haushalt bereitstellen. Ein Vorbild dafür könnte Hamburg sein: Dort hat die landeseigene Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) allein im Jahr 2022 67,6 Hektar Bauland erworben. Für 2023 plant die städtische SAGA weitere Ankäufe von privaten Grundstücken und Projektentwicklungen. Der Senat sollte zudem die Anwendung von Baugeboten prüfen, um zusätzlichen Druck aufzubauen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96352</guid>
                <pubDate>Sun, 10 Sep 2023 00:11:31 +0200</pubDate>
                <title>Wohnungslosigkeit bis 2030 beenden, heißt Kürzungen zurücknehmen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/wohnungslosigkeit-bis-2030-beenden-heisst-kuerzungen-zuruecknehmen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Tag der Wohnungslosen am 11.9.2023 erklären die sozialpolitische Sprecherin </em><strong><em>Katina Schubert</em></strong><em> und der wohnungspolitische Sprecher </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>:</em><br> <br> Es ist erklärtes Ziel von Bund- und Landesregierungen sowie der EU, die Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden. Umso unverständlicher ist es, dass in dem jetzt dem Parlament vorliegenden Haushaltsentwurf erhebliche Kürzungen im Bereich housing first und bei der Gesundheitsversorgung wohnungsloser Menschen vorgesehen sind.</p>
<p>Die Krankenwohnung und die Ambulanz für Obdachlose sind in ihrer Existenz gefährdet. Der housing first-Ansatz ist erwiesenermaßen sehr geeignet, um Menschen ohne Wohnung nicht nur unterzubringen, sondern den Teufelskreis von Wohnungsverlust, Arbeitsverlust, Verlust des sozialen Umfelds zu durchbrechen und den Betroffenen neue Perspektiven zu eröffnen.</p>
<p>Allen Beteuerungen zum Trotz ist es auch dem Wohnungsbaubündnis nicht gelungen, das geschützte Marktsegment für Wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen erheblich auszuweiten. Im Gegenteil, etliche Unternehmen erfüllen ihre Quote nicht. Und das bei einem wachsenden Bedarf.</p>
<p>Wir fordern: keine Kürzungen in der Wohnungslosenarbeit, Aufstellung eines kommunalen Wohnungsbauprogramms, um realistische Perspektiven zur Überwindung der Wohnungslosigkeit bis 2030 zu eröffnen, zielgerichtete Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen Wohnraumförderung für die Errichtung von Sozialwohnungen, insbesondere für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, verbindliche Neu- und Wiedervermietungsquoten für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, Fortführung des Strategieprozesses unter Einbindung und Partizipation der wohnungslosen Menschen, die Expert*innen in eigener Sache sind.</p>
<p>Konkret machen wir uns dafür stark, dass die Häuser in der Habersaathstraße rekommunalisiert werden, damit die dort lebenden ehemaligen Wohnungslosen eine dauerhafte Perspektive bekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Terminhinweis: </strong></p>
<p>Anlässlich des Tags der Wohnungslosen am 11.9.23 findet um 16 Uhr eine Stadtführung aus der Sicht obdachloser Menschen statt. Start ist am Hauptbahnhof, das Ende nach 2 Stunden am Alten Museum. Koordiniert wird das von der Landesarmutskonferenz.</p>]]></content:encoded>
                <category>Katina Schubert</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Katina_Schubert_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96118</guid>
                <pubDate>Thu, 24 Aug 2023 15:02:24 +0200</pubDate>
                <title>Keine Hochhäuser am Gleisdreieck</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/keine-hochhaeuser-am-gleisdreieck/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. hat ein Rechtsgutachten vorgelegt, nachdem die BVV Friedrichshain-Kreuzberg ohne Schadensersatzaufwendungen zu riskieren, die Aufstellung eines Bebauungsplans und damit die Schaffung von Baurecht für das Projekt „Urbane Mitte“ verweigern kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklären </em><strong><em>Katalin Gennburg</em></strong><em>, Sprecherin für Stadtentwicklung und Bauen sowie </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen, der Berliner Linksfraktion:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Hochhäuser im Park am Gleisdreieck braucht kein Mensch. Diese Pläne sprechen die Sprache des Ausverkaufs der Stadt und müssen weg. Die Planungshoheit liegt beim Bezirk. Die BVV kann dieses hochspekulative Bauprojekt stoppen.</p>
<p>Seit Jahren setzt sich die Berliner LINKE im Bezirk und auf Landesebene gegen die Bebauung im Park am Gleisdreieck ein. Gegen die massive Bodenspekulation in Berlin setzen wir klare Kante.</p>
<p>Trotz Kenntnis der berechtigten Kritik des Bezirks an der vollkommen überholten Planung, pocht der Senat bisher auf die Umsetzung des Rahmenvertrages aus 2005. Das Rechtsgutachten verschafft nun Klarheit. Die BVV kann nicht gezwungen werden, einem renditeorientierten Investor Baurecht zu verschaffen, auch wenn es die Immobilienverwertungskoalition im Senat so will. Der Senat darf nicht länger versuchen den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bei seiner Entscheidungsfindung zu entmachten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katalin Gennburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/d/9/csm_220530_Katalin_Niklas_9d2a065586.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-96057</guid>
                <pubDate>Tue, 22 Aug 2023 14:15:22 +0200</pubDate>
                <title>Wohnungsbündnis abwickeln - Geld im Haushalt für  ADLER-Mieter*innen statt PR-Veranstaltungen nutzen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/wohnungsbuendnis-abwickeln-geld-im-haushalt-fuer-adler-mieterinnen-statt-pr-veranstaltungen-nutzen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Entwurf für den Doppelhaushalt 2024/25 sieht im Kapitel 1240 Titel 54010 für “Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Wohnungsbündnis” in den Jahren 2024 und 2025 jeweils Ausgaben von 200.000 Euro jährlich sowie für 2025 Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 100.000 Euro und damit insgesamt Ausgaben von 500.000 Euro vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Vor dem Hintergrund des Ausstiegs der ADLER Group aus dem Wohnungsbündnis und den in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Verstößen von Vonovia gegen die Bündnisvereinbarung zur Begrenzung von Mieterhöhungen für WBS-Berechtigte, erklären </em><strong><em>Katalin Gennburg</em></strong><em>, Sprecherin für Stadtentwicklung und Bauen und </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Berliner Linksfraktion</em>:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Das Wohnungsbündnis ist faktisch tot und die damit verbundene Politiksimulation krachend gescheitert. Statt den Mieterschutz zu verbessern, dient es eher zur Imagepflege der großen Immobilienkonzerne.</p>
<p>Diese für Mieterinnen und Mieter nutzlose PR-Veranstaltung nun mit einer halben Million Euro Steuergeldern künstlich am Leben zu erhalten, ist eine krasse Verschwendung öffentlicher Mittel. Während Geld für soziale Projekte fehlt, wird eine halbe Million Euro für feine Häppchen bei ergebnislosen Konzernrunden und einer Imagekampagne der Immobilienlobby verschleudert. Die 500.000 Euro sollten stattdessen in einen Härtefallfonds zur Unterstützung der Mieterinnen und Mieter der ADLER Group fließen. Das wäre eine deutlich sinnvollere Verwendung.</p>
<p>Nach dem offensichtlichen Scheitern sollte der Senat das Wohnungsbündnis abwickeln und sich ab sofort auf tatsächliche wirksame Maßnahmen für den Mieterschutz konzentrieren. Dazu gehört die Vergesellschaftung der kriselnden Wohnungskonzerne zügig voranzubringen und ein kommunales Wohnungsbauprogramm, wie von uns vorgeschlagen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Katalin Gennburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/d/9/csm_220530_Katalin_Niklas_9d2a065586.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95951</guid>
                <pubDate>Fri, 18 Aug 2023 13:18:43 +0200</pubDate>
                <title>Senat hat keinen Plan wie mehr Radwege schneller gebaut werden können </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/senat-hat-keinen-plan-wie-mehr-radwege-schneller-gebaut-werden-koennen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der jüngsten Veröffentlichung des Entwurfs des Doppelhaushalts 24/25 durch den Senat, wurde Kritik aus der Zivilgesellschaft laut. Vor allem die veranschlagten finanziellen Mittel für den Ausbau des Radverkehrs werden als unzureichend kritisiert, gemessen an den Ausbauzielen für den Radverkehr, die durch den beschlossenen Radverkehrsplan für den Senat auch bindend sind. Die Mobilitätsverwaltung verteidigt die Zahlen und verweist darauf, dass man mehr Radwege bauen wolle als der Vorgänger-Senat, damit das Geld auch tatsächlich ausgegeben werde. Bisher bleibt Senatorin Schreiner jedoch jeden Nachweis schuldig, dass sie auch Vorschläge dazu hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklären der Sprecher für Mobilität <strong>Kristian Ronneburg</strong> und der Sprecher für Radverkehr der Linksfraktion, <strong>Niklas Schenker</strong>:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Gemessen am Ausbaubedarf – der Umsetzung des beschlossenen Radverkehrsplan - sind die durch Senatorin Schreiner veranschlagten Mittel zu niedrig. Verweise auf laufende und kommende Sondervermögen, die bisher noch nicht beschlossen sind wie das Klimaschutz-Sondervermögen, laufen bei der Debatte über den aktuell zu beratenden Doppelhaushalt 24/25 ins Leere.</p>
<p>Seit Wochen wird die CDU nicht müde zu betonen, dass sie bis 2026 mehr Radwege bauen werde, nur hat sie sich bisher eher damit befasst alle kurz vor dem Bau befindlichen Radwegeprojekte in der Stadt zu verzögern. Aktuell macht sie weiter mit der Selbstbeschäftigung und bereitet offenbar die Änderung von Verordnungen vor, um auch schmalere Radwege bauen zu können. Nach dem „Radwegestopp“ der Senatorin wird sich die CDU damit ein weiteres Mal verzetteln. Jüngste Anfragen der Koalitionsabgeordneten von CDU und SPD zeigen klar, dass Senat und Bezirke große Spielräume bei der Planung von Radwegen haben. Jegliche Änderungsvorhaben an Verordnungen und Gesetzen können also getrost beiseitegelegt werden, stattdessen sollte sich der Senat, insbesondere die CDU und Senatorin Schreiner an ihre Hausaufgaben machen.</p>
<p>Rot-Grün-Rot hat bereits mit der Projekteinheit Radwege das Ziel verfolgt, mit den Bezirken effektiver bei den Planungen für neue Radwege voranzukommen. Die einzigen Bezirke, die sich seinerzeit nicht daran beteiligten, waren drei von der CDU geführte Bezirksverwaltungen. Das färbt offenbar ab. Senatorin Schreiner gibt sich bisher bedeckt, ob es mit der Projekteinheit weiter geht. Insgesamt wird nicht klar, ob der aktuelle Senat eigene Ideen hat, wie die Arbeit, die vor allem die Bezirke schultern müssen, effektiver gestaltet werden kann. Wir plädieren dafür, dass die infraVelo GmbH stärker zur Unterstützung der Bezirke herangezogen wird (v.a. dort, wo keine Planer-Stellen besetzt sind) und dass der Senat künftig - wie beim Fußverkehr - eine Rahmenvereinbarung mit den Bezirken abschließt, um kleinteiligere Planungen zu bündeln und konzertiert beim Radwegeausbau vorzugehen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Verkehr</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/c/d/csm_2210_Kristian_Niklas_7049ebf422.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95940</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Aug 2023 12:54:41 +0200</pubDate>
                <title>Habersaathstraße: Räumungsklage abgewiesen, Bezirk und Senat müssen jetzt Konsequenzen ziehen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/habersaathstrasse-raeumungsklage-abgewiesen-bezirk-und-senat-muessen-jetzt-konsequenzen-ziehen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Amtsgericht Mitte wurde heute die Klage des Eigentümers auf Räumung der Bestandsmietparteien in der Habersaathstraße abgewiesen. In der vergangenen Woche versuchte die Aracadia Estates GmbH, die seit über einem Jahr von ehemals Wohnungslosen, Geflüchteten und langjährigen Mieter*innen bewohnten Gebäude zu räumen. Wachleute entfernten Stromzähler und Fenster, Wohnungen wurden unbewohnbar gemacht und Schlösser ausgetauscht. Nach dem Eintreffen der Polizei, Aktivist*innen und Politiker*innen, zogen die Sicherheitsleute wieder ab.<br> <br> <em>Hierzu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em><br> <br> “Es ist ein großer Erfolg für die Mieter*innen, dass die Räumungsklage heute vom Gericht abgewiesen wurde. Daraus ergibt sich einmal mehr die Chance, die Wohnungen jetzt zu kaufen, um die Mieter*innen dauerhaft vor Verdrängung zu schützen. Das muss mit Hochdruck von Senat und Bezirken vorangetrieben werden. Parallel sollte auch eine Enteignung im öffentlichen Interesse geprüft werden, um weitere Gefahren für Bewohner*innen abzuwenden.</p>
<p>Die kriminellen Methoden, mit denen der Eigentümer in der vergangenen Woche versuchte die Bewohner*innen zu räumen, müssen aufgearbeitet werden, rechtliche Schritte sind zu prüfen. Bezirk und Senat stehen dafür in Verantwortung.“<br> <br> <strong><em>Martha Kleehöfer</em></strong><em>, Sprecherin für Wohnen, der Linksfraktion in der BVV Mitte, erklärt hierzu:</em><br> <br> “Der Eigentümer der Habersaathstraße 42-48 hat spekuliert — aber die Hausgemeinschaft ist stärker. Das muss der Eigentümer einsehen! Wir kämpfen weiter entschlossen für die Habersaathstraße und ihre Bewohner*innen.</p>
<p>Die Abrissgenehmigung für die Häuser in der Habersaathstraße ist zum 31. Juli ausgelaufen. Der Bezirk darf sie auf keinen Fall verlängern. Die Bezirksbürgermeisterin und der Baustadtrat müssen ihre politische Verantwortung endlich wahrnehmen und dürfen sich nicht weiter wegducken. Das Haus sollte schnellstmöglich per Ersatzvornahme wieder bewohnbar gemacht werden. Die ehemals wohnungslosen Bewohner*innen müssen dauerhaftes Wohnrecht bekommen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Sozialpolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95892</guid>
                <pubDate>Thu, 10 Aug 2023 13:17:37 +0200</pubDate>
                <title>Adler bricht Zusagen aus Wohnungsbündnis –  Vergesellschaftung als Lösung</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/adler-bricht-zusagen-aus-wohnungsbuendnis-vergesellschaftung-als-loesung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie heute bekannt wurde, hat der schwer angeschlagene Immobilienkonzern Adler trotz anderslautender Zusagen im Wohnungsbündnis mit dem Senat, die Mieten in seinen Beständen um bis zu 15 Prozent erhöht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin</em>:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Es vergeht aktuell kaum ein Tag, an dem keine neuen Verstöße gegen das Wohnungsbündnis bekannt werden. Das Schweigen des Senats dazu wird immer lauter. Die Vereinbarungen im Wohnungsbündnis sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurden.</p>
<p>Der Senat muss vom Konzern unverzüglich die Rücknahme der Mieterhöhungen einfordern. Geschieht dies nicht, sollte der Senat sich ehrlich machen und diese Show-Veranstaltung beenden. Andere Lösungen liegen zudem auf dem Tisch: die Adler Bestände vergesellschaften, damit die Mieten nicht weiter steigen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95804</guid>
                <pubDate>Thu, 03 Aug 2023 15:13:01 +0200</pubDate>
                <title>Wohnberechtigungsschein ausweiten allein reicht nicht</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/wohnberechtigungsschein-ausweiten-allein-reicht-nicht/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Vorschlag des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner, den Kreis der Berechtigten für einen Wohnberechtigungsschein (WBS) auszuweiten, erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion:</em><br> <br> „Es ist richtig, dass es angesichts rasant steigender Mieten inzwischen auch für Menschen mit mittleren Einkommen Angebote für bezahlbaren Wohnraum braucht. Nur den Kreis der Berechtigten für einen Wohnberechtigungsschein auszuweiten, greift aber zu kurz. Wir müssen gleichzeitig die Zahl der bezahlbaren Wohnungen deutlich ausweiten, sonst droht noch mehr Konkurrenz um die wenigen verbleibenden Sozialwohnungen in der Stadt. Das hilft niemandem.</p>
<p>Die Instrumente liegen auf dem Tisch. Wir brauchen viel mehr sozialen Wohnungsbau. Im Wohnungsbestand können wir Wohnungsunternehmen durch eine gesetzliche Sozialwohnungsquote dazu verpflichten, Wohnungen für WBS-Berechtigte bereitzustellen. Die landeseigenen Wohnungen könnten mehr Wohnungen an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vermieten.</p>
<p>Wir werden Kai Wegner daran messen, welche Vorschläge er wirklich umsetzt, um die Situation der Wohnungssuchenden tatsächlich zu verbessern.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95786</guid>
                <pubDate>Mon, 31 Jul 2023 14:26:59 +0200</pubDate>
                <title>Weichselstraße 52 und Hermannstraße 123: Vorkaufsrecht ziehen, Mieter:innen schützen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/weichselstrasse-52-und-hermannstrasse-123-vorkaufsrecht-ziehen-mieterinnen-schuetzen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bezirk Neukölln prüft erstmals seit seitdem das Bundesverwaltungsgericht im November 2021 die Vorkaufspraxis der Berliner Bezirke infrage gestellt hatte, die Anwendung des Vorkaufsrechts in der Weichselstraße 52 und in der Hermannstraße 123.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Hierzu erklären </em><strong><em>Elif Eralp</em></strong><em>, Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen im Berliner Abgeordnetenhaus, und </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>“Berlin muss das Vorkaufsrecht anwenden, um die Mieter:innen in der Weichselstraße 52 vor Verdrängung zu schützen. In den wenigen Fällen, in denen das Vorkaufsrecht überhaupt noch in Frage kommt, muss es garantiert ausgeübt werden. Die landeseigenen Wohnungsunternehmen müssen in die Lage versetzt werden, Wohnungen auf diesem Weg für die Stadt Berlin zurückzugewinnen. Wir fordern die zuständigen Senatoren Christian Gäbler und Stefan Evers auf, die notwendigen Schritte umgehend in die Wege zu leiten. Die notwendigen Mittel dafür, stehen dank des rot-grün-roten Vorgängersenats, bereit.</p>
<p>Es ist sehr zu begrüßen, dass das Bezirksamt Neukölln nach Möglichkeiten sucht, um das Vorkaufsrecht trotz der engen Grenzen anzuwenden. Diese Praxis wünschen wir uns auch in anderen Bezirken. Dafür muss der Senat die Handlungsfähigkeit der Bezirke mit einem Leitfaden unterstützen.</p>
<p>Eine vollständige Wiederherstellung des Vorkaufsrechts ist weiterhin dringend geboten. Leider zeigt sich die Ampel im Bund als mietenpolitischer Totalausfall. Umso stärker müssen Städte wie Berlin den Druck auf den Bund erhöhen.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Elif Eralp</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/1/7/csm_2301_elif_niklas_d46df8afc0.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95785</guid>
                <pubDate>Mon, 31 Jul 2023 13:03:56 +0200</pubDate>
                <title>Berlin braucht ein Rettungsprogramm für den sozialen Wohnungsbau</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/berlin-braucht-ein-rettungsprogramm-fuer-den-sozialen-wohnungsbau/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr sind erneut mehr Sozialwohnungen aus der Bindung gefallen, als neue gebaut wurden. Laut der Antwort auf eine schriftliche Anfrage der Bundesabgeordneten Caren Lay, Sprecherin für Bau- und Wohnungspolitik der Linksfraktion, sinkt der Bestand an Sozialwohnungen in Berlin um 4519 Wohnungen. Im vergangenen Jahr wurden jedoch nur 1935 Sozialwohnungen neu gefördert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Hierzu erklärt </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>“Der stetige Verlust an Sozialwohnungen führt dazu, dass viele Berlinerinnen und Berliner in weiten Teilen der Stadt keine einzige bezahlbare Wohnung mehr finden. Das birgt enormen sozialen Sprengstoff. Es geht um die Sicherheit der Mieterinnen und Mieter, deshalb muss der soziale Wohnungsbau ab sofort oberste Priorität des Berliner Senates sein.</p>
<p>Private Investoren haben den Bau von neuen Sozialwohnungen in den vergangenen Jahren praktisch boykottiert. Der Senat reitet ein totes Pferd, wenn er beim sozialen Wohnungsbau jetzt verstärkt auf private Unternehmen setzt. Wir müssen stattdessen die landeseigenen Wohnungsunternehmen in die Lage versetzen, deutlich mehr Sozialwohnungen zu bauen.</p>
<p>Dafür hat DIE LINKE bereits Anfang des Jahres einen detaillierten Entwurf vorgestellt. Wir wollen jährlich 1 Milliarde Euro in den kommunalen Neubau investieren, um damit jährlich 7.500 Wohnungen mit einer durchschnittlichen Miete von 7 Euro pro Quadratmeter zu errichten.”&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95762</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Jul 2023 15:34:00 +0200</pubDate>
                <title>Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen auf den Berliner Baustellen verbessern</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/sicherheit-der-kolleginnen-und-kollegen-auf-den-berliner-baustellen-verbessern/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Antwort des Senates auf eine&nbsp;<a href="https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-15995.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">schriftliche Anfrage</a>&nbsp;der Abgeordneten Niklas Schenker und Damiano Valgolio geht hervor: Der Berliner Senat hat keine eigenen Erkenntnisse über die Quantität und Qualität von Arbeitsunfällen auf Berliner Baustellen. Entsprechend gibt es auch keine Erkenntnisse darüber, ob sich Unfälle bei bestimmten Eigentümerinnen und Eigentümern häufen. Ebenso sieht es bei Arbeitsunfällen auf Baustellen öffentlicher Bauträger aus. Die Gesamtzahl der bekannt gewordenen Unfälle ist zwischen 2018 (3.000) und 2022 (2.500) um knapp 17 Prozent zurückgegangen. Um valide Aussagen über Entwicklungen und Trends abzugeben sind die Aussagen des Senates zu ungenau. Jedes Jahr sterben mehrere Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter auf Berliner Baustellen. Zuletzt ist die Zahl der Todesfälle sogar leicht gestiegen - im Jahr 2022 waren fünf tödliche Unfälle zu beklagen. Über die Anstellungsverhältnisse (Leiharbeit, Saisonarbeit, etc.) der Unfallopfer hat der Senat keine Erkenntnisse. Es ist lediglich bekannt, dass mindestens die Hälfte aller tödlich auf Baustellen verunglückten Arbeiterinnen und Arbeiter nicht-deutscher Staatsangehörigkeit waren. Die gesetzlich vorgeschriebene Besichtigungsquote auf Baustellen soll erst 2026 erfüllt werden. Für die Überwachung des Arbeitsschutzes durch das LAGetSi stehen berlinweit nur sechs Arbeitskräfte zur Verfügung. Ihre Anzahl hat sich allein in den letzten fünf Jahren nahezu halbiert.</p>
<p><em>Dazu erklärt der Sprecher für Mieten, Wohnen, öffentlichen Wohnungsbau und Wohnungsbauförderung,<strong>Niklas Schenker&nbsp;</strong></em></p>
<p>"Der Senat, der sich »bauen, bauen, bauen« auf die Fahne geschrieben hat, vernachlässigt den Arbeitsschutz sträflich. Das hat teilweise katastrophalen Folgen für die Kolleginnen und Kollegen am Bau. Der Senat ist dringend aufgefordert, sich umfassende Kenntnisse über Arbeitsbedingungen und Arbeitsschutz am Bau zu beschaffen. Die Kontrollen auf Baustellen müssen ausgeweitet und Sicherheitsstandards durchgesetzt werden.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus muss der Senat schnell evaluieren, was die Ursachen für Unfälle sind und dabei auch die Beschäftigungsverhältnisse und die durchführenden Firmen in den Fokus nehmen. Es kann nicht sein, dass das Milliardengeschäft im Bausektor buchstäblich auf dem Rücken der Kolleginnen und Kollegen auf den Baustellen ausgetragen wird.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Arbeit</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95738</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Jul 2023 11:06:00 +0200</pubDate>
                <title>Als Löwin gestartet und als Bettvorleger gelandet - Senatorin Schreiner beendet Radwegestopp </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/als-loewin-gestartet-und-als-bettvorleger-gelandet-senatorin-schreiner-beendet-radwegestopp/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Senatsverwaltung für Mobilität hat am 20. Juli verkündet, dass sie nun nach vier Wochen die Prüfungen von 19 Radwegeplanungen beendet habe. Bei diesen Radwegen handelt es sich um Maßnahmen an Hauptstraßen, die in den nächsten 3 Monaten starten sollten. Drei Hauptstraßenprojekte sollen vorerst nicht freigegeben werden (Stubenrauchstraße, Roedernallee, Blankenfelder Chaussee), hier sei eine Neubetrachtung der Planungen notwendig.&nbsp;<br> <em>Dazu erklären&nbsp;<strong>Kristian Ronneburg</strong>, Sprecher für Mobilität, und&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Fuß- und Radverkehr:</em></p>
<p><em>&nbsp;</em>„Als Löwin gestartet und als Bettvorleger gelandet: So fällt die Bilanz der Senatorin bei der groß angekündigten Radwegeprüfung aus. Senatorin Schreiner muss den Rückzug antreten und nun Radwege wie die Siegfriedstraße oder Sonnenallee bauen lassen, die noch vor wenigen Tagen zunächst nicht gebaut werden sollten. Weiterhin bleibt sie der Öffentlichkeit Antworten darauf schuldig, nach welchen Kriterien die Radwege geprüft wurden und vor allem von wem.&nbsp;</p>
<p>Die Zusammensetzung und die Arbeit der im Nachhinein eingerichteten „Taskforce“ bleibt ein Mysterium. Noch schwerer wiegt, dass die Bekundungen der Senatorin, dass sie priorisieren wolle, nicht mehr glaubwürdig sind, wenn von 19 Radwegen nun auch tatsächlich 16 gebaut werden sollen. Viel eher drängt sich der Eindruck auf, dass die Senatorin ihren Auftrag Radverkehrsprojekte abzuwickeln aufgrund des Drucks der demokratischen Opposition im Abgeordnetenhaus und der zivilgesellschaftlichen Proteste auf Eis gelegt hat. Das ist ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass die Verkehrswende in Berlin nicht von einer Senatorin oder einer Partei einfach abgewickelt werden kann.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Verkehr</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/c/d/csm_2210_Kristian_Niklas_7049ebf422.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95725</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Jul 2023 11:04:00 +0200</pubDate>
                <title>BBU Jahrespressekonferenz: Klimaschutz und soziales Wohnen nicht gegeneinander ausspielen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/bbu-jahrespressekonferenz-klimaschutz-und-soziales-wohnen-nicht-gegeneinander-ausspielen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur Jahrespressekonferenz des V</em>erbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (<em>BBU) erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus,&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>::</em></p>
<p>“Wenn der BBU sich zu bezahlbarem Neubau und klimagerechtem Umbau des Wohnungsbestandes bekennt, ist das schön, leider führt sein Weg nicht zum Ziel. Die massiv einbrechenden Investitionen in Neubau und Modernisierung belegen, dass der Markt die großen Probleme unserer Zeit nicht lösen kann. Auch ist mehr als irritierend, dass der BBU die Mieten in Berlin für zu niedrig hält. Offenbar will der BBU Mieterinnen und Mieter für die anstehenden Investitionen zur Kasse bitten. Mit Blick auf die Realitäten am Berliner Wohnungsmarkt ist das geradezu zynisch. Bezahlbarer Neubau, notwendiger Klimaschutz und soziale Mieten dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.</p>
<p>Soziale Vorgaben, wie der im letzten Jahr verhängte Mietenstopp bei den 355.000 Wohnungen der landeseigenen Wohnungsunternehmen, müssen verstetigt werden. Zusätzlich braucht es dringend ein kommunales Bau- und Sanierungsprogramm, um dauerhaft günstigen Wohnraum mit hohen ökologischen Standards zu schaffen. Private Unternehmen haben jahrelang von dem Boom am Immobilienmarkt profitiert. Sie müssen an der Bewältigung der anstehenden Aufgaben beteiligt werden. Das gescheiterte Wohnungsbündnis zeigt, dass dies auf freiwilliger Basis nicht umsetzbar ist. Deshalb fordert DIE LINKE die Vergesellschaftung profitorientierter Wohnungsunternehmen und eine scharfe Regulierung, um Spielräume für den sozial-ökologischen Umbau der Stadt zurückzugewinnen.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/2/b/csm_Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_print_cc5ff4c3be.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95682</guid>
                <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 10:06:00 +0200</pubDate>
                <title>Monotoring zeigt: Wohnungsbündnis mit privaten Konzernen funktioniert nicht</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/monotoring-zeigt-wohnungsbuendnis-mit-privaten-konzernen-funktioniert-nicht/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Z<em>u den Ergebnissen des vom Senat vorgelegten Monitorings zum sogenannten Bündnis für Wohnungsneubau und bezahlbares Wohnen erklären&nbsp;<strong>Katalin Gennburg</strong>,<strong>&nbsp;</strong>Sprecherin für Stadtentwicklung und Bauen, und&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen:</em></p>
<p>„Das sogenannte Bündnis für Wohnungsneubau war von Anfang an der falsche Weg und hat selbst die ohnehin niedrigen Erwartungen nicht erfüllt. Statt auf „Kooperation statt Konfrontation“ zu setzen, braucht es Mietenregulierung per Gesetz, die Rekommunalisierung der Wohnungen und ein kommunales Neubauprogramm, damit die Mieten sinken und Berlin unser Zuhause bleibt.</p>
<p>Der Senat hat ein Bündnis mit der Immobilienwirtschaft geschlossen, weil Franziska Giffey und die SPD einen Gegenpol zum Vergesellschaftungsvolksbegehren schaffen wollten - mit den Privaten statt gegen Sie, so die Devise. An den Verhandlungstisch holte Giffey finanzmarktgetriebene Vermietungskonzerne wie Vonovia und die Adler Group. Diese Unternehmen machten zuletzt in den Medien vor allem wegen steigender Mieten, Großrazzien, dem Verdacht auf Korruption, Untreue, Bilanzfälschung und Marktmanipulation auf sich aufmerksam. Die Politik der SPD ist komplett gescheitert und während das Wohnungsbündnis schlechte Nachrichten produziert, beschließt beispielsweise die BVV Spandau fraktionsübergreifend die Rekommunalisierung der Wohnungen des Konzerns Adler. Offenbar gibt es also einen überparteilichen Konsens zur kommunalen Sicherung von Wohnraum statt dem Kuscheln mit Investoren nach Giffey-Manier!&nbsp;</p>
<p>Dass ein Wohnungsbündnis mit der Immobilienwirtschaft den Schutz von Mieter*innen nicht voranbringen wird, war absehbar und bestätigt sich nun in dem desaströsen Monitoringbericht. Noch nie sind die Mieten in Berlin so schnell gestiegen wie im vergangenen Jahr - diese Konzerne hatten dies trotz der Bündniszugehörigkeit und in Zeiten von Inflation und steigender Armut auch rigoros verkündet. Auch im Neubau bleibt es dabei, dass renditeorientierte Unternehmen keine bezahlbaren Wohnungen bauen. Im Gegenteil wurde der Neubau im vergangenen Jahr durch diese Akteure komplett auf Eis gelegt. Und dass, obwohl sich der neue Senat dazu bereit erklärt hat, soziale und ökologische Standards beim Bauen im Rahmen des Bündnisses weiter zu schleifen. Für Mieter*innen und die Umwelt bedeutet der Kurs des schwarz-roten Senates leider viel weniger als null Prozent.</p>
<p>Renditeorientierte Wohnungsunternehmen sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems, dass mit Wohnraum immer weiter steigende Gewinne für eine kleine Schicht von Vermögenden erwirtschaftet werden soll. Für uns bleibt es dabei: Statt mit den Fröschen über die Trockenlegung des Sumpfes zu verhandeln muss der Senat jetzt das Volksbegehren Deutsche Wohnen und Co. Enteignen umsetzen und ein öffentliches Wohnungsbauprogramm für 100% und dauerhaft bezahlbaren Wohnraum aufsetzen, wie es die Linke bereits vergangenes Jahr vorgestellt hat.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Katalin Gennburg</category><category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/d/9/csm_220530_Katalin_Niklas_9d2a065586.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95585</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 10:06:00 +0200</pubDate>
                <title>Zeit des Schönredens vorbei – Senatorin Schreiner verhängt Radwege-Stopp über die Bezirke </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/zeit-des-schoenredens-vorbei-senatorin-schreiner-verhaengt-radwege-stopp-ueber-die-bezirke/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen gibt es in Berlin eine breite Diskussion über das Vorgehen der Mobilitätssenatorin Schreiner (CDU) den Bezirken finanzielle Mittel vorzuenthalten, damit alle Radwegeplanungen geprüft und priorisiert werden könnten. Die Linksfraktion hat von Beginn an die Befürchtung geäußert, dass es sich nicht um eine Priorisierung, sondern einen faktischen Stopp von Radwegen handelt, die seit Jahren in der Planung sind und nun kurz vor dem Bau stehen.</p>
<p>Am 5.7.23 hat die zuständige Senatsverwaltung nun mitgeteilt, dass von 11 geprüften Radwegen auf Hauptstraßen 5 Projekte, u.a. in Lichtenberg, Neukölln und Tempelhof-Schöneberg, vorerst nicht gebaut würden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dazu erklären </em><strong><em>Kristian Ronneburg</em></strong><em>, Sprecher für Mobilität, und </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>, Sprecher für Fuß- und Radverkehr:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Mitteilung von Senatorin Schreiner wonach fast die Hälfte der geprüften Radwege auf Hauptstraßen vorerst nicht gebaut werden sollen, ist kein gutes Zeichen für das viel beschworene „Miteinander“ auf Berlins Straßen. Statt der angekündigten angeblichen Beschleunigung des Radwegeausbaus passiert nun das genaue Gegenteil. Bisher wurden keine Gründe dafür mitgeteilt, warum die Radwege nicht gebaut werden sollen.</p>
<p>Wir verlangen von Senatorin Schreiner, dass sie die Gründe für den Stopp transparent macht. Bekenntnisse, dass die Verwaltung mit Hochdruck daran arbeite, helfen nichts. Es braucht klare Fristen und klare Kommunikation gegenüber den betroffenen Bezirken. Vor allem darf nicht zugelassen werden, dass Fördermittel durch den Radwegestopp verfallen. Angesichts des pauschalen Stopps von Radwegen drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass Senatorin Schreiner einen Kampf gegen das Fahrrad führt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Verkehr</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/c/d/csm_2210_Kristian_Niklas_7049ebf422.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95430</guid>
                <pubDate>Mon, 03 Jul 2023 15:34:46 +0200</pubDate>
                <title>Private Investoren bauen kaum Sozialwohnungen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/private-investoren-bauen-kaum-sozialwohnungen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Niklas Schenker ergibt, dass private Investoren kaum Sozialwohnungen bauen. 94,5 Prozent der neu gebauten Sozialwohnungen gingen auf das Konto der landeseigenen Wohnungsunternehmen. Insgesamt haben sie bislang 9745 Sozialwohnungen fertiggestellt.</p>
<p>Seit der Wiederaufnahme der Wohnungsbauförderung (WBF) im Jahr 2014, wurden lediglich 526 Sozialwohnungen durch private Unternehmen errichtet. Das sind lediglich 5 Prozent aller geförderten Wohnungen. Auch die Genossenschaften beteiligen sich bislang kaum am sozialen Wohnungsbau. Sie haben bislang lediglich 58 geförderte Wohnungen errichtet.<br> &nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Hierzu erklärt <strong>Niklas Schenker,</strong> Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em></p>
<p><br> “Private bauen keine bezahlbaren Wohnungen. Für sie zählt vor allem der Profit. Bereits mit der WFB 2022 wurden die Förderbedingungen im vergangenen Jahr deutlich attraktiver gestaltet. Die Fördersummen pro Wohnungen wurden im Vergleich zum Jahr 2014 verdreifacht. Doch trotz der deutlich attraktiveren Förderbedingungen gingen auch im laufenden Programmjahr nur 8 Prozent der neu bewilligten Sozialwohnungen auf das Konto privater Investoren. Obwohl 40 Prozent der Berliner Haushalte Anspruch auf eine Sozialwohnung haben, ist nur jede etwa zehnte Neubauwohnung eine Sozialwohnung.</p>
<p>Wir wollen die landeseigenen Wohnungsunternehmen stärken, damit sie künftig effizienter und noch mehr bezahlbare Wohnungen bauen können. Dafür haben wir ein Konzept für ein kommunales Bauprogramm vorgelegt. Wir wollen jährlich 1 Milliarde Euro in den kommunalen Neubauinvestoren, um damit jährlich 7.500 Wohnungen mit einer durchschnittlichen Miete von 7 Euro pro Quadratmeter zu errichten.”&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95298</guid>
                <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 13:30:09 +0200</pubDate>
                <title>Kein Radwege-Stopp für Berlin – Gesetze gelten auch für Senatorin Schreiner!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/kein-radwege-stopp-fuer-berlin-gesetze-gelten-auch-fuer-senatorin-schreiner/</link>
                
                <description>Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum gemeinsamen Antrag „Kein Radwege-Stopp für Berlin – geltendes Recht umsetzen, Verkehrssicherheit priorisieren!“ erklären <strong>Oda Hassepaß</strong>, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion sowie <strong>Kristian Ronneburg</strong>, verkehrspolitischer Sprecher der Linksfraktion und <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Rad- und Fußverkehr der Linksfraktion:</em><br> <br> „Das am 15. Juni bekannt gewordene Schreiben, das im Auftrag der Verkehrssenatorin an die Bezirke verschickt worden ist und den Stopp bereits angeordneter und laufender Radprojekte angekündigt hat, führte in den letzten Tagen zu einer immensen Verunsicherung in der Berliner Verwaltung, den Bezirksämtern und der Zivilgesellschaft. Der vor 6 ½ Jahren gemeinsam von Grünen und LINKEN mit der SPD eingeschlagene Weg, dem Öffentlichen Nahverkehr und Fuß- und Radverkehr mehr Platz, Sicherheit und Attraktivität zu verschaffen, soll offenkundig handstreichartig zurückgedreht werden. Dieses Vorgehen der Senatorin ist unvernünftig und grob gesetzeswidrig. Auch eine Verkehrssenatorin ist an das Mobilitätsgesetz und die von der Verwaltung selbst beschlossenen Plan- und Regelwerke gebunden. Hinzu kommen grob handwerkliche Fehler, innerhalb weniger Tage das ursprünglich an die Bezirke versandte Schreiben bereits zweimal zu korrigieren und neu einzuordnen. Senatorin Schreiner hat es vermocht, innerhalb weniger Wochen Amtszeit zur Chaos-Senatorin zu mutieren, eine nie dagewesene Verwirrung anzurichten und weite Teile der Stadtgesellschaft gegen sich aufzubringen. Die dringend benötigten Fortschritte bei der Verkehrssicherheit und beim Klimaschutz dürfen nicht dem Kommunikationsdesaster einer offenbar unkundigen Senatorin zum Opfer fallen.<br> <br> Es kommt hinzu, dass Fördergelder des Bundes zu verfallen drohen, wenn bestimmte Radwegprojekte nicht zeitnah fortgeführt werden. Ebenso ist weiterhin völlig unklar, wie viel Zeit sich die neue Senatorin nehmen will, um die Radwegeprojekte zu prüfen und nach welchen Kriterien. Es droht monate- wenn nicht sogar jahrelanger Stillstand. Neue Radverkehrsprojekte sind aktuell völlig unrealistisch geworden, denn niemand wird die Planung neuer Radwege vornehmen, wenn die Senatorin willkürlich jedes Projekt auf ihren Tisch ziehen wird. Wir fordern Senatorin Schreiner unmissverständlich dazu auf, effizient und wirtschaftlich mit den bereitgestellten Geldern umzugehen und nun das Gespräch mit allen beteiligten Akteuren zu suchen. „Miteinander“ darf keine Phrase der Senatorin bleiben, sondern muss gelebt werden! Leider haben CDU und SPD der Einberufung einer Sondersitzung des Ausschusses für Mobilität in dieser Woche nicht zugestimmt. Die Fraktionen Bündnis‘90/Die Grünen und DIE LINKE bringen daher in die nächste Plenarsitzung am 26.6.2023 einen gemeinsamen Antrag ein, der den Senat dazu auffordert, den von der Verkehrssenatorin angewiesenen Stopp des Radwege-Ausbaus gegenüber den Bezirken mit sofortiger Wirkung zurückzuziehen und die geltenden Leitlinien der Planung wieder in Anwendung zu bringen.“<br> <br> Gemeinsamer Antrag der Fraktionen DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen:&nbsp;<a href="https://www.parlament-berlin.de/ados/19/IIIPlen/vorgang/d19-1046.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.parlament-berlin.de/ados/19/IIIPlen/vorgang/d19-1046.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/c/d/csm_2210_Kristian_Niklas_7049ebf422.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95274</guid>
                <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 16:02:15 +0200</pubDate>
                <title>Reform des sozialen Wohnungsbaus bleibt weiter nötig</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/reform-des-sozialen-wohnungsbaus-bleibt-weiter-noetig/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Senat hat heute – ohne Beteiligung von Mieterschutzorganisationen und Mieterinitiativen – eine Novelle des Wohnraumgesetzes beschlossen. Damit wird die sog. „Verpflichtungsmiete“ eingeführt. Das ist ein Geschenk an die Vermieter*innen.<br> &nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Berliner Linksfraktion:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die Sozialmieten im alten sozialen Wohnungsbau sind teilweise höher als auf dem freien Markt. Das liegt daran, dass Vermieter*innen sog. „fiktive Kosten“ auf die Mieten umlegen können. Damit die hohen Mieten sinken, müssen die fiktiven Kosten gestrichen werden. Daran hat sich der Senat nicht herangetraut. Statt die Renditen zu beschneiden, werden Unsicherheiten für Mieter*innen gesetzlich festgeschrieben. Das ist ein Geschenk für die Vermieter*innen im alten sozialen Wohnungsbau.</p>
<p>Die sog. „Verpflichtungsmieten“ sind eine Blackbox. Es ist unklar, in welchem Ausmaß nun neue Mieterhöhungsmöglichkeiten geschaffen werden. Im schlimmsten Fall könnten Eigentümer*innen außerplanmäßige Instandsetzungsarbeiten auf Mieter*innen abwälzen, sogar wenn sie diese durch Vernachlässigung der Objekte die Kosten verursacht haben.</p>
<p>Die Festschreibung der Verpflichtungsmiete führt zudem zu einer rechtlichen Schlechterstellung der Mieter*innen, die im Gegensatz zum regulären sozialen Wohnungsbau kein Auskunftsrecht mehr gegenüber Eigentümer*innen haben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95260</guid>
                <pubDate>Tue, 20 Jun 2023 14:36:52 +0200</pubDate>
                <title>Uferhallen: Bezirk genehmigt umfangreiche Baumaßnahmen - Kulturstandort retten</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/uferhallen-bezirk-genehmigt-umfangreiche-baumassnahmen-kulturstandort-retten/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort auf eine schriftliche Anfrage der Abgeordneten Manuela Schmidt und Niklas Schenker ergibt, dass der Bezirk Mitte am 05.08.2021 einen Bauvorbescheid erlassen hat, der umfangreiche Baumaßnahmen auf dem Areal vorsieht. Diese umfassen vier- und sechs geschossige Neubauten sowie mehrgeschossige Aufstockungen auf den Bestandsgebäuden, die der Investor auch ohne einen Bebauungsplan auf dem Areal realisieren könnte. Zudem geht aus der Antwort des Senats hervor, dass sich die Eigentümerin der Uferhallen, die Marema GmbH, bislang nicht aus dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan zurückgezogen hat, wie zuvor in einigen Medien berichtet wurde.</p>
<p>Um die Zukunft des Kulturstandorts zu sichern, hat die Linksfraktion gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD in der BVV-Mitte einen Antrag eingebracht und mehrheitlich beschlossen, der das Bezirksamt auffordert, das Bebauungsplanverfahren auch ohne die Beteiligung des Vorhabenträgers fortzuführen sowie ein Vorkaufsrechtsgebiet nach §24 Absatz 1 Satz 1 BauGB auf dem Areal festzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Hierzu erklären <strong>Manuela Schmidt</strong>, Sprecherin für Kultur sowie <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>“Die Uferhallen sind ein wichtiger Kulturstandort von gesamtstädtischer Bedeutung, der unbedingt erhalten werden muss. Der Senat muss alles dafür tun, damit die Künstlerinnen und Künstler am Standort bleiben können. Insofern begrüßen wir die gerade stattfindenden Gespräche zwischen Kulturverwaltung, Eigentümer und betroffenen Künstlerinnen und Künstlern.</p>
<p>Die Zukunft der Uferhallen hängt allein am guten Willen des Eigentümers. Er könnte jeden Moment aus dem vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahren aussteigen und die vom Bezirk genehmigten Aufstockungen und Neubauten auf dem Areal realisieren. Den Uferhallen droht dann das Aus als Kulturstandort in seiner jetzigen Form. Um das zu verhindern, sollte der Bezirk die Aufstellung eines eigenen Bebauungsplanverfahren prüfen.”</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="highlight1"><strong><em>Martha Kleehöfer</em></strong><em>, Sprecherin für Wohnen, der Linksfraktion in der BVV Mitte, erklärt&nbsp;hierzu:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Hier an den Uferhallen stellt sich ganz eindeutig die Frage: Welche Stadt wollen wir haben? Eine Stadt voll grauer, teurer Eigentumswohnungen? Oder eine Stadt, in der Leben und Kultur miteinander einhergehen und auch Künstler*innen ihre Ateliers in der Stadt führen können? Wir plädieren klar für letzteres. Es braucht gesicherte Flächen für Kultur. Daher haben wir in unserem Antrag einen Bebauungsplan mit einem Sondergebiet Kultur sowie ein Vorkaufsrechtsgebiet gefordert. So kann Berlin die Flächen zurückholen und den Kulturstandort sichern!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schriftliche Anfrage: <a href="https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-15645.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-15645.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Antrag in der BVV: <a href="https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=11822" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=11822</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Manuela Schmidt</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95226</guid>
                <pubDate>Fri, 16 Jun 2023 11:48:34 +0200</pubDate>
                <title>Die Verhinderung des Ausbaus sicherer Radinfrastruktur durch Senatorin Schreiner ist nicht hinnehmbar</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/die-verhinderung-des-ausbaus-sicherer-radinfrastruktur-durch-senatorin-schreiner-ist-nicht-hinnehmbar/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie am Donnerstag zufällig in der BVV-Sitzung in Lichtenberg bekannt wurde, hat die Senatsverwaltung Mobilität, Verkehr, Klima- und Umweltschutz in einer E-Mail an die Bezirke mitgeteilt, dass sie die Umsetzung von angeordneten Radverkehrsanlagen aussetzen will.<br> Die Mitarbeiter*innen der Senatsverwaltung seien aufgefordert worden, künftig keine Stellungnahmen abzugeben oder Prüfungen und Anhörungen vorzunehmen sowie keine Anordnungen zu erteilen. Betroffen sollen Projekte sein, bei denen ein oder mehrere Fahrstreifen oder Parkplätze wegfallen sollen sowie Projekte, die Tempo 30 km/h über lange Strecke beinhalten.<br> Derzeit werde in Abstimmung mit der Senatorin und der für Mobilität und Verkehr zuständigen Staatssekretärin an neuen Kriterien für die Aufteilung des Straßenraums gearbeitet. Die Umsetzung neuer Radwege wird damit auf unbestimmte Zeit aufgeschoben.</p>
<p class="highlight1"><em>Dazu erklären <strong>Kristian Ronneburg</strong>, Sprecher für Mobilität sowie <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Fuß- und Radverkehr der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>„Diese Anweisung der Senatorin ist eine Ohrfeige für alle Berlinerinnen und Berliner, die auf sichere Radverkehrsinfrastruktur angewiesen sind. Senatorin Schreiner betont in öffentlichen Statements das „Miteinander“ der Verkehrsteilnehmenden sehr gerne, doch mit diesem Schritt betreibt sie eine sehr einseitige, ideologisch getriebene Politik gegen sichere Radwege und das im Mobilitätsgesetz verankerte Recht auf eine sichere Verkehrsinfrastruktur.</p>
<p>Berlin hat weiterhin einen großen Bedarf an zusätzlichen geschützten Radwegen. Das Mobilitätsgesetz und der Radverkehrsplan gelten, auch Senatorin Schreiner ist daran gebunden. Die Linksfraktion wird diese Entscheidung der Senatorin nicht hinnehmen und gemeinsam mit Verbänden und Bezirken Druck ausüben, bis sie ihre Ankündigung zurücknimmt.</p>
<p>Senatorin Schreiner sollte sich in einer Sondersitzung des Mobilitätsausschusses in der kommenden Woche erklären. Erst am vergangenen Mittwoch tagte der Ausschuss zuletzt. Dort hat sie diesen weitreichenden Schritt nicht angekündigt. Das ist alles andere als ein respektvoller Umgang mit dem Parlament und seinen Gremien.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Verkehr</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/c/d/csm_2210_Kristian_Niklas_7049ebf422.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95199</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 10:42:44 +0200</pubDate>
                <title>Neuer Mietspiegel: Senat schraubt an der Mietpreisspirale </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/neuer-mietspiegel-senat-schraubt-an-der-mietpreisspirale/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen den neuen Mietspiegel 2023 veröffentlicht. Dieser gilt als Übergangsmietspiegel bis zur Veröffentlichung des neuen qualifizierten Mietspiegels im kommenden Jahr 2024 und enthält eine durchschnittliche Steigerungsrate von 5 Prozent.</p>
<p>Bei dem Mietspiegel 2023 handelt es sich um eine Fortschreibung des bereits 2021 fortgeschriebenen Mietspiegels. Diese erneute Fortschreibung ist rechtlich umstritten und könnte für rechtliche Unsicherheiten sorgen. Vermieter*innen könnten den Mietspiegel nicht anerkennen und künftig verstärkt versuchen, Mieterhöhungen auf der Basis von Vergleichswohnungen vorzunehmen.</p>
<p>Verhandlungen über einen „Verbändemietspiegel“, der von Mieter- und Vermieterverbänden getragen wird, waren zuvor gescheitert, da die Vermieterverbände eine Steigerung um 7,5 Prozent erreichen wollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Hierzu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus <strong>Niklas Schenker</strong>:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>“Der neue Mietspiegel macht hohe Mietsteigerungen möglich. Viele Haushalte sind angesichts der hohen Inflation ohnehin knapp bei Kasse, jetzt können Vermieter*innen ihnen mit Mieterhöhungen noch mehr Geld aus der Tasche ziehen. Statt für Entlastungen zu sorgen, heizt die schwarz-rot Koalition die Mietpreisspirale weiter an. Mit der hohen Steigerungsrate von 5 Prozent im selbst erstellten Mietspiegel, reizt der Senat die Spielräume für Mieterhöhungen weitgehend aus. CDU und SPD machen den Vermietern ein Geschenk, das den Mieterinnen und Mietern teuer zu stehen kommt.</p>
<p>Bis zur Veröffentlichung eines neuen qualifizierten Mietspiegels im nächsten Jahr sind mehr Auseinandersetzungen über Mieterhöhungsverlangen zu erwarten. Der Senat muss dafür Sorge tragen, dass Mieterinnen und Mieter rechtliche Unterstützung erhalten und die mietrechtliche Beratung in den Bezirken ausbauen.</p>
<p>Der Senat will den Mietenstopp bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen auslaufen lassen. Damit dürften auch die Mieten bei den landeseigenen Wohnungen Ende des Jahres kräftig steigen. Dabei könnte der Senat die allgemeine Mietentwicklung durch einen Mietenstopp in den landeseigenen Wohnungsbeständen zumindest etwas abbremsen.</p>
<p>Es ist unerklärlich, wie sich der Senat einerseits damit rühmen kann mit Vermieterverbänden im sogenannten Wohnungsbündnis zusammenzuarbeiten, es andererseits aber nicht schafft, sich mit den Vermietern auf einen Verbändemietspiegel mit moderaten Mietsteigerungen zu verständigen. &nbsp;</p>
<p>Die eskalierende Krise am Wohnungsmarkt ist eine Folge der Tatenlosigkeit der Bundesregierung. Wir brauchen dringend einen bundesweiten Mietendeckel oder zumindest eine Länderöffnungsklausel, damit Berlin die Mieten regulieren kann.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-95143</guid>
                <pubDate>Wed, 14 Jun 2023 10:57:02 +0200</pubDate>
                <title> Ampeln fußverkehrsfreundlich schalten, statt Countdown-Ampeln! </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/ampeln-fussverkehrsfreundlich-schalten-statt-countdown-ampeln/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mobilitätssenatorin Manja Schreiner hat in ihrem Sofortprogramm angekündigt, dass ihre Senatsverwaltung nun prioritär Ampeln mit Countdown-Anzeigen ausrüsten will. Damit gemeint ist der vor zehn Jahren versuchsweise am Fehrbelliner Platz installierte Countdown für Menschen, die beim Gehen über die Fahrbahn rasch wieder Rot bekommen und dadurch verunsichert sind. Der Versuch wurde im Ergebnis durch den damaligen Senat verworfen, da er nicht die subjektive und objektive Sicherheit fördere.<br> &nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Dazu erklären <strong>Kristian Ronneburg</strong>, Sprecher für Mobilität, und <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Fuß- und Radverkehr:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Senatorin Schreiner setzt bei der Verkehrssicherheit leider falsche Prioritäten, sie setzt eher bei den Symptomen und nicht den Ursachen an. Das Grundproblem ist das gleichzeitige Grün für Gehende und für Fahrende, die quer in eine Straße einbiegen. Im Jahr 2021 kamen in Deutschland an Ampeln 1.278 Menschen durch Fahrerinnen und Fahrer zu Schaden, denen „fehlerhaftes Verhalten gegenüber Fußgängern“ nachgewiesen wurde, meldet das Statistische Bundesamt. All diese 1.278 waren bei Grün gegangen. Zugleich verunglückten 686 Menschen, die bei Rot gegangen waren. Mit anderen Worten: Zwei Drittel aller zu Fuß an der Ampel Verunglückten hatten Grün.<br> Aus diesem Grund hat Rot-Grün-Rot auch ein Programm für getrennte Signalisierungen von rechtsabbiegendem KfZ-Verkehr zu Fuß- und Radverkehr vorangebracht. Davon ist im aktuellen Koalitionsvertrag leider keine Rede mehr.<br> Wir fordern daher von der schwarz-roten Koalition, dass sie ihre Prioritäten überdenkt und besser gemäß des Mobilitätsgesetzes von Rot-Grün-Rot Ampeln fußverkehrsfreundlich programmiert und zu kleine Mittelinseln vergrößert, um das Queren in einer Phase zu ermöglichen und letztlich Ressourcen auf die Ermöglichung getrennter Signalisierungen konzentriert.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Verkehr</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/c/d/csm_2210_Kristian_Niklas_7049ebf422.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-94918</guid>
                <pubDate>Thu, 25 May 2023 16:17:08 +0200</pubDate>
                <title> Keine Einigung auf Übergangsmietspiegel - Senat muss Mieter*innen jetzt vor Unsicherheiten schützen </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/keine-einigung-auf-uebergangsmietspiegel-senat-muss-mieterinnen-jetzt-vor-unsicherheiten-schuetzen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses hat Bausenator Christian Gaebler auf eine Frage von MdA Niklas Schenker erklärt, dass das Land Berlin erst im April 2024 einen neuen qualifizierten Mietspiegel vorlegen wird. Der alte Mietspiegel ist im Mai dieses Jahres ausgelaufen. Bis zur Veröffentlichung des neuen qualifizierten Mietspiegels soll ein Übergangsmietspiegel gelten, der Mitte Juni 2023 veröffentlicht werden soll.<br> Offenbar fand dieser Übergangsmietspiegel keine Unterstützung durch die Mieter- und Vermieterverbände. Eine erneute Fortschreibung des bereits 2021 fortgeschriebenen Mietspiegels durch den Senat ist rechtlich umstritten und schafft eine große rechtliche Unsicherheit für die Mieter*innen. Vermieter*innen könnten künftig verstärkt versuchen, Mieterhöhungen auf Basis von Vergleichswohnungen vorzunehmen. Mieter*innen sollten jedoch wissen, dass bis zur Veröffentlichung des neuen Mietspiegels vorerst auch der alte Mietspiegel 2021 als Grundlage weiter genutzt werden kann.<br> &nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Hierzu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus <strong>Niklas Schenker</strong>:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>“Der Mietspiegel ist ein zentrales Instrument, um Mieterhöhungen zumindest einzuschränken. Jetzt wird wohl nur ein einfacher Mietspiegel kommen, der rechtlich auf wackeligen Füßen steht. Die Senatoren Geisel und Gaebler hatten genug Zeit, um einen qualifizierten Mietspiegel auf den Weg zu bringen. Das ist gescheitert und das ist eine schlechte Nachricht für die Berliner Mieter*innen.</p>
<p>Ex-Senator Geisel hatte angekündigt, einen Verbändemietspiegel anzustreben. Offenbar hat der Senat es nicht geschafft, die Vermieterverbände auf einen breit getragenen Mietspiegel mit moderaten Mieterhöhungsmöglichkeiten zu bewegen. Das ist besonders insofern irritierend, als dass der Senat mit genau diesen Verbänden im Wohnungsbündnis zusammensitzt.</p>
<p>Es ist jetzt entscheidend, dass der Senat alle Vorkehrungen trifft, damit keine Unsicherheiten für Mieter*innen entstehen. Mieter*innen, die von Mieterhöhungen betroffen sind, müssen rechtliche Unterstützung bekommen. Ich empfehle Betroffenen eine Rechtsberatung der Bezirke oder der Mieterorganisationen aufzusuchen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-94773</guid>
                <pubDate>Fri, 12 May 2023 09:56:34 +0200</pubDate>
                <title> Gründung eines parlamentarischen Forums für Clubkultur, Kulturräume &amp; Nachtleben im Berliner Abgeordnetenhaus</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/gruendung-eines-parlamentarischen-forums-fuer-clubkultur-kulturraeume-nachtleben-im-berliner-abgeordnetenhaus/</link>
                
                <description>Gemeinsame Presseerklärung der CDU-Fraktion, SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Rande der Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses am 11. Mai 2023 erfolgte mit Abgeordneten der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, SPD und DIE LINKE des Abgeordnetenhauses die Gründung des Parlamentarischen Forums für Clubkultur, Kulturräume &amp; Nachtleben. Die Gründungsmitglieder Christian Goiny (CDU), Tamara Lüdke (SPD), Julian Schwarze (Bündnis 90/Die Grünen) und Niklas Schenker (DIE LINKE) wollen damit eine partei- und fraktionsübergreifende Austauschplattform im Abgeordnetenhaus für die Anliegen der vielfältigen Kulturräume rund um die Club-, Konzert- und Festivalszene in Berlin etablieren. Die Ursprungsidee zur Gründung des Forums entstand auf einer Podiumsdiskussion der Berliner Clubcommission im Februar 2022 im Club SchwuZ.</p>
<p>Im Deutschen Bundestag gibt es bereits seit 2020 ein ähnliches parlamentarisches Forum. Die Mitglieder des neuen Parlamentskreises sind sich einig, dass dieser vielfältige Kulturbereich eine enorme gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung für Berlin hat. Die vielen Berliner Clubs und selbstorganisierten Räume sind darüber hinaus häufig Orte, an denen Kunst, Musik und Kultur jenseits des Mainstreams stattfinden. Sie sind in ihrer Vielfalt ein wichtiger und zentraler Bestandteil der Berliner Kultur und bieten einen wertvollen kreativen Freiraum und Safer Spaces für die ganze Stadt. Das gemeinsame Ziel ist es, die vielfältigen Kulturräume rund um die Club-, Konzert- und Festivalszene langfristig zu erhalten, zu schützen und maßgeblich zu unterstützen. Dazu gehört ganz explizit auch die Sicherung bestehender Standorte und das Ermöglichen von neuen Orten für die Praxen und Kulturformen aus diesen Bereichen.</p>
<p>Vereinbart wurde demnach ein regelmäßiger überfraktioneller Austausch (3-4 Mal im Jahr) im Berliner Abgeordnetenhaus sowie eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Verbands-, Vertreterinnen- und Vertreter-Organisationen. Ziel ist die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Akteurinnen und Akteuren, dem Parlament und seinen Ausschüssen, sowie den zuständigen Verwaltungen. Zudem soll es zukünftig gemeinsame Initiativen zur Unterstützung und Förderung im Bereich Clubkultur, Kulturräume &amp; Nachtleben geben. Das erste Parlamentarische Forum für Clubkultur, Kulturräume &amp; Nachtleben soll noch vor der parlamentarischen Sommerpause 2023 stattfinden. Die Planung, Koordinierung und Einberufung des Forums soll anschließend abwechselnd von den vier Gründungsmitgliedern durchgeführt werden.<br> <br> <strong>Statements der Gründungsmitglieder:</strong><br> <br> <em><strong>Christian Goiny</strong></em><em>, Sprecher für Haushalt und Medienpolitik der CDU-Fraktion:</em><br> „Mit dem Forum wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass Clubs als Kulturorte in allen Senats- und Bezirksverwaltungen anerkannt, ernst genommen und genauso wertgeschätzt und respektvoll behandelt werden, wie Z.B. die Opernhäuser oder die staatlichen Bühnen!"<br> <br> <em><strong>Tamara Lüdke</strong>, Sprecherin für Clubkultur, Drogenpolitik, Tierschutz, Verbraucherschutz und Entwicklungspolitik der SPD-Fraktion:</em><br> „Clubkultur bietet für viele den ersten sicheren Raum sich selbst auszuprobieren und herauszufinden, wer man sein möchte - für viele bleibt es der einzige Safer Space neben dem Alltag. Das macht die Berliner Szene einzigartig, vielseitig, bunt und zum internationalen Anziehungspunkt. Aufgabe der Politik bleibt es das zu schützen und Berlin als Metropole so aufzustellen, dass Clubkultur hier auch in Zukunft noch ihre vollen Potentiale entfaltet. Dazu freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit im Parlamentarischen Forum!“<br> <br> <em><strong>Julian Schwarze</strong>, Sprecher für Clubkultur, Stadtentwicklung und Tourismus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen:</em><br> „Wir wollen die vielen einzigartigen Berliner Clubs und Kollektive als kulturelle Freiräume stärken und unterstützen. Wir müssen alle Möglichkeiten auf Landesebene nutzen, um Clubs vor Verdrängung durch steigende Mieten oder Bebauungen zu schützen. Die vielfältige Clublandschaft gehört untrennbar zu Berlin. Wir müssen sie erhalten und neue Orte ermöglichen. Das Parlamentarische Forum bietet einen guten Rahmen für die Findung von Lösungen und den gemeinsamen Einsatz für die Clubkultur.“<br> &nbsp;<br> <em><strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Clubkultur, Mieten, Wohnen, Öffentlicher Wohnungsbau und Wohnungsbauförderung, Rad- und Fußverkehr der Fraktion DIE LINKE:</em><br> „Clubs sind wichtige Freiräume und ein wesentlicher Bestandteil der Berliner Kulturlandschaft. Wir brauchen Instrumente, um Clubs vor Verdrängung durch die steigenden Gewerbemieten oder den Bau von Autobahnen zu schützen. Das Parlamentarische Forum Clubkultur kann hierzu einen Beitrag leisten.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Aus dem Abgeordnetenhaus</category><category>Kultur</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/user_upload/2023-05-11-ForumClub.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-94587</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Apr 2023 15:06:45 +0200</pubDate>
                <title>Vorkaufsrecht: Kompletteinbruch wegen Untätigkeit der Ampel</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vorkaufsrecht-kompletteinbruch-wegen-untaetigkeit-der-ampel/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Senat wurde heute der 6. Bericht über die Wahrnehmung von Vorkaufsrechten beschlossen. Im Berichtsjahr 2022 konnte das Vorkaufsrecht in keinem einzigen Fall angewandt werden und wurde in nur noch neun Fällen überhaupt geprüft. Im Jahr vor der Gerichtsentscheidung 2020 konnten auf diesem Weg noch Schutzvereinbarungen für mehr als 4.000 Wohnungen getroffen werden. In insgesamt 70 Fällen wurden vormals abgeschlossene Abwendungsvereinbarungen von den Eigentümer:innen für nichtig erklärt und/oder gekündigt. Der Senat geht weiterhin von der Wirksamkeit der Abwendungsvereinbarungen aus.&nbsp;<br> &nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Dazu erklären&nbsp;<strong>Elif Eralp</strong>,<strong>&nbsp;</strong>Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, und&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>"Der Bericht zeigt, dass das Vorkaufsrecht seit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 09.11.2021 nicht mehr nutzbar ist und ins Leere läuft. Es ist ein Armutszeugnis für die Ampel, dass sie das Vorkaufsrecht bis heute nicht überarbeitet hat, obwohl es im Koalitionsvertrag steht. In den Jahren von 2014 bis 2021 und vor allem ab 2017 unter einem rot-rot-grünen Senat konnten in Berlin beinahe 10.000 Haushalte über das Vorkaufsrecht abgesichert werden. Bei den überhöhten Immobilienpreisen in Berlin bedeutet ein Hausverkauf in der Regel, dass die Mieten bis an die Grenzen des Erlaubten und oft darüber hinaus in die Höhe getrieben werden. Für die Mieterinnen:innen bedeutet ein Verkauf also immer eine große Belastung und Angst davor, das eigene Dach über dem Kopf zu verlieren. Mit dem Vorkaufsrecht konnte häufig Abhilfe geschaffen werden. Leider schafft es die FDP als kleinster Koalitionspartner in der Bundesregierung die Interessen der Immobilienlobby durchzusetzen. Dass SPD und Grüne dem nichts entgegensetzen lässt Zweifel aufkommen, wie ernsthaft ihre Bemühungen sind, dieses Problem zu lösen.&nbsp;<br> &nbsp;</p>
<p>Als LINKE fordern wir von der Bundesregierung neben der Wiederherstellung des Vorkaufsrechts einen bundesweiten Mietendeckel oder zumindest eine Öffnungsklausel für die Bundesländer, damit sie in angespannten Wohnungsmärkten wieder einen Mietendeckel einführen können. Vom neuen Senat fordern wir die volle Unterstützung für die Aufrechterhaltung aller angegriffenen Abwendungsvereinbarungen und den Einsatz für Mieter:innenschutz auf Bundesebene. Wenn die Ampel ihrer Koalitionsvereinbarung endlich gerecht wird, muss das Vorkaufsrecht in Berlin schnell wieder angewandt werden – egal unter welchem Senat. Wir werden gemeinsam mit den Mieterinnen:innen sowie den Initiativen weiter Druck dafür machen.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Elif Eralp</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/1/7/csm_2301_elif_niklas_d46df8afc0.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-94527</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 13:41:27 +0200</pubDate>
                <title>Sozialer Wohnungsbau: CDU und SPD werfen das Handtuch</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/sozialer-wohnungsbau-cdu-und-spd-werfen-das-handtuch/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>CDU und SPD haben sich in ihrem Koalitionsvertrag auch auf Ziele zum sozialen Wohnungsbau verständigt.<br> &nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Dazu erklärt unser&nbsp;</em><em>Sprecher für Mieten, Wohnen, Öffentlicher Wohnungsbau und Wohnungsbauförderung,&nbsp;<strong>Niklas Schenker</strong>:</em></p>
<p><br> "CDU und SPD wollen jährlich 5.000 Sozialwohnungen schaffen. Überzeugende Konzepte, wie diese Zahl erreicht werden soll, hat die GroKo nicht. Die einzelnen Vorhaben verdeutlichen vielmehr: Schwarz-Rot wirft im sozialen Wohnungsbau das Handtuch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die magere 30-Prozent-Sozialquote für Private soll nicht ausgeweitet werden. Stattdessen soll die Wohnungsbauförderung deutlich teurer werden. Durch Einführung eines neuen Fördersegments soll es sogar möglich werden, geförderte Wohnungen zu deutlich höheren Mieten an Haushalte mit höheren Einkommen zu vermieten. Außerdem sollen Investoren die Möglichkeit bekommen, viel öffentliche Mittel für teuren Neubau einzustreichen, eine sozialgebundene Wohnung aber stattdessen im unsanierten Bestand nachzuweisen. Die Groko verständigt sich nicht auf einen Finanzrahmen für die Wohnungsbauförderung. Alle Pläne stehen deshalb ohnehin unter Vorbehalt der Haushaltsberatungen im Sommer. Dabei gehen allein in den nächsten 3 Jahren 14.000 Wohnungen aus diesem Segment durch auslaufende Bindungen verloren. Die Versorgungslücke wird deshalb größer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für gewinnorientierte Unternehmen ist sozialer Wohnungsbau nicht rentabel genug, und keine für das Land Berlin bezahlbare Förderung kann daran etwas ändern. Die Mittel wären besser angelegt, wenn sie zur gezielten Stärkung des kommunalen Neubaus eingesetzt werden. Mit ihrem&nbsp;<a href="https://dielinke.berlin/kommunales-wohnungsbauprogramm-2023/" target="_blank">kommunalen Wohnungsbauprogramm</a>&nbsp;hat die Berliner LINKE einen Vorschlag, wie mit demselben Mitteleinsatz jährlich 7.500 dauerhaft gebundene Wohnungen entstehen könnten. Zur Diskussion und Umsetzung solcher Vorschläge braucht es langen Atem und breite progressive Bündnisse.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-93701</guid>
                <pubDate>Wed, 08 Feb 2023 11:13:17 +0100</pubDate>
                <title>Geplanter Verkauf von 500 Wohnungen: Mieter:innen an der Weberwiese durch „gestreckten Erwerb“ vor Verdrängung schützen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/geplanter-verkauf-von-500-wohnungen-mieterinnen-an-der-weberwiese-durch-gestreckten-erwerb-vor-verdraengung-schuetzen/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker), valgolio@lilnksfraktion.berlin (Damiano Valgolio)</author>
                <description>An der Weberwiese in Friedrichshain will die White Tulip GmbH, die dem Investmentfonds Round Hill Capital gehört, knapp 500 in Eigentum aufgeteilte Wohnungen einzeln verkaufen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Kurz bevor der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg das Gebiet rund um die Weberwiese als Milieuschutzgebiet ausgewiesen hatte, wurden die Wohnungen von Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelt. Nun stehen diese zum Verkauf. Gehen die Wohnungen an einen privaten Dritten, kann dieser nach nur 5 Jahren eine Eigenbedarfskündigung aussprechen. Besondere Brisanz hat der Fall, weil der Investor inzwischen eine Immobilienagentur damit beauftragt hat, einzelne Mieter:innen aus den Wohnungen herauszukaufen. Die Motivation ist klar: eine leere Wohnung verkauft sich besser. Es ist deutlich, dass der Eigentümer die Verdrängung der angestammten Mieter:innen zum Ziel hat.</p>
<p class="highlight1"><em>Dazu erklären <strong>Damiano Valgolio</strong>, direkt gewählter Abgeordneter vor Ort sowie <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen:</em></p>
<p>„Werden die Eigentumswohnungen nun einzeln verkauft, droht Friedrichshain in einigen Jahren eine Welle von Eigenbedarfskündigungen. Die beiden Senatsverwaltungen für Wohnen und Finanzen sowie der Bezirk müssen deshalb zügig an einer Lösung arbeiten, um die Mieter:innen vor Verdrängung zu schützen und die Wohnungen in öffentliche Hand zu bekommen. Die Wohnungen sollten mit einem gestreckten Erwerb zugunsten eines landeseigenen Wohnungsunternehmens oder einer Genossenschaft dauerhaft gesichert werden. Das Instrument kann immer dann angewendet werden, wenn eine der Wohnungen konkret an einen privaten Dritten verkauft werden soll.</p>
<p>Da der Investor offensichtlich Verkaufsinteresse hat, sollte das Land Berlin zudem an ihn herantreten und einen direkten Kauf aller 500 Wohnungen im Paket anbieten. Wenn anderenfalls bei jedem Einzelverkauf die Ausübung des Vorkaufsrechts durch den Mieter droht, könnte eine solche Paketlösung auch für den Investor interessant sein.</p>
<p>Wir brauchen endlich einen besseren Schutz vor Eigenbedarfskündigungen. Allein in den nächsten sechs Jahren werden fast 50.000 umgewandelte Wohnungen erstmals auf den Markt kommen. Berlin droht eine neue Verdrängungswelle, wenn sich die Ampel-Regierung im Bund nicht endlich bewegt Eigenbedarfskündigungen deutlich einschränkt.<br> Berlin muss sich auf weitere Fälle des Verkaufs von umgewandelten Wohnungen einstellen und neue Wege finden, um zum Beispiel über einen gestreckten Erwerb Mieter:innen vor Kündigung und Verdrängung besser zu schützen.“</p>
<p><strong>Hintergrund „Gestreckter Erwerb“:</strong><br> Bei einem „gestreckten Erwerb“ nutzen die Mieter:innen ihr individuelles Vorkaufsrecht und erhalten Unterstützung beim Kauf sowie die Zusage, ihre Wohnung anschließend risikolos an einen gemeinwohlorientierten Dritten weiterzuverkaufen. Dieses Modell ist bereits 2019 beim Verkauf hunderter Wohnungen an der Karl-Marx-Allee zum Einsatz gekommen. So konnte verhindert werden, dass diese Wohnungen an die Deutsche Wohnen gehen, sie sind inzwischen im Eigentum der Gewobag.</p>
<p>Selbst wenn nicht alle Mieter:innen bei einem solchen Modell mitmachen: sofern mindestens 25 Prozent der betroffenen Mieter:innen-Haushalte das Instrument nutzen, steht so eine Sperrminorität in Eigentümerversammlungen. Dadurch könnten zum Beispiel teure Sanierungsvorhaben im Haus, die zu hohen Mietsteigerungen führen, verhindert werden.</p>
<p>Um zu mehr Anwendungsfällen zu kommen, sollte sich das Land Berlin gegenüber dem Bund dafür einsetzen, dass für das individuelle Vorkaufsrecht von Mieter:innen eine preislimitierte Ausübung unterhalb des Verkehrswerts geschaffen wird, dass ganze Hausgemeinschaften für alle Wohnungen ein Vorkaufsrecht geltend machen können und dass die Ausübungsfristen auf 6 Monate ausgeweitet werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Damiano Valgolio</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/3/e/csm_2302_damiano-niklas_def170aa2d.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-93696</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Feb 2023 12:04:52 +0100</pubDate>
                <title>Stille Wohnraumreserven nutzen – Wohnungstausch erleichtern</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/stille-wohnraumreserven-nutzen-wohnungstausch-erleichtern/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Der Wohnraum in Berlin ist nicht optimal verteilt. Viele Mieter*innen bleiben in relativ großen Wohnungen wohnen, die sie früher mit ihren Familien bewohnten. Umzüge werden oft nicht umgesetzt, da viele dieser Mieter*innen über günstige Altmietverträge verfügen, die sie nicht zugunsten eines teureren Mietpreises (in einer kleineren Wohnung) aufgeben wollen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Junge Familien, die sich vergrößern wollen, finden hingegen oftmals keine ausreichend großen Wohnungen. Für die 350.000 landeseigenen Wohnungen gibt es seit September 2018 eine Tauschplattform. Bisher wurden dort Wohnungen bei etwa 350 Aktionen getauscht. Auf der Plattform sind jedoch mehr als 16.000 Mieter*innen registriert. Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot.<br> Die Konferenz der Justizminister*innen hat sich mit dem Phänomen befasst und einen Beschluss gefasst, mit dem sie den Bundesjustizminister auffordern Regelungsmöglichkeiten zu prüfen, die einen Wohnungstausch erleichtern.</p>
<p class="highlight1"><em>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen:</em></p>
<p>„Wir wollen ein Recht auf Wohnungstausch im Mietrecht verankern. Alle Mieter*innen sollten die Möglichkeit bekommen, eine Wohnung mit einer anderen Mietpartei tauschen zu können. Dabei soll die aktuelle Miethöhe beibehalten werden müssen. Bis in die 1960er Jahre gab es in Deutschland im Bundesmietengesetz eine gesetzliche Verankerung des Wohnungstauschs. In Österreich und Schweden gibt es bis heute ein solches Recht.</p>
<p>Wir wollen den Wohnungstausch bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen ankurbeln, indem künftig bei einem Tausch der jeweilige Quadratmeter-Preis in die neue Wohnung mitgenommen wird. Das würde dafür sorgen, dass zum Beispiel für ältere Personen mit einer eher geringer Quadratmetermiete in einer großen Wohnung, die Miete bei Umzug in eine kleinere Wohnung garantiert spürbar sinkt. Mit einem Umzugsmanagement und verbessertem Service sollen die Landeseigenen das große Potential ausschöpfen, das durch eine verbesserte Wohnraumverteilung besteht.</p>
<p>Sinnvoll wäre außerdem, wenn zwei Haushalte eine Prämie erhalten, wenn sie zusammenziehen. So würden Wohnungen frei, die wieder vergeben werden können. In den Blick nehmen wollen wir dabei insbesondere Haushalte, in denen ältere Menschen in relativ großen Wohnungen leben. Für viele ältere Mieter*innen könnte der Einzug von jüngeren Mitbewohner*innen positive Nebeneffekte haben, wenn diese zum Beispiel beim Einkauf helfen. Zusätzlich wäre das eine Maßnahme gegen die wachsende Vereinsamung in der Stadt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/b/b/csm_Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2_f65687c02b.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-93646</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Feb 2023 14:00:28 +0100</pubDate>
                <title>Statt Steuergeschenke für private Konzerne, besser in den kommunalen Wohnungsbau investieren</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/statt-steuergeschenke-fuer-private-konzerne-besser-in-den-kommunalen-wohnungsbau-investieren/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Zum Vorschlag von Franziska Giffey, die Mehrwertsteuer für den Bau von Sozialwohnungen zu reduzieren,</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1"><em>erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion, <strong>Niklas Schenker</strong>:</em></p>
<p>"Anscheinend ist man in der SPD nicht bereit, die Lehren aus der verfehlten Politik der unsozialen Wohnungsbauförderung in der Vergangenheit zu ziehen. Deren Folgen sehen wir heute. Aktuell fallen Jahr für Jahr tausende Wohnungen aus der Sozialbindung, deren Bau die öffentliche Hand einst mit immens viel Geld förderte. Während die privaten Immobilienunternehmen heute mit diesem Wohnraum spekulieren, trägt Berlin immer noch an den Schulden dieser Politik.</p>
<p>Steuergeschenke für private Konzerne wie Vonovia sind nicht der richtige Weg. Wenn wir jetzt in einem dynamischen Marktumfeld anfangen den Baukosten hinterher zu subventionieren, droht ein Fass ohne Boden.</p>
<p>Der Bau von bezahlbaren Wohnungen ist zu wichtig, als dass wir uns auf das Prinzip Hoffnung verlassen können, Private wie Vonovia würden nun doch „irgendwie, irgendwo, irgendwann“ ein paar Sozialwohnungen bauen.</p>
<p>Wir müssen jetzt das tun, was wir in Berlin sofort umsetzen können und das ist die Beschleunigung und Ausweitung des kommunalen bezahlbaren Neubaus. Dafür haben wir vorgeschlagen, ein kommunales Wohnungsbauprogramm an den Start zu bringen. Wir wollen jährlich 1 Milliarde Euro in den Bau von 75.000 dauerhaft bezahlbaren Wohnungen investieren."</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-93631</guid>
                <pubDate>Tue, 31 Jan 2023 12:02:52 +0100</pubDate>
                <title>Kommunales Wohnungsbauprogramm starten, statt auf private Immobilienkonzerne hoffen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/kommunales-wohnungsbauprogramm-starten-statt-auf-private-immobilienkonzerne-hoffen/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Zur heute bekannt gewordenen Ankündigung von Vonovia, in diesem Jahr auf neue Neubau-Projekte zu verzichten, wie u.a. den für Berlin geplanten Bau von ein tausend neuen Wohnungen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1"><em>erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion, <strong>Niklas Schenker</strong>:</em></p>
<p>"Die Ankündigung von Vonovia bestätigt unsere Vermutungen. Die Neubauaktivitäten privater Immobilienunternehmen drohen angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen komplett zum Erliegen zu kommen.</p>
<p>Angesichts dessen ist nicht nachvollziehbar, dass die zuständige Senatsverwaltung weiterhin hunderte Millionen Euro an Wohnungsbauförderung bereitstellen will, obwohl diese absehbar nicht für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums verwendet werden. Das Prinzip Hoffnung hilft uns beim Neubau nicht weiter.</p>
<p>Berlin braucht dringend bezahlbaren Neubau. Bauen ist zu wichtig, um es dem Markt zu überlassen. Deshalb hat die Berliner LINKE Vorschläge unterbreitet, wie sich ein kommunales Wohnungsbauprogramm starten lässt, mit dem wir gezielt den öffentlichen Bausektor stärken und den bezahlbaren Neubau auch in der Krise ermöglichen.</p>
<p>Denn gerade in der Krise zeigt sich: Vonovia und andere private Immobilienkonzerne sind keine verlässlichen Partner, weder beim Schutz von Mietern noch beim Neubau von Wohnungen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-93516</guid>
                <pubDate>Wed, 25 Jan 2023 10:19:17 +0100</pubDate>
                <title>Arbeit der Expertenkommission Vergesellschaftung nicht weiter blockieren: Daten über Grundstückseigentümer herausgeben</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/arbeit-der-expertenkommission-vergesellschaftung-nicht-weiter-blockieren-daten-ueber-grundstueckseigentuemer-herausgeben/</link>
                <author>eralp@linksfraktion.berlin (Elif Eralp), schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Die Linksfraktion hat in ihrer Fraktionssitzung am 24. Januar 2023 einen Antrag beschlossen, mit dem der Senat aufgefordert wird, ein Gesetz zur Änderung des Gesetzes über das Vermessungswesen in Berlin vorzulegen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Damit soll klargestellt werden, dass ein berechtigtes Interesse an der zur Verfügungstellung von Flurstücks-, Gebäude- und Eigentümerangaben auch in einem öffentlichen Interesse bestehen kann und das die Herausgabe aller Angaben inklusive der Vornahme eines Datenabgleichs möglich ist.</p>
<p>Hintergrund ist, dass sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen bisher weigert, angeforderte Daten aus dem Liegenschaftskataster an die Expertenkommission Vergesellschaftung für deren Arbeit weiterzugeben. Sie begründet dies mit einer fehlenden Rechtsgrundlage. Die Expert*innenkommission Vergesellschaftung möchte mit den angeforderten Daten ermitteln, welche und wie viele Wohnungsunternehmen in Berlin über mehr als 3.000 Wohnungen verfügen. Diese Grundstücke sollen nach dem Willen des Volksentscheids vergesellschaftet werden.</p>
<p>Andere Bundesländer verfolgen trotz sehr ähnlicher Rechtslage einen anderen Umgang mit der Herausgabe der Daten aus dem Liegenschaftskataster. Die <a href="https://www.jakobmiethe.net/paper/MietheTrautvetter_Eigentumsanalyse.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Zeitung „Welt am Sonntag“</a> erfragte für eine journalistische Analyse von Immobilieneigentümer*innenstrukturen alle 16 Bundesländer die Herausgabe von Daten. Neun von 16 Bundesländer waren prinzipiell dazu bereit. Dass ein Zugriff auf die gesamten Eigentümer*innendaten möglich sein kann, bewies zuletzt das Land <a href="https://mluk.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Th%C3%BCnen-Institut-Eigentumsstruktur-%20Brandenburg-Tietz2020.pdf" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Brandenburg</a>, welches für den Zweck von wissenschaftlichen Studien den gesamten Datensatz für das Bundesland aus dem Liegenschaftskataster zur Verfügung gestellt hat.</p>
<p class="highlight1">Dazu erklären <strong>Elif Eralp</strong>,<strong> </strong>Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, und <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</p>
<p>„Wem gehört Berlin?“ ist eine der am häufigsten im Zusammenhang mit Spekulation, Mietpreiseskalation und Verdrängung diskutierten Fragen. Transparenz auf dem Immobilienmarkt ist von hohem öffentlichem Interesse. Deshalb schlagen wir eine Änderung des Gesetzes über das Vermessungswesen in Berlin vor.</p>
<p>Schon jetzt könnte Senator Geisel wohl die Daten aus dem Liegenschaftskataster an die Expert*innenkommission Vergesellschaftung herausgeben. Das belegen Beispiele aus anderen Bundesländern wie aus Thüringen, Saarland oder Brandenburg. Die Expert*innenkommission wird in ihrer Arbeit blockiert und das muss aufhören. Mit unserem Vorstoß wollen wir schnellstmöglich Rechtssicherheit und Transparenz schaffen, damit einer Herausgabe der Daten aus dem Liegenschaftskataster auch aus Sicht des Senators nichts mehr im Wege stehen kann. Wenn der Senator diese rechtliche Klarstellung braucht, um die Daten herauszugeben, sollten wir sie schnell vornehmen.</p>
<p>Die Expert*innenkommission ist auf die Daten aus dem Liegenschaftskataster angewiesen. Für die Abgabe einer entsprechenden Empfehlung an den Senat muss die Expert*innenkommission ermitteln können, welche privaten Wohnungsunternehmen in Berlin über mehr als 3.000 Wohneinheiten verfügen. Der Senat ist verpflichtet alle Informationen zur Verfügung zu stellen, damit die Expert*innenkommission ihren Untersuchungsauftrag abarbeiten kann.</p>
<p>Unsere vorgeschlagene Gesetzesänderung ist auch hilfreich für die Einrichtung eines Mieten- und Wohnungskatasters. Bisher ist von Seiten des Senats nichts passiert. Das ist enttäuschend.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Elif Eralp</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/1/7/csm_2301_elif_niklas_d46df8afc0.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-93262</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Jan 2023 11:35:54 +0100</pubDate>
                <title>Sozialer Wohnungsbau bricht dramatisch ein - Lösungen für den bezahlbaren Neubau in der Krise dringend benötigt</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/sozialer-wohnungsbau-bricht-dramatisch-ein-loesungen-fuer-den-bezahlbaren-neubau-in-der-krise-dringend-benoetigt/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Eine heute veröffentlichte Studie des Pestel-Instituts hat ein Wohnungsdefizit von bundesweit 700.000 Wohnungen berechnet. Von den angestrebten 100.000 geförderten Wohnungen wurden 2022 bundesweit nur rund 20.000 Sozialwohnungen errichtet. Der Wohnungsmangel ist so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Steigende Zinsen, Materialknappheiten und anhaltend hohe Baukosten belasten die Neubau-Aktivität. Das Bündnis aus Mieterbund, Baugewerkschaft, Sozial- und Branchen-Verbänden der Bauwirtschaft fordert eine “Sozialwohnungsbau-Offensive” und die Schaffung eines “Sondervermögens Soziales Wohnen” mit 50 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025.</p>
<p class="highlight1"><em>Dazu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, <strong>Niklas Schenker</strong>:</em></p>
<p>“Die Studie zeigt: Die Lage am Wohnungsmarkt ist dramatisch - es fehlen bezahlbare Wohnungen für breite Schichten. Für Wohnungssuchende mit kleinem Geldbeutel ist es derzeit nahezu aussichtslos, eine Wohnung zu finden. Deshalb brauchen wir dringend einen Turbo und deutlich mehr Geld für den bezahlbaren Wohnungsbau - das muss jetzt höchste Priorität haben.</p>
<p>In Berlin wurden im vergangenen Jahr weniger als 2.000 der angestrebten 5.000 Sozialwohnungen gefördert. Bezahlbare Wohnungen wurden fast ausschließlich durch die landeseigenen Wohnungsunternehmen errichtet. Auch in der aktuellen Krise zeigt sich der kommunale Neubau robuster als der private Neubau. Private Bauherren ziehen sich reihenweise aus dem Neubau zurück. Jedoch gerät auch der kommunale Neubau durch die steigenden Zinsen und explodierenden Baukosten unter Druck.</p>
<p>Wir brauchen jetzt Lösungen, um den kommunalen und bezahlbaren Neubau auch in der Krise zu ermöglichen. Bausenator Andreas Geisel hat dazu bisher keine Antworten geliefert. Die profitorientierten Wohnungskonzerne sind dafür keine verlässlichen Partner. Stattdessen ist der kommunale Neubau der Schlüssel. Die soziale Wohnraumversorgung ist zu wichtig, um sie dem Markt zu überlassen.</p>
<p>Durch Mietsteigerungen und teure Neuvermietung gehen jedes Jahr viele bezahlbare Wohnungen aus dem Bestand verloren. Neubau allein kann diesen Verlust nicht ausgleichen. Um den Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu beheben, müssen wir die großen Wohnungskonzerne endlich vergesellschaften.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/b/b/csm_Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2_1067fd5923.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-93219</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Jan 2023 12:51:33 +0100</pubDate>
                <title>Neue Studie zeigt: Vergesellschaftung senkt die Mieten</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/neue-studie-zeigt-vergesellschaftung-senkt-die-mieten/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Eine heute veröffentlichte Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung belegt, dass eine Vergesellschaftung privater Immobilienkonzerne zu deutlichen Verbesserungen der sozialen Wohnraumversorgung führt. Die Autoren errechnen, dass die Mieten in den vergesellschafteten Beständen im Durchschnitt um 16 Prozent gesenkt werden könnten, wenn sie so bewirtschaftet würden, wie in den sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen werden jährlich 63 Prozent der wiedervermieteten Wohnungen an WBS-Berechtigte vergeben. Würde dieser Effekt auf die vergesellschafteten Wohnungsbestände übertragen, kämen jedes Jahr mindestens 7.000 neue WBS-Wohnungen auf den Markt. Bisher gebaut werden jährlich nur etwa 2.000 Sozialwohnungen<br> Außerdem verdeutlicht die Untersuchung, dass die Vergesellschaftung der sozialen Entmischung entgegenwirkt.</p>
<p class="highlight1">Dazu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, <strong>Niklas Schenker</strong>:</p>
<p>“Die Studie zeigt: die Vergesellschaftung privater Immobilienkonzerne ist das wirksamste Mittel gegen Mietpreiseskalation und Wohnungsnot. Ich empfehle der Immobilienlobby, Opposition und Teilen der SPD diese Studie gründlich zu lesen. Sie weist eindrücklich nach, dass die Vergesellschaftung im Gegensatz zu losen Absichtserklärungen deutlich positive Effekte auf die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum hätte.</p>
<p>Zum Geschäftsmodell insbesondere von börsennotierten Immobilienkonzernen wie Vonovia gehört es, die Mieten zu erhöhen, um eine möglichst hohe Dividende auszahlen zu können und dadurch den eigenen Aktienkurs und den Wert des eigenen Unternehmens zu steigern. Wird dieses Geschäftsmodell durch Vergesellschaftung durchbrochen, können Mieten gesenkt werden.</p>
<p>Den Mangel an bezahlbaren Wohnraum in Berlin werden wir nicht ausschließlich durch Wohnungsneubau beheben. Deshalb müssen wir den gemeinwohlorientierten Wohnungsbestand ausweiten, um mehr Wohnungen für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen bezahlbar anbieten und nach sozialen Kriterien vergeben zu können.</p>
<p>In den nächsten Wochen werden wir ein Konzept vorstellen, wie der Volksentscheid nach der Berlin-Wahl Schritt für Schritt umgesetzt werden kann.”</p>
<p>Die Studie ist <a href="https://www.rosalux.de/publikation/id/49757" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">hier online abrufbar.</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-92886</guid>
                <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 11:23:11 +0100</pubDate>
                <title>Berliner Linksfraktion wird Vergesellschaftung großer Immobilienbestände vorantreiben</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/berliner-linksfraktion-wird-vergesellschaftung-grosser-immobilienbestaende-vorantreiben/</link>
                
                <description>Zu dem heute vorgelegten Zwischenbericht der Expert*innenkommission zum Volksentscheid „Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen“ </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1"><em>erklären die Vorsitzenden der Linksfraktion </em><strong><em>Anne Helm </em></strong><em>und </em><strong><em>Carsten Schatz</em></strong><em> sowie die Mitglieder des Ausschusses Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen </em><strong><em>Elif Eralp</em></strong><em> und </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>:</em></p>
<p>"Der Zwischenbericht der Kommission bestätigt unsere von Anfang an vertretene Auffassung: Berlin kann Artikel 15 des Grundgesetzes anwenden und Wohnraum zum Zwecke der Vergesellschaftung in Gemeineigentum überführen. Die Kommission erklärt weiterhin, dass eine Entschädigung weit unterhalb des Verkehrswertes möglich ist, wodurch auch die Finanzierbarkeit des Vorhabens grundsätzlich gegeben ist. Damit sind die beiden schwerwiegendsten Einwände ausgeräumt, die gegen eine Umsetzbarkeit des Vorhabens erhoben wurden.</p>
<p>Der Zwischenbericht zeigt, wie intensiv sich die Kommission mit allen wichtigen Fragen befasst, um eine rechtssichere Umsetzung des Volksentscheids zu ermöglichen. Sie liefert damit schon jetzt wichtige Vorarbeiten für ein Gesetz. Wir sind optimistisch, dass die Kommission auch zu den noch offenen Fragen wertvolle Empfehlungen abgeben wird, zum Beispiel wie genau eine Anstalt öffentlichen Rechts zur Bewirtschaftung der vergesellschafteten Bestände aufgebaut sein muss.</p>
<p>Der Befund des Zwischenberichts macht deutlich: Es ist nun vor allem eine Frage des politischen Willens, ob der Auftrag des Volksentscheids umgesetzt wird. Die Berliner Linksfraktion wird die Vergesellschaftung deshalb weiter mit voller Kraft vorantreiben. Wir erwarten von allen Parteien, dass sie jetzt konstruktiv an der Umsetzung des Wählerwillens arbeiten, insbesondere aber von unseren Koalitionspartnerinnen. Die SPD hat auf ihrem Landesparteitag selbst entschieden ein Vergesellschaftungsgesetz mitzutragen, wenn die Kommission den Weg dafür frei macht. Wir erwarten daher, dass nach dem Abschlussbericht der Kommission der Senat zügig einen Gesetzentwurf vorlegen wird.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Demokratie und Bürgerbeteiligung</category><category>Justiz und Rechtspolitik</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Anne Helm</category><category>Carsten Schatz</category><category>Elif Eralp</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Screen_BenGross_Portraits_Fraktionsvorsitzende_016.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-92529</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 12:09:55 +0100</pubDate>
                <title>Rot-Grün-Rot bringt gesetzliche Verankerung der Mieterbeiräte auf den Weg</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/rot-gruen-rot-bringt-gesetzliche-verankerung-der-mieterbeiraete-auf-den-weg/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Gemeinsame Presseerklärung der SPD-Fraktion, der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag haben sich die drei Koalitionsfraktionen für die gesetzliche Verankerung der lokalen Mieterbeiräte in den Quartieren der Landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) ausgesprochen und bringen dafür zum nächstmöglichen Plenum des Abgeordnetenhauses eine Novelle des Wohnraumversorgungsgesetzes ein.</p>
<p class="highlight1"><em>Hierzu erklären die wohnungspolitischen Sprecher*innen der rot-grün-roten Koalition <strong>Sevim Aydin </strong>(SPD-Fraktion), <strong>Katrin Schmidberger</strong> (Grünen-Fraktion) und <strong>Niklas Schenker (</strong>Fraktion DIE LINKE):</em></p>
<p>"Wir freuen uns, dass wir als Koalition nun endlich die wichtige Arbeit der lokalen Mieterbeiräte auch gesetzlich anerkennen. Damit werden die langjährigen Forderungen nach einer gesetzlichen Absicherung der Mieterbeiräte umgesetzt und die Mitwirkung und Rechte der Mieter*innen umfassend gestärkt. Neben den unternehmensweiten Mieterräten leisten sie einen wichtigen Beitrag zur aktiven Gestaltung der Quartiere sowie zur demokratischen und sozialen Ausrichtung der Landeseigenen Wohnungsunternehmen. Mieterbeiräte haben nun zukünftig im Rahmen ihrer Tätigkeit das Recht auf Information über die jeweilige Mieterschaft betreffenden Angelegenheiten und die dafür erforderlichen Daten für Stellungnahmen und zur Erarbeitung eigener Vorschläge.</p>
<p>Damit wird ein wichtiges Projekt zur Demokratisierung der Landeseigenen Wohnungsunternehmen und zur Unterstützung der Interessen der rund 750.000 Mieter*innen realisiert. Gerade in der heutigen Zeit multipler Krisen ist es wichtig, dass Mieter*innen verlässliche Interessensvertreter*innen haben, an die sie sich wenden können. Wir brauchen ein starkes Signal, dass die Mieter*innen in der Krise nicht allein sind. Die LWU müssen hier als Vorbild zeigen, wie eine demokratische Ausrichtung und Mieter*innenschutz funktionieren kann.</p>
<p>Mit der Novelle wird zudem die Wohnraumversorgung Berlin AöR gestärkt. Künftig soll ein unternehmensübergreifendes Koordinierungsgremium zwischen den unternehmensweiten Mieterräten und den quartiersbezogenen Mieterbeiräten eingerichtet werden, die bei der WVB angesiedelt sein soll. Dadurch sollen die unterschiedlichen Mietervertreter*innen künftig besser miteinander kommunizieren und Mieterinteressen besser koordinieren können."</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-92161</guid>
                <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 12:20:37 +0100</pubDate>
                <title>E-Scooter &amp; Sharing-Angebote stärker regulieren</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/e-scooter-sharing-angebote-staerker-regulieren/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Der Fachverband Fußverkehr „Fuß e.V.“ hat mit einer Studie systematisch untersucht, wie viele Störungen, Gefährdungen, Rechts- und Regelbrüche u.a. durch E-Scooter in Berlin verursacht werden. 67,5 Prozent der erfassten Fahrzeuge standen oder lagen störend. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Schnitt werden Fußgänger:innen alle 77 Meter, blinde und stark sehbehinderte Menschen sogar alle 59 Meter behindert.</p>
<p class="highlight1"><em>Dazu erklärt<strong> Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Fuß- und Radverkehr der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>„Der Ärger vieler Berliner:innen über falsch abgestellte E-Scooter ist nachvollziehbar und berechtigt. Für blinde oder stark sehbehinderte Menschen stellen falsch abgestellte Fahrzeuge eine echte Gefährdung dar. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen. Mobilität für alle meint auch sichere Gehwege.</p>
<p>Wir brauchen eine verbindliche Obergrenze. Künftig sollten nur noch so viele E-Scooter zugelassen sein, wie an festen Stationen abgestellt werden können. Halten sich Anbieter:innen weiter nicht an die vom Senat vorgegebenen Regeln, sollten wir ein Verbot dieser Fahrzeuge prüfen.</p>
<p>Eine gute Alternative zu den auch wenig umweltfreundlichen E-Scootern wäre ein besser ausgebautes Leihfahrradsystem. In Hamburg und anderen deutschen Städten besteht ein gut ausgebautes kostenfreies, öffentliches Leihradsystem mit festen Stationen. Das kann auch für Berlin Vorbild sein.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Verkehr</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-92113</guid>
                <pubDate>Wed, 09 Nov 2022 10:49:35 +0100</pubDate>
                <title>Bezahlbares Wohnen ist Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge: Linksfraktion beschließt Eckpunkte für ein „Sicher-Wohnen-Gesetz“</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/bezahlbares-wohnen-ist-aufgabe-der-oeffentlichen-daseinsvorsorge-linksfraktion-beschliesst-eckpunkte-fuer-ein-sicher-wohnen-gesetz/</link>
                <author>schatz@linksfraktion.berlin ( ), helm@linksfraktion.berlin (Anne Helm), schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Wohnraum ist keine Ware, sondern gehört als existentielles Gut in öffentliche und gemeinwohlorientierte Hand. Das „Recht auf Wohnen“ ist Teil der Berliner Landesverfassung. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus will nun erstmals die Wohnraumversorgung als eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge gesetzlich definieren und hat in ihrer gestrigen Fraktionssitzung hierzu Eckpunkte beschlossen.</p>
<p class="highlight1">Hierzu erklären die Vorsitzenden <strong>Anne Helm</strong> und <strong>Carsten Schatz</strong>, sowie der Sprecher für Mieten und Wohnen, Öffentlicher Wohnungsbau und Wohnungsbauförderung der Linksfraktion <strong>Niklas Schenker</strong>:</p>
<p>Unser Ziel ist der Aufbau eines gemeinnützigen Wohnungssektors, um dauerhaft für bezahlbares Wohnen in Berlin zu sorgen. Die zentralen Bausteine dafür sind einerseits die Regulierung der 350.000 landeseigenen Wohnungen sowie die Vergesellschaftung der privaten Immobilienkonzerne, womit noch einmal etwa 270.000 Wohnungen langfristig gemeinwohlorientiert gesichert werden sollen.</p>
<p>Zusätzlich wollen wir nun mit einem „Sicher-Wohnen-Gesetz“ weitere Probleme auf dem Berliner Wohnungsmarkt angehen. Der Bestand an Wohnraum soll besser gesichert und Kernpunkte einer sozial-ökologischen Bewirtschaftung für alle Vermieter:innen gesetzlich vorgeschrieben werden. Wer in Berlin vermietet, der sollte das nach bestimmten Maßstäben machen müssen. Diese sollten wir endlich gesetzlich definieren.</p>
<p>Zentrale Eckpunkte sollen hierbei sein:</p><ul class="list-normal"> 	<li>Um WBS-Berechtigte besser mit Wohnraum zu versorgen, wollen wir nicht nur den sozialen Wohnungsbau ankurbeln, sondern auch Belegungsbindungen für nicht-geförderte Wohnungen schaffen. Mit Benennungs- und Besetzungsrechten wollen wir die Möglichkeit schaffen, besondere Bedarfsgruppen leichter in leerstehenden Wohnungen unterzubringen. Zudem wollen wir evaluieren, welche weiteren Maßnahmen zur Verhinderung von Wohnraumverlust (z.B. Schutz bei Eigenbedarfskündigung) landesrechtlich möglich sind.</li> 	<li>Wir brauchen endlich Transparenz auf dem Berliner Immobilienmarkt. Deshalb wollen wir schnellstmöglich ein Mieten- und Wohnungskataster auf den Weg bringen, als öffentlich einsehbares Register, das Auskunft über Miethöhen, Eigentümer:innen und andere Ausstattungsmerkmale der Wohnungen erlaubt.</li> 	<li>Für einen effektiven Wohnraumschutz wollen wir u.a. Abrisse von Wohnraum gesetzlich ausschließen und vorschreiben, dass Eigentümer:innen Instandhaltungsrücklagen bilden und nachweisen müssen, damit sie ihre Häuser nicht vernachlässigen. Wir wollen zudem erreichen, dass Eigentümer:innen ab einer bestimmten Wohnungsanzahl die Bildung von Mieterräten ermöglichen müssen, die über die Gestaltung ihres Wohnumfeldes mitbestimmen.</li> 	<li>Für die bessere Durchsetzbarkeit der wohnungspolitischen Maßnahmen wollen wir ein Landesamt für Wohnungswesen schaffen. Viele Berliner:innen haben das Gefühl: es gibt zwar viele Gesetze, aber die werden nur unzureichend umgesetzt. Das wollen wir ändern und mehr Verantwortung durch das Land und Personal.</li> </ul><p>Nach intensiven Beratungen wollen wir mit unserem Vorstoß eine breite Debatte in der Stadtgesellschaft anstoßen. In den kommenden Wochen und Monaten wollen wir mit Mieten-Initiativen, Verbänden und Jurist:innen weitere Gespräche dazu führen. Allein auf unverbindliche Bündnisse und Runde Tische mit Immobilienkonzernen zu setzen, führt nicht weiter. Wohnen ist zu wichtig, um es dem Markt zu überlassen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Anne Helm</category><category>Carsten Schatz</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/b/5/csm_AdobeStock_holger.l.berlin_93d92ca0b4.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-91882</guid>
                <pubDate>Tue, 01 Nov 2022 15:09:50 +0100</pubDate>
                <title>Demokratisierung der landeseigenen Wohnungsunternehmen voranbringen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/demokratisierung-der-landeseigenen-wohnungsunternehmen-voranbringen/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Am 2. November findet die Konferenz der Mieterbeiräte der landeseigenen Wohnungsunternehmen statt. Mitbestimmung von Mieter:innen hat bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen eine lange Tradition.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit teilweise über 30 Jahren existieren hier in den Siedlungen und Quartieren Mieterbeiräte. Die insgesamt 135 Mieterbeiräte mit 599 Mitgliedern leisten eine zentrale Arbeit für die nachhaltige Entwicklung der Nachbarschaften.</p>
<p class="highlight1">Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</p>
<p>„Die umfassende Demokratisierung der landeseigenen Wohnungsunternehmen ist ein unverzichtbarer Baustein, um ihren gemeinwohlorientierten Kurs dauerhaft abzusichern. Lebendige Mitbestimmung, Mitgestaltung und Mitverantwortung der Mieter:innen sind zentrale Bestandteile für den Erhalt sowie die nachhaltige Entwicklung des öffentlichen Wohnungsbestandes.</p>
<p>Eine rechtliche Verankerung der Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte der Mieterbeiräte steht immer noch aus – das muss sich endlich ändern. Ohne gesetzliche Verankerung hängt die Tätigkeit der Mieterbeiräte am guten Willen der Unternehmen. Das wird ihrer zentralen Funktion nicht gerecht.</p>
<p>Seit mehr als einem Jahr liegt ein Gesetzentwurf in der Schublade der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, der die Mitbestimmungsrechte absichern würde und mit der Initiativgruppe der Mieterbeiräte geeint ist. Gegen Ende der letzten Wahlperiode wurde diese Reform von einem Koalitionspartner blockiert. Bis heute hat sich hier nichts bewegt, obwohl etwas anderes im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Die Linksfraktion will diese Reform noch bis Ende des Jahres umsetzen und die Mitbestimmungsrechte der Mieterbeiräte gesetzlich verankern. Die Koalition steht gegenüber den Mieterbeiräten in der Bringschuld; wir müssen endlich liefern.“<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-91846</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Oct 2022 14:59:47 +0200</pubDate>
                <title>Abwendungsvereinbarungen: Mieter:innen schützen </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/abwendungsvereinbarungen-mieterinnen-schuetzen/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom November 2021 ist die Nutzung des kommunalen Vorkaufsrechts faktisch aufgehoben. Mit diesem Instrument konnte das Land Berlin bei Verkaufsfällen in Milieuschutzgebieten nicht nur Wohnhäuser direkt erwerben, sondern auch sogenannte Abwendungsvereinbarungen abschließen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Vereinbarungen wurde zum Beispiel festgehalten, dass Eigentümer:innen auf Umwandlung in Eigentumswohnungen, teure Modernisierungen oder andere Maßnahmen verzichten, die zu Verdrängung führen. Allein im Jahr 2021 wurden 2.018 Wohnungen so geschützt. Nun hat das Verwaltungsgericht bezogen auf einen Fall in der Jonasstraße in Neukölln entschieden, dass Eigentümer:innen die Abwendungsvereinbarungen kündigen können.</p>
<p class="highlight1">Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker,</strong> Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</p>
<p>„Das Urteil ist ein schwerer Rückschlag für den Mieter:innenschutz. Es geht um sehr viel, deshalb sollte das Land Berlin in die nächste Instanz gehen und Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht einlegen. Die jetzige Entscheidung ist kein Präzedenzfall. Der konkrete Fall in Neukölln ist sehr speziell und das Urteil keine höchstrichterliche Entscheidung. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass das Vorkaufsrecht wiederhergestellt wird. Der Senat sollte jetzt gemeinsam mit den Bezirken auf die Eigentümer:innen zugehen, die Abwendungsvereinbarungen geschlossen haben und Nachträge vereinbaren, um den Mieter:innen Sicherheit zu geben.</p>
<p>Das Vorkaufsrecht war ein wichtiger Baustein für den Mieter:innenschutz. Denn mit diesem Instrument konnten Mieter:innen entweder durch Kauf des Wohnhauses oder durch Ausschluss von Verdrängungsmaßnahmen im Rahmen einer Abwendungsvereinbarung geschützt werden. Seit einem Jahr warten Städte wie Berlin, Frankfurt oder München auf die Wiederherstellung des Vorkaufsrechts durch die Bundesregierung. Mit einer einfachen Reform könnte der Bund dafür sorgen, dass die geschlossenen Abwendungsvereinbarungen in Berlin Bestand haben.</p>
<p>Die Ampel im Bund ist ein mietenpolitischer Totalausfall. Egal ob Vorkaufsrecht, Mietendeckel oder Gemeinnützigkeit – keine dringend notwendige Reform wird durch den Bund angestoßen. Ich frage mich, wann Bundeskanzler Scholz endlich seine Richtlinienkompetenz für bezahlbare Mieten nutzt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-91815</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Oct 2022 14:52:37 +0200</pubDate>
                <title>Friedrichstraße muss echte Flaniermeile werden </title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/friedrichstrasse-muss-echte-flaniermeile-werden/</link>
                <author>ronneburg@linksfraktion.berlin (Kristian Ronneburg), schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Das Berliner Verwaltungsgericht hat entschieden, dass die Friedrichstraße bis zur abgeschlossenen straßenrechtlichen Teileinziehung, also der Sperrung für den Autoverkehr, wieder für den Autoverkehr geöffnet werden muss. Die für Mobilität zuständige Senatsverwaltung hat angekündigt, die Entscheidung des Gerichts und eine mögliche Beschwerde dagegen zu prüfen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1">Dazu erklären der Sprecher der Linksfraktion Berlin für Mobilität <strong>Kristian Ronneburg</strong> sowie der Sprecher für Rad- und Fußverkehr<strong> Niklas Schenker</strong>:</p>
<p>„Die Forderungen nach einer unverzüglichen Öffnung der Friedrichstraße für den Autoverkehr gehen fehl. Auch wenn der Verkehrsversuch und das folgende Agieren der Verwaltung nicht frei von Fehlern waren, ist die Entscheidung, die Friedrichstraße mit einem neuen Verkehrskonzept attraktiver für den Fuß- und Radverkehr zu gestalten, doch richtig.</p>
<p>Der unter enormem Druck stehende lokale Einzelhandel wird nur eine Zukunft haben, wenn wir mit nachhaltigen Verkehrs- und Stadtentwicklungskonzepten einen Beitrag für mehr Aufenthaltsqualität und Klimaschutz leisten. Geschäftsstraßen brauchen eine besondere Qualität: Was in anderen europäischen Metropolen längst gang und gäbe ist, muss auch in Berlin möglich sein. Dabei muss aus Fehlern gelernt werden. Die Beteiligung der Anrainer und Gewerbetreibenden muss von Anfang an auf Augenhöhe geschehen. Zudem muss die Verlagerung des Verkehrs immer mitbetrachtet werden, großräumige Verkehrskonzepte anstatt isolierter Maßnahmen sorgen nicht nur für mehr Akzeptanz, sondern sind notwendiger Bestandteil einer klugen und vorausschauenden Mobilitätspolitik. Ein Zurück zum Autoverkehr in der Friedrichstraße ist keine Option und wird keines der strukturellen Probleme lösen.</p>
<p>Der Senat muss aus unserer Sicht nun alles daransetzen, dass Mobilität, Stadtentwicklung und Wirtschaft in der Friedrichstraße endlich zusammen gedacht werden. Wir erwarten von den Senatsmitgliedern, dass sie konstruktiv an einer ressortübergreifenden Lösung arbeiten, damit aus der Friedrichstraße eine echte Flaniermeile wird.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Verkehr</category><category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/c/d/csm_2210_Kristian_Niklas_7049ebf422.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-91623</guid>
                <pubDate>Tue, 18 Oct 2022 11:42:52 +0200</pubDate>
                <title>Kommunal und bezahlbar wohnen ist zentrales Projekt</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/kommunal-und-bezahlbar-wohnen-ist-zentrales-projekt/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Der Berliner Mieterverein, Gewerkschaften, Sozialverbände und Mieten-Initiativen fordern in einem Offenen Brief die Senator*innen Geisel, Wesener und Kipping dazu auf, soziale Verbesserungen für die Mieter*innen der knapp 350.000 landeseigenen Wohnungen bei den anstehenden Verhandlungen zur Kooperationsvereinbarung umzusetzen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1"><em>Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>„Wir teilen die Positionen des Offenen Briefes und machen uns für dessen Forderungen in den anstehenden Verhandlungen zur Kooperationsvereinbarung stark. DIE LINKE. Berlin hat bei ihrem Landesparteitag Ende September eine Vielzahl der Forderungen der Verbände bereits als ihre Position beschlossen. Gerade in der Krise ist es zentral wichtig, dass die landeseigenen Wohnungsunternehmen mit gutem Beispiel vorangehen und die Mieten nicht weiter anheben. Die Mieter*innen brauchen jetzt Sicherheit.</p>
<p>Mieter*innen mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein finden in Berlin besonders schwer eine Wohnung. Schon jetzt vermieten die Landeseigenen einen Großteil an WBS-Berechtigte. Um den Bedarf besser zu decken, müssen wir nicht nur mehr Sozialwohnungen bauen, sondern sollten die Vergabequote bei Umzügen im Bestand auch auf 75 Prozent anheben. Das bringt schnelle und direkte Entlastung.</p>
<p>Die Vorgabe an die Landeseigenen, 50 Prozent Sozialwohnungen zu bauen, wurde zuletzt immer wieder verfehlt. Hier besteht Nachholbedarf. Deshalb schlagen wir vor, dass die Quote künftig noch etwas angehoben wird und bestehende Ausnahmen wegfallen.</p>
<p>Der Vorstoß der Verbände und Initiativen zeigt, dass die Verhandlungen um den Kurs der landeseigenen Wohnungsunternehmen nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden sollten. Schließlich geht es um die öffentlichen Wohnungen und da ist Mitbestimmung angesagt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Mieter*innen und Verbände beteiligt werden, so wie das noch unter linker Leitung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen vor zwei Jahren organisiert wurde. Wir wollen mit der Stadtgesellschaft über den Stand der Verhandlungen im Gespräch bleiben und laden Ende November zu einer öffentlichen Veranstaltung dazu ein."</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/b/b/csm_Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2_4af31bc915.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-91591</guid>
                <pubDate>Fri, 14 Oct 2022 13:50:29 +0200</pubDate>
                <title>Keine Zwangsräumungen in der Krise</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/keine-zwangsraeumungen-in-der-krise/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Justizsenatorin Lena Kreck hat sich auf Anregung von Sozialsenatorin Katja Kipping mit einem Schreiben an die Berliner Gerichte gewandt, um sie für besondere Notlagen von Menschen mit geringen Einkommen in der aktuellen Krise zu sensibilisieren. Wo immer die Möglichkeit besteht, sollte die Durchführung von Zwangsräumungen ausgesetzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Hierzu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion, </em><strong><em>Niklas Schenker</em></strong><em>:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Niemand darf in der Krise seine Wohnung verlieren. Dieser Grundsatz muss nun gelten. Wir müssen dringend verhindern, dass Menschen aufgrund von steigenden Preisen in die Wohnungslosigkeit rutschen. Wir sind solidarisch mit den Betroffenen und wenden uns gegen Zwangsräumungen als besonders brutales Instrument der Verdrängung. Räumungen sind einfach falsch und helfen niemandem.</p>
<p>Für die 340.000 landeseigenen Wohnungen konnten wir bereits ein Kündigungsmoratorium erreichen. Auch für die anderen Berliner Mieter*innen muss nun gelten, dass niemand aus der Wohnung fliegt, wenn die Rechnungen wegen steigenden Preisen nicht mehr bezahlt werden können. Dafür nutzen wir in Berlin alle Spielräume, aber wichtig wäre auch, dass die Bundesregierung ein gesetzliches Kündigungs- und Räumungsmoratorium auf den Weg zu bringt.</p>
<p>Einkommensschwache Haushalte leiden ganz besonders unter den steigenden Mieten und Preisen für Lebensmittel und Heizung. Bei Zahlungsschwierigkeiten drohen sie ihre Wohnung zu verlieren. Das wollen wir nicht zulassen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-91479</guid>
                <pubDate>Thu, 06 Oct 2022 12:20:34 +0200</pubDate>
                <title>Für mehr Verkehrssicherheit muss endlich das Straßen- und Verkehrsrecht geändert werden!</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/fuer-mehr-verkehrssicherheit-muss-endlich-das-strassen-und-verkehrsrecht-geaendert-werden/</link>
                <author>ronneburg@linksfraktion.berlin (Kristian Ronneburg), schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>In einem offenen Brief wenden sich alle 12 Stadträtinnen und Stadträte (Bündnis‘90/Die Grünen, CDU, LINKE), die für die Straßen- und Grünflächenämter der Bezirke zuständig sind, an Verkehrsminister Wissing. Sie verweisen auf die Dringlichkeit das Straßenverkehrsgesetz als auch die Straßenverkehrsordnung zu ändern, damit die Bezirke schneller und flexibler für mehr Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder und ältere Menschen, auf unseren Straßen sorgen können.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die zahlreichen Initiativen auf kommunaler Ebene für Verkehrsberuhigung und mehr Platz für Fuß- und Radverkehr sowie den öffentlichen Nahverkehr sind ein Beleg dafür.</p>
<p class="highlight1">Dazu erklären der Sprecher für Mobilität, <strong>Kristian Ronneburg</strong> und der Sprecher für Rad- und Fußverkehr, <strong>Niklas Schenker</strong>, der Linksfraktion:</p>
<p>„Die Verkehrswende findet vor Ort statt. Nur wenn die Kommunen genug Handlungsmöglichkeiten – personell, finanziell, rechtlich – haben, können sie auch effektiv dafür einen Beitrag leisten. Dabei muss endlich Schluss damit sein, dass vorher erst eine „Gefahrenlage“ belegt werden muss. Wie viele schwere Unfälle im Straßenverkehr müssen noch passieren, bis der Bundesgesetzgeber versteht, dass wir keine nachsorgende, sondern eine vorsorgende und vorausschauende Verkehrspolitik brauchen? Verkehrsminister Wissing und die Ampel-Koalition sind in der Pflicht nun das Straßen- und Verkehrsrecht zügig zu reformieren, damit die Arbeit von Ämtern und Behörden erleichtert wird.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Kristian Ronneburg</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/c/d/csm_2210_Kristian_Niklas_7049ebf422.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-90680</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Aug 2022 15:06:50 +0200</pubDate>
                <title>Immobilienmarktbericht: explodierende Preise Ergebnis massiver Spekulation</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/immobilienmarktbericht-explodierende-preise-ergebnis-massiver-spekulation/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Zum Immobilienmarktbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Berlin</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1">erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</p>
<p>„Der neue Immobilienmarktbericht verdeutlicht einmal mehr den Wahnsinn des entfesselten Immobilienmarkts. Die explodierenden Preise sind Ergebnis von massiver Immobilienspekulation. Für die Mieterinnen und Mieter bedeutet das nichts Gutes. Zur Refinanzierung der hohen Kaufpreise dürften viele Käufer:innen die Mieten in den erworbenen Immobilien deutlich erhöhen. Wir brauchen einen Mietendeckel und eine Bodenpreisbremse. Die Bundesregierung muss hier den Weg endlich frei machen.</p>
<p>Die Umwandlung einer Miet- in eine Eigentumswohnung ist häufig der erste Schritt zur Verdrängung. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, um die Betroffenen besser vor Eigenbedarfskündigungen zu schützen. Mit Einführung der Umwandlungsbremse im Herbst letzten Jahres ist die Umwandlung deutlich erschwert worden und seitdem sogar zurückgegangen. Die gestiegenen Umwandlungszahlen für 2021 im Immobilienmarktbericht machen jedoch deutlich, dass viele Eigentümer:innen offenbar kurz vor Einführung des Gesetzes noch schnell ihre Häuser aufgeteilt haben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/b/b/csm_Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2_cfb51c9705.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-90679</guid>
                <pubDate>Thu, 11 Aug 2022 13:41:05 +0200</pubDate>
                <title>Wohngeld: Kreis der Anspruchsberechtigten muss dringend ausgeweitet werden</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/wohngeld-kreis-der-anspruchsberechtigten-muss-dringend-ausgeweitet-werden/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Zu den heute veröffentlichten Zahlen des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg zu Wohngeldhaushalten 2021 in der Hauptstadtregion </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1">erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</p>
<p>„Die rückläufige Zahl an Haushalten, die Wohngeld empfangen, ist angesichts der immens gestiegenen Wohnkosten ein Warnsignal. In Zeiten explodierender Heizkosten und steigender Mieten müssen der Kreis der Anspruchsberechtigten ausgeweitet und die Wohngeldzahlungen erhöht werden, um Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen zu entlasten.</p>
<p>Die Höhe des Wohngelds orientiert sich an der sogenannten Mietenstufe. Berlin wird weiterhin nur auf der vierten von sechs Stufen eingeordnet, obwohl die Mieten hier so stark steigen, wie nirgends sonst in der Bundesrepublik. Die Einstufung muss dringend angepasst werden, damit Mieterinnen und Mieter stärker vom Wohngeld profitieren.</p>
<p>Trotz erhöhter Zahlungen hält das Wohngeld mit den steigenden Wohnkosten nicht Schritt. Ein erhöhtes Wohngeld kann nur eine Brückentechnologie auf dem Weg zu stärker regulierten Mieten sein. Viele Vermieter:innen haben in den letzten Jahren sehr gut an den steigenden Mieten verdient. Diese Übergewinne sollten nicht durch staatliche Zuschüsse noch weiter subventioniert werden.</p>
<p>Auch der einmalige Heizkostenzuschuss der Bundesregierung wird den davonrennenden Gaspreisen nicht gerecht. Gerade in der Krise braucht es einen gesetzlichen Mietenstopp und eine Deckelung der Gaspreise.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/b/b/csm_Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2_b7515c9add.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-90461</guid>
                <pubDate>Tue, 19 Jul 2022 15:10:18 +0200</pubDate>
                <title>Landeseigene Wohnungsunternehmen: Herausragende Bedeutung für die soziale Wohnraumversorgung</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/landeseigene-wohnungsunternehmen-herausragende-bedeutung-fuer-die-soziale-wohnraumversorgung/</link>
                
                <description>Der Bericht zur Umsetzung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Senat und den landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) wurde heute vorgestellt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2021 sind die Bestandsmieten im Vergleich zum Vorjahr konstant bei 6,29 €/qm geblieben und die Neuvertragsmieten von 7 auf 7,25 €/qm gestiegen.</p>
<p>15.385 Bestandswohnungen sind im letzten Jahr wiedervermietet worden, darunter 62,5 Prozent an WBS-Berechtigte. Damit haben die LWU ihr „Soll“ sehr knapp erfüllt, denn in der Kooperationsvereinbarung ist eine Quote von 63 Prozent vereinbart. Die Fluktuationsrate bleibt mit 4,8 Prozent weiter sehr gering.</p>
<p>Unter den 5.755 Neubauwohnungen, die 2021 das erste Mal vermietet wurden, sind 44 Prozent an WBS-Berechtigte vermietet worden. Damit wurde das „Soll“ von 50 Prozent unterschritten. Neu gebaut wurden insgesamt 3.307 Wohnungen.<br> &nbsp;</p>
<p class="highlight1"><em>Hierzu erklärt der Sprecher für Mieten, Wohnen, Öffentlicher Wohnungsbau und Wohnungsbauförderung der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, </em><strong><em>Niklas Schenker:</em></strong></p>
<p><br> „Die landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) sind das Rückgrat der sozialen Wohnraumversorgung in Berlin. Sie bilden einen wichtigen sozialen Gegenpol zur privaten Immobilienwirtschaft. Der kommunale Wohnungsbestand ist das zentrale wohnungspolitische Steuerungsinstrument. Der vorgelegte Bericht bestätigt die herausragende Bedeutung der sechs LWU für den Erhalt und die Ausweitung leistbaren Wohnraums in Berlin.</p>
<p>Es war eine richtige Entscheidung, dass der Mietendeckel auch nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bei den LWU weitgehend beibehalten wurde. Auch für die Zukunft braucht es einen Mietenstopp und eine Mietenbegrenzung auf 30 Prozent des Einkommens. Eine Umstellung dieser Regelung von der Nettokalt- auf die Bruttokaltmiete steht noch aus.</p>
<p>Besonders zentral ist die Wiedervermietungsquote von 63 Prozent an WBS-Berechtigte. Oftmals finden WBS-Berechtigte überhaupt nur noch bei den LWU eine Wohnung. Der Bedarf an Sozialwohnungen ist viel höher als der Bestand. Um den Wohnraum-versorgungsbedarf besser zu decken, sollten wir darüber nachdenken, diese Quote noch zu erhöhen.</p>
<p>Wiederholt konnten die LWU ihre Neubauziele nicht einhalten. Es ist kritikwürdig, dass die vereinbarte Sozialwohnungsquote von 50 Prozent nicht eingehalten wurde. Hier müssen die LWU in der Zukunft besser werden. Wir müssen auch in der Krise dafür Sorge tragen, dass der kommunale Wohnungsbau weiter ermöglicht wird und deshalb zum Beispiel die Wohnungsbauförderung gänzlich auf die LWU neu ausrichten.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-90429</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Jul 2022 13:09:28 +0200</pubDate>
                <title>Soziale Härten abfedern, kommunalen Neubau weiter ermöglichen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/soziale-haerten-abfedern-kommunalen-neubau-weiter-ermoeglichen/</link>
                
                <description>Der BBU hat heute auf seiner Pressekonferenz eindrückliche Zahlen zur Kostensteigerung bei den Energiekosten und einem drohenden Einbruch im Wohnungsbau vorgestellt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1"><em>Hierzu erklärt der Sprecher für Mieten, Wohnen, Öffentlicher Wohnungsbau und Wohnungsbauförderung der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus, <strong>Niklas Schenker</strong>:</em></p>
<p>„Wir müssen dafür Sorge tragen, dass der kommunale Wohnungsbau in Berlin weiter ermöglicht werden kann, denn hier entstehen dringend benötigte bezahlbare Wohnungen. Die aktuellen Förderprogramme müssen dafür auf den Prüfstand. Mindestens für die Dauer der Krise, wäre es hilfreich, wenn sich die Förderung auf landeseigene Wohnungsunternehmen und Genossenschaften fokussiert.</p>
<p>Die explodierenden Strom- und Heizkosten dürfen für die Mieter*innen in Berlin nicht zum Verdrängungsturbo werden. Den Vorschlag eines Heizkostendeckels begrüßen wir. Im Berliner Haushalt stehen für 2022 und 2023 bisher insgesamt 380 Mio. Euro zur Abfederung steigender Energiekosten bereit. Davon sollte ein bedeutender Anteil für einen Härtefallfond, insbesondere für Mieter*innen, zur Verfügung stehen. Gleichzeitig muss vor allem der Bund eingreifen und Mieter*innen vor Mietschulden bewahren.</p>
<p>Es braucht ein ganzes Maßnahmenbündel, um der drohenden Krise zu begegnen, wie einen bundesweiten Mietenstopp, einen dauerhaften Heizkostenzuschuss, ein Verbot von Strom- und Gassperren oder einen effektiven Kündigungsschutz. Keine Mieter darf wegen angehäufter Energieschulden seine Wohnung verlieren.</p>
<p>Das sollte auch ein Thema für das Wohnungsbündnis werden. In der Krise zeigt sich besonders, wie kooperativ Immobilienkonzerne und großen privaten Vermieter*innen agieren. Immobilienkonzerne wie Vonovia, die in den vergangenen Jahren immer wieder Rekordgewinne in Milliardenhöhe eingefahren haben, sollten freiwillig einen Renditedeckel zum Schutz der Mieter*innen vereinbaren.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Armut</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-90178</guid>
                <pubDate>Tue, 28 Jun 2022 13:53:17 +0200</pubDate>
                <title> Habersaathstraße: ein schlechter „Deal“ auf dem Rücken der Mieter*innen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/habersaathstrasse-ein-schlechter-deal-auf-dem-ruecken-der-mieterinnen/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Das Bezirksamt Mitte hat heute mehrheitlich beschlossen, einen Vergleich mit dem Eigentümer der Habersaathstraße zu schließen, der die Erteilung einer Abrissgenehmigung und den Auszug der sieben Bestandsmietparteien vorsieht. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Vergleich entfaltet jedoch nur Wirkung, sofern die verbliebenen Mietparteien sich bereiterklären, ihre dauerhaften Mietverträge aufzukündigen. Der Bezirk hat erklärt, auch ohne Vergleich eine Abrissgenehmigung zu erteilen. Für die ehem. obdachlosen Mieter*innen, die infolge der Besetzung Ende letzten Jahres neu einziehen konnten, sieht der Vergleich keine Lösung vor.</p>
<p class="highlight1"><em>Hierzu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion <strong>Niklas Schenker</strong>: </em></p>
<p>„Der Bezirk steht nach jahrelangen Verhandlungen mit sehr wenig in der Hand da und schließt einen sehr schlechten Vergleich ab. Es ist eine Schande, dass für die Neubewohner*innen, die infolge der Besetzung Ende letzten Jahres einziehen konnten, überhaupt keine Lösung gefunden wurde. Der besonderen Verantwortung für diese Menschen wird der Bezirksbürgermeister damit nicht gerecht.</p>
<p>Die Alternative wäre ganz einfach: der Bezirk muss keine Abrissgenehmigung erteilen. Ein jahrelanges Rechtsverfahren dreht sich um die Frage, ob es sich bei den Wohnungen in der Habersaathstraße um schützenswerten Wohnraum handelt. Mittlerweile erkennt dies sogar der Eigentümer an. Ein neues Brandschutzgutachten bejaht zudem die zuvor offene Frage, dass das Haus sanierungsfähig ist. Mit etwas Mut hätte der Bezirksbürgermeister der Grünen dieses wichtige Haus retten können.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Armut</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Sozialpolitik</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-89913</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Jun 2022 12:58:49 +0200</pubDate>
                <title>Umwandlungen weitgehend zum Erliegen gekommen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/umwandlungen-weitgehend-zum-erliegen-gekommen/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Aus einer Schriftlichen Anfrage zur Anwendung der Umwandlungsbremse in den Bezirken geht hervor, dass die Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen seit dem Inkrafttreten der Umwandlungsverordnung nach §250 BauGB stark rückläufig sind. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Zeitraum 06.08.2021 bis 30.04.2022 wurden nach Angabe der Bezirke insgesamt 32 Anträge für die Umwandlung von 485 Wohnungen gestellt. Unter den Bezirken bildeten Neukölln und Charlottenburg-Wilmersdorf die Schwerpunkte des Umwandlungsgeschehens. Zum Vergleich: Im Zeitraum 2015 bis 2021 wurden in Berlin durchschnittlich 17.141 Wohnungen pro Jahr umgewandelt. Im gesamten Zeitraum 2015 bis 2021 waren es 119.992 Wohnungen. Seit Inkrafttreten der Umwandlungsverordnung wurden die Umwandlungen für 164 Wohnungen genehmigt und bei 113 Wohnungen untersagt. Entscheidungen für 208 Wohnungen standen im Betrachtungszeitraum noch aus.</p>
<p class="highlight1">Dazu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, <strong>Niklas Schenker</strong>:</p>
<p>„Die Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen sind seit dem Inkrafttreten der Umwandlungsbremse weitgehend zum Erliegen gekommen. Das ist ein wichtiges Signal für alle Berliner Mieterinnen und Mieter. Die wenigen Umwandlungen, die seit Inkrafttreten der Verordnung noch genehmigt wurden, sind auf eine Vormerkung im Grundbuch zurückzuführen. Wichtig ist, dass die Bezirke die Vorgaben des Senats einheitlich anwenden und sich ein Kaufinteresse von zwei Drittel der Mieterinnen und Mieter notariell beurkunden lassen. Von der Bundesregierung erwarten wir, dass sie die bislang befristete Verordnung über das Jahr 2026 hinaus entfristet.</p>
<p>Umwandlungen und anschließende Eigenbedarfskündigungen sind eine Verdrängung auf Zeit. Das enorme Umwandlungsgeschehen hatte in den vergangenen Jahren zu einer großen Verunsicherung geführt. Zwar sind Mieterinnen und Mieter nach einer Umwandlung mindestens 10 Jahre vor einer Eigenbedarfskündigung geschützt. Dennoch bieten die knapp 120.000 Wohnungen, die in den vergangenen sieben Jahren umgewandelt wurden, einen enormen sozialen Sprengstoff. Wir brauchen dringend Schutzinstrumente vor Eigenbedarfskündigungen für bereits umgewandelte Wohnungen.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Niklas Schenker</category><category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/b/b/csm_Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2_1a1d839d83.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-89777</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Jun 2022 13:27:27 +0200</pubDate>
                <title>Keine Räumung der Habersaathstraße</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/keine-raeumung-der-habersaathstrasse/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach jahrelangem Leerstand von knapp 100 Wohnungen konnten Ende Dezember 2021 infolge einer Besetzung etwa 50 ehemals obdachlose Menschen in die Habersaathstraße 40-48 einziehen. Nun hat der Eigentümer den Bewohner*innen angekündigt, dass die Duldung beendet wird und möchte erreichen, dass diese in den kommenden Tagen aus dem Wohnhaus ausziehen.</p>
<p class="highlight1">Dazu erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus:</p>
<p>„Der Eigentümer bereitet die Räumung der 50 ehemals obdachlosen Menschen vor, die in die Habersaathstraße einziehen konnten. Das muss sofort gestoppt werden. Auch das Bezirksamt steht hier in der Pflicht. Es hat wiederholt gegenüber den Bewohner*innen erklärt, dass diese bis zu einem Abriss dort wohnen bleiben könnten.</p>
<p>Die Habersaathstraße ist in den vergangenen Monaten zu einem echten Vorzeigeprojekt geworden. Hier konnten knapp 50 zuvor obdachlose Menschen auf einen Schlag untergebracht werden. Das setzt Maßstäbe auch für andere Housing First-Projekte. Dieses wichtige Vorhaben muss erhalten bleiben.</p>
<p>Der Eigentümer hat hier jahrelang etwa 100 Wohnungen aus spekulativen Gründen leer stehen lassen. In Zeiten der Wohnungsnot ist das alles andere als ein Kavaliersdelikt. Jetzt darf der Eigentümer nicht noch dafür belohnt werden, indem er eine Abrissgenehmigung bekommt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Armut</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-89773</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Jun 2022 12:42:35 +0200</pubDate>
                <title>Vonovia erhöht weiter die Mieten und verletzt eigene „Selbstverpflichtung“</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vonovia-erhoeht-weiter-die-mieten-und-verletzt-eigene-selbstverpflichtung/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>In einem heute veröffentlichten Interview im Handelsblatt kündigte Vonovia-Chef Rolf Buch an, die Mieten in seinem Unternehmen entsprechend der Inflation um bis zu vier Prozent jährlich zu steigern und Investitionen in den Neubau zurück zu fahren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1">Dazu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus <strong>Niklas Schenker</strong>:</p>
<p>„Die Ankündigung von massiven Mietsteigerungen bei der Vonovia ist ein Schlag ins Gesicht der Mieterinnen und Mieter, die ohnehin schon unter den steigenden Mieten und Energiekosten leiden. Es gibt keine Notwendigkeit angesichts steigender Preise die Mieterinnen und Mieter zu schröpfen. Erst Ende April beschloss die Hauptversammlung von Vonovia eine Dividendenausschüttung von 1,3 Milliarden Euro. Von jedem Euro Miete fließen bei der Vonovia 45 Cent als Dividendenausschüttung an die Aktionärinnen und Aktionäre. Zwar hatte die Vonovia für Berlin angekündigt, ihre Mieten durchschnittlich nur um 1 Prozent jährlich zu steigern. Jedoch verlangte sie bereits zu Beginn des Jahres im Rahmen dieser Durchschnittswerte Mieterhöhungen von bis 10 Prozent.</p>
<p>Vonovia hat einen Sparkurs beim Neubau angekündigt. Damit dürfte vom Tisch sein, dass der Konzern in den nächsten Jahren 13.000 neue Wohnungen in Berlin bauen wird.</p>
<p>Vonovia bestärkt damit wiederholt die Zweifel an der Wirksamkeit von freiwilligen Selbstverpflichtungen. Eine echte Regulierung des Wohnungsmarktes bleibt auf der Tagesordnung. An der Vergesellschaftung der großen privaten Wohnungsunternehmen führt kein Weg vorbei."</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-89300</guid>
                <pubDate>Mon, 30 May 2022 13:11:17 +0200</pubDate>
                <title>Kooperative Baulandentwicklung: Soziales Wohnen ausweiten</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/kooperative-baulandentwicklung-soziales-wohnen-ausweiten/</link>
                <author>gennburg@linksfraktion.berlin (Katalin Gennburg), schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Heute fand im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen eine Anhörung zur Weiterentwicklung des Berliner Modells der Kooperativen Baulandentwicklung statt. Das Modell sieht vor, dass bei der Schaffung von Baurecht 30 Prozent der neugeschaffenen Wohnungen mietpreis- und belegungsgebunden entstehen müssen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1">Dazu erklären der Sprecher für Mieten und Wohnen <strong>Niklas Schenker </strong>und die Sprecherin für Stadtentwicklung und Bauen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus <strong>Katalin Gennburg</strong>:</p>
<p>„Private Investoren dominieren zahlenmäßig den Wohnungsneubau in der Stadt und besitzen auch einen Großteil der bebaubaren Flächen. Bislang leistet der private Wohnungsbau jedoch nur einen marginalen Beitrag zur sozialen Wohnraumversorgung und baut mehrheitlich am Bedarf vorbei. Seit 2014 wurden nur 10 Prozent des geförderten Wohnungsbaus durch private Wohnungsunternehmen errichtet. Während der Bestand an mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnungen abnimmt, haben etwa 60 Prozent der Berliner*innen einen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein.</p>
<p>Wir wollen uns bei der Weiterentwicklung der Kooperativen Baulandentwicklung an der Stadt München orientieren, so wie es im Koalitionsvertrag festgehalten ist. Künftig sollen auf 60 Prozent der Wohnungsbauflächen bei großen Bauvorhaben mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen entstehen. Darunter mindestens die Hälfte der Wohnungen zu Einstiegsmieten von 6,50 Euro/qm.</p>
<p>Berlin fehlen vor allem Miet- und keine Eigentumswohnungen. Deshalb schlagen wir zusätzlich vor, dass 80 Prozent der neugebauten Wohnungen als Mietwohnungen entstehen. Nur noch 20 Prozent Eigentumswohnungen sollen zur Refinanzierung genutzt werden können.<br> Alternativ sollen Planungsbegünstigte aus Kosten und Lasten des Berliner Modells befreit werden können, sofern sie 50 Prozent der Geschossfläche Wohnen vor Eintritt in ein Bebauungsplanverfahren zum planungsunbeeinflussten Wert an das Land Berlin veräußern.</p>
<p>Wir wollen das Berliner Modell auch auf den Neubau von Gewerbe übertragen. Im Interesse lebendiger Quartiere und des Erhalts von Kiezstrukturen verpflichten sich die Wohnungsunternehmen, künftig bei der Schaffung von Gewerbeeinheiten dauerhaft einen Anteil von mindestens 20 Prozent preisgedämpft an soziale Träger, gemeinnützige Einrichtungen und anderes Kleingewerbe zu vergeben.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Katalin Gennburg</category><category>Niklas Schenker</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/_processed_/d/9/csm_220530_Katalin_Niklas_9d2a065586.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-88735</guid>
                <pubDate>Wed, 13 Apr 2022 11:10:17 +0200</pubDate>
                <title>Weg frei für die Vergesellschaftungskommission</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/weg-frei-fuer-die-vergesellschaftungskommission/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Zur Entscheidung der Initiative Deutsche Wohnen und Co enteignen sich an der Kommission zur Umsetzung des Volksentscheids zu beteiligen</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1"><em>erklärt <strong>Niklas Schenker</strong>, Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion Berlin:</em></p>
<p>„Wie keine andere Akteurin hat sie sich in den vergangenen Jahren eine hohe Expertise in Sachen Vergesellschaftung erarbeitet. Deshalb freue ich mich sehr darüber, dass sich auch die Initiative an der Kommission beteiligt. Mit den von ihr benannten Expert*innen bekommt die Kommission eine deutlichere Breite und wird ihrem Untersuchungsauftrag besser gerecht.</p>
<p>Die Vergesellschaftungskommission kann nun zügig ihre Arbeit aufnehmen. Die Aufgabenstellung ist klar, es muss jetzt darum gehen konkrete Wege zur Vergesellschaftung aufzuzeigen. Dafür bietet die Kommission eine historische Chance.&nbsp;</p>
<p>Als LINKE werden wir die Kommission eng und aktiv begleiten, übersetzen was dort passiert und dafür Sorge tragen, dass der Untersuchungsauftrag vollumfänglich erfüllt wird. Wir sind davon überzeugt das Vergesellschaftung der richtige Weg ist, um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Wohnungsversorgung zu demokratisieren. Deshalb werden wir weiter entschlossen für gesellschaftliche und politische Mehrheiten für eine Umsetzung des Volksentscheids kämpfen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Demokratie und Bürgerbeteiligung</category><category>Justiz und Rechtspolitik</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Niklas Schenker</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-88237</guid>
                <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 13:55:30 +0200</pubDate>
                <title>Neuaufstellung der Wohnraumversorgung Berlin AöR nötig</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/neuaufstellung-der-wohnraumversorgung-berlin-aoer-noetig/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1">Zum heute erklärten Rücktritt von Ulrike Hamann als Vorständin der AöR Wohnraumversorgung Berlin, erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus <strong>Niklas Schenker</strong>:</p>
<p>„Der Rücktritt von Ulrike Hamann als Vorständin der Wohnraumversorgung Berlin (WVB) AöR ist sehr bedauerlich. Damit verliert die WVB eine Vorkämpferin für einen wohnungspolitischen Kurswechsel und eine kompetente Expertin in allen Fragen der sozialen Wohnraumversorgung. Die Rolle von Volker Härtig beim Rückzug von Ulrike Hamann muss aufgearbeitet werden und Konsequenzen haben. Es muss aufhören, dass diese wichtige Institution blockiert wird.<br> Die WVB ist ein wichtiges Instrument zur Steuerung und Demokratisierung der landeseigenen Wohnungsunternehmen und wurde durch den Mietenvolksentscheid erkämpft. Das muss sich bei der Neubesetzung des Vorstands und in seiner Arbeit abbilden. Ich erwarte, dass die Koalitionsparteien bei der Neuaufstellung beteiligt werden.<br> Ich freue mich sehr, dass Ulrike Hamann als Expertin in der Gemeinwohl‐Wohnraumversorgung künftig den Berliner Mieterverein in der Geschäftsführung verstärken wird und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit in der Zukunft.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-87267</guid>
                <pubDate>Wed, 16 Feb 2022 15:06:50 +0100</pubDate>
                <title> Mietenregulierung und Eindämmung der Bodenspekulation bleiben auf der Tagesordnung</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/mietenregulierung-und-eindaemmung-der-bodenspekulation-bleiben-auf-der-tagesordnung/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Der BBU hat heute seinen Marktmonitor 2021 vorgestellt. Die Neuvermietungsmieten in Berlin sind demnach bei den BBU-Mitgliedsunternehmen 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 7,66 Euro nettokalt je Monat und Quadratmeter gesunken. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bestandsmieten stagnierten nahezu und stiegen um 0,7 Prozent pro Jahr. In der Pressekonferenz zur Vorstellung des Berichts warnte Maren Kern vor einer starken Steigerung der Baukosten in Berlin um rund 35 Prozent seit 2015. Kern mahnte u.a. die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Baukosten an.</p>
<p class="highlight1">Hierzu erklärt der Sprecher für Mieten und Wohnen der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus <strong>Niklas Schenker</strong>:</p>
<p>“Der massive Anstieg der Baukosten ist ein Warnsignal. Der größte Baukostentreiber ist aber die Grundstücksspekulation, das bleibt in der Analyse des BBU leider unterbelichtet. Hier besteht weiter dringender Handlungsbedarf. Durch den Aufbau einer gemeinsamen Planungs- und Neubaueinheit bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen könnten Synergieeffekte gehoben werden, um schneller und kostensparend bezahlbar zu bauen. Eine vom BBU vorgeschlagene Senkung der Mehrwertsteuer auf Baukosten wäre eine Förderung mit der Gießkanne und würde auch den Neubau von Luxuswohnungen fördern. Stattdessen sollte die gezielte Förderung von bedarfsgerechtem Wohnungsbau im unteren und mittleren Preissegment durch eine überarbeitete Wohnungsbauförderung im Fokus stehen.</p>
<p>Die Zahlen des BBU zeigen: Der Mietendeckel hat gewirkt. Die Einführung des Mietendeckels war richtig und ein notwendiger Versuch die Mietpreisexplosion zu stoppen. Umso wichtiger ist es, dass die landeseigenen Wohnungsunternehmen den Mietendeckel beibehalten. Der Mietverzicht privater Mitgliedsunternehmen, wie Vonovia und Deutsche Wohnen, war dagegen nur von kurzer Dauer. Die Realität im Jahr 2022 sieht für viele Mieterinnen und Mieter anders aus als vom BBU dargestellt. Vonovia und Deutsche Wohnen holen den vorübergehenden Mietverzicht seit Beginn des Jahres mit Mietsteigerungen von bis zu 15 Prozent nach. Auf den einschlägigen Immobilienportalen finden sich viele Wohnungsangebote mit Mieten von 20 Euro und mehr pro Quadratmeter. Freiwillige Selbstverpflichtungen können einen echten Mietendeckel nicht ersetzen, Mietregulierung bleibt auf der Tagesordnung.”</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-86891</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Feb 2022 15:07:41 +0100</pubDate>
                <title>Vonovia ignoriert die eigene Selbstverpflichtung und erhöht kräftig die Mieten</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/vonovia-erhoeht-kraeftig-die-mieten/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Im vergangenen Jahr hat die Vonovia SE in seinem „Zukunfts- und Sozialpakt” das Versprechen abgegeben, den Mietanstieg in den kommenden drei Jahren auf durchschnittlich 1 Prozent pro Jahr zu begrenzen. Für einen Teil der Wohnungen gehen die Mietsteigerungen mit bis zu 10 Prozent nun aber deutlich darüber hinaus.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1">Hierzu erklärt der Sprecher für Mieten der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus <strong>Niklas Schenker</strong>:</p>
<p>"Vonovia hat in den vergangenen Jahren wiederholt Rekordgewinne eingefahren und trotzdem erhöht der Konzern schamlos weiter die Mieten. Die drastischen Mieterhöhungen sind eine Frechheit und eine Kampfansage an die Mieterinnen und Mieter in der Stadt, die gerade mit großer Mehrheit für die Vergesellschaftung des börsennotierten Wohnungsunternehmens gestimmt haben.</p>
<p>Besonders absurd ist, dass Vonovia mit den immensen Mieterhöhungen um bis zu 10 Prozent sich nicht einmal an ihre eigene, angeblich besonders soziale Selbstverpflichtung hält.&nbsp;Der Fall Vonovia zeigt die engen Grenzen freiwilliger und sanktionsloser Selbstverpflichtungen. Freiwillige Vereinbarungen ersetzen keinesfalls eine echte Regulierung, wie durch einen Mietendeckel.</p>
<p>Wir können uns nicht länger abhängig machen vom Wohlwollen einiger Konzerne, die jedes Schlupfloch für die Maximierung ihrer Rendite ausnutzen. Das System der finanzialisierten Wohnungswirtschaft ist unvereinbar mit einer sozialen Wohnungsversorgung. Deshalb werden wir den Weg der Vergesellschaftung weiter konsequent verfolgen."</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-86700</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Jan 2022 15:07:09 +0100</pubDate>
                <title>Diätenerhöhung in der Pandemie ist das falsche Signal</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/diaetenerhoehung-in-der-pandemie-ist-das-falsche-signal/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="anreisser">Zur geplanten Diätenerhöhung erklärt die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:</p>
<p>In einer Zeit, in der nach wie vor viele Menschen aufgrund der andauernden Corona-Pandemie um ihre materielle Existenz fürchten, halten wir eine Erhöhung der Diäten für die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses für ein falsches öffentliches Signal.<br> <br> Wir hätten es für richtig gehalten, wenn wir als Berliner Abgeordnete dem Beispiel unserer Brandenburger Kolleg:innen gefolgt wären und die Erhöhung der Diäten in diesem Jahr ausgesetzt hätten. Wir bedauern, dass es nicht gelungen ist, sich mit den anderen demokratischen Fraktionen, insbesondere denen der SPD und der Grünen auf einen solchen Schritt zu verständigen.&nbsp;<br> <br> Wir, die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus, haben uns daher einmütig dafür entschieden, diese Diätenerhöhung zu spenden. Mit unserer Spende werden wir insbesondere wohnungslose Menschen sowie Familien, Frauen und Kinder unterstützen, die aufgrund ihrer sozialen Lage besonders hart von den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind.</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Anne Helm</category><category>Carsten Schatz</category><category>Claudia Engelmann</category><category>Damiano Valgolio</category><category>Elif Eralp</category><category>Elke Breitenbach</category><category>Ferat Koçak</category><category>Franziska Brychcy</category><category>Hendrikje Klein</category><category>Ines Schmidt</category><category>Katalin Gennburg</category><category>Katina Schubert</category><category>Katrin Seidel</category><category>Klaus Lederer</category><category>Kristian Ronneburg</category><category>Manuela Schmidt</category><category>Niklas Schenker</category><category>Niklas Schrader</category><category>Sandra Brunner</category><category>Sebastian Scheel</category><category>Sebastian Schlüsselburg</category><category>Stefanie Fuchs</category><category>Steffen Zillich</category><category>Tobias Schulze</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/BenGross_Fraktion008_Screen.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-86330</guid>
                <pubDate>Sun, 19 Dec 2021 12:11:52 +0100</pubDate>
                <title>Leerstehende Wohnungen in der Habersaathstraße durch den Bezirk beschlagnahmen</title>
                <link>https://www.linksfraktion.berlin/abgeordnete/niklas-schenker/detail/news/leerstehende-wohnungen-in-der-habersaathstrasse-durch-den-bezirk-beschlagnahmen/</link>
                <author>schenker@linksfrkation.berlin (Niklas Schenker)</author>
                <description>Nach der wiederholten Besetzung der Habersaathstraße 46 am gestrigen Samstag, hat der Bezirk Mitte nun zugesichert, dort in der kommenden Woche leerstehende Wohnungen zur Unterbringung obdachloser Menschen zu beschlagnahmen. Noch in der kommenden Woche soll eine Unterbringung erfolgen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="highlight1">Dazu erklärt das Mitglied der Linksfraktion <strong>Niklas Schenker</strong>:</p>
<p>„Leerstand ist in Zeiten der Wohnungsnot kein Kavaliersdelikt. Es ist ein wichtiges Signal, dass zum ersten Mal in Berlin spekulativ leerstehende Wohnungen beschlagnahmt werden sollen. Das zeigt: politischer Druck wirkt! Nun ist es wichtig, die politischen Zusagen des Bezirksbürgermeisters zügig zu realisieren. Dieses Vorgehen sollte für andere Fälle beispielhaft werden. Wir werden die Umsetzung eng begleiten. Besetzungen sind ein legitimes Mittel zivilen Ungehorsams, die sog. „Berliner Linie“ muss fallen.“</p>
<p class="highlight1">Die wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion in der BVV Mitte, <strong>Martha Kleedörfer</strong>, ergänzt:</p>
<p>„Wir freuen uns sehr, dass die jahrelang leerstehenden und bezugsfertigen Wohnungen nun endlich obdachlosen Menschen zur Verfügung gestellt werden. Wir erwarten, dass das bedingungslos passiert. Gleichzeitig ist es immens wichtig, dass die Häuser 42-48 nicht abgerissen und durch Luxusneubauten mit geringer Sozialwohnungsquote ersetzt werden. Hierzu gibt es mehrere Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung und wir fordern, dass sich Bezirksamt und Eigentümer an diese halten. Wir werden sehr genau hinschauen, wie das Bezirksamt nun weiter handelt.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke im Abgeordnetenhaus</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Niklas Schenker</category>
                <enclosure url="https://www.linksfraktion.berlin/fileadmin/linksfraktion/foto/Abgeordnete/Fraktion_WP_19/Niklas_Schenker_Foto_Ben_Gross_3x2.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


