Zum Hauptinhalt springen

Katharina Marg

gewählt über die Bezirksliste Tempelhof-Schöneberg

Zur Person:

1. Was hat Dich in die Politik gebracht?

Früher arbeitete ich als Model an verschiedenen Orten der Welt. Dabei sah ich extremen Reichtum und schlimmste Armut. Die Rana-Plaza-Textilfabrik stürzte ein. Ich fragte mich woher kommen die Stoffe an unseren Körpern? Wer näht unter welchen Bedingungen und mit welchen Konsequenzen für Natur und Umwelt? Ich wünschte mir gleichzeitig ein sicheres zuhause und solidarische Orte und habe deshalb Feste in meinem Kiez mitgestaltet und mich unter anderem für Sport im Stadtteil und dann bei der Linken in meinem Bezirk eingebracht.

2. Was ist Deine Vision von Berlin?

Meine Vision von Berlin ist, dass alle in Würde leben. Menschen aus der ganzen Welt können zusammen essen, tanzen, sprechen, unterstützen, einander helfen, sich lieben, entfalten und gemeinsam die Stadt lebenswert und liebenswert machen und schöne Träume zum Leben erwecken.

3. Welche Geschichte einer Berlinerin oder eines Berliners hat Dich bewegt?

Es ist schwer eine Geschichte rauszugreifen, da so viele Berliner:innen jeden Tag die Stadt am Laufen halten und bewegende Geschichten mitbringen. Sehr bewegt hat mich zuletzt beim Haustürgespräch, als ein Vater erzählte, dass er sich trotz zwei Jobs die Miete bei Vonovia nicht mehr leisten kann und wie gleichzeitig kaum noch Zeit bleibt die Kinder zu sehen. Die junge Familie, die von den Herausforderungen erzählte in der Bildung zu arbeiten und Angst vor ihrem rassistischen Nachbarn hat. Der Chirurg, der selbst als Jugendlicher geflüchtet ist, überall arbeiten könnte, aber sich immer wieder entschieden hat in Berlin zu leben und zu helfen Menschenleben zu retten. Die Mieter:innen-Initiative, die sich vielsprachig zusammen stark macht damit der börsennotierte Immobilienkonzern endlich für Wohnungen ohne Schimmel, Legionellen und bauliche Mängel sorgt.

Zurück zum Kopf der Seite