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Deike Janssen

direkt gewählt im Wahlkreis 7, Mitte

Zur Person:

1. Was hat Dich in die Politik gebracht?

Ich habe als Sozialarbeiterin lange in der Jugendhilfe gearbeitet und junge Menschen in wirklich schwierigen Lebenslagen unterstützt. Irgendwann wurde mir klar, dass es nicht reicht, die Not nur lindern zu wollen. Soziale Arbeit ist oft nur ein Pflaster auf gesellschaftlichen Wunden wie Armut, Wohnungsnot, Bildungsungerechtigkeit und Vereinzelung. Ich will die politischen Rahmenbedingungen ändern, die so viele soziale Probleme zulassen. Deshalb bin ich Mitglied bei Die Linke und deshalb möchte ich für eine soziale und sozialistische Politik in Berlin kämpfen.

2. Was ist Deine Vision von Berlin?

Meine Vision ist ein bezahlbares Berlin, in dem Kinder gut und gerne groß werden. Ich kämpfe für ein Berlin, in dem kein Kind in Armut aufwächst. Ein Berlin, in dem keine Familie Angst vor der nächsten Mieterhöhung hat. Ein Berlin, in dem statt über Kürzungen bei Kindern und Jugendlichen darüber geredet wird, wie wir eine bessere Jugendhilfe, gut ausgestattete Angebote und Maßnahmen gegen Kinderarmut umsetzen können. 

3. Welche Geschichte einer Berlinerin oder eines Berliners hat Dich bewegt?

Am Infostand auf dem Leopoldplatz sprach ich mit einer Frau, die ihr Leben lang als Altenpflegerin arbeitete und nun ihre Rente aufstocken muss. Trotzdem reicht das Geld oft am Ende des Monats nicht mehr für alles aus. Im Gespräch unterbrach uns eine Wahlkämpferin der CDU und wollte ihr ein Flyer in die Hand drücken. Vielleicht hat es mich bewegt, weil es für mich die Distanz zwischen der herrschenden Politik und den Alltagssorgen vieler Menschen im Wedding gezeigt hat. Oder weil es die Geschichte von vielen Nachbarn im Wedding ist, die sich trotz harter Arbeit am Monatsende Gedanken machen müssen. Für sie und mit ihnen will ich mit der Partei Die Linke im Abgeordnetenhaus Politik machen.

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